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Inhaltsverzeichnis

13. September 2017[Quelltext bearbeiten]

"Selbstausschaltung" des Bundestags möglich?[Quelltext bearbeiten]

Gibt es in der Geschäftsordnung des Bundestags eine Regelung, wie vorzugehen ist, wenn der Bundestagspräsident und alle Stellvertreter von ihren Ämtern zurücktreten, so wie es bei der Selbstausschaltung des Parlaments in Österreich passiert ist? --188.23.43.222 22:12, 13. Sep. 2017 (CEST)

Weil jede Partei einen Stellvertreter stellt, müssten sich dazu alle einig sein. Wenn sich alle Abgeordneten verabreden, dem Bundestag zu schaden, ist das natürlich möglich. Zum Beispiel könnte mehr als die Hälfe der Abgeordneten dem Bundestag fernbleiben und dadurch die Beschlussfähigkeit verhindern. --Optimum (Diskussion) 22:58, 13. Sep. 2017 (CEST)
Wem immer du warum antwortest, das war jedenfalls nicht die Frage des Fragestellers. --2003:46:A52:5200:E22A:82FF:FEA0:3113 00:04, 14. Sep. 2017 (CEST)
Nein, eine ausdrücklich Regelung für genau diesen Fall gibt es nicht in der Geschäftsordnung des Deutsche Bundestages (GOBT). Ich lese hier auf S. 153 die Rechtsauffassung: "Auch eine Neuwahl des Bundestagspräsidenten während der Wahlperiode ist eine Wahl im Sinne des Art. 40 Abs. 1 S. 1 GG." Art. 40 Abs. 1 S. 1 GG regelt: "Der Bundestag wählt seinen Präsidenten, dessen Stellvertreter und die Schriftführer. Er gibt sich eine Geschäftsordnung."
Wenn der Bundestagspräsident und alle Stellvertreter sofort und gleichzeitig zurücktreten würden, hätte eine erneute, vom Alterspräsidenten geleitete Wahl gemäß § 1 GOBT Abs. 2, 3 und 4 stattzufinden. § 1 GOBT Abs. 2-4 regelt: "(2) Bis der neugewählte Präsident oder einer seiner Stellvertreter das Amt übernimmt, führt das am längsten dem Bundestag angehörende Mitglied, das hierzu bereit ist, den Vorsitz (Alterspräsident); bei gleicher Dauer der Zugehörigkeit zum Bundestag entscheidet das höhere Lebensalter. (3) Der Alterspräsident ernennt Mitglieder des Bundestages zu vorläufigen Schriftführern. Hierauf erfolgt der Namensaufruf der Mitglieder des Bundestages. (4) Nach Feststellung der Beschlußfähigkeit wird die Wahl des Präsidenten, der Stellvertreter und der Schriftführer vorgenommen."
Gewählt wäre dann, wer gemäß § 2 Abs. 2 S. 1 GOBT die Stimmen der Mehrheit der Mitglieder des Deutschen Bundestags erhält: Diese entspricht der in Art. 121 GG beschriebenen Mehrheit der gesetzlichen Mitgliederzahl. § 2 Abs. 2 S. 1 GOBT regelt: "Gewählt ist, wer die Stimmen der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages erhält." Art. 121 GG regelt: "Mehrheit der Mitglieder des Bundestages und der Bundesversammlung im Sinne dieses Grundgesetzes ist die Mehrheit ihrer gesetzlichen Mitgliederzahl."
Der Bundestag wäre im Ernstfalle auch frei, gemäß § 126 GOBT von dem § 2 Abs. 1 S. 1 GOBT mit Zweidrittelmehrheit abzuweichen. § 126 GOBT regelt: "Abweichungen von den Vorschriften dieser Geschäftsordnung können im einzelnen Fall mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder des Bundestages beschlossen werden, wenn die Bestimmungen des Grundgesetzes dem nicht entgegenstehen." --2003:46:A52:5200:E22A:82FF:FEA0:3113 00:04, 14. Sep. 2017 (CEST)
Wer war nochmal gleich der Mathematiker, der anläßlich seiner Einbürgerung in die USA umständlich anfing, darzulegen, wie die Verfassung mit legalen Mitteln ausgeschaltet werden könnte? Ich glaube, irgend jemand hatte ihm dann drastisch nahegelegt, einfach mal die Klappe zu halten. --78.50.148.112 13:41, 14. Sep. 2017 (CEST)
Kurt Gödel, falls Du mit "ausgeschaltet" "in eine Diktatur umgewandelt" meintest. --46.127.87.225 19:12, 14. Sep. 2017 (CEST)
Von wegen "irgend jemand hatte ihm dann drastisch nahegelegt, einfach mal die Klappe zu halten": "irgend jemand" waren wohl die Herren Einstein und Morgenstern die klärend eingriffen. Einstein war zu dem Zeitpunkt US Staatsbürger und auch nicht ganz unbekannt. Wohl dem der solche Freunde hat. 165.120.218.71 21:31, 14. Sep. 2017 (CEST)
Mit Verfassungsgesetzgebung lässt sich jede Verfassung auf legalem Wege "ausschalten". In Österreich gibt es dazu den Begriff der Gesamtänderung der Bundesverfassung. Erfordert 2/3-Mehrheit im Nationalrat und Volksabstimmung. --91.115.74.103 20:58, 14. Sep. 2017 (CEST)
Deswegen gibt es im deutschen Grundgesetz die Ewigkeitsklausel. --Rôtkæppchen₆₈ 21:42, 14. Sep. 2017 (CEST)
Ja, danke, Gödel war's. Im Zusammenhang interessant wären natürlich seine vermutlich nicht unzutreffenden Argumente. -- "Ewigkeitsgarantie" - das ist sowas wie der "Ewige Landfrieden" und wird sicher irgendwann auch mal historisch mit ähnlichem Interesse betrachtet werden, falls die Horden des Kalifs nicht alle Archive und digitalen Speicher zerstört haben werden? Machen wir uns doch nichts vor: Natürlich ist es im Prinzip möglich, daß das Deutsche Reich ewig währt und für immer von einer untoten Mutti regiert wird, aber wahrscheinlicher ist doch, daß irgendwann ein Pol Pot, der Kalif oder Weidells braune Scharen den kernfaulen morschen Laden übernehmen und EngSoz oder Was-weiß-ich als neue Staatsreligion ausrufen und Wikipedia als Heiliges Buch, das dem Propheten offenbart wurde, proklamieren werden, und schwupps!, isse futsch, die verfassungsmäßige Garantie des "staatsfernen" ÖRR. Ewigkeitsklausel - lächerlich... --78.53.149.66 22:11, 14. Sep. 2017 (CEST)
Die Ewigkeitsklausel gilt nicht, wenn das Grundgesetz gemäß Art. 146 per Volksabstimmung durch eine neue Verfassung ersetzt wird. --MrBurns (Diskussion) 18:28, 15. Sep. 2017 (CEST)
Da steht nichts von Volksabstimmung. Im Artikel Ewigkeitsklausel lese ich: "Das Bundesverfassungsgericht sieht Art. 146 GG als wirksam an, hat aber ausdrücklich offengelassen, ob sogar die verfassungsgebende Gewalt an die in der Ewigkeitsklausel geschützten Grundsätze „schon wegen der Universalität von Würde, Freiheit und Gleichheit“ gebunden ist." (@ 78.53.149.66: und schwupps!, sind se wieder da, die verfassungsmäßig garantierten Grundrechte. Wie Radbruch so schön formuliert: Es gibt "Rechtsgrundsätze (...), die stärker sind als jedes positive Recht". Vgl. ansonsten auch BVerfG, 2 BvE 2/08 vom 30. Juni 2009, Absatz-Nr. 217).
Es ist natürlich beruhigend, dass MrBurns bereits entschieden hat, was das BVefG noch nicht entschieden hat. Das BVerfG schreibt a.a.O. Absatz-Nr. 179: "Die Wahlberechtigten besitzen nach dem Grundgesetz das Recht, über den Identitätswechsel der Bundesrepublik Deutschland, wie er durch Umbildung zu einem Gliedstaat eines europäischen Bundesstaates bewirkt werden würde, und die damit einhergehende Ablösung des Grundgesetzes „in freier Entscheidung“ zu befinden." und spricht von einem "Teilhaberecht des wahlberechtigten Bürgers" als "vorverfassungsrechtliche(s) Recht, sich eine Verfassung zu geben, aus der die verfasste Gewalt hervorgeht und an die sie gebunden ist." Wie sich die Teilhabe praktisch ausgestaltet ist aber nicht konkretisiert. Und wenn ich es richtig erinnere haben weder die wahlberechtigte Bevölkerung der BRD noch die wahlberechtigte Bevölkerung der DDR über den Anschluß bzw. Beitritt der DDR in Volksabstimmungen befunden. Sie hatten nur eine Teilhabe. Volksabstimmung sind vielleicht garnicht so gewünscht? --2003:46:A52:5200:E22A:82FF:FEA0:3113 19:17, 15. Sep. 2017 (CEST)
Das Wort Volksabstimmung kommt im Text nicht vor, aber ich kann mir nicht vorstellen, wie das Deutsche Volk sonst eine neue Verfassung in "freier Entscheidung" beschließen kann. M.E. lässt der Wortlauft von Art. 146 GG keine Entscheidung durch Volksvertreter zu. --MrBurns (Diskussion)
Was unter der Klausel "in freier Entscheidung" zu verstehen ist mag sicher diskutabel sein. Aber deine fehlende Vorstellung irritiert mich: Das Grundgesetz der Bundesrepublik wurde nicht in einer Volksabstimmung legitimiert. Der Österreichischer Staatsvertrag war, wenn ich das richtig lese, auch nicht mit einer Volksbefragung verbunden. Und ja: Ich finde Volksabstimmungen auch eine feine Sache (wenn das mit entsprechenden Bildungsanstrengungen der Gesellschaft korrespondiert, Demokratie funktioniert ja nur mit Demokraten). Mir fehlt aber gerade der Überblick, welche Verfassunggebende Versammlung jemals das Ergebnis ihrer Arbeit durch ein Plebiszit hat legitimieren lassen. --2003:46:A52:5200:E22A:82FF:FEA0:3113 19:56, 15. Sep. 2017 (CEST)
Meine Aussagen zu einer Volksabstimmung bezogen sich nicht auf das Grundgesetz, sondern auf die Verfassung, die nach Art. 146 das GG ablösen soll.
In Österreich wurde zwar weder die ursprüngliche Verfassung noch der Staatsvertrag mit einer Volksabstimmung beschlossen, jedoch muss jede "Gesamtänderung" der Bundesverfassung per Volksabstimmung beschlossen werden, was bisher einmal passiert ist (im Zuge des EU-Beitritts 1994). Die sog. Maiverfassung 1934 stellte wohl auch eine Gesamtänderung dar, es dürfte sich dabei um einen ungeahndeten Verfassungsbruch handeln, der erfolgen konnte, weil Dollfuß die Kontrolle über die Justiz erlangt hat. Diese Art von Verfassungsbruch ist natürlich grundsätzlich in keinem Land zu verhindern, wenn ihn die politische Situation ermöglicht.
Was Beispiele von per Volksabstimmung beschlossenen Verfassungen betrifft: Dei aktuelle Verfassung der Schweiz dürfte von 1999 sein und wurde per Plebiszit verabschiedet. Ebenso die Verfassung der Republik Türkei von 1982. Und es gibt noch viele weitere Beispiele. --MrBurns (Diskussion) 02:21, 16. Sep. 2017 (CEST)
Nur weil andere Verfassung per Volksabstimmung beschlossen wurden, muss das nicht für alle gelten. "In freier Entscheidung" bedeutet, dass eine neue (die jetzige deutsche Verfassung ersetzende) Verfassung eben nicht von außen aufgedrückt oder undemokratisch (Putsch, usw.) oder unter Druck zustande kommen darf. Die repräsentative Demokratie mit freien, geheimen und gleichen Wahlen erfüllt diese Bedingungen. Auch alle jetzigen GG-Änderungen kommen durch freie Entscheidungen des Volkes zustande, denn die Zusammensetzung von Bundestag und Bundesrat repräsentieren den Willen des Volkes. Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland#Geltungsdauer schreibt denn auch:
Die Textpassagen dieses Grundgesetz-Artikels werden gelegentlich dahin gehend interpretiert, nur eine direkt – also plebiszitär – beschlossene Verfassung erfülle das staatsrechtliche Programm des Grundgesetzes und der provisorische Zustand sei weiterhin gegeben. Mehrheitlich wird in der Staats- und Rechtswissenschaft darin jedoch kein demokratisches Defizit gesehen, denn das Prinzip der repräsentativen Demokratie, das hier letztlich zur Anwendung kommt, sei qualitativ und demokratietheoretisch nicht mangelhaft, sondern eine graduelle und systematische Grundentscheidung. Auch habe das Grundgesetz in seiner alten Fassung von einer freien Entscheidung des Volkes gesprochen – als Kontrast zur politischen Unfreiheit der Deutschen in der DDR –, nie jedoch von einer direkten Entscheidung. Daher seien besondere plebiszitäre Anforderungen hieraus nicht herleitbar. Das deutsche Volk habe durch den verfassungsändernden Gesetzgeber der Jahre 1990–94 stets frei und kontinuierlich gesprochen; usw. --92.229.94.139 14:35, 17. Sep. 2017 (CEST)
die Logik entspricht also folgendem: wenn ich einen Stellvertreter bestimme und der Stellvertreter etwas entscheidet (ohne mich überhaupt zu fragen, ob ich damit einverstanden bin), habe ich das entschieden. So eine Logik gibts wohl in keiner Wissenschaft außer der "Rechtswissenschaft"... --MrBurns (Diskussion) 15:02, 19. Sep. 2017 (CEST)
Nein, sowas ist gang und gäbe und gibt es überall. Benatrevqre …?! 15:19, 19. Sep. 2017 (CEST)
Dann nenne mindestens eine Wissenschaft außer die Rechtswissenschaft, in der diese Logik angewandt wird. Jedenfalls ist jede Wissenschaft, die so eine Logik anwendet, für mich keine richtige Wissenschaft, weil diese Logik unlogisch ist. Der Grund warum es unlogisch ist ist, dass ich keine Entscheidung treffen kann, wenn ich auf diese keinen Einfluß habe außer dass ich die Person, die sie treffen kann, bestimmen kann. --MrBurns (Diskussion) 15:22, 19. Sep. 2017 (CEST)
In jeder Wissenschaft. Ich sehe keinen Grund zu deiner Annahme, es bestünde dabei ein Logikfehler. Benatrevqre …?! 15:30, 19. Sep. 2017 (CEST)
Im Allgemeinen Sprachgebrauch bedeutet "in freier Entscheidung" dass man selbst etwas entscheidet, nicht dass man einen Stellvertreter bestimmt, der dann selbstständig etwas entscheidet. Die Behauptung, dass beides gleichbedeutend ist, ist unlogisch. Daher es liegt entweder ein Logikfehler vor oder "in freier Entscheidung" bedeutet in der Rechtswissenschaft etwas Anderes. --MrBurns (Diskussion) 15:35, 19. Sep. 2017 (CEST)
Nein, nicht zwingend. Das GG trifft dazu keine Aussage, es bleibt Auslegungssache. Oder allgemein: Alles andere ergibt sonst überhaupt keinen Sinn. Was bringt es, einen Stellvertreter oder Volksvertreter zu wählen, wenn er nicht in meinem Namen entscheiden kann? Wozu gibt es ihn dann? Sowas gibt es wie gesagt auch in anderen, ja in vielen Bereichen: Es gibt z. B. Prokuristen, damit sie namens der Geschäftsführung entscheiden können. Ich statte jemanden mit Vollmacht aus, damit er in meiner Abwesenheit oder an meiner Stelle etwas entscheiden kann. Alles ganz normal und völlig logikbehaftet. Benatrevqre …?! 15:38, 19. Sep. 2017 (CEST)
Generell bedeutet die Wahl eines Stellvertreters nicht unbedingt, dass er mich in jeder Entscheidung vertreten kann. Zur allgemeinen Gesetzgebung und GG-Änderungen steht soviel ich weiß nirgendwo, dass diese vom Volk "in freier Entscheidung" gefällt werden, daher kann man diesen Passus m.E. als Regelung verstehen, die eine Volksvertreterentscheidung für den Fall einer neuen Verfassung ausschließt. Zu "Ich statte jemanden mit Vollmacht aus, damit er in meiner Abwesenheit oder an meiner Stelle etwas entscheiden kann." - das ist korrekt, ändert aber nichts daran, dass dann der Stellvertreter entschieden hat und nicht du selbst. --MrBurns (Diskussion) 15:45, 19. Sep. 2017 (CEST)
Urteile ergehen "im Namen des Volkes". Das Volk ist und bleibt der Souverän, es delegiert seine Gewalt an eine auf Zeit gewählte Volksvertretung, die die Gesetze beschließt und die Vollzugsorgane einsetzt und überwacht. In der Wirtschaft wird analog zwischen Geschäftsführung und Geschäftsleitung unterschieden. Der von mir gewählte Volksvertreter entscheidet in meinem Sinne, gebunden ist er an Recht und Gesetz; natürlich fallen die Gesetzesbeschlüsse hierbei notwendigerweise nach dem Mehrheitsprinzip. Benatrevqre …?! 15:53, 19. Sep. 2017 (CEST)
Ja, der Vertreter verpflichtet sich im Sinne seiner Wähler abzustimmen, dennoch stimmt er ab und nicht seine Wähler und er fragt sie nicht nochmal, bevor er abstimmt (kann er auch gar nicht, weil er weiß ja nicht, wer ihn gewählt hat), zu behaupten, die Wähler beschließen die Gesetze, ist also falsch. --MrBurns (Diskussion) 16:01, 19. Sep. 2017 (CEST)
Letzteres hat auch niemand behauptet. Es ist ja ausdrücklich von Entscheidung die Rede, nicht von Abstimmung. Benatrevqre …?! 16:13, 19. Sep. 2017 (CEST)
Ist das nicht der Unterschied zwischen direkter und repräsentativer Demokratie? --Optimum (Diskussion) 16:19, 19. Sep. 2017 (CEST)
Nein, auch in einer repräsentativen Demokratie kann durch das Volk abgestimmt werden, wenn es das Gesetz vorsieht, und gibt es plebiszitäre Elemente. Es kommt immer darauf an. Im Übrigen kann das Volk selbst entscheiden, wann es genug hat von einer Regierung und der Wähler kann dies durch seine Stimme ausdrücken. Benatrevqre …?! 18:17, 19. Sep. 2017 (CEST)
Dass das Volk entscheiden kann, wann es von der Regierung genug hat stimmt im Prinzip, allerdings hat es diese Entscheidungsmöglichkeit in recht großen Abständen, die im Allgemeinen zu groß sind um damit eine ungewollte Verfassung zu verhindern. Man kann auch (vielleicht etwas überspitzt, aber im Prinzip zutreffend) sagen, die repräsentative Demokratie ist eine Diktatur auf Zeit. --MrBurns (Diskussion) 00:01, 20. Sep. 2017 (CEST)
Papperlapapp. Diktatoren werden in der Regel nicht gewählt. Du verharmlost den Zustand der Diktatur. --2003:46:A52:5200:E22A:82FF:FEA0:3113 13:18, 20. Sep. 2017 (CEST)
Es gab einige Fälle, wo gewählte Präsidenten über ihre reguläre Amtszeut hinaus regiert haben und das als "Diktatur" vezeichnet wurde. Eine Diktatur ist eine unbegrenzte Herrschaft, die die Abgeordneten jedenfalls theoretisch zwischen den Wahlen haben, da sie auch eine neue Verfassung beschließen können (dann gilt auch nicht die Ewigkeitsklausel. Daher finde ich die Bezeichnung "Diktatur auf Zeit" durchaus passend. --MrBurns (Diskussion) 00:46, 22. Sep. 2017 (CEST)
Ja, aber wenn Volksvertreter eine Verfassung beschließen, dann hat nicht das Volk die Verfassung entschieden sondern nur über die Leute entschieden, die sie beschlossen haben. --MrBurns (Diskussion) 00:01, 20. Sep. 2017 (CEST)
Das Volk hat den Volksvertreter beauftragt, in Vertretung des Volkes zu beschließen. Und zwar, was er will. Denn im übrigen ist der Volksvertreter mitnichten "verpflichtet (...) im Sinne seiner Wähler abzustimmen", wie du oben behauptest. Ein Freies Mandat bedeutet genau das Gegenteil: dass er weder an Aufträge noch an Weisungen gebunden und nur seinem Gewissen unterworfen ist. Gerade das Fehlen der Verpflichtung ist der entscheidende Kick in diesem Konzept. Das Volk ist frei, zu wählen (und abzuwählen). Der Abgeordnete ist frei, zu entscheiden. --2003:46:A52:5200:E22A:82FF:FEA0:3113 13:15, 20. Sep. 2017 (CEST)
Ich hab des wiefolgt gemeint: theoretisch soll ein Volksvertreter das Volk vertreten. Wirklich fragen kann er seine Wähler aber nicht. Dass er rechtlich nur an sein Gewissen (also im Endeffekt an gar nichts) gebunden ist stimmt natürlich auch, ändert aber nichts an dem vorher gesagten. Und aus diesen Gründen kann man m.E. nicht von einer freien Entscheidung vom Volk sprechen, wenn die Entscheidung von Volksvertretern getroffen wurde. --MrBurns (Diskussion) 21:38, 22. Sep. 2017 (CEST)

14. September 2017[Quelltext bearbeiten]

»voll« im Sinne von »ziemlich, sehr«[Quelltext bearbeiten]

Seit einiger Zeit fällt mir immer mehr auf, dass Leute bis 25, 30 häufig »voll« sagen. »Das finde ich voll gut« usw. Ist offenbar ein Nachfolger von »total«. Wann kam dieser Gebrauch auf? Rainer Z ... 18:12, 14. Sep. 2017 (CEST)

Das fällt dir jetzt erst auf? Ich glaube, das ging in den 1980ern los. --Plüschhai (Diskussion) 18:15, 14. Sep. 2017 (CEST)
Definitiv 80er. Damals entschlüpfte meinem Bruder mal beim Anblick einer zu unvermuteter Zeit vollkommen freien Parkfläche der Ausruf „Voll leer, ey!“ --Kreuzschnabel 18:25, 14. Sep. 2017 (CEST)
War Volle Kanne, Hoschis zu erst da oder erst voll? --87.163.176.128 19:03, 14. Sep. 2017 (CEST)
Ich kenne es auch schon lange aus dem Schwäbischen - war das schon immer Deutschland-/DACH-weit verbreitet oder haben es vielleicht erst die Prenzlauer Schwaben in Berlin eingeführt? --Wrongfilter ... 20:00, 14. Sep. 2017 (CEST)
Nein, das ist voll alt und im Gegensatz zu „voll geil“ durfte man „voll“ schon bei mir in der Grundschule benutzen, während man sich für „geil“ ganz schnell etwas anderes ausdenken musste, was aber selten gelang. „Voll“ ist Achtziger, meinetwegen End-80er.--Bluemel1 (Diskussion) 20:21, 14. Sep. 2017 (CEST)
"Volle Pulle", "voll Stoff" gibt's auch noch. --217.84.75.123 21:23, 14. Sep. 2017 (CEST)
Interessant. Ich habe in den Achtzigern in NRW gelebt und kenne es daher nicht, jedenfalls nicht als häufig. Richtig aufgefallen ist es mir tatsächlich erst vor ziemlich kurzer Zeit, weil ich Leute kenne, die das ständig benutzen. Und die sind Mitte Zwanzig. Rainer Z ... 20:23, 14. Sep. 2017 (CEST)

Erste Quelle: Tatort: Voll auf Haß von 1987 mit Krug und Brauer als Tatort-Kommissare. --Optimum (Diskussion) 20:46, 14. Sep. 2017 (CEST)

Zweite Quelle: Das Bringt's Voll - Dufte Typen In Jeans, (Originaltitel: Cheering Section), US-Highschool-Komödie von 1978. --Optimum (Diskussion) 21:51, 14. Sep. 2017 (CEST)
Grimm belehrt mich übrigens (s. v. 12) a)), dass voll im adverbialen Gebrauch "in der neueren sprache beschränkter" ist und "im allgemeinen nicht mehr vor adj. oder adv. stehen" kann, "wenn auch vereinzelte fälle vorkommen; mundartlich dagegen wie in alter sprache". Und ein schönes Zitat aus Hartmanns Erec: "er lebte als ein vol karger man ungiudeclîchen." Es wäre also herauszufinden, von welcher Mundart aus das Adverb voll vor Adjektiv seinen neuerlichen Siegeszug angetreten hat. @Optimum: Das ist aber ein etwas anderer Gebrauch, nämlich als Modaladverbiale zum Prädikat. Grüße Dumbox (Diskussion) 22:00, 14. Sep. 2017 (CEST)
Meinst Du, man hat damals zwischen Adverb und Modaladverbiale zum Prädikat genau unterschieden? Rainer Z. hat ja auch schon die Nähe zu "total" ins Spiel gebracht. --Optimum (Diskussion) 22:14, 14. Sep. 2017 (CEST)
Nein, nein, ich meinte (mit Grimm), dass es in moderner Hochsprache durchaus Fälle gibt, in denen man voll zum einem Verb beziehen kann, also etwa "das hat mich voll befriedigt", "ich habe es voll verstanden". (Zumindest fände ich das nicht anstößig; aber vielleicht bin ich da ja auch dialektal geprägt.) "Das bringt's voll" ist natürlich Jargon, aber immerhin analog konstruiert. Der eigentliche Kasus knacksus ist der Gebrauch vor Adjektiv; wie voll gut, voll schön, voll blöd etc. Grüße Dumbox (Diskussion) 22:26, 14. Sep. 2017 (CEST)
wikt:voll#Gradpartikel bezeichnet es in diesem Zusammenhang als Gradpartikel. --Rôtkæppchen₆₈ 22:34, 14. Sep. 2017 (CEST)
»Voll befriedigt« ist in meinen Augen nicht Jargon, sondern korrekt. Ich meine Formulierungen wie »voll gut, voll viele, voll lecker« usw. Rainer Z ... 11:27, 15. Sep. 2017 (CEST)

Als höchste Klassifizierung einer Sache wohl schon länger gebräuchlich, siehe Vollidiot, Volldepp, Volltrottel und Vollhonk. Benutzerkennung: 43067 09:49, 15. Sep. 2017 (CEST)

"Vollidiot" war im 19. Jahrhundert ein medizinischer Fachbegriff, ebenso wie "Idiot" und "Halbidiot". Als Vollidiot galt ein "nichtsprechender Idiot". Das Wort wurde erst später zum Schimpfwort. --Neitram  12:11, 15. Sep. 2017 (CEST)

Es sei ergänzt, dass das (west-)deutsche Schulnotensystem schon „immer“ (ich kann es bis in die 70er zurück positiv bestätigen) nicht nur die Ausformulierungen 1=„sehr gut“, 2=„gut“, 3=„befriedigend“, 4=„ausreichend“, 5=„mangelhaft“ und 6=„ungenügend“ kennt, sondern auch +=„voll“ und -=„noch“. Eine 3+ wird also nach „voll befriedigend“ transkribiert und eine 2- nach „noch gut“. —[ˈjøːˌmaˑ] 09:55, 15. Sep. 2017 (CEST)

Gibt es bei Juristen immer noch: Juristenausbildung in Deutschland#Benotungssystem. Damit haben wir ganz nebenei auch das Jahr 1923 ins Spiel gebracht, als die Note voll befriedigend dort eingeführt wurde. Benutzerkennung: 43067 10:37, 15. Sep. 2017 (CEST)
Das ist ein anderer Fall. »Voll befriedigend« ist die Kurzform von »vollständig befriedigend«. Rainer Z ... 11:30, 15. Sep. 2017 (CEST)
[edit] Trifft nicht genau dasselbe zu bei „voll geil“ = „völlig geil“ = „vollständig, vollumfänglich, vollzutreffend geil“? Ich bin schon der Meinung, hier dieselbe Anwendung vorliegen zu haben. —[ˈjøːˌmaˑ] 12:16, 15. Sep. 2017 (CEST)
.. "vollauf" auch. --217.84.92.67 13:02, 15. Sep. 2017 (CEST)
Ich denke ebenso, dass das „voll“ ein verkapptes „vollkommen“, „vollständig“ oder „vollauf“ ist und dasselbe aussagt wie „zu 100 %“ oder „total“. Gerade ein Mitte-zwanzig-jähriger Hüpfer geht gern „in die Vollen“, anstatt wie ein 40-Jähriger mehr zu relativieren, Beispiel: „Meine Zierpflanzen sind zu einem hohen Grade schon auch ein Stück geil.“ Im Endeffekt ist „voll“ dasselbe wie „sehr“, also die höchste Steigerungsstufe, es gab ja noch die Mode mit den „mehr als 100 %“, da war alles „übergeil“ und „obergeil“. Inzwischen, siehe Überschrift, trat „voll“ in die Stufe von „ziemlich“ zurück, wobei „ziemlich“ eigentlich „unter 100 %“ ist. Seltsam, ist wahrscheinlich der Coolness geschuldet.--Bluemel1 (Diskussion) 15:40, 15. Sep. 2017 (CEST)

Es fehlt mE der Zusammenhang zwischen der Überschrift der Frage und der eigentlichen Frage. Warum sollte der Beispielsatz des Fragestellers »Das finde ich voll gut« nur "ziemlich" gut bedeuten? --2A02:908:F461:4D00:E8D0:357:D2FC:8F90 16:49, 15. Sep. 2017 (CEST)

Nimm das »ziemlich« nicht zu genau. Ich wollte ungefähr umschreiben, was ich meine. Rainer Z ... 18:37, 15. Sep. 2017 (CEST)
Das ist gerade in Mode. In den 1990ern war es das Wort "mega". Benatrevqre …?! 16:58, 18. Sep. 2017 (CEST)

Voll is voll alt, ey. Ich kann das voll genau datieren, weil ich mich genau an die voll coole Mitschülerin erinnere, die diesen Ausdruck in meiner Hörweite erstmals gebrauchte, zu meiner damals doch recht großen Verwunderung, weil ich es vorher so noch nie gehört hatte.

Szene: Mädchenumkleidekabine nach dem Sport, so 1982 oder 1983. Die voll coole Mitschülerin zieht ihre voll coole Strumpfhose an und zetert voll laut: "Voll die dicke Laufmasche, ey!"

Also nix von wegen "Leute bis 25, 30". Leute um die 50 bitte. Voll alt ey! :-) --91.34.47.105 15:45, 19. Sep. 2017 (CEST)

Hömma! Ich bin über fünfzig. Und ich kenne das erst so richtig von heutigem jungen Gemüse. Allerdings gibts ja auch ein Achtziger-Revival. Rainer Z ... 17:29, 19. Sep. 2017 (CEST)
Du warst offenbar damals nicht bei den voll Coolen in der Sportumkleide. ;-) --91.34.47.105 18:36, 19. Sep. 2017 (CEST)
YMMD :D Benatrevqre …?! 20:05, 19. Sep. 2017 (CEST)
Am Rande noch der Hinweis auf den Google Ngram Viewer. Demnach sind deutsche Bücher seit den späten Achtzigern voll davon, und es wird jährlich mehr; wenn man bedenkt, dass Jugendsprache etwas braucht, um in die Druckerpresse zu gelangen, dürfte die Verbreitung tatsächlich ein Phänomen der frühen Achtziger sein. --Andropov (Diskussion) 20:51, 19. Sep. 2017 (CEST)
Mit einem seltsamen Peak für "voll schön" zwischen 1820 und 1840. :-) Wie der wohl zustandekommt? Und "voll gut" war offenbar um 1800 schonmal voll im Schwange. --91.34.47.105 21:59, 19. Sep. 2017 (CEST)
Nachtrag: "voll schön" war noch viel beliebter um 1730. --91.34.47.105 22:04, 19. Sep. 2017 (CEST)
Psssssst, schau mal wo auf einem amerikanischen Kassenbon „TOTAL“ steht. Hier gab es das ja nur für Mobilisten viel weiter oben auf den Kassenbon. Und „voll“ war auch die Bestellung beim Tankwart. Ein nicht viel weiter entfernter Begriff ist „Super“. --Hans Haase (有问题吗) 21:06, 22. Sep. 2017 (CEST)

15. September 2017[Quelltext bearbeiten]

Rückrechnung des DAX[Quelltext bearbeiten]

Unter DAX#Rückrechnung ist zu lesen, dass der 1987 eingeführte DAX bis 1959 bzw. sogar bis 1840 zurückgerechnet wurde. Wie funktioniert das? Aktienkurse basieren ja nicht auf irgendwelchen harten Unternehmensdaten, sondern auf den Interpretationen der Börsenteilnehmer. Wie kann dann eine Rückrechnung erfolgen, insbesondere bis 1840? 129.13.72.198 09:27, 15. Sep. 2017 (CEST)

Es hat bereits damals Aktienkurse und Aktienindizes gegeben, die für die Berechnung verwendet werden. Man muss sich nur entscheiden, ob man die Kurse derselben Gesellschaften oder die der jeweils größten Gesellschaften verwendet. Dazu Stehle, Huber, Maier in Rückberechnung des DAX für die Jahre 1955 bis 1987, was auch im DAX-Artikel zitiert wird:
Für eine Rückberechnung des DAX für die Jahre vor 1988 bestehen grundsätzlich folgende Möglichkeiten:
− Verkettung mit ähnlichen Indizes, die bereits früher existierten
− Rückberechnung auf Basis der DAX-Zusammensetzung von 1987
− Rückberechnung bis zum 01.04.1981 auf Basis der jeweiligen Zusammensetzung des BZ-Index, von Januar 1960 bis März 1981 auf Basis der jeweiligen Zusammensetzung des Hardy-Index
− Rückberechnung auf Basis der 30 Gesellschaften, die in den jeweiligen Jahren vermutlich im DAX gewesen wären.

