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Bobonaro (Gemeinde)

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Munisípiu Bobonaru (tetum)
Município de Bobonaro (port.)
IndonesienOecusse (Gemeinde)Cova LimaBobonaro (Gemeinde)Ermera (Gemeinde)Liquicá (Gemeinde)Dili (Gemeinde)Aileu (Gemeinde)Ainaro (Gemeinde)ManufahiManatuto (Gemeinde)Baucau (Gemeinde)Lautém (Gemeinde)Viqueque (Gemeinde)Lage der Gemeinde Bobonaro
Über dieses Bild
Landschaft zwischen Balibo und Maliana
Daten
Hauptstadt Maliana
Fläche 1.378,10 km² (5.)[1]
Einwohnerzahl (2015) 97.762 (4.)[1]
Bevölkerungsdichte 70,94 Einw./km² (7.)[1]
Zahl der Haushalte (2015) 17.635 (4.)[1]
ISO 3166-2 TL-BO
Verwaltungsämter Einwohner[1] Fläche[1]
Atabae 10.963 251,84 km²
Balibo 15.922 295,97 km²
Bobonaro 24.719 212,50 km²
Cailaco 10.405 208,02 km²
Lolotoe 6.845 172,72 km²
Maliana 28.908 237,04 km²
Karte
Übersichtskarte der Gemeinde Bobonaro

Bobonaro (tetum Bobonaru) ist eine Gemeinde von Osttimor. Er ist nach seiner ehemaligen Hauptstadt Bobonaro benannt. Der Name leitet sich vom Tetum-Wort „Buburbnaru“ ab und bedeutet übersetzt „großer Eukalyptus“.[2] Die Gemeinde liegt an der Nordküste Timors und grenzt im Westen an den Nachbarstaat Indonesien. Bobonaro wird durch das Flusssystem des Lóis geprägt, in dessen Ebenen Reis angebaut wird. Im Süden steigt das Bergland bis auf eine Höhe von 1500 m an. 1975 gehörte Bobonaro zu jenen Regionen Osttimors, die von den Indonesiern noch vor Beginn der offenen Invasion am 7. Dezember besetzt wurden. Dabei kamen auch fünf westliche Journalisten ums Leben, die „Balibo Five“.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grenzposten bei Mota’ain

Bobonaro hat seit der Gebietsreform 2015 eine Fläche von 1.378,10 km²[1] (davor 1.380,82 km²).[3] Hauptstadt der Gemeinde ist das 149 km südwestlich von der Landeshauptstadt Dili gelegene Maliana. Bobonaro teilt sich in die sechs Verwaltungsämter Atabae, Balibo, Bobonaro, Cailaco, Lolotoe und Maliana.

Die Gemeinde Bobonaro liegt im Nordwesten Osttimors an der Sawusee. Von Süd nach Nord durchzieht, aus Westtimor kommend, der Fluss Nunura die Gemeinde und mündet schließlich in den Lóis, der im Nordosten die Grenze zur Gemeinde Liquiçá und im Osten zum Teil zur Gemeinde Ermera bildet. Die Quellflüsse des Nunura, Talau und Malibaka, bilden im Westen einen Großteil der Grenze zum indonesischen Westtimor, das zur Provinz Ost-Nusa Tenggara gehört. In den Nunura mündet der von Osten kommende Bulobo, wo Maliana, Atabae und Cailaco aufeinandertreffen. Im Südosten hat Bobonaro auch ein kurzes Stück gemeinsame Grenze mit der Gemeinde Ainaro. Südlich liegt die Gemeinde Cova Lima. Nahe dem Küstenort Batugade liegt Mota’ain, der wichtigste Grenzübergang zwischen Osttimor und Indonesien.

Bobonaro besteht aus drei Ebenen. Die Tieflandebene im Nordwesten besteht aus kargem Land und Reisfeldern und nimmt den Raum von der Küste bis zum Nunura ein. Im Westen erstreckt sich eine Ebene bis auf 1000 m Höhe. Die Hochlandebene reicht bis 1500 m. Die höchsten Berge der Gemeinde sind der Tapo (1934 m), der Leolaco (1929 m), der Leohito (1925 m), der Leber (1403 m) und der Tulo (1285 m).[4] Bobonaro war in der Kolonialzeit wegen seiner kühlen Bergwelt und heißen Quellen ein beliebtes Ausflugsziel. Neun Prozent der Gemeindefläche sind bewaldet.[5] An der Küste liegt die 27.848 Hektar große Important Bird Area des Be Malae (deutsch Malae-See) und Atabae, die aus Wald und Feuchtgebieten besteht.[6]

Von November und bis März fallen in der Regenzeit über 1000 mm Niederschlag. In Lolotoe fällt mit 2837 mm die größte jährliche Niederschlagsmenge des Landes. In den sieben Monaten Trockenzeit regnet es fast nicht. Generell liegen die Temperaturen zwischen 18 und 32 °C. Mit steigender Höhe sinkt die Temperatur um etwa 0,5 °C pro 100 m.[4]

Fauna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den letzten Jahren sind, wie auch woanders auf den Kleinen Sundainseln, Schwarznarbenkröten (Bufo melanostictus) auch nach Bobonaro eingewandert. Einheimische Froschlurche sind der Weißbart-Ruderfrosch (Polypedates leucomystax) und nicht eingeordnete Vertreter der Reisfrösche (Fejervarya).