--BlackEyedLion (Diskussion) 09:43, 15. Sep. 2017 (CEST)

Der DAX spiegelt ja auch nicht 1 zu 1 die Kursentwicklung der größten Unternehmen wider (wie vielfach angenommen wird), sondern ist selbst ein Rechentrick, weil er davon ausgeht, dass alle Gewinne, die man mit der Aktie erzielen kann, ohne sie zu verkaufen, in neue Aktien investiert werden. Und weil Aktienwerte, die nicht so gut ins Bild passen, weil sie zu hoch oder zu niedrig sind, einfach mal aus der Rechnung ausgeklammert werden. Wenn so ein Wert in die Vergangenheit interpoliert wird, kann man sich vorstellen, dass man das Ergebnis mit der entsprechenden Vorsicht betrachten muss. --Optimum (Diskussion) 23:16, 15. Sep. 2017 (CEST)
Kommt drauf an. Wenn man den Kursindex hernimmt, dann entspricht das schon der Kursentwicklung des Unternehmens. Der Performanceindex dagegen nicht. 129.206.136.249 11:36, 16. Sep. 2017 (CEST)

Der DAX wird doch ständig "optimiert", um ein stetiges Wachstum darzustellen. Unternehmen fallen raus und andere kommen rein. Da kann man schlecht Jahrzehnte zurückrechnen. --Eingangskontrolle (Diskussion) 10:47, 17. Sep. 2017 (CEST)

Kannst Du da mal ein Beispiel bringen? --Rôtkæppchen₆₈ 23:57, 17. Sep. 2017 (CEST)
DAX#ZusammensetzungshistorieKimKong (Diskussion) 09:11, 19. Sep. 2017 (CEST)
Ich meinte die behauptete Optimierung, „um ein stetiges Wachstum darzustellen“, nicht die aufgrund der Definition des DAX und äußerer Faktoren bedingten Wechsel in den beteiligten Unternehmen. --Rôtkæppchen₆₈ 21:07, 19. Sep. 2017 (CEST)
Genau diese Definition ist die Optimierung. Aufstrebende Unternehmen kommen rein, eher unterdurchschnittliche fliegen raus. Und Fonds, die den DAX nachbilden wollen/müssen verstärken den Effekt. --Eingangskontrolle (Diskussion) 00:35, 21. Sep. 2017 (CEST)

Tremor/Körperinstabilität[Quelltext bearbeiten]

Welche Krankheiten/Beschwerden lösen bei schubhaftem Auftreten das Empfinden/Erleben von Erschütterungen, die durch den Körper wandern/befallen, aus? (Im Sinne von körperlicher Instabilität/eines visuell nicht sichtbaren Tremors.) --Muroshi (Diskussion) 11:33, 15. Sep. 2017 (CEST)

Das können diverse neurologische Sachen sein, aber auch muskuläre und zig andere Sachen. So was gehört erst mal von einem Allgemeinmediziner und ggf. Spezialisten vor Ort abgeklärt und nicht via Internetforum. --Elrond (Diskussion) 11:39, 15. Sep. 2017 (CEST)
Gesundheitshinweis Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu diesen Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!
Ja, da war ich mehrmals, bei der Neurologin vor ein paar Jahren auch einmal. Der Allgemeinmediziner hält mich wohl mittlerweile für einen psychologischen Fall (jedenfalls wollte er mir letztlich Psychopharmaka anpreisen, was auch irgendwie Ratlosigkeit ausdrückt). Gebracht hat mir das Röntgen und die Abklärung ob ein Nerv bei der Wirbelsäule eingeklemmt ist (MRI) nichts. Physisch sei bildgebend alles i.O. und sportlich kann ich auch noch 2h am Stück rennen. Ich komme einfach nicht weiter. Könnte allenfalls die Ernährung einen dermassen grossen Einfluss auf Muskeln oder Nervensystem haben (wobei es sehr schwierig ist, hier ein Muster fernab eiweisshaltiger Ernährung auszumachen)? --Muroshi (Diskussion) 11:59, 15. Sep. 2017 (CEST)
Selbst Unregelmäßigkeiten im Blutzucker sowie Elektrolythaushalt tragen zu so etwas bei. Dann geht es an Nieren, Blutdruck usw. Aus der Ferne kann nur vermutet werden. Das andere Problem ist, dass man heute teilweise zum Arzt gehen muss und exklusiv bestellen muss: Untersuche mich doch bitte auf Krankheit X. Für Hepatitis waren schon 15 Arztbesuche bis zur Diagnose notwendig, (vgl. DLF Sprechstunde) eine Tropenkrankheit kann zur Deutschlandreise werden. Und das ist der Markt der Alternativen Medizin, die dann nicht mehr ist als das Anbeten von Symptomen. Mündiger Patient? --Hans Haase (有问题吗) 12:19, 15. Sep. 2017 (CEST)
Rums Bums Wumm, jetzt hat der grüne Haase dem deutschen Gesundheitssystem aber wieder eine zwischen die Löffel gehauen. Solche Missstände aber auch!--2003:75:AF11:1100:B4E5:3C9E:C405:6D9B 15:23, 15. Sep. 2017 (CEST)
Moment!!! Dieser Allgemeinmediziner hatte vielleicht doch eine gute Idee..., denn schau bitte erst mal nach, ob die von Dir abgelehnten Psychopharmaka nicht vielleicht antriebshemmend wirken könnten. Denn da gibt es welche, die nix mit Schublade zu tun haben!!! Schau mal nach. --Caramellus (Diskussion) 15:41, 15. Sep. 2017 (CEST)
Soweit ich weiss, haben Psychopharmaka eine eher aufputschende Wirkung und führen dann oft zu (noch mehr) Schlafproblemen.--Muroshi (Diskussion) 22:58, 15. Sep. 2017 (CEST)
Das gilt nur für einige wenige Psychopharmaka. Der größere Teil macht eher müde und antriebslos. Meistens will man ja Symptome dämpfen und weil das nicht so zielgenau funktioniert, dämpft man kurzerhand breitflächig. Früher gab es sehr viel mehr Muntermacher in der Medizin, aber die meisten davon haben irgendwelche Spaßbremsen inzwischen streng reglementiert bzw. verboten; die bekommt man bloß noch bei freischaffenden Pharmaziespezialisten. --88.68.29.192 19:16, 16. Sep. 2017 (CEST)
Weiss nicht, der Arzt, der mir das erklärt hat, meinte aber, dass Psychopharmakas die Schlaflosigkeit noch fördern und Psychopharmaka die Effekte von Schlafmitteln konterkarieren.--Muroshi (Diskussion) 13:18, 18. Sep. 2017 (CEST)
Entweder hat der Arzt Unsinn erzählt oder Du hast Dir das falsch gemerkt. Außerdem sind Schlafmittel selbstverständlich auch Psychopharmaka --94.219.121.15 23:53, 19. Sep. 2017 (CEST)
Hallo Muroshi, einen Einfluß der Ernährung halte ich für sehr unwahrscheinlich, bis auf eine Ausnahme: Manchmal leiden Patienten mit unklaren bzw. unspezifischen neurologischen Symptomen unter einem chronischen Vitamin B12 Mangel. Der kann das Gehirn und/oder das Rückenmark betreffen. Wenn davon im MRT nichts zu sehen war, könntest man trotzdem noch eine Blutuntersuchung machen lassen. Abgesehen davon gibt es spezielle Sprechstunden in manchen Krankenhäusern für Tremor unklarer Genese. Da wird dann alles systematisch abgeklärt. Differentialdiagnostisch könnten das aber auch Panikattacken sein, selbst ohne daß Du in dem Moment Angst verspürst. Unser Körper speichert manchmal Körpergefühl getrennt von sonstigen Erinnerungen und wenn dann nur das Körpergefühl der Panik aus der Erinnerung hochkommt, kann das vom Betroffenen keinem Anlaß zugeordnet werden. Hast Du vielleicht irgendwann mal ein schlimmes Trauma erlebt? --84.62.228.243 22:26, 15. Sep. 2017 (CEST)
An einem B12-Mangel kann es nicht liegen, dafür esse ich zu viele Eier, Magerquark und gerne auch einmal Fisch. Ich hatte das ganze auch schon jahrelang bevor ich so gut wie kein Fleisch mehr esse. Die Blutwerte scheinen auch im grünen Bereich. Das mit dem traumatischen Erlebnis klingt jetzt nach einer sehr steilen These. Der Arzt vermutete etwas mit der Wirbelsäule (Scheuermann, da kann es akustisch schon mal knacken), was mir aber auch nicht weiter hilft.--Muroshi (Diskussion) 13:18, 18. Sep. 2017 (CEST)
Wurden bei Dir gezielt die Marker für B12 Mangel gestestet? Zu Beachten ist auch, daß die aktuellen Grenzwerte nicht sehr belastbar sind, weil sich auch bei Patienten mit Blutwerten im Normalbereich ab und an deutliche klinische und/oder bildgebende B12 Mangelsymptome feststellen lassen, die sich spontan bessern nach B12 Gabe. Außerdem kann B12 Mangel nicht nur durch unzureichende Zufuhr über die Nahrung, sondern auch durch Resorptionsstörungen oder erhöhten Verbauch entstehen. In manchen Fällen hilft nur die intravenöse Gabe von B12. Von Morbus Scheuermann bekommt man einen Buckel, aber von Tremor habe ich in dem Zusammenhang noch nie etwas gehört oder gelesen. Wenn Du kein schweres Trauma erlebt hast, scheidet das aus. Dann blieben alternativ noch neurotische Parästhesien als psychiatrische Differentialdiagnose. --94.219.121.15 23:53, 19. Sep. 2017 (CEST)

Italic script (chancery cursive)[Quelltext bearbeiten]

Wie nennt man die Schrift en:Italic script (chancery cursive), die im angelsächsischen Raum in der modernen Variante en:Getty-Dubay (Getty-Dubay Italic, GDI) ein Comeback erlebt, auf deutsch? Der Artikel Humanistische Kursive spricht historisch von der Cancellaresca italica und verlinkt auf die lateinische Kanzleischrift -- wäre das das richtige Lemma? --Neitram  13:44, 15. Sep. 2017 (CEST)

Humanistische Kanzleikursive? Vgl. doi:10.7788/afd.1990.36.jg.221 --HHill (Diskussion) 14:05, 15. Sep. 2017 (CEST)
So kann man sie wohl auch nennen, ja. Ist das das bessere Lemma als lateinische Kanzleischrift und meint beides das gleiche? --Neitram  19:43, 16. Sep. 2017 (CEST)
Nein, lateinische Kanzleischrift ist ein deutlich vagerer und allgemeinerer Begriff (und außerhalb der Wikipedia nicht eben häufig, der Begriff scheint auch auf frühmittelalterliche Schriften in Abgrenzung etwa zu einer griechischen Kanzleischrift gebraucht). Eine Kanzleischrift ist übrigens nicht notwendig kursiv. --HHill (Diskussion) 23:31, 16. Sep. 2017 (CEST)
Cancellaresca oder humanistische Kursive sind wohl die üblichsten und passendsten Namen. Im Übrigen ist die Getty-Dubai, eine Ausgangsschrift für Grundschüler, zwar von diesem Schrifttyp beeinflusst, sie ist aber selbst keine humanistische Kursive. Man erkennt das an den vereinfachten Buchstabenformen und der fehlenden Variation der Strichstärke. --Jossi (Diskussion) 19:58, 17. Sep. 2017 (CEST)
Ich bin jetzt verwirrt. HHill schrieb, lateinische Kanzleischrift sei ist ein deutlich vagerer und allgemeinerer Begriff, während es im Artikel Humanistische Kursive für mich so wirkt, als sei humanistische Kursive ein allgemeinerer Begriff und die Cancellaresca italica eine spezielle Unterform davon? --Neitram  10:35, 18. Sep. 2017 (CEST)
Was ist eigentlich mit der Bezeichnung Italienische Kanzleischrift? "Humanistische Kanzleikursive" hat 6 Google-Books-Treffer, "Cancellaresca italica" hat 9 Google-Books-Treffer, "Lateinische Kanzleischrift" hat 31 Google-Books-Treffer und "Italienische Kanzleischrift" hat 33 Google-Books-Treffer. --Neitram  14:35, 18. Sep. 2017 (CEST)
Italisch und italienisch sind zwei verschiedene Sachen, aber Ihre Aussagen strotzen ja oft vor Ignoranz.--92.74.64.34 15:12, 18. Sep. 2017 (CEST)
Ich werde jetzt, wenn es keine Einsprüche gibt, en:Italic script mit Humanistische Kursive verinterwikilinken. --Neitram  15:59, 18. Sep. 2017 (CEST) P.S. Meine Frage ist eine Frage. Wen meintest du mit "Ihre Aussagen"? --Neitram  16:00, 18. Sep. 2017 (CEST)
Wenn wir über den völlig überflüssigen PA der IP mal großzügig hinwegsehen, ist vermutlich der Unterschied zwischen italisch und italienisch gemeint. Es müsste also, wenn schon, Cancellaresca italiana heißen; diese Bezeichnung taucht aber in der deutschsprachigen Literatur nicht auf, weil es sich um eine Tautologie handelt, denn die Cancellaresca als solche ist italienisch, wie schon der Name zeigt. „Cancellaresca“ (ohne Zusatz) hat bei mir 121 deutschsprachige Google-Books-Treffer. Die Verlinkung en:Italic scriptHumanistische Kursive halte ich für richtig und sachgemäß. --Jossi (Diskussion) 22:50, 18. Sep. 2017 (CEST)
Ja, und dass "Italische Kanzleischrift" 0 Google-Books-Treffer hat, kann ich noch ergänzen. "Italische Schrift" ohne "Kanzlei-" hat viele Treffer, die mir jedoch eher andere Schriften zu meinen scheinen. --Neitram  08:48, 19. Sep. 2017 (CEST)

Komzák (BKS)[Quelltext bearbeiten]

Wie wird dieser Familienname ausgesprochen? In keinem der drei Artikel gibt es eine IPA-Darstellung. ÅñŧóñŜûŝî (Ð) 23:18, 15. Sep. 2017 (CEST)

Frag mal auf cs:Wikipedie:Velvyslanectví (tschechische Botschaft) oder cs:Wikipedia: Pod lípou (tschechische Projektdiskussion) nach. Eine tschechische Auskunft scheint es leider nicht zu geben. --Rôtkæppchen₆₈ 01:20, 16. Sep. 2017 (CEST)
@ Rotkaeppchen: Die Tschechei, so wie es sie früher gab, gibt es doch schon seit Jahren nicht mehr. Ich würde vorschlagen, bei [[1]] oder [[2]] nachzufragen. Sind doch verwandte Sprachstämme, sollte also gar nicht so schwierig sein, dort eine entsprechende Auskunft zu bekommen. --84.161.218.213 09:58, 16. Sep. 2017 (CEST)
Für Aussprachefragen habe ich mir einmal angeschaut, welche User den tschechischen oder slowakischen Babel-Sprachbaustein verwenden. Aber es ist Vorsicht geboten, die Slowaken oder Tschechen verkaufen ihre Aussprache manchmal als die einzig Wahre. Besser beide Seiten fragen.--Bluemel1 (Diskussion) 10:11, 16. Sep. 2017 (CEST)
@ Rotkaeppchen: Den Begriff "Tschechei" sollte man politisch-korrekterweise nicht benutzen. Dieser Begriff stammt aus dem Nazi-Deutsch und bezeichnete 1939-1945 den von den Nazis okkupierten Rest der Tschecho-Slawakei. Ich meine, das Wort Komzak wird "Kommsaak" ausgesprochen. -LeseBrille- (nicht signierter Beitrag von LeseBrille (Diskussion | Beiträge) 09:25 Uhr MESZ, 18. September 2017)
Ich fühle mich nicht angesprochen, da ich den inkriminierten Begriff nicht verwendet habe. --Rôtkæppchen₆₈ 09:54, 18. Sep. 2017 (CEST)
@ Rotkaeppchen: stimmt. Entschuldigung! -LeseBrille- (nicht signierter Beitrag von LeseBrille (Diskussion | Beiträge) 11:11 Uhr MESZ, 18. September 2017)
Im Übrigen ist das totaler Blödsinn. --Tommes  15:10, 21. Sep. 2017 (CEST)
Länderbezeichnungen auf -ei sind kein "Nazi-Deutsch". Bitte nachschlagen, was das deutsche Suffix -ei bedeutet. --92.75.104.125 18:23, 22. Sep. 2017 (CEST)

16. September 2017[Quelltext bearbeiten]

Was versteht man in Weinbeschreibungen unter...[Quelltext bearbeiten]

der Bezeichnung Samtig-Fruchtig bei der Geschmacksangabe. Geht es dabei um einen trockenen, halbtrockenen oder eher lieblichen Wein?

Diese Angabe finde ich in letzter Zeit häufig bei Beschreibungen, wobei die Weine vorwiegend aus Italien stammen und einen Alkoholgehalt von um die 14 % Volumen aufweisen, jedoch keinerlei Angabe zum Restsäuregehalt oder zum Restzuckergehalt aufweisen.

Danke schon mal für die Info im voraus.Ich hatte diese Frage bereits im Thema Weinsprache eingepflegt, allerdings leider bisher ohne irgendeine Antwort :-( Daher noch einmal die Wiederholung hier bei der Auskunft. --84.161.218.213 09:49, 16. Sep. 2017 (CEST)

Fruchtig erklärt sich von selbst (schmeckt nach Frucht...); samtig deutet auf geringen Gehalt an Tanninen hin. Das ist beides vom Vergärungsgrad nicht unmittelbar abhängig, passt aber insgesamt eher zu etwas Halbtrockenem als zu einem ganz sauren Burschen. Umgekehrt ist bei 14 % garantiert nicht mehr extrem viel Restzucker drin. Grüße Dumbox (Diskussion) 10:06, 16. Sep. 2017 (CEST)
Sowas ähnliches hatte ich mir schon gedacht. Also in etwa halbtrocken. Dannke für die Antwort, :-) --84.161.218.213 16:05, 16. Sep. 2017 (CEST)
als Ergänzung zu den schon bestehenden, richtigen Erklärungen: samtig ist eine Texturbezeichnung von Rotweinen, gelegentlich aber auch von trockenen bis süßen weißen Beerenauslesen und anderen Weinen aus überreifem oder getrocknetem Lesegut; synonym können weich, rund, harmonisch gebraucht werden; adstringierend ist das Gegenteil; korrekt verwendet lässt sich von der Bezeichnung samtig nicht auf die Ausbaustufe schließen - von trocken bis süß ist alles möglich. Generell lässt sich sagen, dass Weine mit Alterungspotential meist die Tendenz haben, samtiger zu werden, d.h. die scharfen und aggressiven Tannine abzubauen, wodurch die vielfältigen anderen sensorischen Eindrücke stärker zur Geltung kommen. Als Extrembeispiel sei vielleicht der Ramisco DOC erwähnt; der ist jung für einen ungeübten Gaumen fast untrinkbar und kann mit zunehmendem Alter zu einem runden, eleganten, samtigen Rotwein werden - bei einem Lissabon Aufenthalt eventuell mal ausprobieren, auch wenn es in der Heimat dieses Weines schwierig geworden ist, einen zu bekommen. Wenn man einen jungen (etwa fünf Jahre alt, früher kommt er nicht in den Handel) und einen gealterten (20 Jahre und mehr) Ramisco getrunken hat, weiß man, was samtig ist. Leichter nachzuempfinden ist das bei besseren Bordeaux-Qualitäten, bei einem Primitivo oder bei einem bodenständigen Lemberger/Blaufränkisch - und zwar immer im Vergleich jung und gereift. Gruß up (Diskussion) 11:32, 19. Sep. 2017 (CEST)

Gästebett: Worauf sollte man achten?[Quelltext bearbeiten]

Ich möchte mir für gelegentlichen Besuch ein Gästebett kaufen. Ich habe mal etwas recherchiert, es scheint vier grundsätzliche Arten zu geben: Aufblasbare Matratzen, Metallgestelle mit Matratze, eine klappbare Schaumstoffmatratze, Feldbetten. Interessant war für mich, dass Feldbetten bei Amazon vergleichsweise hohe Bewertungen hatten, ich habe nämlich noch nicht an diese Art von Gästebett gedacht und sie sieht sehr unbequem aus. Aber hat jemand Erfahrungen damit? Oder ganz grundsätzlich: Habt Ihr Tipps, worauf man beim Kauf eines Gästebettes achten könnte? 80.71.142.166 14:43, 16. Sep. 2017 (CEST)

Aufblasbare Matratzen zusammen mit einem el. Blasebalg sind sehr praktisch, günstig und bequem. Feldbetten sind mir meistens zu schmal. Wer sich beim Schlafen nicht bewegt findet das ok. Aber ich möchte schon meine 100cm haben. Und am liebsten auch mehr als 200cm in der Länge. --85.212.217.169 14:48, 16. Sep. 2017 (CEST)
Kommt auch auf die Verwendungshäufigkeit an. Feldbetten haben eben den Vorteil, dass sie bei Bedarf auch "draussen", sprich im Zelt verwendet werden können, wie auch das man im Feldbett erhöht liegt (Entweder mag man Feldbetten oder man verflucht sie). Das "nicht erhöht liegen" ist aus meiner Sicht der Hauptnachteil der Matratzen am Boden (ab einem gewissen Alter kommst nicht mehr so gut hoch). Bei geringer Häufigkeit und wechselnden Benutzern würde ich auch die aufblasbare Matratze empfehlen. Allerdings immer als Einzelmatratze, nie in Doppelbettformat. Denn die aufblasbaren Matratzen können besser als Schaumstoffmatratzen, auf die individuellen "Weichheitsbedürfnisse" eingestellt werden. Metallgestell mit Matratze ist dann angebracht wenn es häufig ist (oder für ältere Personen), und es eher ein Platzproblem für ein weiteres dauerhaft aufgestelltes Bett wäre.--Bobo11 (Diskussion) 15:51, 16. Sep. 2017 (CEST)
Es gibt auch optisch ansprechende Schlafsofas die bei Bedarf zu Betten ausgeklappt werden, ansonsten halt als normales Sitzmöbel dienen. Benutzerkennung: 43067 18:50, 16. Sep. 2017 (CEST)
Nun ja, das ist schon eine Lösung. Aber meine Erfahrung damit ist eher die das die nur bis etwa 1.80 gehen. Für jemanden der knappe zwei Meter misst in der Regel zu kurz. Aber eben zum Ausklappen eines Schlafsofas muss genau da Platz sein, bzw. es muss am Sofa Standort auch der gewollte Schlafplatz sein. Kurzum als Zusatzbett im Kinderzimmer/Büro usw. -wo sonst kein Sofa stehen soll- nicht geeignet. --Bobo11 (Diskussion) 19:07, 16. Sep. 2017 (CEST)
Bei Matratzenlösungen (z.B. Klappsofas) würde ich nach eigener leidvoller Erfahrung scharf auf die Qualität achten, auch wenn da nur unregelmäßig jemand drauf schläft. Wenn die Matratze billig gemacht ist, schafft ein schwergewichtiger Schläfer es locker, die schon nach ein paar Nächten dauerhaft außer Form zu bringen, und dann wird schwupps die nächste Bettenlösung erforderlich. Außerdem schlafen die meisten Menschen in fremden Betten schlechter als zu Hause im eigenen, und wissen es schon allein darum zu schätzen, wenn der Gastgeber sich für ihre Bequemlichkeit in bisschen ins Zeug gelegt hat. --Stilfehler (Diskussion) 19:13, 16. Sep. 2017 (CEST)
Oder es ist ihnen eh egal, und sie würden auch auf dem Wohnzimmerteppich schlaffen. Bei denen punktest du dann aber eben schon mit einer Luftmatratze. --Bobo11 (Diskussion) 19:32, 16. Sep. 2017 (CEST)
Das ist neben dem Typ von Gästen, die man beherbergt, natürlich auch eine Frage des Budgets. By the way, die Optik ist eher egal. Auch ein schlichtes Lager kann man mit einer flotten Decke und einem Berg Kissen ohne echten Aufwand zum Luxusbett herausputzen. Falls du mich mal einladen willst, denk bitte auch daran, dass die Fenster verdunkelbar sein müssen. --Stilfehler (Diskussion) 20:40, 16. Sep. 2017 (CEST)
Ich biete noch ein Futon der auf Holzgestell als Sofa zusammenfaltbar ist. Steht bei mir als Gästebett. Würde ich auch für mich selber gegenüber den anderen Varianten bevorzugen. Günstig ist es oberdrein. Aber für Menschen die gerne weich schlafen nicht so toll. Ich schlafe gerne etwas härter. 165.120.218.71 22:49, 16. Sep. 2017 (CEST)
Hat die selben Vor- und Nachteile des Bettsofa (auch da gibt es härtere Varianten). Eben nur dann praktisch, wenn an der temporären Schlafstätte in der übrigen Zeit eine Sitzgelegenheit herumstehen kann. Wenn das Gästebett bei Nichtgebrauch eben in ein anderen Raum (Beispielsweise in die Abstellkammer) verschoben werden können muss, fällt auch der Futon auf Holzgestell weg.--Bobo11 (Diskussion) 23:17, 16. Sep. 2017 (CEST)
Ich persönlich halte alle Arten von Luftmatratzen für unbequem. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. --Digamma (Diskussion) 11:50, 17. Sep. 2017 (CEST)
Zu den guten Bewertungen von Feldbetten bei Amazon: Wurden die denn dort explizit mit anderen Lösungen verglichen? Oder nur mit anderen Feldbetten, oder gar nicht. Eine gute Bewertung für ein Feldbett alleine bedeutet ja nicht, dass nicht der gleiche Kunde evtl. eine andere Lösung als noch besser bewerten würde. --Digamma (Diskussion) 11:50, 17. Sep. 2017 (CEST)
Ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist, aber ich fluche beim Schlafen in fremden Betten immer über schaumgummiartige Kopfkissen. Das ist viel schlimmer als eine nicht ganz perfekte Matraze. Zu kurze und zu schmale Bettdecken sorgen auch für eine schlafarme Nacht. -- Janka (Diskussion) 16:11, 17. Sep. 2017 (CEST)
Wer ein Tattergreis ist wie ich, geniert sich nicht, ein persönliches Reisekopfkissen mitzuführen (bei mir muss es mit Dinkelfüllung sein (ja, wie die Brötchen)), selbst wenn es nur für eine Nacht ist. -- Zerolevel (Diskussion) 21:41, 17. Sep. 2017 (CEST)
  • Diese aufblasbaren Matratzen mögen im ungenutzen Zustand praktisch zum Verstauen sein, als Gast habe ich mich schon mordsmäßig darüber geärgert. Zum einen haben manche Exemplare alle paar Zentimeter so eine Naht oder Kante oder so eine Art Knopf, was einen dann ständig irgendwo drückt. Zum anderen gibt es bekanntlich nichts Erholsameres, als nachts um 3 auf einer schlappen Matratze aufzuwachen. :-/
  • Gästesofas können vielseitig und schön sein -- aber unbedingt auf guten Lattenrost und vernünftige Matratzen achten. In mehreren Teilen klappbare Matratzen haben eben auch immer irgendwelche Kanten, auf denen man dann schlecht liegt.
  • Ich selber bin jetzt dazu übergegangen, mir für Gäste ein paar einfache Matratzen (40€) zuzulegen. Die sind zwar nicht besonders dick, aber aus einem Stück, und besser zum Liegen als die anderen Sachen allemal. Einziger Nachteil (das ist aber bei den meisten anderen Lösungen ähnlich) ist für ältere Leute, dass man von ziemlich tief unten aufstehen muss. Und man braucht natürlich etwas mehr Stauraum dafür.
  • Bei Kissen bin ich selber auch hotelbettgeschädigt (Nackenschmerzen und Atemprobleme auf diesen 80x80-Monsterkissen) und biete meinen Gästen eine Auswahl verschiedener Kopfkissen an. --91.34.47.105 16:10, 19. Sep. 2017 (CEST)

Das ist nun keine grosse Weisheit, aber das beste Gästebett ist natürlich ein ganz normales, komplettes Bett. Wenn man den Platz dafür hat... Kann ja die schmalste erhältliche Variante sein, immer noch besser als Luftmatratzenlösungen etc. Gestumblindi 01:37, 21. Sep. 2017 (CEST)

17. September 2017[Quelltext bearbeiten]

Mazomeit[Quelltext bearbeiten]

Ist jemand von euch dort Mitglied? Ich kann mir den Beitrag leider nicht leisten. Doch ich hätte gerne Informationen darüber, was dort über meinen Familiennamen steht?--Leif (Diskussion) 00:52, 17. Sep. 2017 (CEST)

Du verlinkst speziell auf das Adressbuch von 1938. Hast du es schon andernorts versucht? --Pp.paul.4 (Diskussion) 10:54, 17. Sep. 2017 (CEST)
Wie hast du die Seite gefunden? Bei der Suche nach meinem Namen habe ich sie jedenfalls nicht gefunden.--Leif (Diskussion) 14:30, 17. Sep. 2017 (CEST)
Nachtrag: Danke erstmal für den Link. Ich konnte immerhin herausfinden, dass im Landkreis Lyck nur mein Urgroßvater diesen Namen trug, was mir aber bereits bekannt war. Ich wüsste nur gerne, ob der Name nicht doch in Ostpreußen an anderer Stelle häufiger vorkam, und ob es noch andere Nichtverwandte mit diesem Namen gibt?!--Leif (Diskussion) 15:26, 17. Sep. 2017 (CEST)
Beitrag wieder entfernt, war für den Frager nix Neues.--2003:75:AF18:1A00:31B7:F245:C1A8:B16E 18:36, 17. Sep. 2017 (CEST)
Alles nix Neues. Trotzdem danke. Johannes Mazomeit ist (bekanntlich) mein Onkel. Die Tabellen, die du mir gezeigt hast, hab ich zum Teil selbst erstellt, teilweise sind sie von anderen aus der Familie, die Ahnenforschung betrieben haben.--Leif (Diskussion) 19:55, 17. Sep. 2017 (CEST)
Dein Familienname dürfte sich auf die slawische Schreibweise von "Masuren" beziehen. Die Endung -meit war bei ostpreusseischen Namen als Endung weit verbreitet. -LeseBrille-
Es geht mir nicht um die Namensherkunft. Die Herkunft meiner Familie ist mir bekannt. Mir geht es mehr um drei andere Fragen: Warum alle acht Menschen in Deutschland, die so heißen, mit mir verwandt sind? Gab oder gibt es irgendwo in Polen noch andere Leute, die so heißen? Welche ähnlichen Namen gibt es?--Leif (Diskussion) 17:31, 20. Sep. 2017 (CEST)

Schreibweise der Uhrzeit in den 1940ern?[Quelltext bearbeiten]

Moin, wie schrieb man da eigentlich eine Zeitangabe wie 15:30 Uhr (bitte nicht »halb vier Uhr nachmittags« vorschlagen) in Ziffern? Der Doppelpunkt ist ja noch vergleichsweise neu dazugekommen. Ich habe hier einen Duden von 1912 und einen von 1965 zur Hand, da finde ich nix. Auf Hilfe hoffend viele Grüße von --Gwexter (Diskussion) 10:01, 17. Sep. 2017 (CEST)

Vor dem PC-Zeitzalter schrieb man Uhrzeiten mit Punkt als Trennzeichen oder mit hochgestellten Minutenziffern, die mitunter auch unterstrichen waren: 15.30, 1530, 1530. --Rôtkæppchen₆₈ 10:07, 17. Sep. 2017 (CEST)
Jau, so war das, jetzt fällt's mir wie Schuppen aus den Haaren ... Tausend Dank. --Gwexter (Diskussion) 10:10, 17. Sep. 2017 (CEST)
Wobei man mit der Unterstreichung im 12-Stunden-System Vor- und Nachmittag unterschied. (Ich weiß aber nicht, ob 115 jetzt mitten in der Nacht oder gleich nach dem Mittagessen war.) --Kreuzschnabel 11:51, 17. Sep. 2017 (CEST)
War das so? Weder in Uhrzeit#Schreibweise noch in DIN 5008 finden sich diesbezügliche Angaben. --Pp.paul.4 (Diskussion) 12:06, 17. Sep. 2017 (CEST)
Beispiel --Optimum (Diskussion) 12:25, 17. Sep. 2017 (CEST)
Damit wurden aber Tag (ohne Unterstrich: 06:00 - 17:59) und Nacht (unterstrichen: 18:00 - 05:59) unterschieden, nicht Vormittag und Nachmittag. Gruß --Loegge (Diskussion) 14:06, 17. Sep. 2017 (CEST)
Die Schreibweise mit Punkt ist übrigens bei der Bahn bis heute noch in Gebrauch. -- Platte ∪∩∨∃∪ 13:18, 17. Sep. 2017 (CEST)
Beispiel? Auf bahn.de steht im Buchungsabschnitt die Uhrzeit mit Doppelpunkt. 94.218.183.103 13:21, 17. Sep. 2017 (CEST)
Die von Rotkäppchen angegebene Schreibweise mit den unterstrichenen Ziffern ist übrigens auch im PC-Zeitalter bis heute noch in Gebrauch, nämlich bei mir, wenn ich handschriftlich Zeitangaben notiere. Ich gebe allerdings zu, dass diese altertümliche Art der Datensicherung mittelfristig aussterben wird, spätestens wenn in den Grundschulen die Lehrpläne zeitgemäß modernisiert und die antiquierte Schreibschrift als obsolet ad acta gelegt wird. Gruß --Dioskorides (Diskussion) 14:14, 17. Sep. 2017 (CEST)
@IP: Im internen Gebraucht z.B., etwa bei Einträgen in der Spalte Meldungen und Vermerke im Zugmeldebuch. Mustereinträge gibt's in der Fahrdienstvorschrift. -- Platte ∪∩∨∃∪ 14:17, 17. Sep. 2017 (CEST)
Die Fahrplantabellen auf vvs.de verwenden alle den Punkt. --Rôtkæppchen₆₈ 14:19, 17. Sep. 2017 (CEST)

Die Schreibweise mit Punkt ist eleganter.--Bluemel1 (Diskussion) 14:49, 17. Sep. 2017 (CEST)

Fing das mit dem Doppelpunkt nicht schon mit den Digitaluhren an? Die hatten (wenn sie Leuchtziffern hatten) doch einen im Sekundentakt blinkenden Doppelpunkt zwischen Stunden und Minuten. Rainer Z ... 14:48, 17. Sep. 2017 (CEST)
Und die ersten Digitaluhren kamen aus den U.S.A., früher gab es die Schreibweise mit Doppelpunkt in D nicht, daher sind wir Zeitzeugen eines Kulturtransfers.--Bluemel1 (Diskussion) 14:50, 17. Sep. 2017 (CEST)
Es kommt darauf an. LED-Digitaluhren hatten ein fest verdrahtetes Display. Digitaluhren mit Zählwerk- oder Fallblattanzeige hatten entweder gar kein oder ein passend per Siebdruck aufgedrucktes Trennzeichen. Bei manchen japanischen Videorecordern hatte das Trennzeichen je nach Form „.“, „·“ oder „:“ eine Zusatzbedeutung, z.B. grobe Sekundenanzeige. --Rôtkæppchen₆₈ 17:06, 17. Sep. 2017 (CEST)

Es gibt online relativ viele (vermutlich nicht direkt legale) Digitalisate von Reichs-/Bundesbahn-Kursbüchern mit sehr sehr vielen Uhrzeiten, wo sich die genannten Formen (hochgestellt mit/ohne Strich, mit Punkt) finden lassen. Für die erfragten 40er so weit ich das sehe ausnahmslos mit Punkt. --Studmult (Diskussion) 21:18, 17. Sep. 2017 (CEST)

Die Kursbücher von Reichsbahn und Bundesbahn unterliegen als amtliche Werke nicht dem Urheberrechtsschutz. --Rôtkæppchen₆₈ 22:02, 17. Sep. 2017 (CEST)
Ich meine irgendwo aufgeschnappt zu haben, daß die Schreibweise mit Doppelpunkt eine Zeitdauer und die mit Punkt einen Zeitpunkt kennzeichnet, aber nicht 1940. --78.53.148.20 10:19, 19. Sep. 2017 (CEST)

Titanschrauben vs. normale Stahlschrauben[Quelltext bearbeiten]

Habe aus Neugier mal danach recherchiert einige meiner Stahlschrauben am Mopped gegen Titanschrauben zu tauschen. Grund ist, da mir als Ganzjahrsfahrer die verzinkten Schrauben nach Salz im Winter regelmäßig rosten bzw. unschön werden. Lackieren der Schrauben nach Anziehen wäre eine Option, dazu bin ich aber zu faul. (Edelstahl und Aluminium fallen aus naheliegenden Gründen weg) Daher dachte ich, "gehe ich mal in die Vollen" und ersetze meine schnöden Feld-Wald-Wiesen Schrauben gegen Raumfahrt-Formel-1-Raketentechnologie-Schrauben aus dem "Wunderwerkstoff" Titan. Nun stelle ich fest: Eine simple 20 Cent Schraube aus Stahl mit der Festigkeitsklasse 12.9 schlägt jede Titanschraube. 1200 N/mm² haben die von Yamaha ab Werk verbauten Schrauben. Die Üblichen angebotenen Schrauben aus Titan haben eine Zugfestigkeit, die zwischen butterweichem Aluminium (540 N/mm²) und mäßig legiertem Stahl (800 N/mm²) liegt. Die besten Titanschrauben, die ich finden konnte, können gerade mal eine Stahlschraube mit der Zugfestigkeitsklasse 8.8 (Typische Baumarktgüte) ersetzen (Titan Grade 5: 895 N/mm²). Ein Blick in die Wikipedia klärt auf: Titanlegierungen 290 bis 740 N/mm2, Legierter Stahl 1100 bis 1300 N/mm2. Legierter Stahl ist also maximal um den Faktor 1,75 fester. Nach meinen Recherchen sind hochlegierte Stähle im Schnitt um den Faktor ~1,7xx (gerundet) dichter. Ich gewänne durch doppelt so dicke Titanschrauben also kaum bis keine Gewichtsersparnis im Vergleich zu hochfestem Stahl, in meinem Fall, wo ich auf DIN Maße zurückgreifen muss dagegen nur lebensgefährlich schwache Schraubverbindungen zum hundertfachen Preis. Ist der König Nackt oder wo ist mein Denkfehler? --87.165.66.135 22:46, 17. Sep. 2017 (CEST)