Größter Vertreter der Geckos in Bobonaro ist der Tokeh (Gekko gecko). Daneben gibt es den Indopazifischer Gecko (Hemidactylus cf. garnotii), den Vierklauen-Gecko (Gehyra mutilata) und ein nicht näher beschriebener Bogenfingergecko (Cyrtodactylus sp.). Auffällig grün ist der Elbert-Smaragdskink (Lamprolepis smaragdina cf. elberti).

Die Insel-Bambusotter (Trimeresurus insularis) ist eine einheimische Giftschlange, zur Küste hin sind die Kapuzen-Wolfszahnnatter (Lycodon capucinus) und Hundskopf-Wassertrugnatter (Cerberus schneiderii) bekannt.[7]

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl in Bobonaro

In der Gemeinde leben 97.762 Einwohner (2015,[1] 2011: 96.709 Einwohner[8]). Die Bevölkerungsdichte beträgt 70,94 Einwohner pro Quadratkilometer.[1] Dabei sind die Verwaltungsämter Bobonaro und Maliana dichter besiedelt. Die Sucos Holsa und Ritabou sind als „urban“ klassifiziert. Der Altersdurchschnitt liegt bei 18,9 Jahren (2010).[3]

Hatte 2004 in Balibo jede Frau durchschnittlich 6,17 Kinder, stieg die Anzahl über 6,46 in Lolotoe, 6,53 in Maliana, 6,60 Kinder in Atabae und 7,19 Kinder in Bobonaro bis auf 8,32 Kinder pro Frau in Cailaco an (Landesdurchschnitt 6,99). Zwischen 1990 und 2004 wuchs die Zahl der Einwohner jährlich um 0,16 %. Allerdings wandern viele Einwohner in andere Landesteile ab, vor allem in die Landeshauptstadt Dili. Über 8.000 Einwohner Dilis wurden in Bobonaro geboren. Die Kindersterblichkeit lag 2002 in Balibo bei 94 Todesfällen pro 1000 Lebendgeburten (1996: 110), in Maliana bei 106 (121), in Atabae bei 109 (87), in Lolotoe bei 117 (145), in Cailaco bei 118 (109) und in Bobonaro bei 149 (179). Der Landesdurchschnitt betrug 98. Atabae und Cailaco sind damit zwei von 14 Verwaltungsämtern, in denen entgegen dem Landestrend die Mortalität bei Kindern anstieg. Bobonaro ist einer der acht Verwaltungsämter mit der höchsten Kindersterblichkeit des Landes.[9]

44,3 % der Bevölkerung spricht als Muttersprache die Nationalsprache Kemak. 25,1 % sprechen Bunak (die größte Sprachgruppe ist in den Verwaltungsämtern Bobonaro, Lolotoe und Maliana zu finden), 25,7 % Tetum, 4,1 % Bekais (im Verwaltungsamt Balibo). Berücksichtigt man auch die Zweitsprachen, so sprachen 2015 92,3 % Tetum, 37,6 % Bahasa Indonesia, 30,2 % Portugiesisch und 12,2 % Englisch.[1]

Dorf im Verwaltungsamt Maliana

Der Südosten Bobonaros bildet zusammen mit dem Nordosten von Cova Lima das Kernland der Bunak.[10] Hier stellen sie innerhalb der Sucos meist eine Bevölkerungsmehrheit von über 90 %.[11] Im Nordosten des Kernlands verwenden die Bunak als Eigenbezeichnung für sich und ihre Sprache sogar die Wörter Gaiq oder Gaeq, was sich von Mgai, der Fremdbezeichnung durch die Kemak ableitet. Laut der mündlichen Überlieferung der dortigen Bunak gehörten sie früher zum Reich von Likusaen (Likosaen), das mit dem heutigen Liquiçá sein Zentrum im Gebiet der Tokodede und Kemak hatte. Gerade dieses Reich soll für den starken linguistischen Einfluss des Kemaks auf die Sprache der Bunak verantwortlich sein.[10] In das Flachland, südlich von Maliana, wanderten die Bunak erst vor wenigen Generationen aus dem Hochland ein, vermischten sich zum Teil mit dort lebenden Tetum und Atoin Meto und gründeten mehrere Dörfer. Auch hier bilden sie die Bevölkerungsmehrheit.[10] Im Nordteil von Maliana und einem Großteil von Balibo wird hauptsächlich Tetum Prasa gesprochen, nach Süden hin gibt es Minderheiten mit Tetum Terik als Muttersprache. Im Südosten von Balibo wird mehrheitlich Bekais gesprochen und die Kemak dominieren den gesamten Norden der Gemeinde. Sie stellen die Mehrheit in den Verwaltungsämtern Atabae, Balibo und Cailaco.[11] In Marobo und Obulo vermischten sich Kemak mit den dortigen Bunak. Dies führte zu kulturellen Unterschieden der Kemak im Vergleich zu ihren Nachbarn in Atsabe.[12]

2004 waren 99,6 % der Einwohner Katholiken, 0,2 % Anhänger der traditionellen, animistischen Religion Timors, 0,1 % Protestanten und 0,2 % Muslime.[13] Bei der Volkszählung 2015 zählte man 99,7 % Katholiken, 0,17 % Protestanten, 0,08 % Muslime und nur noch 21 Animisten.[1]

Von den Einwohnern, die drei Jahre oder älter sind, besuchten 2015 36,5 % eine Schule. 26,8 % hatten die Schule verlassen. Nie eine Schule besucht haben 35,3 %, was mehr als 6 % über den Landesdurchschnitt liegt. 5,4 % der Einwohner Bobonaros haben nur die Vorschule besucht, knapp ein Drittel nur die Grundschule. Weiterführende Schulen haben ein Fünftel der Einwohner abgeschlossen. Ein Diplom oder abgeschlossenes Studium können nur 3,0 % vorweisen; auch hier sind die Zahlen schlechter als im Landesdurchschnitts.[1] Die Analphabetenrate betrug 2015 23,3 % (Frauen: 22,6 %; Männer: 24,0 %).[1] 2004 lag sie noch bei 64,1 %.[9]

Schulbildung[1] Schulabschluss[1]
in der Schule Schule beendet nie in einer Schule Vorschule Grundschule Prä-
Sekundär
Sekundär Diplom/ Fach-
hochschule
Universität Kein Abschluss
Frauen 35,4 % 24,5 % 38,7 % 5,2 % 29,6 % 10,7 % 9,8 % 0,4 % 1,9 % 0,9 %
Männer 37,6 % 29,1 % 31,9 % 5,6 % 33,5 % 10,2 % 11,3 % 0,8 % 2,9 % 0,9 %
gesamt 36,5 % 26,8 % 35,3 % 5,4 % 31,5 % 10,4 % 10,5 % 0,6 % 2,4 % 0,9 %

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kolonialzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Portugiesische 5. Kavallerieschwadron von Bobonaro (1969)
Fort von Balibo Vila
Flagge des Bureau de Luta pela Libertação de Timor und der Vereinigten Republik von Timor

Im 17. Jahrhundert bauten die Portugiesen in Balibo eine große Festung und 1655 in Batugade ein kleineres Fort zum Schutz ihrer kolonialen Ansprüche auf Timor. Während das Fort in Batugade im 20. Jahrhundert als berüchtigtes Gefängnis diente, blieb die Festung in Balibo bis zum Abzug der Portugiesen 1975 ein Militärposten und Verwaltungssitz.

Auf dem Gebiet des heutigen Bobonaro bestanden ursprünglich mindestens acht traditionelle timoresische Reiche, die von Liurais regiert wurden.[14] Balibo, Cailaco, Cowa und Sanirin erscheinen auf einer Liste von Afonso de Castro, einem ehemaligen Gouverneur von Portugiesisch-Timor, der im Jahre 1868 47 Reiche aufführte.[15][16] Das Reich Cowas reichte von der Nordküste bis ins Gebiet des niederländischen Westtimors. Auch das portugiesische Fort in Batugade lag auf dem Gebiet Cowas.[17] Das Reich von Lamaquitos (Lamakitu) beherrschte in etwa das Gebiet des heutigen Verwaltungsamtes Maliana, zwischen Cailaco im Norden und Maucatar im Süden.[18] Weitere Reiche waren Bobonaro und Ayasa.[14] Im Norden Bobonaros lag das kleine Kemakreich Marobo, das unter der Vorherrschaft des Reiches von Atsabe (Gemeinde Ermera) stand, an dessen westlichen Peripherie es lag.[19]

Nach mündlichen Überlieferungen stand der Norden Bobonaros unter der Vorherrschaft des Reichs von Likusaen (Likosaen), das mit dem heutigen Liquiçá sein Zentrum im Gebiet der Tokodede und Kemak hatte. Die Dominanz Likusaens ist heute noch an dem starken linguistischen Einfluss des Kemak auf die Sprache der Bunak zu erkennen. Likusaen stand in Konkurrenz mit dem Tetumreich von Wehale im Südosten des heute indonesischen Westtimors. Bei der späteren kolonialen Teilung Timors zwischen den Niederländern und Portugiesen fielen die Gebiete Wehales an die Niederlande, während Portugal die Gebiete Likusaens unter seine Oberhoheit nahm. Allerdings gab es noch einige Grenzverschiebungen, auch weil die verschiedenen timoresischen Reiche immer wieder Kriege gegeneinander führten, was wechselnde Abhängigkeiten zur Folge hatte. Die Grenze, die jetzt Indonesien und Osttimor trennt, teilt heute noch das Siedlungsgebiet der Bunak, Tetum, Kemak und Bekais.[10]