Vergiss es. Es geht hoffentlich nicht relevante Teile wie Motor, Antrieb oder Bremse? Benutze eine Montagepaste. Ist Alu im Spiel: eine Keramische Paste benutzen. Kein Alu? Dann billige Kupferpaste. Ja, man kann den Schraubenkopf der montierten Schraube entfetten und lackieren. Aber die lebensgefährliche Sache mit Baumarktschrauben oder nicht zertifiziertem Material, lass bleiben, Dir zahlt keine Versicherung, wenn die Schraube zur Unfallursache wird. --Hans Haase (有问题吗) 23:17, 17. Sep. 2017 (CEST)
Es gibt wesentlich bessere Titanlegierungen, deren absolute Zugfestigkeit an die hochlegierter Stähle heranreicht. Dann ist die spezifische Zugfestigkeit aufgrund der geringen Dichte von Titan wesentlich besser: [3]. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:24, 17. Sep. 2017 (CEST)
Du liegst schon richtig mit deiner Frage. Bei Verbindungen, die Schrauben aus hochfestem Stahl benötigen ist Titan im (Gewichts-)Vergleich nicht optimal. Der Vorteil von Titan liegt da vor, wo z.B. Bleche, auch aus Kunststoff oder Alu kraftschlüssig verschraubt werden müssen. Da bringen sie einen Gewichtsvorteil.--2003:75:AF11:100:9DC3:522A:1EF4:3653 08:24, 18. Sep. 2017 (CEST)
Ich habe für meine Behauptung eine Quelle angegeben. Welche Quelle gibt es für Deine gegensätzliche Behauptung? --BlackEyedLion (Diskussion) 09:00, 18. Sep. 2017 (CEST)
Studiere Maschinenbau bis zum Ingenieur und arbeite lange Jahre als Konstrukteur, dann fragst du nicht mehr nach einer Quelle.--2003:75:AF11:100:808A:6A93:95A0:22C4 12:02, 18. Sep. 2017 (CEST) Dann verwechselst du auch nicht Hochlegiert mit Hochfest.
Dann kennzeichne doch bitte Deinen Beitrag als persönliche Erfahrung. Ansonsten ist es schwer, hier auf Grundlage von Quellen zu diskutieren. --BlackEyedLion (Diskussion) 12:38, 18. Sep. 2017 (CEST)
Die Auskunft ist eine Plattform zum Austausch gebildeten Wissens. (So sollte es wenigstens sein.) Was logisch ist, muss auch keine Quelle haben. Der Frager z.B. zeigt offensichtlich über seine Fragestellung ein gewisses technisches Verständnis, er dürfte die Antwort nachvollziehen können. Die anderen können es auch mit einer Quelle nicht.--2003:75:AF11:100:808A:6A93:95A0:22C4 13:53, 18. Sep. 2017 (CEST)
Ich besitze ein Klappmesser bei dem Klinge und Griffschalen aus Titan sind, mit vermeintlichen Super-Tactical-Navy-Seal-Weltraum-Eigenschaften zum Preis von ca. 400 Euro. Einmal einen dünnen Ast damit abgeschnitten und für meine Tochter einen Pfeil geschnitzt, war die Schneide schartig... Titan ist mitnichten unkaputtbar. --2A02:1206:45B4:BBE0:B0A2:F63F:79CA:FDDF 09:56, 18. Sep. 2017 (CEST)
Warum taugt den Edelstahl nichts? --85.212.219.100 11:06, 18. Sep. 2017 (CEST)
Als ich mein Haus isoliert habe, kam darauf eine Holzverschalung, die ich mit Edelstahlschreuben festgemacht habe. Mein Weib wollte das so, weil sie keine Rostfahnen unter den Schrauben haben wollte. Anfangs hab ich etlichen Schrauben den Kopf abgedreht, obwohl ich vorgebohrt habe, aber sobald ein Ast im Weg war, machte es gerne 'Ping' und der Kopf war ab. Irgendwann hatte ich den Dreh raus, aber das Verarbeiten ist wesentlich anspruchsvoller als mit schnödem Stahl. --Elrond (Diskussion) 12:58, 19. Sep. 2017 (CEST)
Nicht hart und fest genug. Fahrrad vllt. KFZ: nein, außer klapprige Gimmicks wie Autoradio. Solange es nicht so wie dort eingebaut wird. --Hans Haase (有问题吗) 11:20, 18. Sep. 2017 (CEST)
Am Fahrrad kann man sämtliche Schrauben durch VA ersetzen. --M@rcela Miniauge2.gif 11:29, 18. Sep. 2017 (CEST)
Geht auch bei jedem anderen Fahrzeug, immer vorausgesetzt es wird bezahlt und es ist ausreichend Platz vorhanden (dann gehen auch Schrauben aus Plastik oder aus Holz). --87.147.190.36 16:24, 18. Sep. 2017 (CEST)
Viel Spaß beim Umbauen.--Hans Haase (有问题吗) 20:17, 18. Sep. 2017 (CEST) SCNR
Austenit kann sehr verschieden sein. Weder Titan noch Edelstahl sind die Lösung aller Sorgen. Am Fahrrad kann man bedenkenlos alle Normschrauben durch beliebigen Edelstahl ersetzen, Ergebnis sind einfach fehlende Roststellen. Das Gleiche gilt für Muttern und Unterlegscheiben. Titanschrauben nimmt man am Fahrrad nur, wenn man zu viel Geld hat oder das Rad auf maximalen Leichtbau trimmen will. Das wird aber eher im Hobbybereich gemacht, echte Leichtbauräder verwenden völlig andere Rahmenkonstruktionen, Karbon, durchbohrte Edelstahlschrauben usw. Titan wird ja auch immer als Legierung verwendet und da wird es interessant. Würde man die Titanplatten aus sowjetischen U-Booten oder der Suchoi T-4 zu Schrauben umarbeiten, dann hätte man etwas, womit herkömmlicher hochlegierter Stahl nicht mithalten kann. Nimmt man Titan von Campinggeschirr aus China (das ist nicht etwa minderwertig), dann wären Stahlschrauben besser. Es gibt nicht nur ein „Titan“ wie es nicht nur einen Stahl gibt. Theoretisch schon aber das Material, was wir in den Händen halten, ist so gut wie nie das chemische Element. --M@rcela Miniauge2.gif 20:30, 18. Sep. 2017 (CEST)
Solche Feinheiten waren der Unterschied bei Partnair-Flug 394. Die Fälschung war eben hier das zu weiche und nicht belastbare Material. Diese Materialkunde trägt längst bevor der Drehmomentschlüssel benötigt wird. Bei Motorgeräten werden gerne Dehnschrauben benutzt. Die sind Einweg, da überdehnt beim Öffnen, und nur schwer bis garnicht durch andere zu ersetzen, da vergleichbares Material spätestens in der akzeptablen Preisklasse rar ist. --Hans Haase (有问题吗) 09:53, 19. Sep. 2017 (CEST)

18. September 2017[Quelltext bearbeiten]

Warum Harndrang beim Geräusch eines laufenden Wasserhahnes?[Quelltext bearbeiten]

Grübele schon länger über folgendes Thema: die meisten Menschen bekommen Harndrang, wenn sie einen laufenden Wasserhahn sehen und hören. Woran kann das liegen? Konditionierung aus früher Kindheit bei der Reinlichkeitserziehung? Oder gibt es mglw. einen physikalischen Hintergrund (Wasser zu Wasser)? --LeseBrille (Diskussion) 11:35, 18. Sep. 2017 (CEST)LeseBrille

Vielleicht Herdentrieb wie beim Gähnen PG 11:37, 18. Sep. 2017 (CEST)
(BK):Dazu brauchts kein solch unschoenes Thema, das geht auch anders: <gaehn> Nein, das war nicht als Kommentar zur Frage gedacht MfG -- Iwesb (Diskussion) 11:38, 18. Sep. 2017 (CEST)
Der Bio-Lehrer hat das damals mit Idiosynkrasie erklärt. So lösen gewisse Gefühls-, Seh- und Hör-Reize körperliche Reaktionen aus, wie z.B. das Quietschen der Kreide an der Tafel eine Gänsehaut hervorrufen (kann). Ob das noch heute gilt, weiß ich nicht.--2003:75:AF11:100:808A:6A93:95A0:22C4 12:31, 18. Sep. 2017 (CEST)
"die meisten Menschen bekommen Harndrang, wenn sie einen laufenden Wasserhahn sehen und hören." Ja, und wenn die dann fertig sind, waschen die sich dann auch die Hände? Und bekommen die dann... die können einem ja leid tun! --MannMaus (Diskussion) 13:27, 18. Sep. 2017 (CEST)
Jetzt weisst Du, was der "ewige Kreislauf des Lebens" wirklich bedeutet. scnr -- Iwesb (Diskussion) 13:35, 18. Sep. 2017 (CEST)
Idiosynkrasie ist so ein Sammelbegriff, der aber nichts erklärt … --Chricho ¹ ² ³ 10:59, 19. Sep. 2017 (CEST)
Ich bezweifle, daß das für "die meisten Menschen" gilt. Gibt eine eine valide Quelle für diese steile Hypothese? --188.108.82.223 15:59, 18. Sep. 2017 (CEST)

Es mag an unserer Konditionierung liegen.--Caramellus (Diskussion) 16:36, 18. Sep. 2017 (CEST)

Schlüsselreiz. --Kobako (Diskussion) 16:55, 18. Sep. 2017 (CEST)
Bei mir verursacht der Wasserhahn keinen Harndrang. Aber den bekomme ich oft - und das ist kein Witz! - beim Telefonieren, und dasselbe höre ich von vielen anderen auch. --78.53.148.20 10:41, 19. Sep. 2017 (CEST)
Ich hab vor Ewigkeiten mal die evolutionspsychologische (?) Erklärung gehört, unsere Vorfahren hätten bevorzugt in Gewässern ihr Geschäft verrichtet, weil es dort unwahrscheinlicher ist, von Raubtieren überrascht zu werden. Wie ernst zu nehmen diese Erklärung war – keine Ahnung, wenn ich sie jetzt überdenke, klingt sie etwas windig. --Chricho ¹ ² ³ 10:59, 19. Sep. 2017 (CEST)
Klingt tatsächlich etwas windig. Pinkel mal in ein Wasserloch in Afrika, da freuen sich die Löwen, die zum Trinken kommen, gleich über die Fleischeinlage. Kein Zebra ist so blöd, da länger auszuharren als zum Trinken unbedingt nötig.
Hinzu kommt, dass viele Tiere (Fische ausgenommen) ihr Geschäft gerade nicht im Wasser verrichten, weil sie nämlich damit zugleich ihr Revier markieren. Männer suchen sich zu dem Zweck bekanntlich bis heute bevorzugt einen Baum.
Außerdem wären unsere Vorfahren dann alle vorzeitig an Blasenentzündung verstorben, und wir könnten uns jetzt über diese tiefsinnige Frage gar keine Gedanken machen. --91.34.39.7 17:38, 22. Sep. 2017 (CEST)

HD-Logos bei SD-Sendern[Quelltext bearbeiten]

Ist es erwünscht, dass der HD-Zusatz im Senderlogo bei der Runterskalierung auf (analoges oder digitales) SD erhalten bleibt? In einigen Jahren gibt es über Satellit kein SD mehr. --212.114.254.203 13:49, 18. Sep. 2017 (CEST)

...und demnächst folgt dann 4K. Und irgendwann WE (Wie Echt) und danach BaE (Besser als Echt). -- Ian Dury Hit me  16:30, 18. Sep. 2017 (CEST)
Vor der Abschaltung von SD-DVB-S wird das Analogkabel abgeschaltet. Danach stellt such die Frage nur noch bei Videostreams. Viele Fernsehsender nehmen das HD-Material, skalieren es runter und stellen es mit Unter-SD-Auflösung, aber eingetastetem HD-Logo, auf ihre Website. --Rôtkæppchen₆₈ 18:17, 18. Sep. 2017 (CEST)

Und ist es geplant, dass mit der SD-Abschaltung auch die HD-Zusätze aus den Senderlogos verschwinden? --212.114.254.203 18:25, 18. Sep. 2017 (CEST)

<offtopic>Wird Das Erste nach der SD-Abschaltung auf daserste.de in HD-Qualität verfügbar sein? Oder nur mit HD-Logo?</offtopic> --212.114.254.203 19:30, 18. Sep. 2017 (CEST)

Wenn es kein SD mehr gibt, ergibt ein extra-HD-Logo auch keinen Sinn mehr (da Standard) und wird dann sicher irgendwann abgeschafft, ist doch anzunehmen. Gestumblindi 01:43, 21. Sep. 2017 (CEST)

Ist es geplant, dass die HD-Ableger die HD-Zusätze verlieren, und dafür die SD-Ableger einen SD-Zusatz bekommen? --212.114.254.203 07:50, 21. Sep. 2017 (CEST)

Mehrfache Nutzung einer Glasfaserleitung möglich?[Quelltext bearbeiten]

Hallo, ich habe die folgende Situation: Eine Glasfaserleitung der Telekom (FTTH) führt zu einem Switch in meiner Wohnung, der das Signal auf mehrere Zimmer bzw. dortige Anschlussdosen verteilt. In einem der Zimmer ist eine Fritzbox angeschlossen, an der alle weiteren Geräte hängen und die per WLAN die Wohnung versorgt. Alles funktioniert wunderbar. Nun möchte ich aber in einem anderen Zimmer den PC anstelle über WLAN mit einem Kabel direkt mit dem Internet verbinden. Ein entsprechender Test hat leider nicht funktioniert, möglicherweise blockiert die Fritzbox die Leitung. Gibt es eine Möglichkeit, parallel zur Fritzbox mit einem anderen Gerät über dieselbe Glasfaserleitung das Internet zu erreichen? --83.135.247.174 14:56, 18. Sep. 2017 (CEST)

Was bedeutet denn "Ein entsprechender Test hat leider nicht funktioniert"? Was hast du denn getestet? Wolltest du den 2. PC per Kabel an die Fritzbox hängen oder per Kabel direkt an die Dose? Du musst den 2. PC per Ethernetkabel an die 1. Fritzbox hängen. Oder eine 2. Fritzbox installieren, aber dazu brauchst du ev. einen 2. Account. Du könntest dir auch eine Fritzbox dorthin stellen wo das VDSL ankommt und von dort die anderen Zimmer versorgen. --85.212.219.100 15:43, 18. Sep. 2017 (CEST)
Ich habe versucht, den PC direkt an die Dose zu stöpseln, bekam aber keine Einwahl in das Internet zustande. Den PC kann ich nicht an die Fritzbox hängen, da sich beide in unterschiedlichen Räumen befinden. In der Tat wäre es wohl am sinnvollsten, die Box direkt hinter das Modem zu platzieren, aber sie passt leider nicht in meinen Schaltkasten, der ist voll mit anderem Zeug. Das lässt sich dann wohl nur über einen neuen, kompakteren Router lösen, sofern es so etwas gibt. Vielen Dank jedenfalls für die Antwort. --83.135.247.174 16:15, 18. Sep. 2017 (CEST)
Wie gedenkst du denn, deinen PC "ins Internet einwählen" zu lassen? ·Benatrevqre …?! 17:02, 18. Sep. 2017 (CEST)
@Benutzer:Benatrevqre: Vielleicht habe ich das ja falsch verstanden. Ich dachte, dass im Prinzip ein Router überflüssig ist und man einen PC auch direkt an das Modem anschließen kann. Mit den passenden Zugangsdaten kann man unter Windows dann den Ethernet-Zugang konfigurieren. Der Router ist aus meinem Verständnis doch nur dafür da, um das Internet mit mehreren Hardware-Komponenten zeitgleich nutzen zu können und um WLAN zu haben. Oder ist das nicht richtig? --83.135.247.174 09:11, 19. Sep. 2017 (CEST)
Prinzipiell würde das zwar gehen, aber bedenke: der PC wäre offen wie ein Scheunentor. Ein Router dagegen hat in der Regel eine hardwareseitige Firewall und schirmt Zugriffe von außen auf die Rechner ab. Mehr zum Glasfaser-Thema hier. Benatrevqre …?! 12:33, 19. Sep. 2017 (CEST)
Der PC muss definitiv an die Fritzbox und diese an das Glasfasermodem angeschlossen sein. Zudem muss der Provider und die Fritzbox PPPoE-Passthrough unterstützen. Das ist aber mit Kanonen auf Spatzen geschossen, denn bei der notwendigen Leitungstopologie ist es einfacher und sinnvoller, den PC wie gewohnt per Ethernet und DHCP an die Fritzbox anzuschließen. --Rôtkæppchen₆₈ 17:20, 18. Sep. 2017 (CEST)
Eine andere Möglichkeit ist, die LAN-Leitung zwischen Glasfaser-Modem und Fritzbox mit Verdoppelungsadaptern auszustatten und über die verdoppelte Leitung einen LAN-Anschluss der Fritzbox zu Deinem Hauptverteiler zu legen, die Du dort mit dem Abgang zum PC verbindest. Damit bremst Du die Geschwindigkeit allerdings hardwaremäßig auf 100 Mb/s, was den Glasfaseranschluss dann ziemlich witzlos macht. --Rôtkæppchen₆₈ 17:33, 18. Sep. 2017 (CEST)
Mache Dich mal schlau was für ein Switch das ist. Ist er gemanagt, kann man in in VLANs aufteilen. Also beliebige Ports auf beliebige Netze aufteilen. Das verhält er sich wie 2 Geräte. Nenne uns Hersteller und Modell, dann schauen wir mal gemeinsam ins Handbuch. Die andere Frage ist: Sind in den Zimmern Doppeldosen? Wenn es nicht anders geht, muss entweder die Fritz!Box zum Switch gestellt werden oder es muss ein zweiter Switch her. Das versuchen wir zu vermeiden, da das nur Anschaffungs- und Stromkosten sind. --Hans Haase (有问题吗) 20:15, 18. Sep. 2017 (CEST)
Ein zusätzlicher Switch muss nicht sein. Wenn in der Hauptverteilung, wo die Leitung vom Glasfasermodem oder ONT ankommt, tatsächlich ein Switch ist – was ich ehrlich gesagt bezweifle – kann der einfach durch ein kurzes Patchkabel zwischen Abgang zur Fritzbox und Abgang zum ONT ersetzt werden. Wenn Doppeldosen vorhanden sind, wird die zweite Leitung von der Fritzbox (LAN 2, 3 oder 4) durch ein kurzes Patchkabel zum separat stehenden PC durchrangiert. Ist keine vollständig verdrahtete Doppeldose vorhanden, wird die vorhandene Leitung mittels obier Adapter verdoppelt.
Ich habe ein ähnliches Problem mittels großem Bohrhammer und 16-Millimeter-Steinbohrer gelöst: Ich hab zwei 16-Millimeter-Löcher in meine Abstellkammer gebohrt, um ein 10-Meter-Patchkabel von der Fritzbox zum separat stehenden Telekom Media Receiver zu legen, ohne einen Stecker neu crimpen zu müssen. Eine WLAN-Bridge hatte sich als zu störanfällig erwiesen.
@83.135.247.174, mach mal Fotos von Deiner Verteilung und lade sie bei einem Gratisbilderhoster hoch. Die genau Typenbezeichnung des Switches ist ebenfalls interessant.
--Rôtkæppchen₆₈ 22:10, 18. Sep. 2017 (CEST)
Weitere Frage an den Fragesteller: Wo sind die Kabel an der Fritz!Box gesteckt und welches geht zum Switch? Und welches Modell Fritz!Box ist das? --Hans Haase (有问题吗) 06:30, 19. Sep. 2017 (CEST)
Hallo Leute, das sind ja viele Ideen, dafür schon einmal vielen Dank. Ich versuche es noch einmal genauer zu erklären: Bei mir im Flur kommt in einem Schaltkasten das Glasfaserkabel an und endet im Modem der Telekom. An dieses Modem habe ich selbst einen Switch (D-Link DGS-105/E 5-Port Layer2 Gigabit) angeschlossen, der die Verteilung des Signals in vier Räume übernimmt. In den Zimmern gibt es jeweils Vierfachdosen mit zwei Antennensignalen, einem Telefon- und einem Ethernet-Port. Im Wohnzimmer steht nun die Fritzbox und kann da nicht weg, weil unter anderem ein NAS und Amazon TV daran hängen. Im Arbeitszimmer gibt es nur die Dose in der Wand, die ja nun direkt zum Switch führt. Damit bekomme ich an der Fritzbox vorbei aber leider keinen Internetzugang. Die beste Lösung, die mir einfällt, besteht darin, den Router in den Schaltkasten zu versetzen und den Switch ins Wohnzimmer zu legen, aber das geht leider nicht, weil der Schaltkasten so dermaßen klein ist, dass die Fritzbox da nicht hinein passt.--83.135.247.174 08:33, 19. Sep. 2017 (CEST) Edit: Und deswegen dachte ich, es sei vielleicht möglich, parallel zur Fritzbox mit einem PC direkt über das Modem ins Internet zu gehen. --83.135.247.174 08:56, 19. Sep. 2017 (CEST)
Typ der Fritz!Box??? --Hans Haase (有问题吗) 08:41, 19. Sep. 2017 (CEST)
Sorry, es ist die Fritzbox 7490. --83.135.247.174 08:49, 19. Sep. 2017 (CEST)
An welchem LAN-Port die Nummer der gelben Buchse ist das Kabel zum Netgear-Switch angeschlossen und ist die graue Buchse beschriftet mit „DSL/TEL“ an der Fritz!box angeschlossen? --Hans Haase (有问题吗) 08:55, 19. Sep. 2017 (CEST)
Um mit der Fritzbox eine Glasfaserleitung nutzen zu können, muss der Port LAN1 angeschlossen werden: Modem -> Switch -> LAN1 der Fritzbox. Das steht so in der Anleitung und funktioniert auch. DSL/Tel bleibt ungenutzt, da ich mein Telefon wiederum an der Fritzbox angeschlossen habe und Voice over IP nutze. --83.135.247.174 09:00, 19. Sep. 2017 (CEST)
Danke. Der D-Link DGS-105/E zwischen Glasfasermodem und Fritzbox ergibt keinen Sinn. Mein Vorschlag: Die Leitung vom Verteilerkasten ins Wohnzimmer mit Verdoppelungsadaptern ausstatten. Auf die erste Leitung eine direkte Verbindung zum Glasfasermodem legen. An der Fritzbox kommt das an LAN1. Die zweite Leitung geht zum DGS und an der Fritzbox an LAN2. Die restlichen Ports des D-Link DGS-105/E werden mit den Abgängen zu den einzelnen Zimmern, außer Wohnzimmer, verbunden. Das sollte funktionieren, allerdings nur mit 100 MBit/s. Ich würde das aber anders machen. Die Fritzbox an der Wand oberhalb des Verteilerkastens knapp unter der Decke anbringen, wegen besserem WLAN. Dann zwei Patchkabel in den Verteilerkasten legen. LAN1 der Fritzbox an das Glasfasermodem, LAN2 an den D-Link DGS-105/E. Von dort geht es in die vier Zimmer. Im Wohnzimmer einen zusätzlichen Switch. Falls nur in drei der vier Zimmer Internetanschluss notwendig ist, kann der D-Link DGS-105/E aus dem Verteiler ausgebaut und im Wohnzimmer eingesetzt werden. Die Abgänge zu den drei Zimmern werden dann an LAN2 bis LAN4 angeschlossen. LAN1 ist durch das Glasfasermodem/ONT belegt. --Rôtkæppchen₆₈ 09:17, 19. Sep. 2017 (CEST)
Vielen Dank, dein zweiter Vorschlag mit der Box oberhalb des Verteilerkastens ist grundsätzlich eine gute Idee. Ich denke mal darüber nach und werde zugleich prüfen, ob ich durch Umbau des Verteiler-Innenlebens die Fritzbox nicht doch noch da hineinquetschen kann. --83.135.247.174 09:27, 19. Sep. 2017 (CEST)
Steckfertig ist dann nur die Lösung von Rotkæppchen₆₈ mit den Y-Adaptern (Verdoppelungsadaptern). Diese hat aber den Haken, dass Fritz!Box und Switch auf 2 Adernpaaren kommunizieren müssen und dann möglicherweise nur 100 Mbit, also 0,1 Gbit übertragen können. Da wäre der Flaschenhals nicht die Telefonleitung (bei Dir ja Glasfaser) sondern Dein Ethernet. Selbst WLAN ist heute schneller. Sonst bleibt Dir nichts übrig, als die Fritz!Box mit 8 Adernpaaren = 16 Drähte = 2 RJ-45-Anschlussdosen anzufahren. Da nur eine RJ-45-Dose im Raum ist, bedeutet das, die Fritz!Box neben den zu klein geratenen Schaltkasten zu setzen. Dieses Modell der Fritz!Box hat nicht all zu viel Luft um sich, so dass ein Gefrickle am Gehäuse nicht zielführend ist, die in den Schaltkasten zu setzen, wodurch die WLAN-Antennen ebenfalls geschirmt und beeinträchtigt werden würden. Aber, wenn Du nicht die TAE-Telefon-Anschlüsse der Fritz!Box nutzest, funktioniert ersatzweise jeder Router, der nur die PPPoE-Einwahl unterstützt, aber kein DSL-Modem eingebaut hat. Un da gibt es Geräte, die ungefähr so klein sind wie der Netgear. WLAN kannst Du von einer Dose eines Zimmers aus verteilen, das die Ethernet-Dose nicht benutzt oder den WLAN-Accesspoint über den Netgear anbinden und in einem beliebigen Zimmer aufstellen. --Hans Haase (有问题吗) 09:29, 19. Sep. 2017 (CEST)

Haben Deutsche, die ihren Hauptwohnsitz im Ausland haben, ein passives Wahlrecht bei den Bundestagswahlen?[Quelltext bearbeiten]

Mal ganz abgesehen von dem aktuellen Fall: Kann mir jemand mit juristischer Sachkenntnis einmal ganz grundsätzlich die Frage beantworten? --Φ (Diskussion) 15:02, 18. Sep. 2017 (CEST)

"Bei der Bundestagswahl 2017 sind alle deutschen Staatsbürger wahlberechtigt, die zum Wahltermin volljährig, also mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens drei Monaten in der Bundesrepublik leben. Daneben haben auch im Ausland lebende Deutsche ein Wahlrecht, vorausgesetzt sie haben nach dem vollendeten 14. Lebensjahr mindestens drei Monate ununterbrochen in Deutschland gelebt und dieser Aufenthalt liegt nicht länger als 25 Jahre zurück". Zitat Ende.--2003:75:AF11:100:808A:6A93:95A0:22C4 15:13, 18. Sep. 2017 (CEST)
Antwort ist sachlich richtig, greift aber nicht. Es geht um das passive Wahlrecht! Vgl. Bundeswahlgesetz § 15. Danach muss man Deutscher sein und es darf kein Wahlrechtsausschluss nach § 13 vorliegen. In § 13 ist über den Wohnseitz nichts gesagt. Also dürfte dem passiven Wahlrecht nichts entgegen stehen. Wer ist denn der aktuelle Fall? --2003:D0:2BC1:7E01:2910:A875:9950:6576 15:20, 18. Sep. 2017 (CEST)
Shit, da hab ich nicht aufgepasst, Tschullung.--2003:75:AF11:100:9:4C8D:2F71:445C 23:58, 18. Sep. 2017 (CEST)
Frau Weidel hat wohl einen Wohnsitz in Deutschland. Das Konzept Hauptwohnsitz - Nebenwohnsitz gilt bei den meisten Regelungen nur für mehrere Wohnsitze in Deutschland. --Ailura (Diskussion) 15:32, 18. Sep. 2017 (CEST)
Ja, Frl. Weidel, die aber einen Wohnsitz in CH hat. Siehe, auch zum passiven Wahlrecht, hier. -- Ian Dury Hit me  15:41, 18. Sep. 2017 (CEST)
lt. Artikel hat sie zusätzlich einen Wohnsitz in Überlingen (oder Berlin? Ist aber auch egal) und meine letzte eigene Information (ist aber schon ein paar Jahre her) war, dass der einzige Wohnsitz in Deutschland als Hauptwohnsitz gilt (unabhängig vom Lebensmittelpunkt).--Ailura (Diskussion) 15:54, 18. Sep. 2017 (CEST)
Gefragt war aber nach Wohnsitz im Ausland. Haupt- oder Nebenwohnsitz spielt dabei keine Rolle. Deutsche, die im Ausland leben, haben passives Wahlrecht. Wer für die Bescheinigung zuständig ist steht zB hier. -- Ian Dury Hit me  16:25, 18. Sep. 2017 (CEST)
(Einige BK:) In der Tat, nach aktueller Gesetzeslage darf, wer die BRD vor über 25 Jahren verlassen hat, zwar nicht mehr ohne Weiteres wählen, sehr wohl aber gewählt werden. Freilich kann man bei einer Kandidatur wohl implizit davon ausgehen, dass der Betreffende gemäß §12, 2, 2 BWahlG "persönlich und unmittelbar Vertrautheit mit den politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik Deutschland erworben [hat] und von ihnen betroffen" ist. Explizit gefordert ist das aber nicht. Grüße Dumbox (Diskussion) 15:43, 18. Sep. 2017 (CEST)
Es hängt davon ab. Deutsche, die ihren Hauptwohnsitz im Ausland haben, können sowohl das aktive Wahlrecht (also wahlberechtigt sein) als auch das passive Wahlrecht (also sich als Kandidat aufstellen lassen und wählbar sein) besitzen. Benatrevqre …?! 15:54, 18. Sep. 2017 (CEST)
Verfällt nach 25 Jahren.[4] --Hans Haase (有问题吗) 19:57, 18. Sep. 2017 (CEST)
Als die Geschichte mit dem Wohnsitz von Fr. Weidel rauskam wurde auch in der Berichterstattung auch gleich mitgeliefert dass das vom Wahlrecht her unproblematisch ist, auch Deutsche im Ausland sind aktiv wie passiv wahlberechtigt (an ihrem letzten Wohnsitz in Deutschland) mit dem ebenfalls erwähnten Wahlrechtsverlust nach 25 Jahren im Ausland (wobei diese Regelung sowohl anachronistisch als auch sehr deutsch ist - bevor es das Internet und billige Reisen gab konnte man davon ausgehen das man nach 25 Jahren im Ausland hinreichend vom Heimatland entfremdet ist, zum anderen geht man davon aus dass ein Deutscher nach 25 Jahren noch immer nicht eine neue Staatsbürgerschaft angenommen hat. Bei der ganzen Sache muss man auch wissen dass es ein Melderecht mit "Haupt-" und "Nebenwohnsitz(en)" im Ausland nicht unbedingt gibt. Wenn du z. B. unter der Woche im Ausland lebst (nicht mehr so ausgefallen heute), dann hast du dort keinen deutschen Nebenwohnsitz, sondern nur einen deutschen Hauptwohnsitz.--Antemister (Diskussion) 23:50, 18. Sep. 2017 (CEST)
<quetsch> Unsere Nachbarin ist Engländerin. Zur Brexit-Abstimmung war sie nicht wahlberechtigt, weil sie da seit mehr als 15 Jahren in D gelebt hatte.[5]. D.h. die, die Europa am besten kannten, durften nicht... Dagegen ist D mit den 25 Jahren schon großzügiger (wenngleich immer noch eine anzweifelbare Bestimmung, IMO). -- Zerolevel (Diskussion) 17:16, 19. Sep. 2017 (CEST)
Wenn wir schon gerade beim Thema, sind der nächste Skandal 1:30, hehe.--Antemister (Diskussion) 23:53, 18. Sep. 2017 (CEST)
Mit einem Problem: Medien und Presse haben die populistischen Schreihälse dieser Partei größer dargestellt als dieses Bekenntnis. Wird etwas ausgeblendet und hinterher Öffentlichkeitswirksam breitgetreten ist die Skandalursache die Berichterstattung selbst. Ähnliches Beispiel: Nach Kenntnisnahme dieses Berichts des WDRs[6] (1:49) nach würden sich mehr Blinde als Gehörlose für die AfD entscheiden. --Hans Haase (有问题吗) 06:02, 19. Sep. 2017 (CEST)
Wobei hier wieder eine eurozentrische Sicht zu Einbürgerung genutzt wird. Manche Staaten kennen gar keine Einbürgerung. Meines Halbwissens nach viele arabische Länder leiten die Staatsbürgerschaft vom Vater ab, Einbürgerung unmöglich. Oder im asiatischen Raum. Die chinesische oder japanische Staatsbürgerschaft (ohne passende Vorfahren) zu bekommen soll auch sehr schwer bis unmöglich sein. -80.146.228.79 08:16, 19. Sep. 2017 (CEST)
Ach, wirklich skandalös ist da nichts. Benatrevqre …?! 15:01, 19. Sep. 2017 (CEST)

Mehrfachsteckdose ohne Kindersicherung[Quelltext bearbeiten]

Gibt es noch Mehrfachsteckdosen ohne Kindersicherung zu kaufen? Meine vorhandene (etwa 2 Jahre alt) hat eine Kindersicherung, aber auch mit großer Kraftanstrengung lässt sich in einigen Anschlüssen kein Stecker mehr reindrücken. Baumärkte haben anscheinend nur noch Steckdosenleisten mit Kindersicherung. --Panopticum (Diskussion) 16:59, 18. Sep. 2017 (CEST)

Dieser Artikel behandelt ein Handwerkerthema. Er dient nicht dem Do-it-yourself und ersetzt keinen Handwerker. Bitte hierzu den Hinweis zu Handwerkerthemen beachten!
Wendelbohrer mit 4,8 bis 5,0 Millimeter Durchmesser. Vorsicht! Mehrfachsteckdose vorher vom Netz trennen, nicht zu tief bohren. --Rôtkæppchen₆₈ 17:23, 18. Sep. 2017 (CEST)
+1 Aber fehlt nicht so ein Heimwerkerhinweis? 87.146.252.138 19:42, 18. Sep. 2017 (CEST)
Oder aufschrauben, und die Schieber rausbauen. --Hans Haase (有问题吗) 19:56, 18. Sep. 2017 (CEST)
Viel Spaß beim Umbauen. --87.147.190.140 20:41, 18. Sep. 2017 (CEST)
Aufschrauben dürfte unmöglich sein, da es entweder Einwegschrauben oder Nieten sind. --Rôtkæppchen₆₈ 21:12, 18. Sep. 2017 (CEST)
Ne Kiste mit langen Spezialbits erledigt vieles, aber keine Nieten. --Hans Haase (有问题吗) 22:00, 18. Sep. 2017 (CEST)
5er-Durchschlag und Hammer. Hammer  --Rôtkæppchen₆₈ 22:45, 18. Sep. 2017 (CEST)
Ich hab mehrere neuere Steckerleisten zuhause. Die meisten haben Nieten, aber mindestens eine hat Metallschrauben mit einem Kopf, den man theoretisch zum aufschrauben benutzen könnte. Schaut aus wie Spanner 2-Schlitz. Vergleiche Security through obscurity bzw. genauer Security_through_minority --MrBurns (Diskussion) 16:29, 19. Sep. 2017 (CEST)
Ja, gibt es noch zu kaufen. VG --Apraphul Disk WP:SNZ 16:15, 20. Sep. 2017 (CEST)

Mußt du nicht neu kaufen und nicht schrauben. Ein bißchen Sprühöl wirkt Wunder. --79.234.102.56 22:18, 20. Sep. 2017 (CEST)

Jungfrauengeburt[Quelltext bearbeiten]

Gibt es christliche Kirchen, die nicht das Dogma der Jungfrauengeburt im Programm haben?