Im 18. Jahrhundert kam es zur Cailaco-Rebellion gegen die Portugiesen. Cailaco galt als Hauptstützpunkt der Rebellen. Im Marobotal mit den Flüssen Marobo und Lóis lebten damals relativ isoliert 40.000 Menschen. Die Pedras de Cailaco (Felsen von Cailaco), die Steilwände des Leolacos, boten dem Reich von Cailaco eine natürliche Festung und galten als uneinnehmbar. Am 23. Oktober versammelten die Portugiesen am Fuße des Berges insgesamt 4000 Mann, zu denen auch Topasse und verbündete Timoresen gehörten. Nach 40 Tagen mussten sie aber im Dezember, auch wegen schwerer Regenfälle, die Belagerung aufgeben.[20]

1865 vereinigte sich Balibo mit dem Reich von Cowa im Kampf gegen die Portugiesen. In Cotubaba (Tutubaba?) nahe Batugade kam es zu einem Angriff auf portugiesische Truppen durch timoresische Krieger. 1868 entsandten die Portugiesen eine Streitmacht nach Sanirin, dessen Liurai sich weigerte, Steuern zu zahlen, und von Batugade aus begann eine Offensive gegen Cowa und Balibo. Cailaco unterstützte die Kolonialmacht mit eigenen Kriegern. 1871 kapitulierte die Königin von Balibo, Dona Maria Michaelia Doutel da Costa. Balibo wurde zum Vasallen Portugals. Cowa erkannte erst 1881 die Vorherrschaft Portugals an. Der Herrscher von Atabae rebellierte im Jahr 1893 zusammen mit dem Liurai von Maubara gegen die Kolonialherren. Für Atabae endete die Revolte von Maubara mit einem Ultimatum durch die Portugiesen. Am 14. Juli willigte der Herrscher von Atabae ein, leistete dem König von Portugal den Treueschwur und musste Entschädigungen in Form von Geld, Büffeln und Schweinen zahlen.[21]

Der Herrscher von Atabae rebellierte zusammen mit dem Liurai von Maubara im Jahr 1893 gegen die portugiesischen Kolonialherren. Im März 1895 führte Gouverneur José Celestino da Silva eine Offensive gegen Marobo, um es endgültig für Portugal zu unterwerfen. 1896 unterstützte Atabae das Reich von Manufahi bei einem weiteren Krieg gegen die Portugiesen. Bei der Belagerung von Atabae kam der bekannte portugiesische Offizier Francisco Duarte ums Leben.[22]

Anfang 1961 versuchte das linksgerichtete Kampfbüro zur Befreiung Timors (Bureau de Luta pela Libertação de Timor) einen Aufstand. Am 9. April rief es in Batugade eine Republik aus und stellte eine timoresische Regierung auf. Die Portugiesen schlugen den Aufstand schnell nieder und die Kämpfer flohen nach Indonesien.

Besetzung durch Indonesien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die von einem der Balibo Five gemalte australische Flagge erinnert an die ermordeten Journalisten
Verlauf der indonesischen Invasion (1975–1979)

Bereits am 8. Oktober 1975 besetzten indonesische Truppen den Grenzort Batugade des damaligen Portugiesisch-Timor und errichteten hier ihr Hauptquartier für die folgende Operation Komodo. Dabei gab man vor, es handle sich um Kämpfer der UDT, die zuvor der FRETILIN im Machtkampf unterlegen war. Am 14. Oktober folgte Maliana und am 16. Oktober der restliche Teil des damaligen Subdistrikts von Balibo. Unter den Opfern hier waren auch zwei britische und drei australische Reporter in Balibo Vila, die so genannten Balibo Five. Im Küstenort Aidabaleten (Atabae) leisteten FRETILIN-Kämpfer unter Aquiles Freitas Soares Widerstand. Ab Mitte November beschossen die Indonesier Aidabaleten von See aus. Am 26. November stellten die Osttimoresen den Widerstand ein. Die Indonesier besetzten den Ort am Morgen des 28. November.[23]

Die FRETILIN richtete einen Appell an den Weltsicherheitsrat, aber die internationale Staatengemeinschaft griff nicht ein.[24] Am 28. November erklärte die FRETILIN Osttimor von Portugal für unabhängig, doch bereits am 7. Dezember begann Indonesien offiziell mit der Invasion Osttimors, wobei das restliche Gebiet Bobonaros zunächst verschont blieb.[25][26] In Cailaco und in den Nachbarregionen entstanden bases de apoio, in denen die geflohene Zivilbevölkerung von der Widerstandsbewegung FALINTIL angesiedelt wurde. Zwischen September 1977 und Februar 1978 drang die indonesische Armee auch in das Hinterland von Bobonaro vor. Die Widerstandsbasen wurden zerstört, die Bewohner wurden auseinandergetrieben oder gefangengenommen.[27] Während der Besatzung und dem damit verbundenen Guerillakrieg der Timoresen kam es zu massiven Menschenrechtsverletzungen. In Lolotoe befand sich eines der sogenannten „Rape Houses“, in denen von den Indonesiern Massenvergewaltigungen an Osttimoresinnen begangen wurden.[28]