--2003:D0:2BC1:7E01:2910:A875:9950:6576 17:18, 18. Sep. 2017 (CEST)

Vielleicht diese?--Caramellus (Diskussion) 17:49, 18. Sep. 2017 (CEST)
Ganz wichtig: Unitarier [7], weniger wichtig: einige humanistische Strömungen (englischer Artikel: en:Liberal Christianity#Liberal Christian exegesis, letzter Absatz). --BlackEyedLion (Diskussion) 18:10, 18. Sep. 2017 (CEST)
Unitarismus (Religion)? --Vsop (Diskussion) 18:19, 18. Sep. 2017 (CEST)
Es gibt jede Menge evangelische Theologen, die das nicht dogmatisch sehen. Rudolf Bultmann zum Beispiel nennt die Jungfrauengeburt als einen Mythos. Emil Brunner schrieb bereits 1927, dass es sich bei dem Konzept der Jungfrauengeburt um eine „biologische Interpretation“ handele, die sekundär und möglicherweise irrig sei. Entscheidend sei doch vielmehr, dass Gott mit der Entsendung seines Sohnes in die Welt in die Geschichte eingegriffen habe. Find ich eigentlich auch. Gruß --Φ (Diskussion) 18:36, 18. Sep. 2017 (CEST)
@Caeramellus:Das Thomasevangelium ist keine Religionsgemeinschaft. @BlackEyedLion: Die Unitarier als christliche Kirche? @Phi Dass es ev. Theologen gibt, die das bezweifeln, steht ja im Artikel, auch eine kath. Theologin bezweifelt das. Aber was sagt dazu die ev. Kirche? Mir geht es darum, ob eine tatsächlich existierende christliche Religionsgemeinschaft ohne dieses Dogma auskommt. Falls nicht, würde das bedeuten: Ohne Jungfrauengeburt kein christlicher Glaube. Mich interessiert, ob sich das Christentum derart fokussieren lässt. --2003:D0:2BC1:7E01:C97C:D958:AAE6:530E 19:28, 18. Sep. 2017 (CEST)
Wer soll denn die evangelische Kirche sein? Wichtige evangelische Theologen bezweifeln die Jungfrauengeburt, ohne dass irgendein Bischof oder eine Synode protestiert oder widersprochen hätte. In der evangelischen Verkündigung spielt das Dogma keine Rolle. Das ist meine Antwort auf die eingangs gestellte Frage. --Φ (Diskussion) 20:21, 18. Sep. 2017 (CEST)
Wirklich, Φ? Was ist mit dem Glaubensbekenntnis? Es wird in allen evangelischen Kirchen gesprochen. --Hardenacke (Diskussion) 20:34, 18. Sep. 2017 (CEST)
Ja, und ich spreche es mit. Im Konfirmandenunterricht lernen die Kinder dazu, dass griech. παρθένος auch einfach „junge Frau“ bedeuten kann. Die Pastoren und Pastorinnen, die ich kenne, erklären das jedenfalls so.
Wie ich oben schrieb: Wichtig sind in der evangelischen Kirche ganz andere Dinge als diese Unterleibsgeschichten. --Φ (Diskussion) 20:45, 18. Sep. 2017 (CEST)
Ich will mich ja nicht streiten, Φ, aber das Glaubensbekenntnis ist nicht ganz unwichtig oder? Mir hat das unser Pastor so erklärt, dass alles, was im Kleinen Katechismus steht, nicht nur auswendig zu lernen ist, sondern auch die reine Wahrheit (jedenfalls das, was einen Christen zum Christen macht). Ist allerdings 50 Jahre her. „Geboren von der Jungfrau Maria“ ist auch nach Luther genauso gemeint. Neumodischen Kram, echt ma. --Hardenacke (Diskussion) 20:57, 18. Sep. 2017 (CEST)
Dann frag deinen Pastor. --Φ (Diskussion) 20:58, 18. Sep. 2017 (CEST)
 ;) --Hardenacke (Diskussion) 21:02, 18. Sep. 2017 (CEST)
Manno, du weißt doch, wie ich's meine: Den an deinem Wohnort natürlich. Beste Grüße und bis bald --Φ (Diskussion) 21:04, 18. Sep. 2017 (CEST)
Nach dem Glaubensbekenntnis ist das Teil des evangelischen Glaubens, in der Praxis spielt es aber überhaupt keine Rolle. Diese Jungfrauengeburt war seinerzeit eine theologische Notwendigkeit um erklären zu können, warum Jesus sowohl Gott als auch Mensch ist und in Abwehr gegen Doketismus, der behauptete dass Jesus nur scheinbar ein Mensch war. Die christologischen Streitigkeiten liegen jetzt grob 1500 Jahre zurück und somit auch die Fronten, gegen die man sich mit diesem Bekenntnis verteidigen wollte. Andererseits gibt es auch keine Notwendigkeit das Glaubensbekenntnis umzuschreiben, denn das ist immerhin etwas, das sehr viele Konfessionen und Richtungen verbindet. Für die Evangelen ist Maria die Mutter von Jesus und aus die Maus. Der ganze andere Sermon von der immerwährenden Jungfrau, der Gottesgebärerin undsoweiter ist aus dieser Sicht nur Ablenkung, Kokolores oder religiöser Kitsch (offiziell wird man das natürlich diplomatischer ausdrücken).--Giftzwerg 88 (Diskussion) 21:13, 18. Sep. 2017 (CEST)
Frage: „Die Unitarier als christliche Kirche?“ Antwort: „Die unitarische religiöse Bewegung besteht heute sowohl aus theistischen, insbesondere christlichen Gemeinschaften.“ „Dadurch finden sich bei der UUA […] neben christlichen Unitariern auch Humanisten, Buddhisten und Neopaganisten.“ „Unter christlichen Unitariern findet sich daher der Wahlspruch Gott ist einer.“ (Unitarismus (Religion)) Nur weil sich die Unitarier nicht als Christen sehen, heißt das nicht, dass sie keine Christen sind. Siehe auch Liste christlicher Konfessionen#Nichttrinitarier oder Antitrinitarier. --BlackEyedLion (Diskussion) 21:35, 18. Sep. 2017 (CEST)
dazu ein schöner Witz, den ich Herrn Hitchens verdanke:
Q: What do you get when you cross a Unitarian with a Jehovah's Witness?
A: Someone who knocks on your door for no particular reason.
--77.180.112.85 15:42, 21. Sep. 2017 (CEST)
Im Zusammenhang mit der Frage der Jungfrauengeburt vielleicht nicht ganz uninteressant: Apostolikumsstreit. --Aph (Diskussion) 11:49, 19. Sep. 2017 (CEST)

Warum liegt Dir eine Kirche näher, als eine Quelle...fragt sich der --Caramellus (Diskussion) 16:34, 19. Sep. 2017 (CEST)

@Phi: „Wer soll denn die evangelische Kirche sein? Wichtige evangelische Theologen bezweifeln die Jungfrauengeburt, ohne dass irgendein Bischof oder eine Synode protestiert oder widersprochen hätte.“ Geben zwei Theologen repräsentativ die Meinung der ev. Kirche wieder? Vielleicht gibt es auch Theologen, die es andersherum sagen, z.B. der nicht unbekannte Theologe Martin Luther. So wie ich das hier lese, scheint es wirklich keine Kirche (ich meine nicht: keine Theologen) zu geben, die die Jungfrauengeburt nicht vertreten, es scheinen sich alle einig zu sein. Immerhin war man sich historisch gesehen über die Natur Christi, über den Primat des Papstes, über das Wesen der Kirche etc. teilweise durchaus uneinig. Also ist die Jungfrauengeburt wohl ein bombenfestes Dogma. --2003:D0:2BC1:7E01:C2C:3A39:43FE:DD9F 17:21, 19. Sep. 2017 (CEST)
Das bombenfeste Dogma ist eher die Aussage, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist. Dem ist die Jungfrauengeburt zugeordnet und nur in dem Zusammenhang macht sie überhaupt Sinn.... --Concord (Diskussion) 18:40, 19. Sep. 2017 (CEST)
+1.Damit kann ich gut leben. Was passiert mit Klerikern, die das genau so sehen (im Artikel ist z.B. Frau Ranke-Heinemann erwähnt). Gibt es sowas wie eine Umfrage, die den Anteil der Gläubigen ermittelt hat, die noch an die Jungfrau gleuben? --2003:D0:2BC1:7E01:C2C:3A39:43FE:DD9F 19:10, 19. Sep. 2017 (CEST)
ich wollte nicht sagen, dass die von mir genannten Theologen repräsentativ für die evangelische Kirche sind, im Gegenteil: Ich wollte ja gerade darauf hinweisen, dass es nicht sinnvoll ist, nach der Haltung der evangelischen Kirche zu fragen, denn die gibt es nicht im Singular. In diesem Sinne ist es daher falsch zu schreiben, die evangelische Kirche würde die Jungfrauengeburt vertreten. Es gibt innerhalb der evangelischen Kirche wohl Stimmen, die das tun, aber meiner Wahrnehmung nach sind sie im Deutschland der Gegenwart kirchlich nicht dominant. --Φ (Diskussion) 16:12, 20. Sep. 2017 (CEST)

Uebersetzung[Quelltext bearbeiten]

Ich suche den Nahmen der Zweizahnpflanze auf spanisch --181.43.3.43 19:47, 18. Sep. 2017 (CEST)

Ich suche den Nahmen der Zweizahnpflanze auf deutsch zwinker  Was ist die Zweizahnpflanze? Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 19:50, 18. Sep. 2017 (CEST)
Ich tippe mal auf Zweizähne, der spanische Artikel ist es:Bidens. Das ist aber wohl der wissenschaftliche Gattungsname. --Wrongfilter ...
Wenn es die Gattung Bidens ist, kommt es wohl darauf an, welche der 250 Arten gemeint ist. Bidens pilosa (Behaarter Zweizahn) heißt z.B. auf Spanisch chipaca, masiquía oder cadillo. --Joyborg 10:07, 19. Sep. 2017 (CEST)

Deutschlandradio nach der SD-Abschaltung[Quelltext bearbeiten]

Wo wird das Deutschlandradio nach der SD-Abschaltung über Satellit verbreitet: a) über einen ZDF-DVB-S2-Transponder (einer von beiden steht zu einem Viertel leer); b) über den ZDF-SD-Transponder, der in DVB-S bleibt (und zwei HD-Programme aufnehmen muss, damit einer der beiden ZDF-DVB-S2-Transponder abgeschaltet werden kann); c) über den ARD-Hörfunktransponder (durch die SD-Abschaltung des SR Fernsehens wird die dafür benötigte Übertragungskapazität frei); d) über einen ARD-DVB-S2-Transponder (hierbei wird der ARD-Hörfunktransponder aufgelöst, und auf mehrere ARD-DVB-S2-Transponder verteilt); e) über einen DVB-S-Transponder, der auch private Hörfunkprogramme aufnimmt (das Deutschlandradio teilt sich den DAB-Bundesmux mit privaten Hörfunkprogrammen, und die Gesamtdatenrate von Deutschlandradio und den in Deutschland zugelassenen privaten Hörfunkprogrammen über Astra 19,2° Ost ist kleiner als die Übertragungskapazität eines DVB-S-Transponders); f) über einen oder mehrere schmalbandige Träger über Astra 23,5° Ost (auch einige private Hörfunkprogramme nutzen schmalbandige Träger über Astra 23,5° Ost für die Zuführung); oder g) es stellt die Satellitenausstrahlung ein? --212.114.254.203 20:04, 18. Sep. 2017 (CEST)

Offenbar kann oder will dir niemand deine Fragen beantworten – ich auch nicht. Versuch’s doch direkt beim Deutschlandradio. Gruß --MrsMyer (Diskussion) 08:14, 19. Sep. 2017 (CEST)

Prävention des unbeabsichtigten Empfangs von Schmalband-FM-Sendern mit modifizierten Breitband-FM-Empfängern[Quelltext bearbeiten]

Ist es im analogen BOS-Funk eigentlich zulässig, dass in der Nähe der Kanalgrenzen Zusatzsignale ausgestrahlt werden, mit denen der (unbeabsichtigte) Empfang durch Breitband-(Stereo)-FM-Empfänger mit verschobenem Empfangsfrequenzbereich verhindert werden soll? Und wäre dieser Schutz wirksam? --212.114.254.203 22:43, 18. Sep. 2017 (CEST)

Zur letzten Frage: Nein, dieser Schutz wäre unwirksam, denn die gängige SDR-Software SDR# hat eine einstellbare Empfangsbandbreite. Man braucht nur einen bestimmten DVB-T-Stick mit RTL2832U-Chipset und die Software von airspy.com. --Rôtkæppchen₆₈ 22:58, 18. Sep. 2017 (CEST)
Ich halte das Anliegen für unzulässig. In der BOS-Funkrichtlinie sind in den Anlagen, auf die sich § 8 „Frequenzbereiche“ bezieht, die genauen Frequenzen der Kanäle festgelegt. Man darf also nicht auf Frequenzen zwischen den Kanälen funken. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:03, 18. Sep. 2017 (CEST)

Wäre dieser Schutz wirksam, wenn man die Empfangsbandbreite nicht unter dem niedrigsten für Breitband-FM üblichen Wert senken darf? --212.114.254.203 23:05, 18. Sep. 2017 (CEST)

Gibt es in Deutschland schon Regionen, wo man mit Breitband-(Stereo)-FM-Empfängern, die wie in China schon bei 87 MHz anfangen, in den letzten zwölf Monaten nicht eine Sekunde (unbeabsichtigt) BOS-Funk oder 4-Meter-Reportagefunkfrequenzen (87,3-87,5 MHz) abhören konnte, egal auf welcher Frequenz von 87 bis 88 MHz der Breitbandempfänger eingestellt, oder in welcher Himmels- oder Polarisationsrichtung die Antenne ausgerichtet war? --212.114.254.203 23:17, 18. Sep. 2017 (CEST)

Nimm einfach ein frühes UKW-Radio aus 1949 oder den 1950er-Jahren. Damit kann man problemlos 4-Meter-BOS-Funk abhören. Eurosignal war mit vielen Radios abhörbar. Ich verstehe das Problem nicht ganz, da es immer irgendjemand geben wird, der BOS-Funkempfänger in Software nachbilden wird. Erwerb, Besitz und Betrieb von sog. Funkscannern ist auch nicht verboten, lediglich das Abhören von BOS-Funk. Somit sind auch DVB-T-Sticks mit SDR#-Software legal. Geheimhaltungsbedürftige Informationen werden ohnehin nicht unverschlüsselt oder -verschleiert über die Antenne gehen. Digitaler BOS-Funk ist grundsätzlich verschlüsselt, da durch die Digitalverarbeitung eine Verschlüsselung kein zusätzlicher Aufwand ist. --Rôtkæppchen₆₈ 23:41, 18. Sep. 2017 (CEST)
Gibt es noch heute UKW-Radios zu kaufen, die bei 86 oder 87 MHz anfangen? --212.114.254.203 23:53, 18. Sep. 2017 (CEST)
Ja, in den Geschmacksrichtungen Funkscanner, DVB-T-Stick und japanisches UKW-Radio. --Rôtkæppchen₆₈ 23:57, 18. Sep. 2017 (CEST)

Angenommen, das UKW-Rundfunkband steht eines Tages leer, da alle Hörfunksender auf DAB+ oder DRM+ umgestellt worden sind, obwohl es dann immer noch einige BOS-Ausstrahlungen im 4-Meter-Band gibt. Kann man dann mit Breitband-(Stereo)-FM-Empfängern auf gewissen Frequenzen im UKW-Rundfunkband (unbeabsichtigt) BOS-Funk empfangen? --212.114.254.203 23:48, 18. Sep. 2017 (CEST)

Und gibt es in der 4-Meter-BOS-Mittenlücke (77,485-84,005 MHz) abgesehen von osteuropäischen Fernsehkanälen irgendwelche in D-A-CH empfangbare für die Öffentlichkeit bestimmte Inhalte? Ich weiß, dass der Fernempfang japanischer UKW-Rundfunksender in D-A-CH wegen der großen Entfernung nicht funktionieren wird. --212.114.254.203 00:03, 19. Sep. 2017 (CEST)

Der Kanal 510 Oberband wurde deshalb nicht genutzt, weil er ins Eurosignal-Band hineinschneidet. Warum eigentlich ist er bis heute gesperrt? Und welche Funkdienste nutzen in Deutschland den Frequenzbereich 87,265-87,3 MHz? --212.114.254.203 00:07, 19. Sep. 2017 (CEST)

Die Frequenz für 510 O liegt weiterhin außerhalb des Frequenzbereichs, der dem 4-Meter-Band des BOS-Funks zugeteilt ist. Im Übrigen gibt es keine Geräte, die 510 O schalten können und schalten dürfen. (In den Pflichtenheften der Gerätefamilien steht, dass sie nur die BOS-Kanäle schalten dürfen.) Man müsste also eine neue Gerätefamilie definieren, was schon in der Vergangenheit und inzwischern erst recht nicht mehr erforderlich ist. --BlackEyedLion (Diskussion) 00:18, 19. Sep. 2017 (CEST)
Es gab Geräte, auf denen die Kanäle 510 bis 519 in beiden Bändern geschaltet werden konnten. --212.114.254.203 00:24, 19. Sep. 2017 (CEST)
Bei aktuellen Funkgeräten ist das nicht zulässig. Technische Richtlinie FuG 13b: „Außerhalb der BOS-Frequenzgrenzen darf kein Sende-/Empfangsbetrieb möglich sein.“ --BlackEyedLion (Diskussion) 00:38, 19. Sep. 2017 (CEST)

Welche Funkdienste nutzen in Deutschland den Frequenzbereich 87,265-87,3 MHz (breiter als ein Betriebs- bzw. BOS-Funkkanal)? --212.114.254.203 07:57, 19. Sep. 2017 (CEST)

Welche Folgen hat eine Vorstrafe wegen Verstoßes gegen das Abhörverbot? Insbesondere sind folgende Themen interessant:

  1. In welchen Berufen werden Personen, die (generell oder in dieser Art) eine Vorstrafe haben, (für den Rest des Lebens oder zeitlich beschränkt) nicht aufgenommen? Insbesondere ist die Situation für die BOS-Bedarfsträger interessant.
  2. Welche Folgen hat so eine Verurteilung für Amateurfunker, Ausländer, Journalisten oder Mitglieder von BOS-Bedarfsträgern?
  3. Gilt die diplomatische Immunität auch bei Verstößen gegen das Abhörverbot?

--212.114.254.203 08:07, 19. Sep. 2017 (CEST)

Keiner der japanischen FM-Rundfunkmittenfrequenzen stimmt mit einer BOS-Funkmittenfrequenz überein, aber in vielen Fällen bleibt ein Unterschied von 5 kHz. Gibt es Rundfunkempfänger, die schon ab einem Mittenfrequenzunterschied von 2,5-3 kHz den Empfang abbrechen? Beim FM-Rundfunk gilt eine Frequenztoleranz von ±2 kHz, und beim BOS-Funk in diesem Frequenzbereich eine Frequenztoleranz von ±1,35 kHz. --212.114.254.203 08:26, 19. Sep. 2017 (CEST)

Darf man einen osteuropäischen Fernsehkanal auf Videokassette aufnehmen, wenn er durch BOS-Funk wahrnehmbar gestört ist? --212.114.254.203 19:21, 20. Sep. 2017 (CEST)

DRM+ in DAB-Kanallücken[Quelltext bearbeiten]

Ist es eigentlich geplant, dass in den DAB+-Kanallücken DRM+ eingeführt wird? Ich glaube, dass einige Lokalradios nur so sinnvoll digitalisiert werden können. --212.114.254.203 23:39, 18. Sep. 2017 (CEST)

Nein. Das ursprünglich dafür vorgesehende L-Band konnte sich auch nicht durchsetzen. Hier in Baden-Württemberg gibt es einen landesweiten DAB+-Sammelmultiplex mit diversen Lokalsendern. Das Raster der DAB-Einzelfrequenzen (16 kHz) sowie der 160-kHz-Rasen zwischen den DAB-Blöcken sind mit dem für DRM+ im Band III vorgesehenen Kanalraster von 100 kHz nicht kompatibel. --Rôtkæppchen₆₈ 23:54, 18. Sep. 2017 (CEST)
Der Block 5A endet bei 175,696 MHz, und der Block 5B beginnt bei 175,872 MHz. Von daher frage ich mich, ob 175,75 MHz oder 175,8 MHz als DRM+-Frequenzen in Frage kommen. --212.114.254.203 23:58, 18. Sep. 2017 (CEST)
Jetzt dämmerts. Wenn Du in Kauf nimmst, dass ältere DAB-Radios gestört werden können, dann gibt es einige derartige Lücken. Wenn Du aber gegenseitige Störungen von DAB+ und DRM+ ausschließen willst, geht es nicht, da dann die Lücke zwischen zwei Blöcken mindestens 2·0,176+0,1 = 0,452 MHz breit sein müsste. Innerhalb der DAB-Bänder ist die breiteste Lücke aber 0,336 MHz breit (3D/4A, 5D/6A, 7D/8A, 9D/10A, 11D/12A), wobei die Blöcke 2A bis 4D sowieso historisch sind und nicht von allen DAB-Radios unterstützt werden. --Rôtkæppchen₆₈ 01:36, 19. Sep. 2017 (CEST)
Ich meine die Tatsache, dass wenn irgendwann eine Konstellation eintritt, bei der in ganz Mitteleuropa keine weiteren DAB+-Blöcke mehr einkoordiniert werden können, aber an allen Orten es immer noch mehrere Paare von aufeinanderfolgenden Blöcken gibt, die diese Orte weder nominell noch per Overspill versorgen, diese Lücken für DRM+-Lokalradios verwendet werden sollen. --212.114.254.203 07:55, 19. Sep. 2017 (CEST)

Der Super-GAU wäre es, wenn im Band III keine neuen DAB+- oder DRM+-Multiplexe mehr einkoordiniert werden können, obwohl es noch UKW-Lokalradios gibt, die dort keinen (sinnvollen) Platz mehr finden, wegen der europaweiten Analogabschaltung das Band I (außer dem 6-Meter-Amateurfunkbereich), die ungenutzten Teile des 4-Meter-Bands und das UKW-Band an das Militär gehen, und die Lokalradios somit nur noch über die Mobilfunknetze empfangbar sind. --212.114.254.203 08:16, 19. Sep. 2017 (CEST)

19. September 2017[Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahl im Knast ?[Quelltext bearbeiten]

Kommt mir gerade so, dürfen die Knackis eigentlich auch wählen? Und wenn ja welchen Wahlkreis? Den zuständigen Wahlkreis wo die Jva steht?--194.50.160.201 11:05, 19. Sep. 2017 (CEST)

In der Regel ja, Ausnahmen siehe Wahlrechtsausschluss -- Iwesb (Diskussion) 11:18, 19. Sep. 2017 (CEST)
Wer in der geschlossenen Psychiatrie ist, darf nicht wählen. Alle anderen ja, aber nur per Briefwahl, dürfen ja nicht ins Wahllokal. -- 79.251.135.90 11:32, 19. Sep. 2017 (CEST)
Entschuldige, aber so ist das nicht korrekt, siehe den von mir verlinkten Artikel. -- Iwesb (Diskussion) 11:41, 19. Sep. 2017 (CEST)
Doch, das ist so korrekt, jedenfalls für die Bundestagswahl. Bei Landtags-/Kommunalwahlen kann das anders sein, aber der TE fragte ja ausdrücklich wegen der Bundestagswahl. -- 79.251.135.90 14:37, 19. Sep. 2017 (CEST)
Das sehen die aber anders Es gibt Offener Vollzug, Hafturlaub, und der hier beispielsweise darf nicht waehlen. -- Iwesb (Diskussion) 15:02, 19. Sep. 2017 (CEST)
+1. Die Aussage, wer in der geschlossenen Psychiatrie sitzt, dürfe an der Bundestagswahl nicht teilnehmen, ist so nicht korrekt. Vom aktiven Wahlrecht zur Bundestagswahl ist nach § 13 Nr. 3 BWahlG nur ausgeschlossen, wer sich aufgrund einer gerichtlichen Anordnung nach §§ 63, 20 Strafgesetzbuch in einem psychiatrischen Krankenhaus befindet. Das gilt keineswegs für alle Insassen einer geschlossenen Psychiatrie. --Snevern 15:08, 19. Sep. 2017 (CEST)
"Der Blick in das Gesetz erleichtert die Rechtsfindung!" In den §§ 8, 64 und 65 der Bundeswahlordnung ist u.a. festgelegt, dass in kleineren Krankenhäusern, kleineren Alten- oder Pflegeheimen, Klöstern, sozialtherapeutischen Anstalten und Justizvollzugsanstalten bei entsprechendem Bedürfnis und soweit möglich bewegliche Wahlvorstände gebildet werden sollen (siehe §8 BWO). Zudem richtet in sozialtherapeutischen Anstalten und Justizvollzugsanstalten die Gemeindebehörde einen Wahlraum her. Die Anstaltsleitung sorgt dafür, dass den Wahlberechtigten Ort und Zeit der Stimmabgabe bekannt ist und dass sie zur Stimmabgabe den Wahlraum aufsuchen können (§ 64 BWO). In Krankenhäusern, Altenheimen, Altenwohnheimen, Pflegeheimen, Erholungsheimen, sozialtherapeutischen Anstalten und Justizvollzugsanstalten sowie Gemeinschaftsunterkünften ist darüber hinaus Vorsorge zu treffen, dass der Stimmzettel bei der Briefwahl unbeobachtet gekennzeichnet und in den Stimmzettelumschlag gelegt werden kann. Die Leitung der Einrichtung bestimmt dafür einen geeigneten Raum (siehe § 65 BWO). --Krissl (Diskussion) 09:41, 20. Sep. 2017 (CEST)
An sich ist das ja ein guter Grundsatz - aber leider bildet das Gesetz nicht immer die Wirklichkeit ab. So gibt es zwar die von dir zitierte Soll-Vorschrift, in JVAs Wahlmöglichkeiten einzurichten, aber die Wirklichkeit sieht anders aus. Wer da wählen will, wählt normalerweise während des Freigangs, oder, wenn er keinen kriegt, per Briefwahl. Ein Bedürfnis, mobile Wahllokale in JVAs einzurichten, wird von den dafür zuständigen Gemeinden nicht gesehen - weil ja die Möglichkeit der Briefwahl besteht. Das hat mal ein Knacki in Bruchsal durchexerziert: Er hat nach der Wahl geklagt, weil er nicht vor Ort wählen durfte - und verlor vor Gericht.
Von daher würde ich den von dir eingangs zitierten Satz modifizieren und sagen: "Ein Blick in das Gesetz und seine Kommentierung..." - denn dort ist normalerweise die einschlägige Rechtsprechung ebenfalls erwähnt. --Snevern 10:58, 20. Sep. 2017 (CEST)
Die Kommentare könnten dünner ausfallen, wenn der Gesetzgeber weniger schlampig arbeiten würde. Wessen Bedürfnis denn? Das der Wahlbehörde, der Anstalt oder der inhaftierten Wahlberechtigten? Mag sein, daß Briefwahl für die Behörden unkomplizierter als Bildung von Sonderwahlbezirken oder Ausgang zum Wahllokal ist, aber gilt das nicht grundsätzlich auch für Wähler "draußen"? Man könnte den Sinn von lokalen Urnenwahllokalen sogar ganz grundsätzlich in Frage stellen. -- Seit einiger Zeit ist der Aushang des Wahlergebnisses am Wahllokal abgeschafft - wozu auch, braucht niemand... --80.171.152.42 10:43, 22. Sep. 2017 (CEST)
Das führt jetzt ein bisschen weg vom Thema, aber deine Aussage ist nicht grundsätzlich falsch. Der moderne Gesetzgeber arbeitet manchmal entsetzlich schlampig, aber manchmal sind Lücken im Gesetz auch durchaus gewollt und sinnvoll. Im vorliegenden Fall setzt sich die Verwaltungspraxis einfach sehenden Auges über eine Forderung des Gesetzgebers hinweg, und die Rechtsprechung sanktioniert das auch noch (sanktionieren hier im ursprünglichen Sinne von "billigen" gemeint). Das ist an sich noch kein Drama - immerhin handelt es sich nur um eine soll- und keine muss-Vorschrift, und sie betrifft nur einen kleinen Anteil der Bevölkerung. Bei der vollständigen Abschaffung der Wahllokale würde aber unser Wahlrecht ingesamt massiv verändert; schon heute wird der hohe Anteil an Briefwählern skeptisch gesehen, weil es den Missbrauch des Wahlrechts erleichtert. Das ist also keine Entscheidung lokaler Verwaltungen wie bei der Einrichtung fliegender Wahllokale im Knast, sondern erfordert eine Entscheidung des Gesetzgebers. --Snevern 14:40, 22. Sep. 2017 (CEST)
Das Argument ist zwar nachvollziehbar, aber eine Ex-post-Interpretation: Die Urnenwahl wurde weder als Schutz gegen Mißbrauch eingeführt noch beibehalten, sondern stammt aus einer Zeit, als Briefwahl ungleich aufwendiger gewesen wäre. Wenn dieses Motiv nicht mehr stichhaltig ist, wäre es Sache des - Gesetzgebers, wer denn sonst? - ein rationelleres Verfahren einzuführen. Natürlich sollten Mißbrauchsmöglichkeiten dabei bedacht werden. Solange aber der Gesetzgeber in trauter Eintracht mit dem BVerfG es nicht schafft, die Gleichheit bei den Wahlen herzustellen und das negative Stimmgewicht nachhaltig zu beseitigen, sollten u. a. auch ziemlich viele Juristen die Füße mal eher stillhalten. Wahlen werden doch - insbesondere vom Souverän selbst - nicht besonders ernstgenommen: Das Verfahren versteht kaum jemand wirklich, der Ablauf wird auch nicht ernsthaft überwacht - man mußte schließlich erwarten, daß bei jeder Auszählung wenigstens je ein Vertreter jeder kandidierenden Bewerbergruppe anwesend ist und den Ablauf aufmerksam verfolgt, was schlicht nicht der Fall ist. (Die AfD versucht das gerade zu managen, was mit Sicherheit zu massenhaften Wahlprüfungsbeschwerden bzw. Einsprüchen gegen das Ergebnis führen wird. Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, mich am Sonntag im Wahllokal damit massiv unbeliebt zu machen, indem ich darauf bestehe, daß die Auszählung genau so vorgenommen wird, wie es in der Anleitung steht, was ich noch nie erlebt habe. Andernfalls werde ich mich weigern, die Niederschrift zu unterzeichnen.) --80.171.152.42 16:46, 22. Sep. 2017 (CEST)
Dir ist schon klar, dass du dich jetzt immer weiter von der Frage weg hin zu politischer Agitation bewegst, oder?
"Sache des Gesetzgebers, wer denn sonst?": In dem hier diskutierten Fall hat NICHT der Gesetzgeber, sondern die jeweils lokal zuständige Verwaltung mit Zustimmung der Justiz Fakten geschaffen. Das kann man gerne kritisieren oder es auch bleiben lassen - mir ist das egal: Ich gebe ja nur wieder, wie die aktuelle Lage ist.
Woher stammt deine Aussage, die Briefwahl wäre früher aufwändiger gewesen? Ist das deine Meinung, oder hast du das irgendwo gelesen - in Gesetzesmaterialien, Urteilsbegründungen oder sonstigen maßgeblichen Quellen? Tatsächlich war die Briefwahl bei Gründung der Bundesrepublik ziemlich genau so aufwändig wie sie es heute ist; ein wirklich signifikanter Unterschied ist nicht feststellbar. Ich bezweifle daher, dass fehlende Praktikabilität eine Rolle gespielt hat.
Kannst du ein funktionierendes demokratisches Wahlsystem nennen, in dem es nicht zu unerwünschten Effekten und/oder Resultaten kommen kann? Falls ja, trage es an deinen Abgeordneten heran, vielleicht bringt er es ja ein und schafft mit deiner Hilfe, was Parlament und Bundesverfassungsgericht bislang nicht hinkriegen.
Warum deswegen irgendwelche Juristen ihre Füße stillhalten sollen, möge bitte dein Geheimnis bleiben.
Viel Spaß bei der Wahlprüfung. --Snevern 18:12, 22. Sep. 2017 (CEST)

Wasser aus der Luft gewinnen[Quelltext bearbeiten]

Wenn man Luft kühlt, kondensiert der enthaltene Wasserdampf teilweise. Unter welchen Stichworten kann man nach entsprechenden Verfahren suchen? Wird das evtl. auch großtechnisch angewendet, beispielsweise als Alternative zur Meerwasserentsalzung, und falls nicht, warum eigentlich nicht? Wassermangel besteht doch vorwiegend in Regionen mit hohen Temperaturen, wo der Wasserdampfgehalt der Luft hoch ist. OK, für die Kondensation muß der Luft die Verdampfungsenthalpie entzogen werden. Andererseits gibt es einen ausgeprägten Tagesgang der Temperatur vor allem in heißen Regionen. Es könnte also die kältere Nachtluft zum Abkühlen von Wärmespeichern verwendet und die "Speicherkälte" dann tagsüber Wasser aus der Luft gewinnen. Der Energieaufwand sollte niedrig sein. --78.53.148.20 11:33, 19. Sep. 2017 (CEST)

Ein erster Anhaltspunkt: https://de.bywiki.com/wiki/Wassergewinnung#Luftfeuchtigkeit --Buchling (Diskussion) 11:38, 19. Sep. 2017 (CEST)
[BK]Beginnen würde ich mit unserem Artikel Nebelkondensation --Blutgretchen (Diskussion) 11:38, 19. Sep. 2017 (CEST)
Atrapaniebla Trinkwassergewinnung --5.40.110.15 11:42, 19. Sep. 2017 (CEST)
Wie aus den Antworten hervorgeht, benötigt man nur einen kühlgehaltenen Gegenstand, auf dem die Luftfeuchtigkeit kondensiert. Klimaanlage und Kühlschrank machen das auch, nur ist dieses Wasser meistens und recht bald verkeimt. Die Natur nach das auch, denn in den kalten Meeresströmungen vor der Westküste Nord- und Südamerikas ist die Feuchtigkeit im Wasser geblieben, während das von der Sonne heiß gehaltene Land der Atacama-Wüste und Südwesten der USA trocken gehalten werden. Sobald der Temperaturunterschied des Kalifornienstroms und des Humboldtstroms zum Land kleiner geworden ist, wird die Westküste wieder grüner und das Klima feuchter. Wenn nicht grade El Niño ist oder die Karibik und der Golf von Mexiko nahe sind, ist die Luft bereits vorgetrocknet und man müsste mit mehr Aufwand die Luft weiter trocknen, um Wasser daraus zu gewinnen. In Israel gab es die Idee, Quadratkilometerweise schwarzen Boden zu schaffen, um darum herum Regen fallen zu lassen, denn Hitze am Boden erzeugt Aufwinde. --Hans Haase (有问题吗) 13:06, 19. Sep. 2017 (CEST)

Leider ist in Wüstengegenden die Luft sehr trocken, so dass die Restfeuchte mit niedrigen Temperaturen kondensiert werden muß. Dies ist energetisch sehr aufwendig. Kälte Erzeugen kostet meistens mehr Energie(Geld) als Druck zu erzeugen für Membrananlagen zur Meerwasserentsalzung. Degmetpa (Diskussion)