1999 fand ein Referendum statt, in dem sich die Bevölkerung Osttimors für die Unabhängigkeit von Indonesien aussprach. Davor und vor allem danach kam es im ganzen Land zu einer Gewaltwelle, ausgelöst von sechs pro-indonesischen Milizen und dem indonesischen Militär. Die Stadt Maliana wurde von Paramilitärs gestürmt. Zwei Fahrer der Vereinten Nationen wurden getötet und der ganze Ort, bis auf die Kirche, niedergebrannt. Am 8. September kam es zu einem Massaker in der Polizeistation von Maliana, bei dem mindestens 13 Menschen starben.[29] Im gesamten damaligen Distrikt Bobonaro wurden im September 1999 mindestens 111, eventuell über 200 Menschen ermordet. Besonders schwer traf es auch den Subdistrikt Lolotoe, in dem die Miliz Kaer Metin Merah Putih (KMP) mit dem indonesischen Militär kämpfte.[30][31] Erst nach Einschreiten der internationalen Eingreiftruppe INTERFET unter australischer Führung endete die Gewalt. Am 16. Oktober 1999 kam es noch in Aidabasalala (Suco Hataz) zu einem Gefecht zwischen sechs australischen INTERFET-Soldaten und etwa 20 Mitgliedern einer pro-indonesischen Miliz. Drei Milizionäre kamen dabei ums Leben, drei weitere wurden verletzt.[32] Osttimor kam unter UN-Verwaltung und wurde 2002 in die Unabhängigkeit entlassen.

Unabhängiges Osttimor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 6. Januar 2006 wurden drei Indonesier an der Grenze beim indonesischen Turiskain auf dem Malibacafluss von osttimoresischen Polizisten erschossen. Laut indonesischen Militärquellen waren die drei Opfer beim Fischen, als ohne Vorwarnung auf sie das Feuer eröffnet wurde. Jakarta protestierte heftig.[33] Nach dem Vorfall kam es zu Vergewaltigungen von osttimoresischen Frauen.

Anfang 2010 gab es Berichte, dass Bewaffnete, die sich als Ninjas verkleidet hatten, die Bevölkerung in Cova Lima und Bobonaro terrorisierten. Osttimoresische Polizei (PNTL) und Armee (F-FDTL) entsandten daraufhin Einheiten, um gegen die Verbrecher vorzugehen. Bei der Aktion wurden 118 Personen gefangen genommen, sieben davon verhaftet.[34]

Am 30. Januar 2010 wurde Maliana zum Sitz der dritten Diözese Osttimors erklärt.[35]

2014 wurden die Distrikte in ganz Osttimor in „Gemeinden“ und die Subdistrikte in „Verwaltungsämter“ umgewandelt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stärkste Partei in den einzelnen Distrikten bei den Parlamentswahlen 2017
Regierungspräsident (Bupati)  Flag of Indonesia.svg[36]
João da Costa Tavares (UDT) Mai 1976–1989
Mariano Lopes da Cruz (UDT) 1989–1992
Guilherme dos Santos (APODETI) 1992 (?)–1999
Administrador Flag of East Timor.svg
João Vicente um 2003
Domingos Martins aktuell (Stand 2014)

Der Administrator von Bobonaro wird von der Landesregierung in Dili ernannt. 2003 war dies João Vicente,[37] derzeit ist es Domingos Martins (Stand Februar 2014).[38]

Bei den Wahlen zur verfassunggebenden Versammlung, aus der später das Nationalparlament hervorging, gewann die FRETILIN in Bobonaro 57,42 % der Stimmen, sodass sie das damalige Direktmandat erhielt.[39] Bei den Parlamentswahlen 2007 gelang es dem Congresso Nacional da Reconstrução Timorense (CNRT), mit 20,6 % der Stimmen die stärkste Kraft in Bobonaro zu werden.[40] Bei den Parlamentswahlen 2012 konnte der CNRT seinen Erfolg mit 37,7 % der Stimmen noch ausbauen. 2017 erhielt der CNRT in Bobonaro nur noch 32,4 %, wurde aber trotzdem stärkste Kraft in der Gemeinde.

Bei der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen 2007 konnte Fernando de Araújo von der Partido Democrático (PD) in Bobonaro 38,7 % der Stimmen auf sich vereinen, schied aber als landesweit Drittplatzierter aus. In der zweiten Runde siegte der parteilose José Ramos-Horta 84,6 %. 2012 gewann Fernando de Araújo in Bobonaro wieder, musste sich aber erneut als landesweit Viertplatzierter geschlagen geben. Die zweite Runde ging in Bobonaro an den Wahlsieger Taur Matan Ruak mit 70,0 %. Bei den Präsidentschaftswahlen 2017 holte in Bobonaro der landesweite Sieger Francisco Guterres von der FRETILIN die meisten Stimmen.