Das hängt davon ab, wie effizient die Kältemaschine arbeitet. Generell ist sogar bei jedem Kühlschrank die abgeführte Wärmemenge deutlich höher als der Energieverbrauch, ich glaub ca. um einen Faktor 3. Diesen Faktor nennt man Leistungszahl. Wie weit sich dieser Faktor erhöhen lässt weiß ich nicht (der Zweite Hauptsatz der Thermodynamik sagt wohl nur, dass dieser Faktor nicht unendlich werden kann). Der Energieverlust bei der Kondensation von Luftfeuchtigkeit dürfte höher sein als bei einem Kühlschrank, weil ja ständig neue warme Luft zugeführt werden muss. Das ändert aber nichts an der Leistungszahl, da dadurch auch die abgeführte Wärmemenge steigt.
Man könnte aber eventuell den Wirkungsgrad erhöhen, indem man Ballons in Wolken schickt, die auch über trockene Gebiete ziehen. Dort ist das Wasser ja schon kondensiert, man muss es nur noch irgendwie einsammeln. Ob das kosteneffektiv ist weiß ich aber nicht.
Auf Englisch nennt man Verfahren zur Wassergewinnung aus Luft übrigens allgemein atmospheric moisture extraction oder auch kurz moisture farming genannt. --MrBurns (Diskussion) 14:05, 19. Sep. 2017 (CEST)
Von der Effizienz der Kältemaschine hängt das kaum ab, da die entfeuchtete Luft die feuchte Zuluft im Gegenstrom vorkühlen kann und es so in der großtechnischen Anwendung kaum zu Energieverlusten kommt. Tatsächlich verbraucht wird nur der zur Abfuhr der Verdampfungsenthalpie erforderliche Energieaufwand, und dafür kann gespeicherte Nachtkühle verwendet werden. Interessant fand ich das Konzept der Tauteiche; bei denen wird der gespeicherte Wasservorrat selbst als thermischer Speicher verwendet. (Es wäre technisch wenig aufwendig, nachts Wasser zum Abkühlen über große freiliegende Oberflächen fließen zu lassen.) Die trockene Luft in den Wüstenregionen möchte ich mal ein wenig anzweifeln: Das dürfte sich auf die relative, nicht auf die absolute Luftfeuchtigkeit beziehen. Auch in der Wüste gibt es nachts wenigstens bei klarem Himmel Taubildung. Am Morgen verdunstet der Tau wieder und hält die relative Luftfeuchtigkeit der bodennahen Luftschicht hoch; die nimmt erst mit steigender Lufttemperatur ab. Diese feuchte Luft anzuzapfen dürfte jede Menge Wasserertrag liefern. Vielleicht funktioniert das sogar mit einem Kamin: Die feuchte Luft hat eine niedrigere Dichte als die in größerer Höhe und steigt deswegen in einem Kamin auf. Dabei kühlt sie sich weiter bis zur Kondensation ab und erwärmt sich dadurch relativ, wodurch der Kaminzug unterstützt wird. Warum sollte man nicht einen 300 m hohen Kamin mit 20 m Durchmesser in die Wüste bauen, wenn der ordentlich Wasser liefert? Tagsüber könnte er auch noch als Aufwindkraftwerk benutzt werden. -- Übrigens gibt es so eine Survival-Methode zur Wassergewinnung und -reinigung: Man gräbt eine flache Grube, die sich tagsüber in der Sonne ordentlich aufheizt. Da tut man abends feuchtes Zeug (Pflanzenmaterial, Fäkalien, Schlamm...) rein, stellt in der Mitte ein Auffanggefäß rein, spannt über die Grube eine Folie und legt darauf in der Mitte über dem Auffanggefäß einen kleinen Stein. In der Wärme verdunstet die Feuchtigkeit, kondensiert an der Folie und läuft herunter in das Sammelgefäß. Leicht feuchten Sand findet man in der Wüste oft schon, wenn man etwas gräbt. Den kann man so "melken". (Wie man das nennt, weiß ich auch nicht.) --78.53.148.20 15:18, 19. Sep. 2017 (CEST)
Die Luftfeuchtigkeit muss aber irgendwo herkommen. In den in Nebelkondensation genannten Beispielen Kanarische Inseln, Namib-Wüste und Atacama-Wüste strömt feuchte Luft von den nahegelegenen Meeren in die Trockenzonen. Mitten in der Sahara wird man auch mit dem besten Nebelfänger keine Feuchtigkeit ernten. --Optimum (Diskussion) 00:05, 20. Sep. 2017 (CEST)
Es geht nicht um Nebelfänger, sondern um Kondensation durch Abkühlung. Wohin sollte denn in der Sahara der Wasserdampfgehalt der Luft entschwinden (mal abgesehen davon, daß dort, wo Wasserentsalzungsanlagen ersetzt werden sollen, logischerweise ein Meer in der Nähe sein muß)? Die Sahara ist nicht deswegen eine Wüste, weil es dort kein Wasser gibt, sondern, weil es dort fast keine Vegetation gibt. (Im Prinzip ließe sich das ändern, was scheinbar den vielbeschworenen "Fluchtursachen" entgegenwirken könnte - in der Praxis nützen ökonomische Verbesserungen diesbezüglich allerdings nichts, weil ohne Veränderung der kulturellen Grundlagen der Herkunftsgesellschaften die neugeschaffenen ökologischen Nischen alsbald wieder durch den resultierenden Bevölkerungszuwachs ausgefüllt würden und sich das Problem im Ergebnis nur verschärft. Die Flüchtlingskrise ist im Kern weder ein Armuts- noch ein Verfolgungsproblem, sondern eine Folge von Überbevölkerung. Deshalb ist Migration auch keine Lösung: Man muß leider feststellen, daß sich das Problem wohl nur durch Aushungern oder durch Zwangsverhütung lösen wird. Das ist das wahrhaft Traurige in der Welt, daß man den Hunger nicht nachhaltig beseitigen kann, indem man den Hungernden zu essen gibt - sie produzieren vielmehr unverzüglich neue hungrige Münder, die nach Nahrung schreien.) Aber unabhängig davon: Wo steht, daß die Luft in niederschlagsarmen warmen Regionen wenig Wasserdampf enthält? Vielfach werden sogar gar nicht einmal die Niederschläge fehlen, sondern die wasserbaulichen Gegebenheiten, um sie speichern und nutzen zu können. --78.53.149.239 03:23, 20. Sep. 2017 (CEST)
Ich denke der Hauptgrund für die hohen Bevölkerungswachstumszahlen ist das schlechte Sozialsystem, daher die Leute zeugen Kinder als Absicherung und das Gesundheitssystem auch schlecht funktionert sicherheitshalber gleich ein paar, damit wenigstens eines Überlebt bis man selbst alt ist. Dass war bis ins 19. Jahrhundert auch in Europa so. Wir haben es dadurch gelöst, dass es durch die Industrialisierung einen starken Aufschwung gab, den dann die Staaten rechtzeitig (wenn auch mit etwas Verspätung und durch Druck der Gewerkschaften) eingeführt haben,. um durch Steuern und Umlagen ein funktionierendes Sozial- und Gesundheitssystem zu schaffen. Viele vergessen, dass die Geburtenrate schon in den 100 Jahren vor dem sog. Pillenknick zurückgegangen ist, zwar nicht so abrupt, aber doch schnell genug, dass der individuelle Wohlstandszuwachs nicht wieder aufgefressen wurde. Es ist ja auch so, dass die Migranten, die länger in Europa bleiben, im Schnitt weniger Kinder bekommen als Leute in ihrer Heimat, wenn auch im Schnitt noch mehr als Personen ohne Migrationshintergrund (weil so eine große Umstellung doch ein paar Generationen braucht). Aber ich denke, wenn man in Europa mal zulässt, dass die Früchte des Aufschwungs auch in den Ländern bleiben und die Entwicklungshilfe nach dem Motto "gib jemanden einen Fisch, dann hat er einen Tag was zum Essen. bring jemandem das Fischen bei, dann hat er den Rest seines Lebens was zum Essen" gestaltet, dann können und werden auch diese Staaten ein funktionierendes Sozial- und Gesundheitsystem ausbauen und auch die Bildung verbessern und es werden auch dort die Geburtenraten zurückgehen.
Bevölkerungsprognose der UNO von 2011 bis 2050. Wenn des Bevölkerungswachstum seit 2011 konstant wäre würden die gestrichelten Linien gelten.
Übrigens sind die Prognosen der UNO, die jedenfalls in den letzten 2 Jahrzehnten durchaus zugetroffen sind, dass das Bevölkerungswachstum bis 2050 auch in der sog. 3. Welt stark zurückgehen wird. --MrBurns (Diskussion) 03:48, 20. Sep. 2017 (CEST)
Das ist hier jetzt eigentlich nicht das Thema. --78.53.149.239 07:55, 20. Sep. 2017 (CEST)
Es gibt Versuche für Inseln in tropischen Regionen, aus der Temperaturdifferenz zwischen Oberfläche und Tiefsee Energie zu erzeugen. Dabei entsteht als Abffallprodukt auch Trinkwasser. Wenn ich das Verfahren richtig verstanden habe, dann erzeugt man mit Sonnenerngie eine feuchtigkeitsgesättigte Luft mit ca. 50-60°C (je mehr, umso besser). Diese Luft wird in eine Kammer geführt, die durch eine enge Röhre mit einer weiteren Kammer verbunden ist. In der zweiten Kammer werden die Wände mit Tiefseewasser gekühlt, so dass sich dort Feuchtigkeit niederschlägt. Dadurch sinkt der Partialdruck in dieser Kammer und die Luft aus der "feuchten Kammer" strömt nach, wodurch ein Lüfterrad angetrieben wird und einen Generator betreibt. Keine Ahnung, wie effizient das ist und wie die Kosten-Nutzen-Rechnung aussieht. Yotwen (Diskussion) 08:05, 20. Sep. 2017 (CEST)
Meereswärmekraftwerk - wäre auch gegangen. Yotwen (Diskussion) 08:55, 20. Sep. 2017 (CEST)
@78.53.... dann hättest du mit dem Thema gar nicht anfangen sollen. --MrBurns (Diskussion)

Ums einfach zu machen. Sämtliche "Wasser aus Luft" Systeme arbeiten ausschließlich in Gegenden mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit auch nur im Ansatz effizient. In Gegenden mit hoher Luftfeuchtigkeit ist Wasser nicht knapp. Atomreaktor, industrielle Wasserentsaltzungsanlage, Thema erledigt. Stattdessen kommt alle zwei Monate ein Schlangenölverkäufer um die Ecke und behauptet er kann mit drei Plastikflaschen und ner Solarzelle das Trinkwasserproblem in der Wüste lösen. --2003:C2:CBCE:9C95:EDBB:2909:25DB:8B2F 12:02, 20. Sep. 2017 (CEST)

Ah! Das haben die in Fukushima versucht! Und es hat gewirkt! Da macht keiner mehr Trinkwasser aus Meerwasser. Das Problem hat sich erledigt. Yotwen (Diskussion) 14:18, 20. Sep. 2017 (CEST)
Zum x-ten Mal: Absolute oder relative Luftfeuchtigkeit, und wieso sollte die in der Wüste niedrig sein? Wo die Energie herkommt, ist erstmal uninteressant: Wieso ist Wasser aus der Luft ineffizienter als Wasserentsalzung? Vielleicht einfach deswegen, weil man den Wassermacher "von der Stange" kaufen kann? Klar, der Volumendurchsatz ist hoch, wenn man aus einem Kubikmeter Luft nur 10 g Wasser rauskriegt oder andersherum pro Kubikmeter Wasser hunderttausend Kubikmeter Luft durchlaufen müssen, aber ist das tatsächlich das Killerkriterium? --78.53.149.239 16:39, 20. Sep. 2017 (CEST)
Na, wenn du ein energiesparendes Modell kennenlernen möchtest, dann findest du hier eine biologische Vorlage, die die Versorgung tausender Menschen gewährleistet. Der Flächenbedarf ist weitgehend vernachlässigbar, weil die benötigte Fläche wegen der Entferung zum Strand sowieso relativ unbeliebt ist. Technisch spricht man wohl von Nebelkondensation. Wenn die Luftfeuchtigkeit allerdings zu niedrig wird, dann sind diese Verfahren zunehmend unrentabel, genau so, wie eine Goldmine mit hohem Goldgehalt einen vergleichsweise höheren Ertrag bringen wird, als eine Goldmine mit sehr niedrigem Goldgehalt. Nach dem Ertragsgesetz gibt es also relativ früh wirtschaftliche Grenzen für so ein Verfahren. Aus rein technischer Sicht... wenn du eine Kühlmaschine baust, dann kannst du einem vorgegebenen Volumen Luft die Feuchtigkeit zu annähernd 100 % entziehen, hauptsache, der Verdampfer bringt dir deutlich unter 0° Celsius. Voraussetzung ist hier, dass die Temperatur der Luft > 0° Celsius ist. Yotwen (Diskussion) 06:34, 22. Sep. 2017 (CEST)
Das ist schön, daß es irgendwo Orte gibt, in denen die Kanarische Kiefer ein paar Leute mit Wasser versorgt, hat aber mit der Frage nichts zu tun. Die Frage war, welches Potential die technische Methode der Auskühlung (nicht zwangsläufig mit Kältemaschinen; weiter oben wurde mehrfach thermische Speicherung von tageszeitlichen Temperaturschwankungen genannt) unter den Bedingungen der sehr feuchten Wüstenluft hat. (Nein, die Luft in den Sandwüsten ist nicht trocken. Je nachdem gibt es da sogar starke Niederschläge. Es scheint allerdings wohl gewöhnlich nicht machbar zu sein, das Niederschlagswasser mit wasserbaulichen Anlagen einzusammeln und zu speichern. Was nicht naturgegeben sein muß, sondern Ergebnis eines Teufelskreises sein könnte: 1. Die Bedingungen sind so katastrophal, daß dort kaum jemand lebt. 2. Wer sollte dort also Kanäle und Staubecken usw. anlegen, und vor allem: für wen?) Wobei es zwei verschiedene Fragen sind, wie man Wasser gewinnen kann, und ob und wie man Wüsten begrünen kann oder sollte. --80.171.152.42 10:26, 22. Sep. 2017 (CEST)
Weil's noch niemand verlinkt hat, WikiHow: In der Wüste Wasser machen Ein Artikel en:Solar still fehlt noch auf deWP. --Neitram  13:07, 22. Sep. 2017 (CEST)
Das ist der richtige Artikel: en:Atmospheric water generator. --80.171.152.42 16:15, 22. Sep. 2017 (CEST)

Lass die Finger von U+534D! Lass die Finger von U+5350![Quelltext bearbeiten]

Warum sind diese CJK-Zeichen außerhalb der CJK-Sprachen äußerst unerwünscht? Und warum wird U+534D in allen drei CJK-Sprachen verwendet (Koreanisch nur dann, wenn auch sonstige Hanja verwendet werden), U+5350 jedoch nur im Chinesischen? --212.114.254.203 16:35, 19. Sep. 2017 (CEST)

Deutsche Geschichte zwischen 1933 und 1945 sollte Dir ja bekannt sein. Darum sind diese Zeichen hier zurecht verboten! Das hat mit Südostasien nichts zu tun und im dortigen Buddhismus findet man ähnliche Zeichen, teils auch vertikal gespiegelt. --Hans Haase (有问题吗) 16:39, 19. Sep. 2017 (CEST)
(quetsch) Täusche ich mich, oder ergibt horizontal gespiegelt bei dieser Form stets dasselbe Ergebnis wie vertikal gespiegelt? :-D Ursache für die hier auftauchende Frage dürfte übrigens das hier sein. —[ˈjøːˌmaˑ] 16:54, 19. Sep. 2017 (CEST)
Stimmt, nur so scheint es leichter vorstellbar zu sein. --Hans Haase (有问题吗) 11:18, 21. Sep. 2017 (CEST)

Sonstige hierzulande äußerst unerwünschte Unicode-Symbole: U+0FD5-D8, U+11C70/79/99, U+1B204/C7, U+2D16B. --212.114.254.203 16:47, 19. Sep. 2017 (CEST)

Und warum gibt es hier weder eine MediaWiki:Characterblacklist, noch in der MediaWiki:Titleblacklist einen Eintrag

.*[\x{05D5}-\x{0FD8}\x{534D}\x{5350}\x{11C70}\x{11C79}\x{11C99}\x{1B204}\x{1B2C7}\x{2D16B}].* # Hierzulande äußerst unerwünschter Seitentitel; CJK-Weiterleitungen sind bei uns ziemlich unüblich.

? --212.114.254.203 17:05, 19. Sep. 2017 (CEST)

(BK) Die Meisten dieser Zeichen sind Swastika, aber U+2D16B scheint noch nicht vergeben zu sein.[8] --MrBurns (Diskussion) 17:07, 19. Sep. 2017 (CEST) korrigiert. --MrBurns (Diskussion) 17:15, 19. Sep. 2017 (CEST)
U+5350 existiert sogar als Artikel bzw. als Weiterleitung in der de.wikipedia. Für die anderen Zeichen hab ichs nicht überprüft. --MrBurns (Diskussion) 17:25, 19. Sep. 2017 (CEST)

<offtopic>Wie würde die japanische Gemeinde in Düsseldorf reagieren, wenn Helene Fischer folgende Parodie singt: „Manji, RHD, Japan-FM – nicht O.K.!“?</offtopic> --212.114.254.203 17:17, 19. Sep. 2017 (CEST)

Zu MediaWiki:Titleblacklist: Was hat es mit dem Eintrag

# 
^Tim Kretschmer.*

aufsich? Ich weiß wer Tim Kretschmer war, aber dass das der einzige Eintrag dieser Art ist, ist trotzdem merkwürdig. --MrBurns (Diskussion) 17:19, 19. Sep. 2017 (CEST)

Wie üblich ist die Ersetzung von U+534D oder anderen Hyōgaiji durch ihre Hiragana-Lesung (im Fall von U+534D: まんじ)? --212.114.254.203 17:58, 19. Sep. 2017 (CEST)

Und gilt die diplomatische Immunität auch für das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (z. B. das Führen von Abzeichen asiatischer Gebietskörperschaften oder die Einfuhr beschlagnahmter Medien mit der S(au)wastika)? --212.114.254.203 18:15, 19. Sep. 2017 (CEST)

Ja, die gilt bei jeder Ordnungswidrigkeit und Straftat, sogar bei Mord. --MrBurns (Diskussion) 18:18, 19. Sep. 2017 (CEST)
Die (fahrlässige) Tötung eines Fahrradfahrers durch einen saudi-arabischen Diplomaten war zwar (sonst) mit schwerer Freiheitsstrafe bedroht, als das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, führte aber dennoch nicht zu einer Anklage. --212.114.254.203 18:24, 19. Sep. 2017 (CEST)
Von daher frage ich mich, ob diese Zeichen auch in Saudi-Arabien oder den Malediven (hier: als Symbole nicht-islamischer Religionen) unter Strafe stehen. --212.114.254.203 18:26, 19. Sep. 2017 (CEST)
(BK) Anklagen gegen Diplomaten im Gastland gabs schon öfters, aber die führen selten zu Verurteilungen. Die Diplomaten werden üblicherweise (jedenfalls bei schweren Straftaten) zur persona non grata erklärt und müssen heimfliegen. Das Entsendeland kann sie dann strafrechtlich verfolgen, muss das aber nicht. --MrBurns (Diskussion) 18:35, 19. Sep. 2017 (CEST)
Zur ersten allgemeinen Frage: Welche Kanji in einem japanischen Text verwendet werden, hängt von ganz von seinem „Niveau“ und seiner Zielgruppe ab. Ein (guter) Autor wird nur solche Kanji verwenden, von denen er ausgehen kann, dass seine Leser sie kennen. Speziell bei U+534D könnte ich mir vorstellen, dass das recht gut bekannt ist, einfach weil es als Symbol bekannt ist. In der jawp habe ich z. B. einen Roman ja:卍_(小説) mit mehreren Verfilmungen ja:卍 (映画) gefunden. -- HilberTraum (d, m) 18:31, 19. Sep. 2017 (CEST)
Was aber auf keinen Fall geht, ist die Verwendung der Zeichen U+534D und U+5350 als Abkürzung für nicht-(ost)asiatische Wörter für das Hakenkreuz bzw. die Swastika. --212.114.254.203 18:35, 19. Sep. 2017 (CEST)

Was aber wieder in Ordnung ist: täglich ein Film über Hitler im TV. --85.212.237.94 09:59, 20. Sep. 2017 (CEST)

CO2 Reduzierung[Quelltext bearbeiten]

Warum sträuben sich die Grünen so dagegen, CO2 aus der Atmosphäre einfach mittels Filter (Absorption) zu entnehmen. --2.247.244.18 21:01, 19. Sep. 2017 (CEST)

Warum sollte man CO2 aus der Atmosphäre filtern? CO2 ist die wichtigste Substanz für alle Pflanzen und Bäume. Pflanzen und Bäume bestehen im Prinzip aus CO2. Ohne CO2 wäre die Welt am Ende. Also kann man dankbar sein, dass es da ist. --85.212.204.25 21:32, 19. Sep. 2017 (CEST)
Die Frage nach dem Warum stellt sich erst nach der unbeantworteten Frage, wie das technisch funktionieren soll. Die biologische Lösung Wald ist ja längst bekannt. --Rôtkæppchen₆₈ 21:48, 19. Sep. 2017 (CEST)
Abgesehen davon, wie effektiv das wäre – wohin dann mit dem Zeug? Eine solide Antwort gibt es darauf bisher nicht. Vermeidung ist definitiv die bessere Strategie.
Ein Endlager suchen. Wir werfen statt Nuklearmüll einfach Baumstämme in die Asse.--Keimzelle talk 22:27, 19. Sep. 2017 (CEST)
Dafür ist die Biomasse viel zu schade. Besser wäre es, die Biomasse zu pyrolysieren und mit dem Kohlenstoff Terra preta herzustellen und diese in der Landwirtschaft zu nutzen. --Rôtkæppchen₆₈ 23:45, 19. Sep. 2017 (CEST)
CO2 ist sicher wichtig. Also eigentlich Kohlenstoff. Zu viel CO2 in der Atmosphäre ist dummerweise schlecht. Rainer Z ... 22:15, 19. Sep. 2017 (CEST)
Die Frage nach dem Wohin wird im Artikel CO2-Abscheidung und -Speicherung beantwortet. Dort geht es um die Abscheidung von Kohlenstoffdioxid aus Abgasen. Die Abscheidung aus atmosphärischer Luft ist ein vom Aufwand her ganz anderes Problem, lediglich die Behandlung des abgeschiedenen Kohlenstoffdioxid ist vergleichbar. --Rôtkæppchen₆₈ 22:23, 19. Sep. 2017 (CEST)
Die zuständigen Experten hatten in den letzten Jahrzehnten wenig Glück mit den Vorhersagen über Verbleib und Verhalten von Substanzen in der Biosphäre. Fluorkohlenwasserstoffe sind in der Umwelt garantiert inert, leider nicht in der oberen Atmosphäre. Salzstöcke wären ein prima Atommüll-Endlager, wenn da nicht radioaktives Grubenwasser heraussickern würde usw. Man kann also vermuten, dass bei der Freigabe von CCS die CO2-Vermeidung in den Hintergrund rückt. Und mit ziemlicher Sicherheit wird das CO2 zumindest aus einigen der Speicher wieder entweichen. Wenn das nicht gerade pfeift oder blubbert, merkt das aber niemand. CO2 aus der Atmosphäre zu filtern, ist also keine Lösung, solange man nicht weiß, was man damit machen soll. --Optimum (Diskussion) 23:50, 19. Sep. 2017 (CEST)
Deswegen bin ich ja auch für Grünalgen-Bioreaktoren mit anschließender Pyrolyse und Terra-preta-Nutzung. --Rôtkæppchen₆₈ 23:58, 19. Sep. 2017 (CEST)
Wenn man das C aus dem CO2 abscheiden könnte, ließe sich das relativ problemlos in stillgelegten Bergwerken lagern. Sozusagen "inverser Bergbau". --Optimum (Diskussion) 00:18, 20. Sep. 2017 (CEST)
Wie gesagt: Zu schade. --Rôtkæppchen₆₈ 00:37, 20. Sep. 2017 (CEST)
Ich bitte Euch. C in Bergwerken lagern, was für eine Verschwendung! Zu Diamanten pressen! --91.34.41.51 20:24, 20. Sep. 2017 (CEST)
Kohlenstoffnanoröhren draus machen. Diese lassen sich vielfältig zu kohlenstoffdioxidemissionssparenden Produkten verarbeiten. --Rôtkæppchen₆₈ 02:03, 21. Sep. 2017 (CEST)

Weil es unsinnig ist. Ökonomisch wie ökologisch. Es erst gar nicht in die Atmosphäre pusten ist viel sinnvoller. --Elrond (Diskussion) 13:32, 20. Sep. 2017 (CEST)

Regionalisierung der Wahlwerbung[Quelltext bearbeiten]

Warum eigentlich wird die Wahlwerbung im Fernsehen nicht regionalisiert, obwohl die CDU nicht, und die CSU nur in Bayern antritt? Außerdem gibt es noch weitere Parteien, die nicht oder nur in Bayern antreten. --212.114.254.203 22:31, 19. Sep. 2017 (CEST)

Wahlwerbung wird auch zu Uhrzeiten und auf Sendern ausgestrahlt, wo keine Regionalisierung stattfindet. --Rôtkæppchen₆₈ 22:57, 19. Sep. 2017 (CEST)

Wäre eine Regionalisierung der Wahlwerbung im ZDF mit dem Rundfunkstaatsvertrag vereinbar? Wie sieht es mit dem 1. ARD-TV-Programm aus? Und wie mit RTL Television, Sat.1 und den kleineren privaten Voll- und Spartenprogrammen? --212.114.254.203 07:47, 21. Sep. 2017 (CEST)

Broadcast-TV und Web-TV[Quelltext bearbeiten]

Ich glaube, dass wenn viele Nutzer von Broadcast-TV auf Web-TV wechseln, dies mit ernsten finanziellen Konsequenzen für die Veranstalter verbunden sein kann:

  1. Anders als Broadcast-TV ist Web-TV in einigen Ländern nicht mit Rundfunkgebühren belegt.
  2. Außerdem wird Web-TV in einigen Ländern nicht in den Zuschauerzahlen berücksichtigt, womit die Werbeeinnahmen zurückgehen.
  3. Die Verbreitungskosten von Web-TV sind höher als die von Broadcast-TV.
  4. Web-TV ist in der Regel nicht so einfach aufzuzeichnen, so dass bei den weiteren Wiedergaben weitere Verbreitungskosten entstehen.

--212.114.254.203 22:47, 19. Sep. 2017 (CEST)

Welche Folgen hätte ein sogenannter „Broaxit“ (Einstellung des Broadcasts zugunsten von Unicast) auf das Medium Fernsehen, die Veranstalter und die Endnutzer? --212.114.254.203 22:53, 19. Sep. 2017 (CEST)

Warum meinst du, dass Videodateien, die üblicherweise mit einem auf Datenspeicherung ausgelegten Gerät empfangen werden, schlechter speicherbar seien als Videodateien, die üblicherweise mit einem nicht auf Datenspeicherung ausgelegten Gerät empfangen werden? --nenntmichruhigip (Diskussion) 19:56, 21. Sep. 2017 (CEST)

Zerocast und Zeropol[Quelltext bearbeiten]

Weiß jemand, was die Begriffe „Zerocast“ und „Zeropol“ bedeuten? Ich glaube, dass der erste Begriff auf Rundfunkprogramme und deren Qualitätsableger, die schon bereits auf Sendung sind, aber nirgendwo verbreitet werden, angewandt werden kann. Eine weitere Bedeutung des ersten Begriffs bezieht sich auf Funkfrequenzen, für die keine Endgeräte verfügbar sind. Und der zweite Begriff bezieht sich auf potentielle Märkte, in denen kein Anbieter tätig ist, wie zum Beispiel den Lokalradiomarkt in gewissen Landkreisen. --212.114.254.203 23:00, 19. Sep. 2017 (CEST)

Wohlstand in Deutschland[Quelltext bearbeiten]

Die ewige Kanzlerin kann man nicht kritisieren: Alles, was sie tut ist alternativlos und immerhin geht es uns derzeit doch so gut, wie nie zuvor - sagt die Kanzlerin; als Resultat ihrer Politik - sagt die Kanzlerin. Darum halten viele lieber den Mund und die Füße still, um diesen tollen, nie dagewesenen Wohlstand nicht aufs Spiel zu setzen. Aber stimmt das denn wirklich? Geht es uns als Gesellschaft wirklich in jeder Hinsicht so gut, wie noch nie zuvor, als Resultat der politischen Entscheidungen der ewigen Kanzlerin? Eine kleine Bitte dazu: Nein, es soll hier nicht um Flüchtlingspolitik gehen. Dafür wurde sie bereits umfassend kritisiert. --94.219.121.15 23:31, 19. Sep. 2017 (CEST)

Das sind eigentlich 2 Fragen:
  1. Geht es uns so gut wie nie zuvor?
  2. Ist das ein Verdienst der Kanzlerin?
Ad 1.: Das kann an wohl nicht eindeutig beantworten, es hängt davon ab, was mit "uns" gemeint ist. Dem oberen 1%, dem die Kanzlerin angehört, geht es sicher so gut wie nie zuvor. Dem Durchschnittsdeutschen vielleicht auch, auch weil die enorme Steigerung beim oberen Prozent da stark ins Gewicht fällt. Beim Median wäre ich mir nicht so sicher, ich hab mal gelesen, dass die Kaufkraft zwischen ich glaub 1984 und 2014 sogar insgesamt leicht gesunken ist. Bei der Unterschicht habe ich meine zweifel, zwar ist die Arbeitslosigkeit in d er Merkelzeit gesunken, aber sie war bis in die 1990er jedenfalls niedriger und die Kaufkraft im unteren Einkommensbereich war sicher in den 1980ern höher. Und den Langzeitarbeitslosen ging es jedenfalls auch vor Hartz IV besser (wobei Hartz IV noch vor Merkel eingeführt wurde, aber in der Frage gings ja um "besser als je zuvor", nich um "besser als vor Merkel").
Ad 2.: Ich denke bei denen, denen es besser als je zuvor geht ist das hauptsächlich die Folge einer globalen wirtschaftlichen Entwicklung, ich denke die Kanzlerin hat da nicht allzu viel beigetragen, außer dass sie wie so ziemlich alle Politiker in so ziemlich allen Industriestaaten das obere Prozent entlastet hat. ... --MrBurns (Diskussion) 00:15, 20. Sep. 2017 (CEST)
Das sehe ich ähnlich. --94.219.121.15 00:56, 20. Sep. 2017 (CEST)
Daß die Kanzlerin zu den oberen 1 % gehören sollte, ist einfach nur lächerlich: Nicht, daß sie Hunger leiden müßte, aber ihr Gehalt ist gegenüber Sport- und Medienstars oder Unternehmensvorständen reichlich bescheiden; der berühmte Sparkassendirektor bekommt deutlich mehr. Und der Wohlstand? Das Realeinkommen der Beschäftigten in D ist in den letzten 20 Jahren erheblich zurückgegangen - man vergleiche einfach mal die Vergütungen im Öffentlichen Dienst vor und nach der Abschaffung des BAT. Auch das Rentenniveau wurde massiv gekürzt, vor allem für die nächsten Generationen, die wenig Arbeitseinkommen hatten und deren Ersatzzeiten gestrichen wurden. (Und schuld daran ist nur die ...) --78.53.149.239 03:41, 20. Sep. 2017 (CEST)
MrBurns hat zwar gar nicht behauptet, dass die Kanzlerin zu den 1% der deutschen Spitzenverdiener gehört - aber tatsächlich gehört sie sehr wohl dazu. Mach dich mal schlau, dann wirst du ganz schnell feststellen, dass weniger als 1 % der Deutschen mehr verdienen als sie. --Snevern 08:16, 20. Sep. 2017 (CEST)

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/studie-der-ezb-die-meisten-deutschen-besitzen-weniger-als-andere-europaeer-1.3308252 --80.129.138.2 00:14, 20. Sep. 2017 (CEST)

Sehr schöner Link, danke dafür! Am besten gefällt mir der kleine Film am Ende. --94.219.121.15 00:56, 20. Sep. 2017 (CEST)

Die Antwort ist: Ja und Nein. Ja, Einkommens- und Vermögenssituation sind recht auskömmlich, aber die Staatsquote ist drastisch zu hoch, so dass zu wenig bei den Leuten verbleibt. Mit Einkommensteuer, Sozialabgaben, Mehrwertsteuer, Verbrauchssteuern, Zwangsgebühren, -abgaben und -subventionen holt sich der Staat (in all seinen verschiedenen Ausprägungen) mindestens dreiviertel des Arbeitgeberbrutto wieder in seine Kassen zurück. Laut OECD ist die Staatsquote die zweithöchste weltweit und da werden nur Einkommensteuer und Sozialabgaben berücksichtigt. Da geht noch nicht der "Kleinkram" rein, der auch gut mit 20% zu Buche schlägt. Ohne diese Belastungen könnte man Vermögen aufbauen, so wie Italien, Spanien oder Zypern. Hier ist das ungleich schwieriger. Benutzerkennung: 43067 08:16, 20. Sep. 2017 (CEST)

Man schaue sich mal die Eigentümerquote bei Immobilien an, also wieviele Leute in ihrer eigenen Immobilie wohnen. In Spanien und Thailand sind das 80%, in Rumänien über 90%, und in Deutschland sind es unter 50%. Das bedeutet, dass sehr viele Leute an der Miete der adneren verdienen und dass der Großteil der Bevölkerung rund 500€ pro Monat -also 1/4 des Einkommens - an die Immobilienbesitzer bezahlen muss. --85.212.237.94 09:56, 20. Sep. 2017 (CEST)
Der Unterschied dürfte sein, dass Deutschland im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern einen vernünftigen Mieterschutz hat. Das heisst man kann zB selbst als Familie mit Kindern relativ unbesorgt zur Miete wohnen ohne ständig Angst zu haben rausgeschmissen oder ausgenommen zu werden. Mag sich selbstverständlich anhören, ist in vielen anderen Ländern aber nicht der Fall. Ausserdem ist das Mietniveau so niedrig dass sich in vielen Fällen Immobilienbesitz nicht rechnet. Abgesehen davon frage ich mich wieviel von den 80%-90% oben tatsächlich die Immobile abbezahlt haben. Die allermeisten dürften auf einem kräftigen Kredit sitzen. Könnten viele in D auch machen, wollen aber nicht weil in D im Gegensatz zu anderen Ländern eine sehr starke Abeigung besteht sich zu verschulden. 165.120.218.71 10:27, 20. Sep. 2017 (CEST)
Die Immobilienbesitzquote ist nicht von Altersversorgung zu trennen. In anderen Ländern ist die Immobilie eine viel stärkere Säule der Altersvorsorge als hierzulande. Wie das Konzept (bis vor ein paar Jahren gut) funktioniert(e) wird hier gut beschrieben. In der Tat ist für den Vermögensvergleich der Barwert einer garantierten Rente mit einzuberechnen. Das das deutsche System aber auch damit nicht so goldig aussieht, ist eben der Staatsquote zu verdanken. An allen Ecken knabbert der Staat an Einkünften und Vermögen etwas ab, was in Summe eben einem Vermögensaufbau entgegensteht. Benutzerkennung: 43067 10:49, 20. Sep. 2017 (CEST)
Es kommt zwar wieder weg von der Auskunft, aber noch was zur Eigentumsquote. Das hat ja auch was mit Mobilität und auch Reichtum zu tun, auch damit, dass Jugendliche und Studenten in D meist nicht zuhause wohnen (in vielen Ländern wäre das kaum zu bezahlen), sondern zur Miete etc. So einfach ist vieles nicht. Und auch die Meckerei des geringen Einkommens stimmt ja auch in Teilen, nur wenn man mal in Shoppingg-Mails geht, hat man schnell einen anderen Eindruck. Bei Vergleichen mit früheren Zeiten (z.B. 1980/90er) sollte man - sofern man die Zeit gekannt hat - sich richtig erinnern.