Symbole[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Portugiesische Kavallerieangehörige 1969 in Atabae

Die Gemeinden Osttimors haben keine gesetzlichen Symbole. Allerdings nennt das Profil Bobonaros von 2012 der Direksaun Nacional Administrasaun Local den Kopf eines Pferdes als Symbol der Gemeinde. Zum einen wird oft behauptet, dass in Bobonaro Pferdefleisch sehr beliebt sei, zum anderen war in der Kolonialzeit hier die portugiesische 5. Kavallerieschwadron stationiert. Außerdem erinnert die Form Bobonaros auf der Landkarte an einen Pferdekopf.[41]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mindestens alle vier Jahre findet am Lago Malai (Be Malae) ein Fischerfest statt, an dem die Reiche von Balibo und Atabae teilnehmen. Der Termin variiert, fällt aber grundsätzlich auf den 29. und 30. August.[42]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anteil Haushalte mit …
Ackerbau
Feldfrüchte Anteil 2010[43] Produktion 2008[44]
Mais 66 % 10.600 t
Reis 31 % 16.662 t
Maniok 57 % 3.667 t
Kokosnüsse 55 % keine Angaben
Gemüse 46 % 2.563 t (mit Obst)
Kaffee 28 % keine Angaben
Viehzucht
Nutzvieh Anteil 2010[43] Anzahl der Tiere 2010[43]
Hühner 77 % 76.602
Schweine 78 % 40.565
Rinder 43 % 29.235
Wasserbüffel 11 % 7.559
Pferde 11 % 3.345
Ziegen 32 % 18.010
Schafe 2 % 2.060
Ausstattung
Ausstattung Anteil 2010[43] Anzahl der Haushalte[43]
Radio 27 % 4.549
Fernsehen 15 % 2.476
Telefon (Mobil/Festnetz) 50 % 8.412
Kühlschrank 4 % 705
Fahrrad 7 % 1.238
Motorrad 13 % 2.120
Auto 5 % 432
Boot 3 % 467
Rinderherde zwischen Maliana und Balibo
Salzgewinnung in Atabae
Holz und Palmwedel sind noch heute häufige Baumaterialien

Laut der Volkszählung von 2010 arbeiten 43 % aller Einwohner, die zehn Jahre oder älter sind (Landesdurchschnitt: 42 %). 4 % sind arbeitslos (5 %).[43] 72,3 % der Haushalte betreiben Ackerbau, 88,5 % Viehzucht (Stand: 2010).[3] An den Küsten dient der Fischfang als Haupterwerbsquelle der Bevölkerung. Karpfen, Welse, Mosambik-Buntbarsch (Mujair) und Schlangenkopffische (Gabus) werden hier auch gezüchtet.[45] 66 % der Haushalte bauen Mais an (Landesdurchschnitt: 55 %), 55 % Kokosnüsse (42 %), 57 % Maniok (51 %) und 46 % Gemüse (43 %). Über 31 % pflanzen Reis (25 %), vor allem in Maliana und Cailaco am Ostufer des Nunura und am Bulobo. Zur Grundversorgung werden zudem Erdnüsse, grüne Bohnen, Mungbohnen, Kidneybohnen, Soja, Maniok und Süßkartoffeln angebaut. Daneben pflanzen die Einwohner Senfblätter, Kopfsalat, Kohl, Zwiebeln, Karotten, Bananen, Tomaten, Auberginen, Papayas, Ananas, Kartoffeln und Knoblauch.[44][43][46] Als Haustiere werden in erster Linie Hühner gehalten. Über drei Viertel der Haushalte haben Hühner, noch etwas mehr haben Schweine. Rinder finden sich bei 43 % der Haushalte, jeder Dritte hält Ziegen, jeweils jeder Zehnte Pferde beziehungsweise Büffel. Selten sind Schafe.[43] Missernten führen zu massiven Problemen, so kam es in Balibo im November 2007 zu einer extremen Nahrungsmittelknappheit.[47]

Für den Verkauf bauen 28 % der Haushalte Kaffee an, was dem Landesdurchschnitt entspricht. Weitere Handelsgüter sind Lichtnüsse, Kokosnüsse, Orangen, Mangos und andere Früchte. Kaffeezentrum in der Gemeinde ist das hochgelegene Verwaltungsamt Lolotoe, in dem über 76 % der Haushalte das wichtigste Exportgut des Landes anbauen. In Cailaco und Bobonaro sind es immer noch zwischen 47 und 45 %.[43]

93 % der Haushalte Bobonaros leben in ihrem eigenen Haus, bei weiteren 4 % gehört das Haus einem Familienmitglied außerhalb des Haushalts. Nur knapp ein Viertel aller Wohnhäuser bestehen aus Ziegeln oder Beton. Der Großteil der Gebäude wird noch immer aus Naturmaterialien wie Bambus, Palmwedeln oder Lehm hergestellt. Bei den Dächern haben sich Zink- und Eisenbleche vielerorts durchgesetzt. Allerdings sind 29 % der Wohnhäuser noch mit Palmwedeln oder Stroh gedeckt. Bei über der Hälfte der Wohnhäuser besteht der Boden aus gestampftem Lehm, bei 35 % aus Beton oder Fliesen. Insgesamt sind die Naturmaterialien in Bobonaro ähnlich verbreitet wie im Landesvergleich.[43] 74 % der Haushalte haben Zugang zu sauberen Trinkwasserquellen (10 % über dem Landesdurchschnitt),[3] wobei nur 21 % das Wasser am oder im Haus haben. Die Bewohner der anderen Haushalte müssen das Trinkwasser aus öffentlichen Leitungen, Brunnen, Quellen oder Gewässern holen. Mit 94 % benutzen fast alle Haushalte Holz zum Kochen. Im Landesdurchschnitt sind es 4 % weniger. Fast zwei Drittel verwenden Petroleum um Licht zu erzeugen, ein Viertel Strom. Im Landesdurchschnitt benutzt die Hälfte Petroleum und über ein Drittel Elektrizität.[43]

In kleineren Mengen finden sich als Bodenschätze Erdgas, Erdöl, Gold und Silber.[48] In Atabae wird Salz aus dem Meer gewonnen.

Touristische Sehenswürdigkeiten sind unter anderem der Lago Malai, die Strände von Palaca und Batugade, die Festung von Balibo und das Australische Haus der Balibo Five. Bereits während der portugiesischen Herrschaft waren die heißen Quellen der Termas do Marobo, deren Wasser in einem Schwimmbecken gesammelt wird, ein beliebtes Ausflugsziel. Hier gibt es noch einige koloniale Ruinen. Das Maliana Colegio Infante de Sagres bietet Studienkurse an.[49]

2010 hatten in Bobonaro 5 % der Haushalte Autos und 13 % Motorräder.[43] Die A03 führt von Maliana nach Norden durch Marko und Atabae, in die Gemeinde Liquiça. Die A12 startet in Maliana in Richtung Osten zum Ort Bobonaro. Von dort führt nach Süden die A12 nach Zumalai und nach Norden die A10 nach Atsabe. Die A16 verbindet Bobonaro mit Lolotoe und Fatululic.[50] Maliana verfügt über ein Flugfeld.[51]

Der kommunale Radiosender in der Gemeinde ist Radio Communidade Maliana RCM (Radio Maliana) auf FM 91,7 MHz.[52] Weniger als ein Drittel aller Haushalte besitzt ein Radio. Gerade mal 15 % haben einen Fernseher.[43]

Anteil Haushalte mit …[43]
… Hauswänden aus …
Ziegel/ Beton Holz Bambus Lehm Eisen-/ Zinkblech Palmwedel Natursteine Sonstiges
24 % 3 % 11 % 5 % 2 % 51 % 4 % 1 %
… Dächern aus … … Böden aus …
Palmwedel/ Stroh/ Bambus Eisen-/ Zinkblech Dachziegel Sonstiges Beton Fliesen Boden/ Lehm Bambus/ Holz Sonstiges
29 % 70 % 1 % 0 % 31 % 4 % 60 % 3 % 2 %
Trinkwasserversorgung durch …
Leitung oder Pumpe im Haus Leitung oder Pumpe außerhalb Öffentliche Leitung, Brunnen, Bohrloch geschützte Quelle nicht geschützte Quelle Oberflächengewässer Sonstiges
3 % 18 % 35 % 18 % 18 % 6 % 2 %
Energiequelle zum Kochen Lichtquelle
Elektrizität Petroleum Holz Sonstiges Elektrizität Petroleum Holz Lichtnuss/
Candle berry
Sonstiges
1 % 4 % 94 % 1 % 24 % 64 % 3 % 3 % 6 %