Zur Frage 2 von MrBurns: Natürlich nicht Verdienst der Kanzlerin, allerhöchstens der Regierung als Kollektivorgan, die Regierung entscheidet alles Wichtige kollektiv und nicht auf Befehl der Kanzlerin, sonst wäre sie sehr schnell am Ende. Die SPD ist an der behaupteten guten Lage mindestens genau so beteiligt. Es ist ihr Problem, dass sie das nicht wahrhaben will und ihren guten Anteil sehr flach hält und ihr politisches Regierungspersonal neben Schulz geradezu versteckt. So kann die Kanzlerin die „Erfolge“ bei der zufriedenen Hälfte der Wählerschaft ganz für sich allein beanspruchen. Ich glaube, dass die SPD in eine strategische Falle gelaufen ist. Natürlich sind das nur behauptete Spitzenleistungen. Wenn es gut geht, war es immer die Spitzenkraft, wenn es schlecht läuft, waren es Andere oder die Umstände, auf die man keinen Einfluss hat (wie in der Wirtschaft). Die Kanzlerin ist für die im internationalen Vergleich relativ gute Lage zu gefühlt höchstens 20% verantwortlich, genauso wie Ludwig Erhard in den 50er Jahren nicht der alleinige Verursacher des Wirtschaftswunders war, sondern auch nur ca. 20% Anteil hattte (Prozentwert in beiden Fällen mit äußerstem Wohlwollen!). --Dioskorides (Diskussion) 10:37, 20. Sep. 2017 (CEST)

Hm. Wenn man unter „die oberen 1%“ das „oberste Prozent der deutschen Steuerzahler“ versteht, dann haben diese nach diesem FAZ-Artikel vom 4. Januar 2016 „als einzeln oder gemeinsam Steuerveranlagte mehr als rund 150.000 Euro im Jahr verdient“. In einem früheren FAZ-Artikel vom 29. Mai 2011 geht man von einem etwas geringerem Jahreseinkommen aus: „Wer mehr als 126.000 Euro pro Jahr verdient, gehört zu diesem einen Prozent. In Deutschland gibt es 40 Millionen Steuerpflichtige, ein Prozent davon sind 400.000 Menschen.“
Das „Amtsgehalt“ der Bundeskanzlerin beträgt inklusive Ortszuschlag seit dem 1. Februar 2017 18.820 Euro pro Monat. [9] Mit einem Jahresgehalt von ca. 225.000 Euro liegt sie damit also mehr als 100.000 Euro über dem Einstiegsgehalt der „oberen 1%“. Netto dürfte Frau Merkel dann irgendwo zwischen 9.000 und 10.000 Euro monatlich liegen. Gesetzliche Grundlage ist das Bundesministergesetz.
Der Fragesteller bringt zwar beim inhaltlichen Füllen der Formel „so gut, wie nie zuvor“ den Aspekt „Wohlstand“ ins Spiel, aber an was sich das Gutgehen insgesamt festmacht und worauf sich „gut“ dabei konkret bezieht wird ja sehr unterschiedlich verstanden. Der Artikel Glücksindikator spricht z.B. von einem „Glücksindex“ und verweist auf das Bruttonationalglück. Dazu kommen die Probleme einer Messung bis hin zu den Problemen eines internationalen Vergleichs oder – wie der Fragesteller mit der Formulierung „wie nie zuvor“ fordert – eines historischen Vergleichs.
Ein weiteres Problem ist, wen der Fragesteller mit „uns“ genau meint. Um das Wohlergehen oder Gutgehen der Gesamtbevölkerung abzubilden könnte man natürlich auf Durchschnittswerte zurückgreifen. Aber gibt uns das durchschnittliche Gutgehen ein realistisches Bild des gesellschaftlichen Zustands? Wenn man den durchschnittlichen Wohlstand der Weltbevölkerung darstellt bekommt man andere Zahlen, sobald man die 62 reichsten Einzelpersonen herausrechnet, die (wenn man der aktuellen Oxfam-Studie folgt) genauso viel besitzen wie die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Und wem geht es gut und wem besser oder schlechter? Der Anteil der Reichen an dem Reichtum der Welt ist gestiegen.
Auch Trends können ein Indikator für das Wohlergehen sein. Sie speisen ja nicht nur Zufriedenheit sondern auch Optimismus und vor allem auch Angst. Die Welt berichtet am 6. Mai 2016 über eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW): „Der Anteil der Mittelschicht an der Bevölkerung ist in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten auf zuletzt 54 Prozent geschrumpft. Rund 20 Jahre zuvor lag er noch bei 60 Prozent.“
Ein weiterer Aspekt ist die Frage, ob man in das Gutgehen die ökonomische Grundlage, also die Problematik der Verschuldung mit einbezieht. Der Artikel Staatsverschuldung Deutschlands behauptet für den Stichtag 31. Dezember 2015 insgesamt 2.022.600.000.000 Euro. Die Seite geht von aktuell ca. 1.987.000.000.000 Euro aus, pro Kopf also etwa 24.000 Euro und beruft sich dabei auf die Deutsche Bundesbank und die Angaben des Statistischen Bundesamts im statistischen Jahrbuch.
Nun kann man natürlich grinsend diesen Aspekt einer Zuversicht in die Zukunft als Teil des Gutgehens zu einem Problem unserer Nachkommen, den Zu-spät-Geborenen erklären. Vielleicht wird sie ja in 50 Jahren diese Frage sogar wenig kratzen angesichts der durch die Klimakatastrophe entstandenen Wetterveränderungen, der daraus resultierenden Ernteausfälle und der 3 Milliarden Geflüchteten (von den überschwemmten Küsten und küstennahen Zonen. Aktuell (ZeitOnline, 19. Juni 2017) gehen die Vereinten Nationen in diesem Jahr von 65,6 Millionen Menschen auf der Flucht aus. Wo werden die drei Milliarden dann sein, die nicht mehr an den Küsten leben können?). Vielleicht auch wenig kratzen angesichts eines Trends weg von einer liberalen, humanistisch geprägten Gesellschaft hin zu dem autoritären religiös-nationalistischen Obrigkeitsstaat (derzeit polnischer, ungarischer oder russischer Prägung), der in der Festung Europa die letzten Reste unseres bißchen materiellen Wohlstands verteidigen soll. Vielleicht auch wenig kratzen angesichts der Entwicklung, dass die Tigerstaaten mit einem Kapitalismus ohne rechtsstaatliche Demokratie zu einer ökonomischen Dominanz gelangen, die die Frage, wie gut es uns geht, in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt. Kapitalismus braucht keine Demokratie. Und China befindet sich ja bereits in dem Prozess, dass es die Billigproduktion nicht mehr im eigenen Land sondern woanders auf der Welt organisiert. Und vielleicht kratzt die Zu-spät-Geborenen das alles viel weniger, weil sie die Probleme mit einem sich verbreitenden resistenten Krankenhauskeim oder der megaüblen Variante eines auf Menschen überspringenden Vogelgrippevirus nicht mehr in den Griff bekommen und verrecken wie die Fliegen. Ein Punkt wäre also, worauf das Gefühl, es sei und würde hier alles immer besser eigentlich realistisch und konkret aufbaut (z.B.: mehr Rechtssicherheit als in Russland, weniger Chlor im Hähnchen als in den USA, mehr Krankenhauskeime als in den Niederlanden) oder ob es nicht mehr ist als ein Gefühl (Brexit lässt grüssen oder: Wir sind sicherer vor Atomunfällen, weil wir die Technik nur noch an andere verkaufen).
Die Frage, wer für die aktuelle Situation „als Resultat der politischen Entscheidungen“ bundespolitisch Verantwortung trägt, liegt auf der Hand: In den letzten 33 Jahren hatten wir grob gerechnet zu 80% eine CDU/CSU-geführte Bundesregierung. Die CDU/CSU hatte also genug Zeit, all unsere Probleme zu erkennen und anzugehen. Die sieben Jahre Unterbrechung durch Rot-Grün waren ja eher nützlich, um in Sachen Hartz4 und der Deform von Sozialgesetzgebung und „Verteidigung“spolitik jemand anderes die Drecksarbeit machen zu lassen. Die SPD hats dafür zu Recht zerrissen und die Grünen gucken halt pfeifend in die Luft und tun so, als hätten sie nur aus Versehen dabeigestanden und niemalsnicht die Hand gehoben. --2003:46:A52:5200:E22A:82FF:FEA0:3113 11:24, 20. Sep. 2017 (CEST) Aktualisierung: Das Statistische Bundesamt bestätigte heute, dass die Staatsschulden von Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte zur Jahresmitte knapp unter die Marke von zwei Billionen Euro gesunken sind. (dlf 21. September 2017). --2003:46:A52:5200:E22A:82FF:FEA0:3113 13:25, 21. Sep. 2017 (CEST)
Uns geht es besser, als jemals zuvor. Es ist erschreckend, in welchem Wohlstand wir leben. Wer alles, was für große Autos fahren kann, welche Häuser in Größenordnung gebaut werden, wie viele Smartphone die Haushalte haben, wie viele gehmdicapte Menschen mit Elektronik durch die Gegend fahren können, allein die Quadratmeter Fernseherfäche ist enorm. Und ich rede bei uns nicht von 1%--Wikiseidank (Diskussion) 12:48, 20. Sep. 2017 (CEST)
Ja. Ich finde auch die Quadratmeter Fensterfläche enorm. --2003:46:A52:5200:E22A:82FF:FEA0:3113 12:56, 20. Sep. 2017 (CEST)
Mein Windows 10 hat nur 0,33 Quadratmeter. --Rôtkæppchen₆₈ 13:48, 20. Sep. 2017 (CEST)
[ // Dasja alles viel zu groß - da sieht man ja in Großaufnahmen jeden Pickel auf der Nase scnr! - (Is' aber wohl für Fußball gedacht eher, denk' ich.) // ] --217.84.80.78 14:35, 20. Sep. 2017 (CEST)
Wir Deutschen sind global betrachtet nur etwas mehr als 1% aller Menschen. Also: Wir hatten das Glück, in das Kollektiv der maximal 2% wohlhabendsten Menschen hineingeboren worden zu sein. Gefühlt ein Drittel der wahlberechtigten Deutschen würde über diese These den Kopf schütteln und mich wahrscheinlich für verrückt oder ignorant erklären, trotzdem ist das eine Tatsache. Die Migranten kommen nicht zu uns, weil hier alles mies ist. Die Europäer in den anderen EU-Ländern schimpfen nicht deshalb auf uns, weil hier bei uns alles so schlecht läuft oder weil bei uns zu wenig Wohlstand wäre. Die Verteilung des Wohlstands bei uns ist bestimmt nicht optimal. Aber in welchen Staaten gibt es mehr Gleichheit? (Ernst gemeinte Frage, dazu gibt es bestimmt Daten, so eine Art Gleichheitsindex) Von diesen Staaten können wir dann durchaus lernen und wir können uns überlegen, ob wir in den Staaten mit gleichmäßigerer Einkommens- und Vermögensverteilung gerne leben würden. --2003:D0:2BC1:7E01:BCE9:B5A1:4063:4117 13:58, 20. Sep. 2017 (CEST)
Ich bin ja der Meinung, dass es uns nicht wegen, sondern trotz der aktuellen Politiker gut geht. Deshalb werde ich am Sonntag eine Partei wählen, die bisher noch nicht im Bundestag saß. 129.13.72.198 17:36, 20. Sep. 2017 (CEST)
Und immer dran denken: Wohlstand ist relativ. Es wird auch in der Sozialpolitik zurecht mit einer relativen Armutsdefinition operiert. Das führt ua dazu, dass es statistisch mehr Arme gibt, wenn es mehr Reiche gibt, weil die den Median hochschieben. Absolut gesehen ist der Reichtum des Westens exorbitant und spottet jeden historischen und geographischen Vergleichs. Ich als Gelegenheitsjobber lebe materiell besser als Goethe. - Ein wesentlicher Grund für subjektives Armutsgefühl ist die religionsähnliche Gehirnwäsche durch Werbung. Ein Scout-Tornister Blue Princess Active Lite kostet 250 €uro. (BIP pro Kopf im Südsudan 233 $.) Das Kind, das ihn nicht hat, leidet wirklich, die alleinerziehende Mutter, die ihn nicht kaufen kann, leidet ebenfalls wirklich. Die sind arm dran, relativ. --Logo 14:19, 20. Sep. 2017 (CEST)
@ 2003:D0:2BC1:7E01:xxx: Was meinst du mit Gleichheit? Die Gleichheit vor dem Gesetz ist elementares Recht (Art. 3 GG). Soziale Gleichheit besteht bekanntermaßen nicht, hier wird (mit Instrumenten wie Steuergesetzgebung oder Sozialstaat) zum Teil ausgeglichen und die ungleiche Bezahlung bei den Löhnen und Gehältern, euphemistisch als „Lohnlücke zwischen Männern und Frauen“ umschrieben besteht, seit Frauen lohnarbeiten gehen. Es gibt einen sogenannten Gerechtigkeitsindex. Geht es dir darum? Dabei untersucht und vergleicht die Bertelsmann-Stiftung jährlich mit 36 Kriterien in 28 europäischen Ländern die Teilhaberchancen in sechs verschiedenen Dimensionen sozialer Gerechtigkeit (Armut, Bildung, Arbeitsmarkt, Gesundheit, Generationengerechtigkeit sowie gesellschaftlicher Zusammenhalt und Nicht-Diskriminierung). (Vgl. ausführlicher hier.) Auch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln erarbeitete einen Gerechtigkeitsindex (siehe auch hier.) Du kannst also vergleichen. --2003:46:A52:5200:E22A:82FF:FEA0:3113 14:46, 20. Sep. 2017 (CEST)
(Quetsch) Mit „Gleichheit“ meinte ich das, was andere mit „Gerechtigkeit“ bezeichnen. Gleichheit ist eine statistisch prinzipiell erfassbare Größe, Gerechtigkeit enthält eine Bewertung. Größere Gleichheit oder besser: Gleichmäßigkeit muss nicht immer mehr Gerechtigkeit bedeuten. Wie sieht die gerechte Bezahlung und Alterssicherung für z.B. Klofrau, Bürokauffrau, Bundeskanzlerin und Vorstandsvorsitzende aus? In Euro! Wenn das klar und konsent ist, kann man sich für die Umsetzung einsetzen. --2003:D0:2BC1:7E01:BCE9:B5A1:4063:4117 16:06, 20. Sep. 2017 (CEST)
Na dann passen die Links zu den Gerechtigskeitsindices ja perfekt. Es sei denn, Du wärst der Meinung, daß jeder immer das bekommt, was er verdient und wer wenig bekommt, der hat sich eben zuwenig marktkonform verhalten. Basierend auf einer solchen Betrachtungsweise wäre immer alles (leistungs-)gerecht verteilt. --178.4.110.109 18:16, 20. Sep. 2017 (CEST)
.. und "Armut" heißt jetzt auch "Armutsrisiko" und "Armutsgefährdung" (so als ob es zum Glück ja noch keien Armut gibt) statt "Absolute Armut". --217.84.80.78 14:54, 20. Sep. 2017 (CEST)

[A n t w o r t e n   b i t t e   i m m e r   m i t   D o p p e l p u n k t   e i n r ü c k e n ! .. sonst erscheinen darauffolgende Antworten als Antwort auf die Antwort. Danke! // Kann doch nich' so schwer sein!? // ] --217.84.80.78 15:02, 20. Sep. 2017 (CEST)

Wenn das mit den Doppelpunkten wirklich so gewünscht wäre, würde es das System wie in allen Forensystemen automatisch machen. --85.212.237.94 18:32, 20. Sep. 2017 (CEST)
Diesbezüglich gelten analog diese Koventionen, bzw. diese Anleitungen. Nennen wir es die hierzupedia erwünschte Diskussionskultur. --178.4.110.109 19:09, 20. Sep. 2017 (CEST)
LOL .. mit kategorischer Ablehnung, noch dazu offenbar aus Überzeugung hatte ich, 217.84.usw, nun wahrlich nicht gerechnet haha!   Wie sollte es denn nicht erwünscht sein, daß ein Antwort auf Ausgangsfrage nicht als Antwort auf eine Antwort darüber erscheint?! --217.84.82.99 21:19, 20. Sep. 2017 (CEST)
Ob es den Deutschen so gut geht wie nie zuvor, weil immer irgendwer den Verkehr regeln will? --2003:46:A52:5200:E22A:82FF:FEA0:3113 20:50, 21. Sep. 2017 (CEST)

1. Das ist keine Wissensfrage, sondern eine hochpolitische Meinungsfrage und gehört daher hier nicht hin. Es handelt sich bei der Auskunft nicht um ein politisches Forum. 2. Vom Bruttonationalglück usw. halte ich gar nichts. Wenn man "gut gehen" messen will, sollte man wahrscheinlich mal (1) den Durchschnitt der Bürger ansehen und (2) die Ärmsten der Armen. Was aber viel wichtiger ist: Wie ist die ENtwicklung? ich würde die Aussage wagen, dass es vielen Leuten nicht mehr so gut geht.

@Unbekannt: Selbstverfreilich kann man dazu eine Meinung haben, aber die interessiert hier nicht. In der politischen Diskussion wird mit Zahlen argumentiert, die belegen sollen, daß es uns so gut geht, wie nie zuvor. Es sollen hier darum nur studienbasierte Belege interessieren, wie sie auch schon von einigen Teilnehmern beigefügt wurden. Warum der Durchschnitt kein guter Indikator für Wohlstand ist, wurde bereits mehrfach erläutert. --188.107.141.116 11:29, 21. Sep. 2017 (CEST)

Melissa Eddy: Merkel Says Germans ‘Never Had It Better.’ But Many Feel Left Behind. In: New York Times 20. September 2017. --HHill (Diskussion) 13:50, 21. Sep. 2017 (CEST)

20. September 2017[Quelltext bearbeiten]

Kohlenmonoxidvergiftung[Quelltext bearbeiten]

Mitunter liest bzw. hört man von Grillunfällen in Form von Kohlenmonoxidvergiftung durch Verwendung von Holzkohlegrills im Innenbereich. Meine Frage dazu (in Ermangelung auffindbarer Informationen hierzu): Wie lange kann ein Betroffener nach Erlangung der Bewusstlosigkeit infolge einer solchen Vergiftung noch gerettet werden? Gibt es dazu generalisierbare Erfahrungswerte?--134.61.97.140 08:31, 20. Sep. 2017 (CEST)

Zusatzfrage: Trifft es zu, dass vor dem Eintreten der Bewusstlosigkeit Erstickungsgefühle und Krampfanfälle auftreten, wie etwa hier beschrieben: kohlenmonoxid-im-visier.de/schuetzen-sie-ihre-familie/kohlenmonoxidvergiftung/? Wenn ja, wie passt dies aber dann zur vermeintlich oft unbemerkten Gefahr, die Betroffene eben nicht reagieren lässt, bevor es zu spät ist?--134.61.97.140 08:35, 20. Sep. 2017 (CEST)

Soviel ich mitbekommen habe, sind die in den Medien berichteten Kohlenmonoxidvergifteten im Schlaf gestorben. -LeseBrille-
http://www.sueddeutsche.de/bayern/unterfranken-tragoedie-von-arnstein-anklage-gegen-vater-wegen-fahrlaessiger-toetung-erhoben-1.3649090 --85.212.237.94 09:48, 20. Sep. 2017 (CEST)
Siehe auch Kohlenstoffmonoxidintoxikation. --Optimum (Diskussion) 09:32, 20. Sep. 2017 (CEST)
@Optimum: Ja, den Artikel kenne ich auch schon. Aber da werden meine Fragen leider nicht beantwortet. @LeseBrille: Da wäre zum Beispiel dieser Artikel...--134.61.97.140 12:14, 20. Sep. 2017 (CEST)
Die erste Frage ist nicht allgemein zu beantworten, da das von der Größe des Raumes, der Größe und Aktivität des Grillfeuers und dem Stoffwechsel des Patienten abhängt. Am besten bestimmst Du die Kohlenstoffmonoxidkonzentration in der Raumluft und schaust in der Tabelle im Artikel Kohlenstoffmonoxidintoxikation nach. --Rôtkæppchen₆₈ 12:27, 20. Sep. 2017 (CEST) Der erste Teil Deiner Zusatzfrage wird im Artikel beantwortet. --Rôtkæppchen₆₈ 12:28, 20. Sep. 2017 (CEST)
@Rotkaeppchen68: Habe mir gerade nochmals die Tabelle mit den Konzentrationen angeschaut. Allerdings ist das für mich doch recht abstrakt. "Am besten bestimmst Du die Kohlenstoffmonoxidkonzentration in der Raumluft" — Wie darf ich das denn verstehen? Die Tabelle gibt doch nur extreme Werte wieder, bei denen Vergiftungserscheinungen auftreten. Du erwartest aber hoffentlich nicht von mir, dass ich jetzt entsprechende Selbstversuche unternehme, um die angegebenen Daten zu verifizieren... zwinker 
Damit das Ganze etwas greifbarer wird: Was müsste realistischerweise geschehen, damit etwa die höchste in der Tabelle angegebene Konzentration von 12.800 ppm (1,28 %) erreicht wird? Ist das unter "Normalbedingungen" überhaupt möglich? Aber da müsste man wohl mal einen Chemiker fragen...--134.61.97.152 13:21, 20. Sep. 2017 (CEST)
12800 ppm sind 0,0128 Kubikmeter CO pro Kubikmeter Luft. Das sind 12,8 Liter oder wegen des Normvolumen von ca. 22,4 Liter pro Mol etwa 0,57 mol. Die molare Masse von Kohlenstoff ist 12 Gramm pro Mol. Damit müsstest Du pro Kubikmeter Raumluft 6,85 Gramm Grillkohle (100% C) zu Kohlenstoffmonoxid verbrennen, um diese Konzentration zu erreichen. --Rôtkæppchen₆₈ 13:31, 20. Sep. 2017 (CEST)

kommt darauf an. Wovon? Konzentration des CO, Einwirkungsdauer, Konstitution des Vergifteten. Menge des aufgenommenen CO ... --Elrond (Diskussion) 13:36, 20. Sep. 2017 (CEST)

Na ja, wenn ich es dreist formulieren wollte, dann würde ich sagen: Meine Frage zielt eher dahin, wie dämlich man denn sein muss, überhaupt innen einen Holzkohlegrill aufzustellen, dann aber zumindest spätestens beim Einsetzen von Erstickungs- und Krampfanfällen nicht schleunigst das Weite zu suchen. Oder ist man in dem Moment schon gänzlich denk- und bewegungsunfähig? Und auf der anderen Seite passen mir diese in unserer Tabelle genannten Symptome nicht zu der Auffassung, es sei ein vergleichsweise "milder" Tod, der gerne auch mal von Lebensmüden gewählt wird (vgl. Suizid durch Kohlenmonoxidvergiftung). Folglich kann doch eine Version der Geschichte nicht so ganz stimmen, oder? Sorry, damit will ich nun wirklich niemandem zu nahe treten – vielmehr will ich's nur verstehen!--134.61.97.152 14:23, 20. Sep. 2017 (CEST)
Auch diese Frage beantwortet die Tabelle im Artikel Kohlenstoffmonoxidintoxikation. --Rôtkæppchen₆₈ 17:28, 20. Sep. 2017 (CEST)
@Rotkaeppchen68: Inwiefern? Aus der Tabelle lese ich das nicht. Bitte erläutern (soll ja hier kein Ratequiz werden...) PS: Ich wüsste übrigens immer noch gerne (ehrlich gemeint!), was du mit der Raumluftmessung meintest. Was brächte eine Messung der regulären Raumluft in Bezug auf meine Fragen hier?--134.61.97.152 17:40, 20. Sep. 2017 (CEST)
Das Problem liegt wo anders: CO klebt an roten Blutköperchen, die normal Sauerstoff (O2) und CO2 anfassen und transportieren. Das CO werden sie nicht los. Daher ist der CO-Gehalt auch eine Frage der Dauer, der man dem CO ausgesetzt ist. Hier wäre reichlich theoretisch die Blutspende eine Option neben der Versorgung mit erhöhten O2-Gehalt über Maske. --Hans Haase (有问题吗) 19:07, 20. Sep. 2017 (CEST)
„Verlust des Urteilsvermögens“ Rôtkæppchen₆₈ 20:31, 20. Sep. 2017 (CEST)
Wenn Du wissen willst, wie lange ein Mensch in einem geschlossenen Raum mit Holzkohlegrillglut überlebt, musst Du die Kohlenstoffmonoxidkonzentration in der Raumluft messen. Anhand der Konzentration und deren Anstieg über die Zeit kannst Du dann die entsprechende Symptome und den Zeitpunkt des Auftretens aus der Tabelle entnehmen. --Rôtkæppchen₆₈ 20:36, 20. Sep. 2017 (CEST)
@Rotkaeppchen68: Also quasi Selbstmord im Dienste der Wissenschaft oder wie? Oder vielleicht mit Schutzanzug und umluftunabhängigem Atemschutz (habe ich beides leider zurzeit nicht zur Hand zwinker )???--134.61.97.152 21:20, 20. Sep. 2017 (CEST)
Es soll auch CO-Messgeräte geben, die keine Bedienperson vor Ort benötigen, die also ferngesteuert oder zeitgesteuert messen können. --Rôtkæppchen₆₈ 21:56, 20. Sep. 2017 (CEST)
@Rotkaeppchen68: Wie auch immer: Meine eigentlichen Fragen waren im Grunde doch,
  • wann nach Eintreten der Bewusstlosigkeit der Tod eintritt, sodass keine Rettung mehr möglich ist und
  • wie viel derjenige trotz Benommenheit, Gleichgültigkeit und Verlustes des Urteilsvermögens bereits bei 200ppm noch von den in der Tabelle beschriebenen "Endsymptomen" (starke Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz, vor allem aber Erstickungsfefühle (?)) mitbekommt, sprich, ob es sich tatsächlich, wie im Volksmund bekannt, um eine Todesart handelt, die man "gar nicht mitbekommt", oder ob doch ein klassischer Todeskampf stattfindet. Das ist für mich nämlich weiterhin nicht wirklich klar geworden.--134.61.96.86 17:39, 21. Sep. 2017 (CEST)

Was soll das werden? Anleitung zum Suizid? Yotwen (Diskussion) 07:10, 22. Sep. 2017 (CEST)

@Yotwen: Nee, jedenfalls nicht von meiner Seite. Bei Rôtkæppchen₆₈ war ich mir dagegen bis zu seiner Klarstellung nicht so ganz sicher... zwinker  Ich wollte einfach nur wissen, wie es sich mit den Rettungschancen bei dieser doch recht ungewöhnlichen Unfallform verhält und vor allem, woher die doch vergleisweise präzisen Erfahrungswerte stammen sollen (vgl. besagte Symptomtabelle unter Kohlenstoffmonoxidintoxikation), die mir allerdings wie gesagt recht widersprüchlich erscheinen („man schläft sanft ein und kriegt nichts mit“ vs. Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle, Atemnot etc.) – das passt für mich einfach nicht zusammen. Hintergrund meiner Frage: Vor nicht allzu langer Zeit hat es in meiner Familie einen entsprechenden Todesfall gegeben; seitdem beschäftigt mich das Thema zugegebenermaßen (die klassische Frage – "Musste er leiden...?"). Das Persönliche wollte ich v. a. der Sachlichkeit der Diskussion halber aber lieber heraushalten.--134.61.98.227 10:11, 22. Sep. 2017 (CEST)

Mercedes-Benz-Werk Wörth[Quelltext bearbeiten]

Warum hat Daimler-Benz in den 1960er Jahren gerade in Wörth gebaut? Das macht den Eindruck, als ob man einerseits möglichst nahe am Stammsitz Stuttgart bleiben, andererseits aber (aus politischen oder steuerlichen Gründen?) das Werk nicht in Baden-Württemberg bauen wollte. Der Artikel schreibt nur, dass das Werk ursprünglich die Werke Mannheim und Gaggenau beliefern sollte. Rein verkehrstechnisch wäre aber dann ein Standort an der A5 in Baden-Württemberg sinnvoller gewesen. --2A00:1398:9:FB03:4582:69BE:5353:113D 10:26, 20. Sep. 2017 (CEST)

Na ja ich denke mal aus geographischen Gründen: Hier verlaufen der Rhein, die strategisch wichtige Bahnstrecke Ludwigshafen-Karlsruhe und die französische Grenze in unmittelbarer Nähe.--Leif (Diskussion) 17:28, 20. Sep. 2017 (CEST)

UKW-Abschaltung in Norwegen[Quelltext bearbeiten]

Warum wird Oslo heute (nach Tokio) die zweite Hauptstadt der Welt, wo es zwar nach wie vor öffentlich-rechtlichen Hörfunk gibt, aber nicht im westeuropäischen UKW-Band? --212.114.254.203 10:44, 20. Sep. 2017 (CEST)

Weitere Fragen: Ist das Logo von Radio Norge bei uns urheberrechtlich O.K.? Wie sieht es mit der sonstigen Rechtslage des Symbols im genannten Logo aus? Und darf man japanische Tieffrequenzen (auch bei nur 5 kHz Unterschied zu BOS-Frequenzen?) bei der Einreise nach D-A-CH gespeichert lassen? Oder muss man auch Frequenzen aus der 4-Meter-BOS-Mittenlücke aus den Empfängern löschen? --212.114.254.203 10:49, 20. Sep. 2017 (CEST)

Zu 3. (Tieffrequenzen in den Empfängern; was hat die Frage mit der Überschrift zu tun): Man darf doch Empfangsgeräte besitzen. Man darf nur nicht (nach § 89 TKG) abhören. Warum sollte man also die Frequenz-Einstellungen löschen müssen?
Zu 1. In Zukunft Google bemühen. [10] --BlackEyedLion (Diskussion) 11:08, 20. Sep. 2017 (CEST)

Und darf man einen manuellen Suchlauf auf diesen Tieffrequenzen machen, wenn die Lautsprecher stumm geschaltet sind? --212.114.254.203 19:02, 20. Sep. 2017 (CEST)

Wahlrechtsreform[Quelltext bearbeiten]

Kann der Wähler Überhang- und Ausgleichsmandate verhindern, wenn er konsequent nur seine Zweitstimme bei der Bundestagswahl verwendet ?

--2.247.245.101 10:53, 20. Sep. 2017 (CEST)

Damit meine ich, dass die Erststimme (soweit möglich) für die selbe Partei wie die Zweitstimme abgegeben wird. --212.114.254.203 10:55, 20. Sep. 2017 (CEST)

Nein. Beispiel: Überall wählen 60 Prozent der Wähler Partei 1 und 40 Prozent der Wähler Partei 2. Partei 1 gewinnt alle Direktmandate, aber nur 40 60 Prozent der Listenmandate. --BlackEyedLion (Diskussion) 11:11, 20. Sep. 2017 (CEST)
Na das ist ja ne lustige Frage. Wenn in einem Wahlkreis auch nur einer sich nicht halten kann und einen Kanditaten mit der Erststimme waehlt, dann hat dieser die meisten Stimmen und zieht so in den Bundestag ein. Und mindestens der Kandidat selber duerfte sich selber waehlen... --Nurmalschnell (Diskussion) 11:12, 20. Sep. 2017 (CEST)
aah, die beiden IPs gehoeren zusammen. Na dann... --Nurmalschnell (Diskussion) 11:14, 20. Sep. 2017 (CEST)
Nein. Nicht alle Parteien, die per Landesliste kandidieren, haben Wahlkreiskandidaten in jedem Wahlkreis des jeweiligen Bundeslandes und es gibt Einzelbewerber und -bewerberinnen für die Wahlkreise, die keiner der per Landesliste kandidierenden Parteien zuzuordnen sind. --Rôtkæppchen₆₈ 11:32, 20. Sep. 2017 (CEST)
Der Wähler könnte sich hingegen einen Spass machen und einer Partei ein paar Direktmandate per Erststimme, aber nur 0.01% der Zweitstimmen zu verschaffen, um das Parlament auf ungeahnte Ausmasse zu erweitern. (Dann gewinnt die Partei, deren Landeslisten am längsten sind ...). -- 149.14.152.210 12:26, 20. Sep. 2017 (CEST)
Nein, denn die Verteilung der Ausgleichs- und Überhangmandate funktioniert nach Stimmenzahlen, nicht nach Anteilen. --Rôtkæppchen₆₈ 13:42, 20. Sep. 2017 (CEST)
Das mit den Direktmadaten ohne genuegend Zweitstimmen gabs schon mal fuer die PDS, siehe 15. Deutscher Bundestag. --Nurmalschnell (Diskussion) 13:53, 20. Sep. 2017 (CEST)
@149.14.152.210: Entweder habe ich etwas missverstanden oder du, aber soweit ich weiß, sind die Landeslisten eben nicht für die Erst-, sondern für die Zweitstimme vorgesehen. Insofern würde doch bei deinem Szenario die längste Landesliste nichts nützen, oder sehe ich das falsch?--Tuchiel (Diskussion) 14:11, 20. Sep. 2017 (CEST)
In dem beschriebenen Fall soll es zu besonders vielen Ausgleichsmandaten kommen. Ausgleichsmandate werden über die Landeslisten besetzt – was interessanterweise kaum erklärt wird. --BlackEyedLion (Diskussion) 15:53, 20. Sep. 2017 (CEST)

Die Wähler können Überhangmandate unwahrscheinlich machen, wenn sie mit der Zweitstimme vorzugsweise die beiden Parteien wählen, die voraussichtlich die meisten Erststimmen bekommen werde (also so im 40%-Bereich). Das Verrückte ist dabei, dass Union und SPD mit solchen starken Ergebnissen (wie in den 60er und 70er Jahren) im Bundestag weniger Mandate haben werden als wenn sie wie vorhergesagt eher schwach abschneiden, weil nur im letzteren Fall Überhangmandate anfallen. Union und SPD können also kein Interesse an guten Ergebnissen haben. --2003:D0:2BC1:7E01:BCE9:B5A1:4063:4117 15:56, 20. Sep. 2017 (CEST)

Wer hat sich denn so einen Schwachsinn ausgedacht? Warum wurde das nicht in den letzten vier Jahren geändert? 129.13.72.198 16:29, 20. Sep. 2017 (CEST)
129.13.72.198: Warum fallen bei schlechten Ergebnissen denn mehr Ü-Mandate an? Das leuchtet mir so nicht direkt ein.--Tuchiel (Diskussion) 16:36, 20. Sep. 2017 (CEST)
Laut [11] bestimmen alleine die Zweitstimmen das Verhältnis der Sitze. Insofern können wenige Zweitstimmen grundsätzlich nicht zu einem größeren Anteil der Sitze führen (von Rundungseffekten, bei denen es um plus oder minus einen Sitz geht, abgesehen). Die Erststimmen bestimmen nur, welche Personen ein Mandat erhalten und, zusammen mit den Zweitstimmen, wie viele Sitze insgesamt vergeben werden (über die Überhang- und Ausgleichsmandate). (Ich halte das im Übrigen für eine Missachtung der Bedeutung der Erststimme. Ich würde es befürworten, Überhangmandate überhaupt nicht auszugleichen, weil Überhangmandate über die Erststimmenwahl auch einen Teil des Wahlergebnisses widerspiegeln.) --BlackEyedLion (Diskussion) 16:55, 20. Sep. 2017 (CEST)
Die IP meint wohl nicht, dass durch einen geringeren Zweitstimmenanteil der Anteil an den Sitzen im Bundestag größer wird, sondern dass die abolute Anzahl an Sitzen der Parteien steigt. Dies stimmt aber vor allem für kleine Parteien, je mehr Direktmandate eine Partei (im Verhältnis zu ihrem Zweitstimmenanteil) gewinnt, desto weniger Ausgleichsmandate erhält sie. Da die Direktmandate fast alle am Union und SPD gehen, profitieren diese beiden Parteien davon am wenigsten (deshalb waren die ja auch gegen die Wahlrechtsreform und mussten erst vom Verfassungsgericht dazu gezwungen werden...).--92.229.91.228 23:26, 20. Sep. 2017 (CEST)
Deine letzte Anmerkung finde ich bemerkenswert: Ich bin der tiefsten Überzeugung, dass in einer Demokratie jeder Wähler das gleiche Stimmgewicht haben muss. Und das funktioniert bei unserem Wahlsystem nummal nur mit Ausgleichsmandaten.--92.229.91.228 23:30, 20. Sep. 2017 (CEST)

Anscheinend habe ich gerade eine Möglichkeit entdeckt, alle Einwohner Deutschlands zu Bundestagsabgeordneten zu machen. Die Anzahl der Sitze wird ja erhöht, um die prozentualen Anteile der Zweitstimmen widerzuspiegeln. Wenn Partei A alle 299 Direktmandate erhält, aber Partei B 99,9996354% der Zweitstimmen, müsste der Bundestag um 82 Millionen Sitze für Partei B erweitert werden, um die entsprechenden Verhältnisse von 99,9996354% zu 0,0003646% abzubilden. Lasst uns also schnell Partei B gründen. Wenn sich keiner findet, würde ich sogar den Kanzlerkandidat machen. --Optimum (Diskussion) 23:25, 20. Sep. 2017 (CEST)

Du bist nicht der erste, der diese Idee hatte ;) --92.229.91.228 23:27, 20. Sep. 2017 (CEST)

Gab/gibt es eine Konvention "Mal-Nichtzeichen = Kitt zwischen Rechentermen"?[Quelltext bearbeiten]

Derzeit läuft ein Bild viral durch Facebook (Beispielposting), das die Rechnung 6÷2(2+1) auf zwei Rechengeräten zeigt: Ein Casio V.P.A.M.-Taschenrechner gibt als Ergebnis 6÷2(2+1) = 1 aus, der Rechner eines Smartphones hingegen 6÷2(2+1) = 9. Echtheit des Bildes vorausgesetzt, liegt der Grund offensichtlich in der verschiedenen Behandlung des "Mal-Nichtzeichens" in 2(2+1). Das Smartphone und zumindest auch die meisten moderenen Rechner und Rechenprogramme nehmen es als normale Multiplikation und führen von links nach rechts zuerst die Division aus, dann die Multiplikation. Aber der Casio-Taschenrechner behandelt das Mal-Nichtzeichen in 2(2+1) offenbar als mit Priorität zu behandelnden "Kitt" zwischen den Termen und gibt sie zusammen in den Nenner der Division. Das ist auch intuitiv und in vielen anderen Zusammenhängen zu finden. So schreiben etwa auch mehrere durchaus zitierfähige wissenschaftliche Lehrbücher das reduzierte Plancksche Wirkungsquantum als ħ = h/2π, ohne Klammer im Nenner, Beispiel: Lexikon der Elektronik (dass die Schreibweise mit Klammer häufiger und zu bevorzugen ist, sei hier nicht in Frage gestellt). Also scheint es eine zumindest historisch gängige Konvention zu geben der Art "Mal-Nichtzeichen ist als Kitt zwischen Termen zu nehmen, sie bleiben bei einer Division miteinander verbunden". Ich finde aber nichts ausdrückliches dazu im Netz, der Artikel Malzeichen behandelt es nicht. Weiß jemand etwas dazu? --KnightMove (Diskussion) 11:08, 20. Sep. 2017 (CEST)