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bobonaro (Gemeinde) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m n o Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Geoffrey Hull: The placenames of East Timor, in: Placenames Australia (ANPS): Newsletter of the Australian National Placenames Survey, Juni 2006, S. 6 & 7, abgerufen am 28. September 2014.
  3. a b c d Direcção Nacional de Estatística: 2010 Census Wall Chart (English) (Memento des Originals vom 12. August 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dne.mof.gov.tl (PDF; 2,7 MB)
  4. a b Bobonaro District Development Plan 2002/2003, S. 5.
  5. Bobonaro District Development Plan 2002/2003, S. 25
  6. BirdLife International: Sites – Important Bird and Biodiversity Areas (IBAs): Be Malae-Atabae, abgerufen am 12. März 2015.
  7. Mark O’Shea u. a.: Herpetological Diversity of Timor-Leste Updates and a Review of species distributions. In: Asian Herpetological Research. 2015, 6(2): S. 73–131., abgerufen am 17. Juli 2015.
  8. Direcção Nacional de Estatística: Timor-Leste in figures 2011 (PDF; 3,8 MB) (Memento des Originals vom 19. Februar 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dne.mof.gov.tl, abgerufen am 5. Mai 2013
  9. a b Census of Population and Housing Atlas 2004 (Memento vom 13. November 2012 im Internet Archive) (PDF; 14 MB)
  10. a b c d Antoinette Schapper: Finding Bunaq: The homeland and expansion of the Bunaq in central Timor, S. 163–186, in: Andrew McWilliam, Elizabeth G. Traube: Land and Life in Timor-Leste: Ethnographic Essays, 2011
  11. a b vgl. Zahlen und Nachweise in den einzelnen Artikeln
  12. Andrea K. Molnar: Died in the service of Portugal.
  13. District Pritory Tables: Bobonaro 2004 (Memento des Originals vom 20. Mai 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dne.mof.gov.tl (PDF; 14,8 MB)
  14. a b Traditional Power Structures and Local Governance in East Timor (PDF; 5,5 MB)
  15. TIMOR LORO SAE, Um pouco de história@1@2Vorlage:Toter Link/oecussi.no.sapo.pt (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  16. East Timor – PORTUGUESE DEPENDENCY OF EAST TIMOR (Memento vom 21. Februar 2004 im Internet Archive)
  17. Gunn, S. 86.
  18. Timorlorosae 2000 (portugiesisch)
  19. Center for Southeast Asian Studies, Northern Illinois University
  20. Gunn, S. 42–43.
  21. Gunn, S. 88.
  22. The case of Alferes Francisco Duarte “O Arbiru” (1862–1899) (PDF; 386 kB), abgerufen am 25. März 2013
  23. Jolliffe, Jill. East Timor: Nationalism and Colonialism. Queensland: University of Queensland Press, 1978. OCLC 4833990
  24. ETAN, When East Timor first flew its flag in defiance
  25. Center for Southeast Asian Studies, Northern Illinois University
  26. ETAN: When East Timor first flew its flag in defiance
  27. „Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ (Memento des Originals vom 28. November 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cavr-timorleste.org (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  28. Bestandsaufnahme der Vergangenheitsaufklärung in Indonesien und Osttimor
  29. Tagesspiegel, 3. September 1999, Angriff auf UN-Mitarbeiter in Maliana 1999 (Memento vom 11. März 2007 im Internet Archive)
  30. Bobonaro District Development Plan 2002/2003 S. 32.
  31. 1999 East Timor Crimes against humanity (Memento vom 2. Februar 2010 im Internet Archive)
  32. Citation.com: Sydney Morning Herald, 25. März 2000, Gallantry award for sergeant who led bloody timor battle
  33. Tempointeractive, 6. Januar 2006, Three Indonesians Shot by Timor Leste Police (Memento vom 18. Januar 2012 im Internet Archive)
  34. Wikinews, 24. März 2010, „Ninjas“ in Timor-Leste?
  35. 30. Januar 2010, Catholic News Agency, Benedict XVI erects new diocese in East Timor
  36. „Part 4: Regime of Occupation“ (Memento des Originals vom 18. Januar 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cavr-timorleste.org (PDF) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  37. Bobonaro District Development Plan 2002/2003, S. 2.
  38. Descentralização Administrativa na República Democrática de Timor-Leste: Bobonaro, abgerufen am 7. Februar 2014
  39. Lurdes Silva-Carneiro de Sousa: Some Facts and Comments on the East Timor 2001 Constituent Assembly Election (Memento vom 16. Oktober 2013 im Internet Archive) (RTF; 199 kB), Lusotopie 2001: S. 299–311.
  40. CNE – official results on 9th July 2007 (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive) (PDF; 118 kB)
  41. Profil des Distrikts Bobonaro 2012: 2.2. Simbolu Distritu Bobonaro, S. 15.
  42. Margaret J. E. King: Fishing Rites at Be-Malai, Portuguese Timor (Bericht eines Besuchs im August 1960), Records of the South Australian Museum, Adelaide, Sth Aust. : Govt. Printer, "From Records of the South Australian Museum, Vol. 15, No. 1, 6. Oktober 1965."
  43. a b c d e f g h i j k l m n Direcção Nacional de Estatística: Suco Report Volume 4 (englisch) (Memento vom 9. April 2015 im Internet Archive) (PDF; 9,8 MB)
  44. a b Direcção Nacional de Estatística: Timor-Leste in Figures 2008 (Memento des Originals vom 7. Juli 2010 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dne.mof.gov.tl (PDF; 3,6 MB)
  45. Bobonaro District Development Plan 2002/2003, S. 22.
  46. Bobonaro District Development Plan 2002/2003, S. 10–11.
  47. Pressemitteilung des Ministry of Agriculture, Forestry and Fishery, 21. November 2007.
  48. Bobonaro District Development Plan 2002/2003, S. 11.
  49. Bobonaro District Development Plan 2002/2003, S. 12
  50. Straßenkarte Osttimor, 2001.
  51. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento des Originals vom 8. November 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/unmit.unmissions.org (PDF; 535 kB)
  52. ARKTL – Asosiasaun Radio Komunidade Timor-Leste (englisch)
  53. Municípios Portugueses: Geminações de Cidades e Vilas, abgerufen am 7. Januar 2018.
  54. Municípios Portugueses: Geminações de Cidades e Vilas, abgerufen am 7. Januar 2018.

Koordinaten: 9° 2′ S, 125° 20′ O

Dieser Artikel wurde am 10. April 2015 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.