Das Geteiltzeichen ÷ ist eine Ersatzdarstellung für einen Bruchstrich. Ohne ausreichende Klammerung kannst Du Dir aussuchen, wie weit dieser reicht. Deswegen die zwei Interpretationsmöglichkeiten und . --Rôtkæppchen₆₈ 11:36, 20. Sep. 2017 (CEST)
(BK) https://math.stackexchange.com/questions/16502/do-values-attached-to-integers-have-implicit-parentheses --132.230.195.6 11:37, 20. Sep. 2017 (CEST)
+1 zu Rotkaeppchen68. Wem das zu einfach ist, der schaut in Operatorrangfolge Um die Antwort der IP zu verstehen, schaue man in das englische Pendant. -- Iwesb (Diskussion) 11:47, 20. Sep. 2017 (CEST)
Völlig OT, aber ich muss das jetzt wissen: Kennt hier eigentlich niemand mehr die Bezeichnung "Geordnet in Gruppen zu" für "÷"??? Damit hat mich (uns) der Rechenunterricht vor knapp 50 Jahren im Rahmen der Mengenlehre beglückt. Teilen musste man mit dem "Doppelpunkt"... --89.0.165.216 12:06, 20. Sep. 2017 (CEST)
Ja, ich erinnere mich auch an so etwas. Allerdings war an unserer Grundschule die Mengenlehre noch nicht eingeführt. (Als die Mengenlehre eingeführt wurde, wurde das Fach "Rechnen" in "Mathematik" umbenannt.) Am Gymansium ist mir das dann nicht mehr begegnet (dafür die Mengenlehre). --Digamma (Diskussion) 22:25, 20. Sep. 2017 (CEST)
Nein nicht völlig OT. Siehe von mir oben verlinkter Artikel Geteiltzeichen. --Rôtkæppchen₆₈ 13:35, 20. Sep. 2017 (CEST)
Auch hilfreich: Division_(Mathematik)#Schreibweisen. --Jossi (Diskussion) 15:39, 20. Sep. 2017 (CEST)
Natürlich(TM) gesehen ;-) --89.0.165.216 16:06, 20. Sep. 2017 (CEST)
*flashbackhab* Ich (deutlich jünger als 50 Jahre) konnte mit der Begründung, dass das ja auf dem Taschenrechner so abgebildet ist, ÷ statt : (oder war’s /?) im Matheunterricht ohne Bedeutungsunterschied (den es ja auf dem Taschenrechner auch nicht hat) nutzen. Kein Wunder, dass „die Jugendlichen“ nicht mehr rechnen können… --nenntmichruhigip (Diskussion) 19:58, 21. Sep. 2017 (CEST)
Wir mussten rechnen können, also inklusive richtigen Operatorzeichen, bevor wir in der Schule einen Taschenrechner benutzen durften. Dort wurde uns erklärt, das die Taste ÷ einen Bruch symbolisieren sollte. --Rôtkæppchen₆₈ 20:04, 21. Sep. 2017 (CEST)
Jetzt weiß ich endlich, warum auf dem Display ein Schrägstrich (/) erscheint, wenn man die Taste ÷ drückt. --Digamma (Diskussion) 21:35, 21. Sep. 2017 (CEST)
Und beim Drücken von × erscheint *. Nein, das liegt daran, dass Codepage 437, die in der BildschirmGrafikhardware der ersten PCs hartcodiert war, weder × noch ÷ unterstützten. --Rôtkæppchen₆₈ 23:19, 21. Sep. 2017 (CEST)
Im Matheunterricht durften wir da auch noch keinen Taschenrechner nutzen, aber auch als Grundschulkind rechnet man ja nicht nur für die Schule irgendwas aus :-) --nenntmichruhigip (Diskussion) 20:08, 21. Sep. 2017 (CEST)

Hintergründe der Dieselaffäre[Quelltext bearbeiten]

Bei Diskussion:Abgasskandal#Das Motiv? ist hier schon seit einigen Wochen eine an sich einfach klingende, aber durch die ganze umfassende Berichterstattung zumindest für mich nicht geklärte Frage offen. Was war das Motiv für die ganze Chose? Offenbar ist es ja so das die Abgasreinigung technisch funktioniert - und dann, wird sie auch umgesetzt, aber abschaltet!? Was sollte damit bezweckt werden? Bzw., was hätte man damit gewinnen können? Es war doch klar das es früher oder später rauskommt, und dan nist eine ganze Branche bis auf die Knochen blamiert.--Antemister (Diskussion) 11:38, 20. Sep. 2017 (CEST)

Der Grund war, dem Fahrer vorzugaukeln, er müsse nur Dieselkraftstoff tanken. Deswegen wurde die Harnstofflösung „Adblue“ unterdosiert, sodass sie bei den regelmäßigen Werkstattaufenthalten nachgefüllt werden konnte. Bei LKWs und Omnibussen ist der Harnstofflösungstank neben dem Dieseltank und für den Fahrer leicht selbst nachzufüllen. --Rôtkæppchen₆₈ 11:56, 20. Sep. 2017 (CEST)
Ich vermute eine "kreative Auslegung" des Anforderungsprofils an die Motoren, die dann irgendwann aus dem Ruder gelaufen ist. Wenn (nur als Beispiel) gefordert wird, dass in einem standardisierten Test bestimmte Stickoxid-Grenzwerte eingehalten werden müssen, wird dadurch nichts über die Abgaswerte im realen Betrieb gesagt. Das war anfänglich vielleicht mal eine Notlösung, möglicherweise sogar juristisch begründbar, hat sich dann aber in der zweiten oder dritten Generation der Steuergeräte immer mehr zur Schummelei entwickelt. Wie Rotkäppchen schon geschrieben hat, wäre es auch nicht besonders erstrebenswert, bei jedem Tankvorgang zusätzlich ein paar Liter Adblue zu tanken. Und selbst das Wort "Harnstofflösung" ist nicht besonders absatzfördernd. --Optimum (Diskussion) 13:30, 20. Sep. 2017 (CEST)
Es wurde von den Normen sogar verlangt, dass die Emissionen unter reproduzierbaren Prüfstandsbedingungen gemessen werden und damit wissentlich in Kauf genommen, dass die Fahrzeuge auf der Straße mehr Diesel verbrauchen und mehr Schadstoffe emittieren. Später kamen dann Prüfstandserkennung und defeating device der Motorsoftware dazu, die in Europa nicht ausdrücklich verboten waren. --Rôtkæppchen₆₈ 13:39, 20. Sep. 2017 (CEST) Auf Kosmetika steht auch Urea und nicht Harnstoff. --Rôtkæppchen₆₈ 13:53, 20. Sep. 2017 (CEST)
Empfehlung (nur solange die Verfügbarkeit reicht): VW-Abgasskandal: Jede Menge Schaden und wenig Ersatz, DLF Marktplatz vom 14. September 2017 --Hans Haase (有问题吗) 13:32, 20. Sep. 2017 (CEST)
Den Aufwand AdBlue kann man dem LKW und damit dem Berufskraftfahrer zumuten. Den Vertreter und Manager in der Luxuskarosse nur, wenn er einen Chauffeur hat, der das macht. Große Autos brauchen nicht unbedingt mehr Sprit. Das sind Betriebskosten, die dem Einkäufer auffallen. Das Management geht meistens rein auf das Prestige und den damit verbundenen Ansehen ein. Der Vertreter bekommt eine günstiger Karre zugewiesen, beschwert sich aber über den Aufwand. Beim doppelt Tanken verhält sich das wie mit: „Wer putzt die Toiletten“. Da die Harnstofflösung AdBlue grade mal zum Abgas veredeln benutzt wird hat sei eine empfundene Gemeinsamkeit mit WC-Reiniger. Hier versuchte das Marketing der Autoindustrie es voreilend seinen Kunden recht zu machen. Die Kosten für AdBlue in der Inspektion zu verstecken, ist Plan B. Somit muss angenommen werden: auch Autos mit SCR-Kat verbrauchen zuwenig AdBlue, um Privatkunden oder Vertreter nicht selbst nachfüllen zu lassen. Bei Twintec-Baumot muss man vermuten, dass man dort nicht Marktreif wird, um nicht der Türöffner zu werden, dass jeder seinen alten Euro 4 für wenig Geld auf Euro 6 nachrüstet. Dabei erfüllen Euro-6-Autos teilweise diese Norm nachweislich nicht. Den Rest besorgen Dank Auto- und Prüflobby und die StVZO und der TÜV. Sonst könnte jeder mit günstigen chinesischen Nachbauten nachrüsten. So schaffen es lediglich AdBlue-Abschalteinrichtungen auf den Schwarzmarkt. Im DLF-Marktplatz rieten Juristen von Softwareupdate ab, um sich die Option vom Rücktritt des Kaufvertrages offen zuhalten. In den USA musste man gegen die Vorreiterrolle des einfachen und zuverlässigen Vorkammereinsprizer-Benziners ankämpfen, um den Diesel dort zu etablieren. Solche Versuche machte US-Automobilindustrie schon vor Jahrzehnten. Tatsächlich gab es vereinzelt Diesel-PKW-Modelle. Um den höher verdichtenden Motor zu starten, benutzten sie aus Kostengründen zwei der Starterbatterien des Benziners. Der nicht benötigte Aktivkohlefilter zur Tankentlüftung machte der zweiten Batterie Platz. Auch die US-Dieselmotorenhersteller hatten schon geschummelt und handelten sich empfindliche Strafen ein. Den Fehler, den der Deutsche Automobilkonzern machte war: Man vergas, dass man sich die Deutschland die Regierung über Parteispenden und „Mandatsmitgift“ selbst installiert hatte, was in den USA nicht der Fall war und dort zu klagen hat für den Geschädigten einen geringeren Preis. Somit fruchtete die Abschreckung vor Kosten nicht. --Hans Haase (有问题吗) 14:24, 20. Sep. 2017 (CEST)
Das Problem ist etwas komplexer. Da aber hier jemand meine Antworten weniger schätzt als andere, bei Interesse bitte [Aufklappen] → → → --Hans Haase (有问题吗) 14:24, 20. Sep. 2017 (CEST)
Übrigens haben wir da noch eine paar aufeinander folgende Abschnitte mit Quellen im Wikipedia:Café/Archiv 2017 Q3#Diesel die 2. Nur sind das zwei Tage Doku und Hintergründe, die ich hier verkürzt wiedergeben möchte. --Hans Haase (有问题吗) 14:40, 20. Sep. 2017 (CEST)

Seit wann heißt eigentlich überall Benzin plötzlich Super und warum?[Quelltext bearbeiten]

Anscheinend findet das niemand erwähnenswert. Ich finde nichts darüber. --2003:C2:CBCE:9C95:EDBB:2909:25DB:8B2F 11:57, 20. Sep. 2017 (CEST)

Benzin gibt es als doch praktisch gar nicht mehr, früher war es mal 2 Cent preiswerter als Super das ist aber 10 Jahre her. Als der Preisvorteil wegfiel, ging auch langsam das Licht aus für die Sorte "Benzin".--194.50.160.201 12:09, 20. Sep. 2017 (CEST)
(BK) Steht in Motorenbenzin#Sorten von Motorenbenzin: die Hersteller nahmen 2010 Normalbenzin komplett vom Markt, seitdem gibt's nur noch Super (u. noch höheroktanigen Sprit). --Joschi71 (Diskussion) 12:10, 20. Sep. 2017 (CEST)
Ihr wollt mir hier gerade erzählen das Normalbenzin vor sieben Jahren vom Markt genommen wurde? Das ist doch Schwachsinn. :) Das gabs doch vor nicht all zu langer Zeit noch an jeder Tankstelle. --2003:C2:CBCE:9C95:EDBB:2909:25DB:8B2F 12:19, 20. Sep. 2017 (CEST)
„Vor nicht all zu langer Zeit“ ist relativ und je nach individuellem Alter können 7 Jahre subjektiv recht kurz sein. Aber was willst du nun eigentlich konkret wissen? Warum Super Super heißt, oder warum es kein „Normalbenzin“ mehr gibt? --Gretarsson (Diskussion) 12:24, 20. Sep. 2017 (CEST)
Ich frage das weil mir vor zwei drei Monaten das erste mal aufgefallen ist das es kein Normal mehr an den Tankstellen gibt. Und der WP Artikel erzählt mir gerade das ich das irgendwie sieben Jahre lang einfach so übersehen hätte. --2003:C2:CBCE:9C95:EDBB:2909:25DB:8B2F 12:30, 20. Sep. 2017 (CEST)
Dem ist so. Durch die immer geringer werdende Nachfrage wurden Herstellung und Logistik teurer, sodass der Preisvorteil wegfiel. Die freiwerdenden Tanks in den Tankstellen konnten dann gleich durch E10 nachgenutzt werden. --Rôtkæppchen₆₈ 12:36, 20. Sep. 2017 (CEST) Bei einigen Tankstellen gab es übergangsweise denselben Kraftstoff als „Normal“ und Super. --Rôtkæppchen₆₈ 12:42, 20. Sep. 2017 (CEST)
Audi 80 Typ81 E10-Verträglichkeit.png
Genau, an den zeitlichen Zusammenhang zur E10-Einführung erinnere ich mich auch, gerade weil es dann ganz gut passte, dass keine neuen Säulen errichtet werden mussten – und hier rechts das nette Schreiben, das ich Anfang 2011 (also vor 6½ Jahren) auf telefonische Anforderung bekam. (Weil bei meinem Audi nicht Audi als Hersteller steht und nur veröffentlicht wurde, alle Audis außer TFSI könnten E10 tanken, wollte ich es explizit bestätigt haben.) —[ˈjøːˌmaˑ] 15:57, 20. Sep. 2017 (CEST)
Kraftstoffe wurden auf Verfügbarkeit, Preis und Verwendbarkeit hin entwickelt. Heute unterliegen sie auch einem von Marktschreiern gemachten Trend neuer Produktvarianten, angeblich das bessere Produkt herzustellen oder der Umwelt etwas zu liebe zu tun oder Kraftstoff zu sparen. Einige Motorsteuerungen sind deswegen verbrauchsfreudiger (=verschwenderischer) eingestellt, damit im Ausland keine Motorschäden entstehen. Andere besondere Kraftstoffe mit noch höherer Oktanzahl und geringerem Schwefelanteil werden aber von einigen Motorsteuerungen garnicht als solche erkannt und der Vorteil verpufft lediglich im Katalysator. Blei ist mit Katalysatoren unvereinbar. Die mindeste Oktanzahl von Kraftstoff erfüllt werden. Wenn im Auto nichts anderes angegeben ist, reicht das aus. Man kann sich auch in die Sackgasse begeben, die die Direkteinspritzer und Selbstzünder mitbringen: Feinstaub statt CO2 und kommende Zufahrtsverbote und die damit einhergehende Wertminderung. --Hans Haase (有问题吗) 13:30, 20. Sep. 2017 (CEST)
Rumms, bumms, wumm, jetzt hast Du lieber Haase der Petrol- und Auto-Industrie aber mal wieder so richtig was zwischen die Löffel gegeben. Du hast es immer schon besser gewusst, nur hat keiner darauf gehört und nun drehen die Räder in der Pampe durch und der Kat muss es in der Sackgasse ausbaden. Dass allerdings der Kat kein Blei verträgt, hat mein Enkel in der Schule gelernt, da habe ich den Eindruck dass du mit dieser epochalen Weisheit etwas spät kommst, wie der folgende Satz auch noch etwas unvollständig unverständlich ist. Und dass du auch gleich die derzeit schicke Dieselkeule schwingst ist eine kostenlose Bereicherung, die zwar mit der Frage nichts zu tun hat, aber täglich in den Medien ist. Also so auch nochmals hier.--2003:75:AF0F:9500:D80A:1B8D:84C6:BAF0 13:52, 20. Sep. 2017 (CEST)
Da gibt eine CBC-Doku drüber: Premium gas vs. regular: What's really better for your car? CBC Marketplace vom 2. November 2012, 3.265.689 mal gesehen, über 14.850 mal als gut bewertet. Das Blei verschwand hierzulande erst ab 1989 von den Tankstellen. In den USA war man da schon 1978 so weit und die in Europa frisch zusammengeschraubten Autos wurden mit Kat und Lambdasonde auf den Atlantikdampfer gestellt. --Hans Haase (有问题吗) 14:20, 20. Sep. 2017 (CEST)
Eigentlich wollte ich mit meinem Einwand darauf hinweisen, dass du die Frage nicht realisiert und nur nebensächliches Zeug deines Weltschmerzes verbreitet hast. Ich hätte es wissen müssen, dass dich das nur zu mehr neuen Beiträgen anstachelt, anstatt in dich zu gehen und dich auf das Thema zu beschränken.--2003:75:AF0F:9500:D80A:1B8D:84C6:BAF0 16:13, 20. Sep. 2017 (CEST)

Zum 'Warum': es gab immer weniger PKW, die mit Normalbenzin klar kamen und entsprechend seltener wurde es gekauft. Irgendwann so selten, dass die Hersteller diese Variante als nicht mehr marktfähig einstuften und aus dem Regal äh der Zapfsäule nahmen. --Elrond (Diskussion) 13:42, 20. Sep. 2017 (CEST)

Der Preisvorteil von Normal war relativ gering, weil Super einen etwas höheren Brennwert hat. Niemand vermißt es. --78.53.149.239 16:11, 20. Sep. 2017 (CEST)
Der vermeintlich höhere Brennwert von Superbenzin ist eine nicht totzukriegende urbane Legende. Bei Superkraftstoff ist die Klopffestigkeit gegenüber Normalbenzin erhöht, nicht aber der Brennwert. --Rôtkæppchen₆₈ 17:23, 20. Sep. 2017 (CEST)
Für "Legende" hätte ich gerne einen Beleg. --78.53.149.239 18:15, 20. Sep. 2017 (CEST)
Laut den Angaben dieser Website hat Superbenzin gegenüber Normalbenzin einen um 2,5 % höheren massebezogenen Brennwert. Volumenbezogen sind es 1,8 bis 7,4 Prozent. --Rôtkæppchen₆₈ 21:15, 20. Sep. 2017 (CEST)
Der Brennwert sagt nichts darüber aus, in welcher Zeit die Energie frei wird. Auch ein Stoff, der 1 Stunde zum Verbrennen braucht, kann den gleichen Brennwert haben wie Benzin. Seine Brennleistung ist aber viel niedriger. --85.212.237.94 18:24, 20. Sep. 2017 (CEST)
In einen Normalbenziner konnte man schon immer Super tanken. Und im E10 (Kraftstoff) darf auch weniger Ethanol sein. Es sagt nur bis 10 % und 5 % Bioethanol müssen es sein. Das bedeutet die Hersteller und Händler dürfen auch das herkömmliche Super als E10 verkaufen, wenn die 5% drin sind.
Ärger machen die höher verdichtenden Motoren oder wenn eine Zylinderkopfdichtung nicht dick genug ausgesucht wurde. Mit ihr wird ein Planen (abfräsen/schleifen) eines unebenen Zylinderkopfes wieder ausgeglichen. An der Seite gibe es dafür ausgestanzte Markierungen, dass erkannt wird wie der passende Ersatz auszuwählen ist. Motoren mit zwei Nockenwellen sollten das Motortiming anpassen können und die Einlassventile länger geöffnet lassen können. Dabei wechseln sie vom Otto-Kreisprozess fließend in den Miller-Kreisprozess/Atkinson-Kreisprozess und verdichten weniger, da weniger Luft (bzw. Gemisch beim Vergaser oder Vorkammer-Einspritzer) eingesaugt wurde. Neben der Last beeinflussen die Ergebnisse der Klopfsensoren die die Motorsteuerung zu diesem Schritt. Autos mit einer Nockenwelle können da nur das Gemisch und Zündzeitpunkt verändern. Der Zündzeitpunkt ist bei Selbstzündung keine Option mehr. Ein weiterer Kompromiss der bis 2009 besteuerte Hubraum. Manche älteren einfachen Motorsteuerungen lassen sich zwischen zwei verschiedenen ROZ-Werten umschalten, teils mit einem Stecker im Kabelbaum, der gedreht wieder eingesetzt werden muss. Selbstzündung beim Benziner geschieht meistens durch nachglühende Rußablagerungen an den Wänden des Brennraumes: Kolbenoberseite und Zylinderkopf. Sprit nach ROZ war aber die Weitergabe des Preises des billigeren Kraftstoffes. --Hans Haase (有问题吗) 18:57, 20. Sep. 2017 (CEST)
Warum geht Normal nicht? Was ist am Motor anders? [Aufklappen] → → → --Hans Haase (有问题吗) 18:57, 20. Sep. 2017 (CEST)
"Der Brennwert sagt nichts darüber aus, in welcher Zeit die Energie frei wird." Stimmt, ist aber irrelevant: Das mehr oder weniger vergaste Benzin verbrennt im Zylinder in einem ganz kurzen Zeitraum, in dem sich der Kolben nahe des oberen Totpunkts befindet. Damit ist die Zeit genügend genau festgelegt. (Die Umwandlung der erzeugten Wärmeenergie erfolgt fast während des gesamten Arbeitstakts.) Wie kurz? Grobe Abschätzung: Motordrehzahl 6000 /min macht 10 ms/Umdrehung. Wenn die Verbrennung während eines Kurbelwellenwinkels von 30° erfolgt, sind das ca. 0,8 ms. Eine Druckwelle läuft im Gas abhängig von der Temperatur mit ca. 500-1000 m/s und kommt in der Zeit also weit genug, allerdings ist explosiver Abbrand auch unerwünscht. --78.53.147.169 07:23, 21. Sep. 2017 (CEST)

"weil mir vor zwei drei Monaten das erste mal aufgefallen ist das es kein Normal mehr an den Tankstellen gibt. Und der WP Artikel erzählt mir gerade das ich das irgendwie sieben Jahre lang einfach so übersehen hätte."

Hast Du. Normal gibt's schon seit ewigen Zeiten nicht mehr an den Tankstellen. Ich vermute mal, Du fährst Diesel? Oder Fahrrad?

Ich hätte es jetzt nicht aufs Jahr genau sagen können, aber es sind auf jeden Fall schon etliche Jahre. Seit langem schon muss ich für unseren Benzinrasenmäher überflüssigerweise Super kaufen. Na ja, vielleicht tut ihm die nährstoffreichere Nahrung ja gut. :-) --91.34.41.51 20:48, 20. Sep. 2017 (CEST)

§ 762 BGB[Quelltext bearbeiten]

Gilt der eigentlich auch beim Lottospiel? Wenn ja, dann könnte man doch z. B. nicht vor Gericht auf einen Gewinn klagen, da ja dem Gesetz nach keinerlei Verbindlichkeit besteht, oder?--Tuchiel (Diskussion) 13:53, 20. Sep. 2017 (CEST)

Was hat den Deine Google-Recherche zum Them ergeben? --Rôtkæppchen₆₈ 14:03, 20. Sep. 2017 (CEST)
Hast du auch § 763 gelesen? --TheRunnerUp 14:12, 20. Sep. 2017 (CEST)
@TheRunnerUp: Upps – um ehrlich zu sein: Nein! Danke für den Hinweis. Das hieße aber dann im Umkehrschluss, dass mit privaten Anbietern wie Lottoland nach deutschem Recht kein verbindlicher Vertrag entsteht, korrekt?--Tuchiel (Diskussion) 14:33, 20. Sep. 2017 (CEST)
Für Verträge mit Lottoland wird das Recht von Gibraltar, wo Lottoland im Übrigen als Lotteriegesellschaft zertifiziert ist, angewendet (AGB von Lottoland). --BlackEyedLion (Diskussion) 14:40, 20. Sep. 2017 (CEST)
Was bedeutet eigentlich Das auf Grund des Spieles oder der Wette Geleistete kann nicht deshalb zurückgefordert werden weil...? Ich würde es verstehen, wenn es hiesse kann deshalb nicht zurückgefordert werden, weil..., aber so wie dort steht ist es ja das Gegenteil? --85.212.237.94 18:16, 20. Sep. 2017 (CEST)
Gemeint ist, dass gezahltes Geld nicht mit der Begründung zurückgefordert werden darf, dass eine Verbindlichkeit nicht bestanden hätte.--2A02:908:F461:4D00:58BD:6632:9019:65C2 19:29, 20. Sep. 2017 (CEST)
PS: Also in anderen Worten: Man muss zwar nicht zahlen, aber wenn man gezahlt hat, dann ist das Geld futsch. --2A02:908:F461:4D00:58BD:6632:9019:65C2 19:34, 20. Sep. 2017 (CEST)
Ach so, das aufgrund einer Wette verlorene und bereits bezahlte Geld kann man nicht zurückfordern, wenn man feststellt, dass Wetten keine Verbindlichkeit begründen. --85.212.237.94 22:51, 20. Sep. 2017 (CEST)
„Kann deshalb nicht zurückgefordert werden“ heißt, dass danach der Grund genannt wird, warum das Geld auf keinen Fall zurückgefordert werden kann. „Kann nicht deshalb zurückgefordert werden“ heißt, dass danach etwas kommt, was kein Grund für eine Rückforderung ist; es kann aber natürlich andere Gründe für eine Rückforderung geben. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:22, 20. Sep. 2017 (CEST)

Hurrikan Maria[Quelltext bearbeiten]

Hallo. Ich werde am Freitagvormittag Paris nach Atlanta fliegen. Nun lese ich über den Hurrikan Maria. Könnte dieser am Freitag oder danach Auswirkungen auf den Flugverkehr in Atlanta haben? Vielleicht kennt sich ja jemand von Euch mit der Interpretation von meterologischen Daten besser aus als ich :-) 130.226.41.19 14:38, 20. Sep. 2017 (CEST)

Nein: [12]. --BlackEyedLion (Diskussion) 14:53, 20. Sep. 2017 (CEST)
Es kann zu verstärktem Regen kommen, aber du wirst in Atlanta zu 99,99 % nicht das Auge eines aktiven H.s und die hohen Windgeschwindigkeiten um das Auge herum antreffen, weil diese Stadt zu weit abseits des offenen Meeres liegt. Vor der Landung einfach beten und vor dem Flug zu allen freundlich sein, das erleichtert die Sache.^^ Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass es für Atlanta erst einmal zu einer Warnung vor einem Tropischen Sturm kam.--Bluemel1 (Diskussion) 14:56, 20. Sep. 2017 (CEST)

Fußballregeln Videobeweis[Quelltext bearbeiten]

Ich würde es gerne verstehen: Bei der Klatsche für Köln erkannte der Schiri ein Foul und pfiff ab, entsprechend gab es kein Tor. Darauf stellte der Video-Schiedsrichter fest, daß es doch kein Foul war, und das Tor wurde doch gegeben. Argumente: Der Videorichter hätte sich gar nicht einmischen dürfen, da das Spiel abgepfiffen war. Andererseits war der Abpfiff ungültig, da es kein Foul war, und somit das Tor gültig. So, und was sagen die Regeln nun wirklich? --78.53.149.239 16:23, 20. Sep. 2017 (CEST)

Die Regeln sagen, dass der Videoschiedsrichterassistent in vier Fällen eingreifen darf: Regelentsprechung einer Torerzielung, rote Karten, Strafstoß, Spielerverwechslung. Das Argument ist, dass der VSA nicht hätte eingreifen dürfen, weil ja gar kein Tor erzielt wurde. Er griff ein und wertete ein fragliches einfaches Foul als regelgerecht, sodass dann doch ein Tor gegeben wurde. Die Regeln zum Nachlesen: mit Erklärung, schön auf Englisch (PDF-Dokument). --BlackEyedLion (Diskussion) 16:51, 20. Sep. 2017 (CEST)
Vollständige Auflistung der Situationen, in denen der VSA eingreifen darf, auf Englisch: [13], mindestens im Grundsatz international gültig. --BlackEyedLion (Diskussion) 17:10, 20. Sep. 2017 (CEST)
Das heißt also, der VSA-Eingriff war nicht regelkonform? (Ob nun die Abänderung der Schiri-Entscheidung in Ordnung war, kann man dahingestellt sein lassen - wenn z. B. der Linienrichter "kein Foul" signalisiert hätte, hätte er evtl. auch nachträglich das Tor zuerkennen können. Was wiederum widersinnig ist: Warum hat der VSA weniger Kompetenzen als der Linienrichter?) --78.53.149.239 18:02, 20. Sep. 2017 (CEST)
Die Frage ist bei einem Schiedsrichetfehler ja immer, ob es sich um eine Tatsachenentscheidung oder um eine Fehlauslegung des Regelwerks handelt. Eine Tatsachenentscheidung bleibt bestehen, eine Fehlauslegung des Regelwerks kann am grünen Tisch korrigiert werden.
Bei den Phantomtoren, die es gegeben hat (z.B. von Stefan Kießling), wurde festgestellt, dass der erste Fehler gewesen sei, dass der Ball regelkonform über die Torlinie gerollt sei. Das ist eine Tatsachenentscheidung und nicht korrigierbar. Dass der Schiedsrichter danach auf Anstoß entschieden hat, war zwar ebenfalls falsch, denn in Wahrheit war ja gar kein Tor gefallen, sondern der Ball war über die Torauslinie gegangen. Es hätte also Torabstoß geben müssen. Diese Fehlauslegung des Regelwerks (Tor und Anstoß nachdem der Ball ins Toraus gegangen ist), wurde nur als Folge der Tatsachenentscheidung gesehen. Eine Korrektur war deshalb, obwohl das Regelwerk so gesehen falsch angewendet wurde, nicht möglich.
Was heißt das für den Videoschiedsrichter, der meint, er dürfe eingreifen, es in Wahrheit aber nicht darf? --79.228.222.125 18:14, 20. Sep. 2017 (CEST)
Was hier bislang noch nicht beleuchtet wurde ist folgendes: Die Spieler dürfen sich immer noch drauf verlassen, dass der Pfiff des Schiedsrichters die Spielsituation beendet. Dass das, was nach dem Abpfiff kommt, auf einmal zählen soll, ist dem Fußball völlig fremd. --79.228.222.125 17:56, 20. Sep. 2017 (CEST)
Richtig. Als lizenzierter (Volleyball-)Schiedsrichter sehe ich dies genau gleich. Wenn ich auf dem Fußballfeld pfeifen würde: Was der Ball nach meinem Pfiff tut, ist völlig irrelevant - er ist ja "aus dem Spiel". Und wenn das Spiel abgepfiffen ist, steht das Resultat des Spieles unverrückbar fest (ausser, es tauchen erhebliche Tatsachen auf, die dem Schiedsrichter prinzipiell erst nach Spielende bekannt werden - so z.B. ein positives Dopingresultat von Spielern). Man kann dann auch nicht mehr über Foul oder Nicht-Foul diskutieren - denn ich kann ohnehin nicht mehr einen Freistoß oder eine Karte geben, sobald das Spiel abgepfiffen ist. Fertig, aus.--Keimzelle talk 22:07, 20. Sep. 2017 (CEST)
„Was hier bislang noch nicht beleuchtet wurde ist folgendes: Die Spieler dürfen sich immer noch drauf verlassen, dass der Pfiff des Schiedsrichters die Spielsituation beendet.“ Das ist ein anderes Thema und hat mit dem Videobeweis nichts zu tun. Köln argumentiert, dass 1. das Spiel beim vermeintlichen Torerfolg abgepfiffen war und 2. der Videoschiedsrichter nicht hätte eingreifen dürfen. In der Frage wurde nur 2. thematisiert. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:19, 20. Sep. 2017 (CEST)
Die hier vorliegende Fehlanwendung des Videobeweises macht genau diese Frage zu einem der Kernpunkte: Wie sollen sich in Zukunft Spieler verhalten, wenn das Spiel abgepfiffen worden ist? Folgt man der irrigen Auffassung der Schiedsrichter, dann kann die Antwort nur lauten: Weiterspielen, als ob nicht abgepfiffen worden wäre. Denn man weiß ja nie, weshalb der Schiedsrichter nachher vielleicht doch auf die Idee kommt, sein eigener Pfiff könne ja doch nicht zählen. Dann wird der Torwart sich aber schwarzärgern wenn er nach dem vermeintlichen Sieg jubelnd den Ball durchgelassen und er damit erst den entscheidenden gegnerischen Treffer ermöglicht hat. --2003:72:6D1A:8600:A467:F3F4:B77B:F6B1 23:58, 20. Sep. 2017 (CEST)
+1. Ganz richtig. Wenn der Schiedsrichter pfeift (oder abpfeift), ist der Ball aus dem Spiel. Wo der Ball auch immer hinfliegt (oder hinrollt) und was die Spieler mit dem Ball auch immer tun - es ist völlig irrelevant. Genau diese Gewissheit steht hier an erster Stelle. Ob das Foul korrekt gepfiffen wurde, ist zweitrangig. Ich glaube nicht, dass der 1. FC Köln irgendeine Chance mit ihrer Beschwerde haben.--Keimzelle talk 00:52, 21. Sep. 2017 (CEST)
Das Problem ist nicht neu und hat mit dem neuen Videoschiedsrichter nichts zu tun. Schiedsrichter konnten auch schon in der Vergangenheit Entscheidungen zurücknehmen, insbesondere, aber nicht nur nach Absprache mit den Schiedsrichterassistenten (Decisions of the referee, FIFA-Regeln 2010/2011 PDF-Dokument). --BlackEyedLion (Diskussion) 01:10, 21. Sep. 2017 (CEST)
Der Schiedsrichter kann nachträglich (aber zeitnah) sämtliche Entscheidung korrigieren. (Wenn ers zu häufig tut, hagelts einfach Proteste und der Schiri darf nur noch bei den Junioren pfeifen...) Den Pfiff selbst (und somit das Signal, dass der Ball aus dem Spiel ist) kann er aber keinenfalls zurücknehmen!--Keimzelle talk 01:28, 21. Sep. 2017 (CEST)
Also auch nicht, wenn ihn der Linienrichter auf einen Fehler hinweist? Klingt vernünftig. Dann hätte aber wohl keine unangreifbare Tatsachenentscheidung, sondern ein protestfähiger Regelverstoß vorgelegen. Wer kann den Schiedsrichter eigentlich auf Fehler hinweisen, mit welchen Konsequenzen? Beispiel: Schiri pfeift ein gültiges Tor, Kapitän der "getroffenen" Mannschaft: "Schiedsrichter, die andere Mannschaft hat gerade [=vor dem Torschuß] einen zwölften Mann aufs Feld geschickt!" Dürfte zu einer Unterbrechung und Platzverweis führen, aber macht es das Tor ungültig? --78.53.147.169 07:41, 21. Sep. 2017 (CEST)
Der Schiedsrichter kann einen Pfiff nicht zurücknehmen, er kann aber behaupten, dass der Pfiff erst erfolgt ist, nachdem der Ball die Torlinie überquert hat. Das ist eine Tatsachenentscheidung und keine falsche Regelauslegung. Ich nehme an, dass es bei dem fraglichen Spiel darauf hinauslaufen wird.
Der Schiedsrichter kann Entscheidungen zurücknehmen aus eigenem Antrieb oder auf Hinweis eines Schiedsrichterassistenten oder des vierten Offiziellen. Auf den Hinweis eines Spielers hin darf er eine Entscheidung nicht zurücknehmen. Dass es Gegenbeispiele gibt, nämlich wenn ein Spieler der Mannschaft, die durch die Fehlentscheidung bevorteilt wurde, aus Gründen des Fair Play den Schiedsrichter auf seinen Fehler hinweist, ist mir bewusst. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:00, 21. Sep. 2017 (CEST)

An die IP und den Löwen, und Achtung, meine Antworten sind Volleyball-lastig und treffen unter Umständen nicht auf den Fußball zu:

- Der Pfiff kann keinenfalls zurückgenommen werden. Pfiff ist Pfiff und bedeutet, dass der Ball aus dem Spiel ist (und somit auch nicht ins Out rollen kann, auch nicht ins Tor...). Da kann jede beliebige andere Person auch so Recht haben - der Pfiff zählt und bleibt.
- protestfähiger Regelverstoss: Die Captains können, bevor sie das Matchblatt unterzeichnen, aus beliebigen Gründen Protest einlegen. Der Protest wird dann von einer Schiedsrichter-Komission beurteilt.
- die Assistenten (und die Captains, wenn sie es freundlich genug tun) dürfen den Schiri auf Fehler hinweisen, das letzte Wort liegt aber ohnehin beim Schiedsrichter.
- Fall mit zwölfter Mann auf Feld und Tor: Das ist eine interessante Frage, die so auch an Schiedsrichterprüfungen gestellt wird. Das eiserne Prinzip ist: Du musst zwar den zuerst aufgetretenen Fehler bzw. das zuerst aufgetretene Ereignis pfeifen. Das große Aber: Nur soweit du dies, unter Mithilfe deiner Assistenten, feststellen kannst! Wenn es dem Schiri also erst nach dem Torpfiff bekannt wird, dass ein 12. Mann auf dem Feld ist, dann zählt das Tor natürlich. Denn solange kein Pfiff ergangen ist, kannst du ein regelgerechtes Tor erzielen. Der Protest hätte da nur eine Chance, wenn z.B. ein Video zeigt, dass ein Offizieller den 12. Mann auf dem Feld hätte sehen können (z.B. "Einwechseln" direkt vor der Nase eines Offiziellen).
- "er kann behaupten, dass der Pfiff erst erfolgt ist, nachdem der Ball die Torlinie überquert hat": Das ist aber eine Frage, die er auf der Stelle und definitiv entscheiden kann, ja sogar muss. Jeder Schiedsrichter hat nach dem Pfiff ein paar Sekunden Sekunden Zeit, um die Szene vor dem inneren Auge nochmals abzuspielen und sich sicher zu werden, was er gepfiffen hat. Zählt er das Tor nicht, dann hat er in diesem Fall eindeutig ein Foul gepfiffen... sonst hätte er das Tor zählen lassen.--Keimzelle talk 13:23, 21. Sep. 2017 (CEST)
Beim Fußball ist es möglich, dass der Ball eindeutig ins Tor rollt und der Schiedsrichter erst dann entscheidet, dass zuvor ein Regelverstoß stattgefunden hat. Das Tor zählt dann nicht. (In dem Fall darf im Übrigen auch der Videoschiedsrichter eingreifen.) Der Schiedsrichter des hier betroffenen Spiels kann jetzt also behaupten: „Ich habe gesehen, dass der Ball im Tor war, aber mir ist aufgefallen, dass zuvor ein Foulspiel stattgefunden hat. Deshalb habe ich das Tor nicht zählen lassen. Mein Pfiff aufgrund des Foulspiels ist erfolgt, als der Ball schon im Tor war. Daraufhin hat mich der Videoschiedsrichter darauf hingewiesen, dass gar kein Foulspiel stattgefunden hat. Ich habe deshalb das Tor zählen lassen.“ Dass der Pfiff erfolgt ist, als der Ball schon im Tor war, ist eine (wie wir wissen falsche) Tatsachenentscheidung. Die einzige angreifbare Falschauslegung des Regelwerks ist, dass der Videoschiedsrichter unzulässig eingegriffen hat. --BlackEyedLion (Diskussion) 13:33, 21. Sep. 2017 (CEST)
Quetsch Ja, aber der Schiedsrichter hat nun definitiv entschieden, dass es ein Foul war und kein Tor. Dies kann er nicht mehr ändern. Er hat das Matchblatt unterschrieben und somit bestätigt, dass nur diese und keine andere Anzahl Tore gefallen sind. Es ist jetzt reichlich spät dafür, eine Tatsachenentscheidung zu treffen, die man problemlos auf dem Spielfeld hätte treffen können.--Keimzelle talk 13:41, 21. Sep. 2017 (CEST)
Wieso soll der Schiedsrichter auf Foul entschieden haben? Er hat ein Foul gepfiffen, aber sich nach Rücksprache mit dem Videoschiedsrichterassistenten festgelegt, dass kein Fould vorlag, und dann auf Tor entschieden. (Zur Klarstellung: Es geht um das 2:0 bei Dortmund-Köln durch Sokratis.) Fraglich ist nur, zu welchem Zeitpunkt der Schiedsrichter gepfiffen hat. Wir wissen aus der Aufzeichnung des Spiels, dass er vor dem Überqueren der Linie gepfiffen hat. Er kann aber etwas anderes, realitätswidriges behaupten (solange er nicht das tatsächliche Geschehen schon irgendwo behauptet hat). --BlackEyedLion (Diskussion) 14:08, 21. Sep. 2017 (CEST)
In der fraglichen Situation vom Köln-Spiel hätte der Videoschiedsrichter nicht eingreifen dürfen, weil zum Zeitpunkt des Pfiffes noch kein Tor gefallen war und das Tor somit auch nicht hätte zählen dürfen. Ich frage mich, wie es hier zwei verschiedene Meinungen geben kann. Wenn Köln Protest einlegt sollte ein Wiederholungsspiel angesetzt werden. Das Kiesling-Phantomtor ist nicht vergleichbar, weil zum Zeitpunkt des Phantomtores das Spiel eben nicht abgepiffen war. 2A00:1398:9:FB03:69B5:FA6:48F7:AA6E 13:31, 21. Sep. 2017 (CEST)
Die IP hat Recht.--Keimzelle talk 13:41, 21. Sep. 2017 (CEST)3
Nachtrag zum Löwen: Auch im Fall 1. Situation, die nach Foul aussieht, 2. Ball überquert danach Torlinie, 3. Schiedsrichter pfeift erst dann (wegen zeitlicher Nähe der Ereignisse) ist der Schiri ohnehin die letzte und definitive Instanz. Er sagt, mit oder ohne Videobeweis, ob es Tor oder Foul war. Da ist ein Rekurs chancenlos.--Keimzelle talk 14:10, 21. Sep. 2017 (CEST)
Das ist falsch. Wenn der Schiedsrichter sagt, dass real ein Tor erzielt wurde und er dabei alle Regeln richtig anwendet, ist eine Aufhebung der Entscheidung nicht vorgesehen. Wenn der Schiedsrichter sagt, dass ein Tor erzielt wurde und er dabei Regeln falsch anwendet (weil er zum Beispiel argumentiert, der Ball habe die Linie ja berührt, was für ein Tor ausreichend wäre), ist eine Aufhebung der Entscheidung schon vorgesehen. Es gibt also gewissermaßen die Möglichkeit der Revision (Überprüfung der Regelkonformität der Entscheidung), aber nicht der Berufung (Überprüfung der Faktenlage). Das habe ich im Übrigen in allen meinen Beiträgen zu dieser Frage genau so dargestellt. Auf diesen Fall bezogen: Wenn der Schiedsrichter behauptet, er habe vor dem Überqueren der Linie gepfiffen, und weiter erklärt, das Tore müsse trotzdem zählen, wendet er die Regeln falsch an, sodass die Entscheidung aufgehoben werden kann. --BlackEyedLion (Diskussion) 14:28, 21. Sep. 2017 (CEST)
@BlackEyedLion:, das ist ein guter Grund. Aber ich frage mich immer noch, warum der Entscheid des Schiedsrichters umgestoßen werden sollte. Er hat das Spiel eben so geleitet und gepfiffen. Wenn er im Nachhinein einen Bericht schreibt und sagt, ihm sei erst nach dem Spiel aufgefallen, er hätte einen relativ kleinen (!) Fehler gemacht - mit leider großer Tragweite (Tor vs. kein Tor) dann ist dies nicht so relevant. Bei einem groben Fehler seitens von ihm sollte man die Rekursinstanz bemühen. Passiert immer wieder, dass ein Schiedsrichter falsch pfeift. Wie man es dreht und wendet, diese Situation hätte nur auf eine gute Weise gelöst werden können: Schiedsrichter ist sich nicht sicher, zu welchen Zeitpunkten der Pfiff und das Überrollen der Torlinie erfolgen, und entscheidet auf einen Abstoß oder Eckball, und pfeift das Spiel aber noch nicht ab. Dass ein Schiedsrichter ein Foul falsch pfeift, kommt immer wieder vor. Jedoch gerade beim Entscheid, ein Tor zu pfeifen, muss Gewißheit her. Und diese hatte er nicht, wenn er zuerst Foul pfeift, und dann erst auf Tor entscheidet. Idealerweise zählt das Tor nicht, da es nach Videobeweis erst nach dem Pfiff erfolgt ist. Realistisch zählt das Tor, weil der Schiedsrichter noch auf dem Platz so entschieden hat. Fertig. Was der Schiedsrichter während dem Spiel gesehen hat, ist Fakt.--Keimzelle talk 19:24, 21. Sep. 2017 (CEST)
Es kann sein, dass das hier irgendwo schon erwähnt wurde, aber der Abschnitt ist mir zu lang um alles zu lesen: wenn der Schiri den Fehler damit begründet, er habe geglaubt, der Ball wäre schon hinter der Linie gewesen wie er abgepfiffen hat, dann ist das eine fehlerhafte Tatsachenentscheidung die nicht aufgehoben werden kann, wenn er aber sagt, er habe nicht daran gedacht, dass er das Tor nicht geben darf weil er schon vorher abgepfiffen hat, dann ist das eine falsche Regelauslegung und kann angefochten werden. Da der 1. FC Köln seinen Protest zurückgezogen hat werden wirs aber wohl nie erfahren... --MrBurns (Diskussion) 19:15, 22. Sep. 2017 (CEST)

Ich hab mir nicht alle Kommentare durchgelesen aber ich denke solche Probleme wie bei Köln -BVB kann die DFL verhindeen indem sie in den Schirilehrgängen jedem Schir deutlich erklärt, dass man wenn man bevor der Ball die Linie überquert abpfeift man den Videobeweis nicht wegen Tor anfordern kann, selbst wenn zu 100% sicher ist dass der Ball die Linie auch ohne Pfiff überquer hätte (daher dass die Verteidiger das Tor nicht verhindern hätte können). Aus unverständlichen Gründe hat das entweder die DFL bisher verschlafen oder derr Schir hat beim letzten Lehrgang geschlafen. Wenn letzteres der Fall ist sollte dieswr Schiri von der DFL-Schiriliste gestrichen werden, weil beim Schiri-Lehrgang schlafen ist unentschuldbar. --MrBurns (Diskussion) 13:49, 21. Sep. 2017 (CEST)

Schiedsrichter schlafen während den Ausbildungen nicht. Sie werden geprüft, und zwar mit weitaus ekligeren Fragen als "wann darf ich den Videobeweis anfordern". Schiedsrichter haben zwar im Spiel selbst einen Freiraum, um Entscheidungen zu treffen (sie leiten das Spiel, nicht die nachgeschaltete Berufungskomission), aber sie werden nicht selten von Komissionsmitgliedern beobachtet. Und mit oder ohne Videobeweis: Was der Schiedsrichter im Köln-Spiel gepfiffen hat, ist korrekt, da es in seinem Ermessen lag. Er hat das Foul halt gesehen, und das Tor nicht zählen lassen. Fertig. Nur der Video-Assistent hätte die Klappe halten sollen. Spiel ist abgepfiffen, aus die Maus.--Keimzelle talk 14:15, 21. Sep. 2017 (CEST)
Vielleicht hat die DFL zu lange gebraucht um die Lehrpläne zu aktualisieren. Jedenfalls hätte der Schiri den Videobeweis gar nicht erst anfordern sollen. --MrBurns (Diskussion) 14:25, 21. Sep. 2017 (CEST)
Hat er auch nicht. Wozu auch, wenn der Schiedsrichter das Spiel schon abgepfiffen hatte?--Keimzelle talk 14:42, 21. Sep. 2017 (CEST)
Wenn es so ist hätte er den Videobeweis eben nicht zulassen sollen. Mittlerweile bin ich froh dass wir den Scheiß in Österreich nicht haben, jeder Verein zahlt und zwar wohl mindestens einen sechsstelligen Betrag und dafür gibts wohl nicht mal (viel) weniger Fehlentscheidungen sondern nur andere Fehlentscheidungen... --MrBurns (Diskussion) 14:47, 21. Sep. 2017 (CEST)

Welche Schriftart wird im Logo des Trierischen Volksfreund verwendet?[Quelltext bearbeiten]

Der Trierische Volksfreund verwendet in seinem Logo eine altdeutsche Fraktur. Es scheint eine vereinfachte Version der Leipziger Fraktur zu sein, aber insbesondere das "k" ist im Logo leichter zu erkennen. Weiß jemand von euch welche Schriftart das ist?--Leif (Diskussion) 17:26, 20. Sep. 2017 (CEST)

Ich halte es für wahrscheinlich, dass der Schriftzug eigens entworfen wurde und es nicht unbedingt eine gleiche Type geben muss. 17:47, 20. Sep. 2017 (CEST)
Das halte ich auch für möglich. Und die Schrift wurde so entworfen, daß heutige Leser sie ohne Probleme lesen können (vgl. "k"). Eine Nähe zu dem Schriftbeispiel unter dem obigen Link Leipziger Fraktur kann ich nicht erkennen. Auch bei der letzten Änderung des Warsteiner-Logos war Lesbarkeit das Argument für den neu erfundenen Schriftzug. 91.54.42.191 18:37, 20. Sep. 2017 (CEST)
Historische Titelseiten des Trierischen Volksfreunds gibt es hier: 1875-1948 und 1949-2000. Die Umstellung von langem auf kurzes s und von "deutschem" auf das jetzige k erfolgte demnach zwischen 1992 und 1999, der Rest hat sich wenig entwickelt seit Gründung der Zeitung. --Wrongfilter ... 19:03, 20. Sep. 2017 (CEST)
Wobei es das "undeutsche" k auch schon vor 1900 gab. --Digamma (Diskussion) 22:47, 20. Sep. 2017 (CEST)
Also dieses "undeutsche" k wurde anscheinend schon bei alten Versionen benutzt. Und ich hatte mal auf einem alten Rechner eine Schrift installiert, die dem Volksfreund-Logo näher kam als Leipziger Fraktur. Bislang habe ich als altdeutsche Fraktur aber nur jene gefunden. Vielleicht weiß jemand, welche Types es für Word gibt, die in eine solche Richtun gehen?--Leif (Diskussion) 13:59, 21. Sep. 2017 (CEST)
Bin nach langer Recherche hier fündig geworden.--Leif (Diskussion) 18:22, 21. Sep. 2017 (CEST)

ARD-Regionalnachrichten ohne digitale Verbreitung[Quelltext bearbeiten]

Einige ARD-Regionalnachrichten (namentlich Antenne Brandenburg Perleberg, Antenne Brandenburg Prenzlau, hr4 Mittelhessen, hr4 Nord-Osthessen und Radio Eins Frankfurt (Oder)) werden nach wie vor weder über DAB+ noch über DVB-S oder Live-Webradio ausgestrahlt. Von daher stellt sich die Frage, ob diese Regionalprogramme irgendwo über DVB-C zu empfangen sind. Und wäre es denkbar, dass die regionalen Auseinanderschaltungen mit der UKW-Abschaltung durch ein Spartenprogramm ausschließlich für regionale Berichterstattung ersetzt werden? Immer dann, wenn die entsprechenden Regionalnachrichten kommen, wird automatisch auf das Spartenprogramm umgeschaltet, bis sie nach ein paar Minuten zu Ende sind. Da nicht der komplette Tag mit den Regionalnachrichten gefüllt werden kann, bleibt das Spartenprogramm zeitweise stumm. --212.114.254.203 19:15, 20. Sep. 2017 (CEST)

Mach' Dir 'nen Account und etabliere Dich als Rundfunkspezialist. 93.237.194.249 19:22, 20. Sep. 2017 (CEST)
Warnung, als Wiki-Autor braucht man ein hartes Fell. Sollte er sich dieser Herausforderung gewachsen fühlen − los geht's.--Bluemel1 (Diskussion) 19:37, 20. Sep. 2017 (CEST)

Ist es technisch möglich, dass ein mittelständischer Kabelnetzbetreiber in Rheinland-Pfalz eine noch nicht als Webradio verfügbare RBB-Regionalversion ins Kabelnetz einspeist? --212.114.254.203 00:52, 21. Sep. 2017 (CEST)

Wenn seine Kundschaft das mehrheitlich wünscht und er das so wahrnimmt. Der Haken der Programmvielfalt an Kabelnetzen, ist dass diese teilweise von Zentralen Sat-Schüsseln versorgt werden, wodurch sie ebenfalls nicht immer unwetterfest sind. --Hans Haase (有问题吗) 10:53, 21. Sep. 2017 (CEST)

OE1, OE3 und OE24 sind keine Lokalradios für den Kreis Olpe![Quelltext bearbeiten]

(Fortsetzung von Wikipedia:Auskunft/Archiv/2017/Woche 10#Radio Olpe)

Darf sich ein eventuelles künftiges Lokalradio für den Kreis Olpe „OE1“, „OE3“ oder „OE24“ nennen? Oder haben die österreichischen Sender etwas dagegen? Und ist es möglich, diese österreichischen Sender im Kreis Olpe über DVB-C, Kabel-UKW oder terrestrische Rundfunkfrequenzen zu empfangen? --212.114.254.203 19:36, 20. Sep. 2017 (CEST)

Ob sich ein eventuelles Lokalradio so nennen darf, beantwortet dir die Landesanstalt für Medien NRW während des Zulassungsverfahrens, das sehr umfangreich ist.--Bluemel1 (Diskussion) 20:33, 20. Sep. 2017 (CEST)

Gibt es im Kreis Olpe Ortschaften, wo (zumindest mit bestimmten Radiogeräten) im ganzen UKW-Band nur öffentlich-rechtlicher Rundfunk (in verständlicher Qualität) zu empfangen ist? --212.114.254.203 21:20, 20. Sep. 2017 (CEST)

Welche Pkw-Modelle gibt es nach wie vor nur als Diesel?[Quelltext bearbeiten]

Warum werden trotz geplanten Dieselverbots einige Pkw-Modelle nach wie vor nur als Diesel angeboten? Und ist es möglich, Diesel-Pkw zu einem Benziner umbauen, um das Diieselverbot zu umgehen? --212.114.254.203 19:43, 20. Sep. 2017 (CEST)

Die Kfz-Hersteller wollen Geld verdienen und ihre Modelle verkaufen - Modelle, die über Jahre entwickelt und beworben wurden. Die kann man jetzt nicht einfach wegschmeißen, und man kann auch nicht einfach sagen: "Leute, wir haben euch jahrelang verarscht, tut uns leid, ab jetzt gibt's nur noch saubere Benziner". Dann könnte man gleich anfangen, den Käufern ihr Geld zurückzugeben und den Laden dichtzumachen. Wenn Diesel keine Käufer mehr finden, werden sie nicht mehr gebaut. Aber bis dahin vermehrt jedes verkaufte Exemplar den Gewinn.
Einen Diesel-Pkw kannst du zu einem Benziner umbauen, indem du den Dieselmotor aus- und einen Ottomotor einbaust. Ob sich das lohnt, steht auf einem anderen Blatt. --Snevern 22:37, 20. Sep. 2017 (CEST)
Hm. Der Motor genügt? Tank, Einfüllstutzen etc. kann man unverändert lassen, nehme ich an? --KnightMove (Diskussion) 10:17, 21. Sep. 2017 (CEST)
Mindestens noch die Steuerelektronik (und die sitzt heute nicht mehr nur im Motorraum), Zuendschloss (-> vorgluehen oder nicht...), wahrscheinlich auch Getriebe, weil Drehmoment/Drehzahlbereich anders ist und die Dieselversion nicht direkt dran passt, Auspuff (-> Partikelfilter + Steuerelektronik + Dieseleinspritzung...) --Nurmalschnell (Diskussion) 10:56, 21. Sep. 2017 (CEST)
Der Tankstutzen des Diesel ist größer, darum landen seit Verdrängung den low-ROZ-Benzins (Normalbenzin) nur die Diesel-Fahrzeuge als falsch betankt beim Pannendienst. Die Motorsteuerung muss passend zum Motor sein, denn den Zündung muss sie auch steuern. Das Getriebe ist ein anders. Es erwartet vom Diesel teilweise kleiner Drehzahlen, wobei der Diesel teils andere Drehmomente hat und daher einige Teile schwerer ausgelegt sind. Kurze und Lange Getriebe gibt es aber auch für identische Motoren. Teils entschieden die Optionen Anhängerkupplung und Klimaanlage ab Werk darüber. Nebenbei hatte VW dieses Jahr angekündigt wieder im Iran vertreten zu sein. Hmmm… gebrauchte Diesel? --Hans Haase (有问题吗) 11:02, 21. Sep. 2017 (CEST)
Der Umbau ist extrem aufwändig, da in der Regel auch der ganze Kabelbaum und fast alle Steuergeräte getauscht und teilweise die Karosserie modifiziert werden muss. Kraftstoffleitungen- und -pumpen, ev. auch der Tank selbst sowieso. Von Veränderungen am Antriebstrang (Getriebe, Antriebswellen, ggf. Differential), Abgasführung und ev. Bremsanlage nicht zu reden, die auch das größere Drehmoment ausgelegt werden müssen.
Ein Bekannter hat vor ein paar Jahren in einem Golf II G60 einen modernen 2l TDI Motor eingebaut. Das Auto war dabei zeitweise fast vollständig zerlegt - und das bei einem Auto mit altersbedingt noch überschaubarer Komplexiität. Benutzerkennung: 43067 13:26, 21. Sep. 2017 (CEST)

From HIRO to Strelow[Quelltext bearbeiten]

(Fortsetzung von Wikipedia:Auskunft/Archiv/2017/Woche 10#Modernisierung des Oberpollingers)

Welches Aufzugsfabrikat kommt auch außerhalb seines Heimatbundeslands vor, aber m. E. nur in (jetzigen oder ehemaligen) Karstadt-Warenhäusern? Insbesondere ist es noch nicht aus dem Oberpollinger verschwunden. Und wurde es von Karstadt gewählt, weil es Buchstaben im Namen (warum gibt es in en.bywiki.com einen Artikel Name-letter effect, bei uns jedoch noch keinen Artikel Name-letter effect?) und den Sitzort mit der Warenhauskette gemeinsam hat? --212.114.254.203 20:04, 20. Sep. 2017 (CEST)

Ich glaube, es war Knizia Strelow, welches wie die Warenhauskette mit „K“ anfängt, „St“ in der Mitte enthält, und den Sitz in Essen hat. --212.114.254.203 22:05, 20. Sep. 2017 (CEST)

Und warum hat Wikipedia noch keinen Artikel über Holger Bergt? --212.114.254.203 20:11, 20. Sep. 2017 (CEST)

Weil noch keiner einen geschrieben hat - ?
Na dann nix wie los, schreib einen! Aber frag lieber vorher beim Relevanzcheck nach. --91.34.41.51 21:26, 20. Sep. 2017 (CEST)

<offtopic>In Bad Bentheim gibt es eine Autowerkstatt namens Carstatt, welche wie die genannte Warenhauskette klingt. Von daher frage ich mich, ob eine neue Automarke sich „Motors Deluxe“ (sieht auf dem Kopf gedreht fast wie die genannte Aufzugsfirma aus) nennen darf.</offtopic> --212.114.254.203 22:12, 20. Sep. 2017 (CEST)

Und besteht zwischen „Stereo“ und „Strelow“ irgendein etymologischer Zusammenhang? --212.114.254.203 22:30, 20. Sep. 2017 (CEST)

Nein. Das eine ist altgriechischen (en:wikt:στερεός), das andere slawischen Ursprungs. --Rôtkæppchen₆₈ 00:07, 21. Sep. 2017 (CEST)

Weiß jemand, ob und im welchen Verwandtschaftsverhältnis zu Klaus Knizia einer der Gründer der genannten Aufzugsfirma steht? --212.114.254.203 00:22, 21. Sep. 2017 (CEST)

Pyramiden von Güímar[Quelltext bearbeiten]

[Überschrift zu Verweis gewandelt. --217.84.82.99 21:28, 20. Sep. 2017 (CEST)]

Mir fehlt die Information, in welchen Grad diese pyramIde(n) zum Äquator gerichtet stehen und die Höhe dieser pyramide (n ).

Außerdem kann man bei Instagram und Google maps GENAU die selbe Statue die 14 Zeitzonen entfernt auf der osterinsel mehrfach steht, sehen, ich möchte gern Infos haben zu dieser Menschen oder Gottes Statue. Wie kamen die Erbauer auf die Idee das selbe zu bauen was 14 Zeitzonen weiter zu bauen?

Außerdem wird behauptet im Artikel, die pyramiden wären im vorletzten Jahrhundert gebaut worden, allerdings müsste dann doch viel mehr bekannt sein unter anderem die Namen oder die Rasse/Nationalität der Erbauer, aber diese guanchos wurden doch von Krankheiten dahingerafft als Spanier und Portugiesen diese Insel entdeckt haben, woher wissen wir, dass die pyramiden nicht schon zu dieser Zeit existiert haben? -TorreDEvigia (Diskussion) 20:26, 20. Sep. 2017 (CEST)

[Service:] .. und hier, [14], ein paar Bilder vom Moai auf Güímar; und unter Moai die von den Osterinseln.--217.84.82.99 21:35, 20. Sep. 2017 (CEST)
Wie die Erbauer auf die Idee kamen, dasselbe zu bauen wie 14 Zeitzonen weiter, ist leicht: Um Besucher in ihren Park zu locken. Oder es ist der Zandvoort Moai, der 1962 in Holland am Strand angespült wurde. --Pp.paul.4 (Diskussion) 23:38, 20. Sep. 2017 (CEST)

Reden wir wirklich von einer Statue die mehrere Tonnen wiegt, Diskussion ? Ich soll glauben dass sowas angespühlt werden kann? Und die Statue hat den suezkanal oder den Panama Kanal durchquert? -TorreDEvigia (Diskussion) 04:04, 21. Sep. 2017 (CEST)

Das Bild bzw. die Aussage dahinter ist ein Aprilscherz ;) Die Vorredner haben dir die Antwort bereits geliefert: Der Moai auf Güímar ist eine Nachbildung der Originale von den Osterinseln, die im Ethno-Park neben den Pyramiden aufgestellt ist. --Sakra (Diskussion) 05:04, 21. Sep. 2017 (CEST)
Wobei Moais gelegentlich durch Tsunamis von der Osterinsel ins Meer gespült werden und durch das 1962 noch nicht bekannte globale Förderband im Laufe einiger Jahrzehnte via Antarktischer Zirkumpolarstrom, Benguelastrom, Südäquatorialstrom und Golfstrom nach Holland transportiert werden können. Laut Walter Hain: SAETI: Die Suche nach Artefakten von außerirdischen Intelligenzen, S. 72 ff. „Die Statuen auf der Osterinsel“ wiegen Moais zwischen 0,8 und 2 g·cm−3; Tuff-Moais sind somit zum Teil schwimmfähig, da Wasser eine Dichte von ca. 1 g·cm−3 hat. --Pp.paul.4 (Diskussion) 12:24, 21. Sep. 2017 (CEST)
Meerwasser ist sogar noch etwas dichter, nämlich 1020 bis 1030 kg/m³. --Rôtkæppchen₆₈ 21:51, 21. Sep. 2017 (CEST)

H-Saisonkennzeichen in Bremerhaven[Quelltext bearbeiten]

Kann Bremerhaven das Kürzel WEM wieder einführen, damit H-Saisonkennzeichen möglich werden? --212.114.254.203 21:17, 20. Sep. 2017 (CEST)

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? --Erastophanes (Diskussion) 22:15, 20. Sep. 2017 (CEST)
Ich glaube, dass Bremerhaven aktuell keine geeigneten Kombinationen für H-Saisonkennzeichen zur Verfügung hat. --212.114.254.203 22:17, 20. Sep. 2017 (CEST)
Warum erklärst Du nicht einfach, wie Du zu Deiner Meinung kommst? Ich werde es ausnahmsweise übernehmen, halte die Formulierung der Frage aber für eine Frechheit: Es sind nur bis zu acht Zeichen in einem Kennzeichen erlaubt. Wie der Saisonteil gewertet wird, weiß ich nicht, im Zweifel wohl als ein Zeichen. Bremerhaven verwendet die Kombinationen HB-(A-Z) (1000-9999), also sieben Zeichen (Liste der Kfz-Kennzeichen in Deutschland). Es ist dann für H und Saisonteil kein Platz mehr. Ich nehme an, dass Bremerhaven von Bremen der Einfachheit halber ein paar Kombinationen mit weniger Ziffern übernimmt. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:14, 20. Sep. 2017 (CEST)

Warum eigentlich werden in Bremerhaven einige Buchstaben nach wie vor nicht im Mittelteil verwendet? --212.114.254.203 23:06, 20. Sep. 2017 (CEST)

Was hat die Frage mit dem Thema zu tun? --BlackEyedLion (Diskussion) 23:14, 20. Sep. 2017 (CEST)
Weiß jemand, welche Buchstaben überhaupt im Mittelteil von Bremerhavener Kfz-Kennzeichen vorkommen? --212.114.254.203 23:21, 20. Sep. 2017 (CEST)
Erklär uns doch bitte mal, was diese Frage mit H-Saisonkennzeichen in Bremerhaven zu tun hat? --BlackEyedLion (Diskussion) 23:23, 20. Sep. 2017 (CEST)
Ich bin der Meinung, dass zunächst die bereits verwendeten Buchstaben, jedoch mit weniger Ziffern beansprucht werden sollen. --212.114.254.203 23:26, 20. Sep. 2017 (CEST)
Der Meinung bin ich auch. Dafür scheint es mir aber unerheblich zu sein, um welche Buchstaben es sich handelt. Zur Frage nach WEM: In Bremerhaven wurde nie WEM verwendet. WEM gab es erst ab 1956, als die heutige Kennzeichensystematik eingeführt wurde. Zu dem Zeitpunkt hat Bremerhaven aber nicht mehr zum Landkreis Wesermünde gehört. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:29, 20. Sep. 2017 (CEST)
Und von diesen Buchstaben sollte zunächst derjenige beansprucht werden, bei dem die meisten Kombinationen noch frei sind. --212.114.254.203 23:44, 20. Sep. 2017 (CEST)

Ich bin der Meinung, dass in einem Zulassungsbezirk, der sein alleiniges Unterscheidungszeichen mit einem anderen Zulassungsbezirk teilen muss, nicht nur fünfstellige Kombinationen nach dem Unterscheidungszeichen verfügbar sein müssen, sondern auch vierstellige und dreistellige (zweistellige nicht unbedingt). --212.114.254.203 08:52, 21. Sep. 2017 (CEST)

Wie machen die das mit Motorrädern oder US-Importfahrzeugen? Kuchenblech, bzw. Fahrzeugumbau auf Euro-Nummernschild? Es gab doch mal die Initiative, dass BHV als Unterscheidungskennzeichen eingeführt werden soll. Analog kenn ich von Nürnberg noch, dass die kurze Kombinationen aus dem freigegeben Pool BIGFOQ für Motorräder und Prollautos nutzen. Die Stadt Nürnberg darf nur Gruppe c, d und e frei benutzen, Gruppe a und b (die kurzen Kennzeichen) sind für den Altlandkreis Nürnberg reserviert, aber ohne BIGFOQ. -80.146.228.79 09:28, 21. Sep. 2017 (CEST)

Aus eigener Erfahrung: Um H-Kennzeichen oder andere Sonderzulassungen zu ermöglichen, wird gern auf eigentlich für andere Zwecke reservierte Pools zurückgegriffen. So gibt es bestimmte Kombinationen hier in Leipzig eigentlich nur für Krafträder, für mein Pkw-H-Kennzeichen durfte ich aber eine solche Kombination reservieren und habe sie zugeteilt bekommen. Da die Zulassungsstelle von Bremen als besonders kulant gilt (z.B. auch alte DIN-Kennzeichen für Oldtimer! Und es reicht das passende Erstzulassungs-Kalenderjahr plus 30) und die von Leipzig als besonders starrköpfig (H-Kennzeichen nicht nach 30 Jahren, sondern bitteschön nach 30 Jahren plus einem Werktag!), gehe ich stark davon aus, dass Bremen auch für diese Saison-H-Kennzeichen-Frage eine unbürokratische Lösung parat hat. —[ˈjøːˌmaˑ] 10:20, 21. Sep. 2017 (CEST)

Spannung in Photovoltaik-Anlagen[Quelltext bearbeiten]

Ich informiere mich gerade über PV-Anlagen aber leider sind die Webseiten nicht sehr technisch. Welche Spannung erzeugt denn ein 1m² grosses PV-Modul? Wieviele davon werden in Serie geschaltet und welche Gleichspannung geht dann in den Wechselrichter? Bei manchen Wechselrichtern steht bis 1000VDC? Die Wechselrichter machen dann 230V bzw. 400V? Ist das eine Sinusspannung? Wie ist es dann mit der Speicherung, 1000V kann man wohl kaum in Batterien speichern. --85.212.237.94 22:55, 20. Sep. 2017 (CEST)

Die Solarwechselrichter machen aus der Gleichspannung der Solarzellen sinusförmige 400/230 Volt Wechselspannung. Alles andere wäre aus EMV-Gründen nicht (mehr) erlaubt. Man kann Batterien auch in Reihe schalten. Bei Sicherheitsbeleuchtungsanlagen sind beispielsweise Bleiakkus mit 108 in Reihe geschalteten Zellen und ca. 227 Volt Nominalspannung üblich. Die Niederspannungsrichtlinie erlaubt Gleichstromanlagen bis 1200 Volt Nennspannung. Alles darüber wäre Mittel- oder Hochspannung, für die erhöhte Anforderungen an Material, Sicherheitsabstände und Qualifikation der Bediener notwendig sind. --Rôtkæppchen₆₈ 23:54, 20. Sep. 2017 (CEST)
Und was geben die Solarmodule jetzt ab und was kommt da bei einem Wechselrichter an? Gibt es da keine "genormten" Spannungen? --85.212.235.54 10:29, 21. Sep. 2017 (CEST)
Ziehe Dir das Datenblatt des Moduls. Bedenke: Es gibt eine höhere Leerlaufspannung, die aber bei Last schnell einbricht. --Hans Haase (有问题吗) 10:49, 21. Sep. 2017 (CEST)
Noch ein Hinweis. Bei Modulen selber Generation, Technik und Hersteller sind möglicherweise die Daten des einzelnen Wafers angegeben und die Anzahl der Wafer im Modul, sowie deren Reihen und Parallelverschaltung. Bei Filament-LEDs ist das üblich. Da wird die einzelne LED beschrieben und dann nur die Länge des Filmentsubstrates und die Anzahl der in Reihe geschalteten LED-Chips darauf. --Hans Haase (有问题吗) 13:19, 21. Sep. 2017 (CEST)

Antipolonismus[Quelltext bearbeiten]

Warum haben wir dazu noch keinen Artikel? --212.114.254.203 23:14, 20. Sep. 2017 (CEST)

Weil noch niemand https://en.bywiki.com/wiki/Anti-Polish_sentiment übersetzt hat. :o) --Keimzelle talk 23:20, 20. Sep. 2017 (CEST)
Och nö, viele en.WP-Artikel sind Kacke und sollten nicht unhinterfragt hier reingekippt werden. Die Antwort sollte lauten: „Weil du noch keinen Artikel dazu geschrieben hast. Anregungen könnte der englische WP-Artikel Anti-Polish sentiment enthalten, aber lies ihn kritisch! Eventuell bekommst du das besser hin.“ --Gretarsson (Diskussion) 01:31, 21. Sep. 2017 (CEST)

Und wäre der Anspruch Deutschlands auf die Ostgebiete des Deutschen Reiches, wie er von der Reichsbürgerbewegung vertreten wird, ein Beispiel von Antipolonismus? --212.114.254.203 08:09, 21. Sep. 2017 (CEST)

Ich glaube, das fällt eher unter Nationalismus, Expansionismus oder Irredentismus - Ziel ist ja nicht, gegen Polen (als Staat) oder die Polen (als Volk/Ethnie/...) vorzugehen - dann tatsächlich Antipolonismus - sondern deutsches Staatsgebiet zu erweitern. Natürlich könnte nach einer etwaigen Eroberung durchaus massiver Antipolonismus auftreten. --ObersterGenosse (Diskussion) 12:20, 21. Sep. 2017 (CEST)

Wichtig wäre beim Verfassen eines Artikels, dass man nicht nur selbstzusammengesuchte Beispiele aufführt - das wäre nämlich TF, auch wenn die Beispiele in sich belegt sind. Sondern es geht darum, die Verwendung des Begriffs Antipolonismus aus der Fachliteratur zu belegen. In dieser Hinsicht sehe ich den englischsprachigen Artikel zumindest streckenweise durchaus kritisch.

Und zwar geht es um die Verwendung des Begriffs im Deutschen. Gleich noch ein Grund, warum ein einfaches Übernehmen des englischen Artikels nicht unbedingt ratsam ist. --91.34.32.113 15:15, 21. Sep. 2017 (CEST)

Wenn, sähe ich den Ausdruck Antipolnische Ressentiments in der Literatur hinreichend belegt und hielte ihn damit für enzyklopädisch relevant. --Aalfons (Diskussion) 15:20, 21. Sep. 2017 (CEST)
Polonophobie beschränkt sich keineswegs auf den deutschen Sprachraum. Die gab und gibt es z.B. auch in Russland, in Großbritannien und in den Vereinigten Staaten. Wenn man den Artikel auf den deutschen Sprachraum begrenzen möchte, gehört das ins Lemma hinein. --Stilfehler (Diskussion) 15:36, 21. Sep. 2017 (CEST)
Falls Du Dich auf meinen Beitrag beziehst - bitte genau lesen. Ich hatte nicht davon gesprochen, den Artikel auf den deutschen Sprachraum zu beschränken. Ich hatte gesagt, es geht bei einem deutschsprachigen Enzyklopädieartikel um die Verwendung des Begriffs in der deutschen Sprache. Natürlich kann man von Antipolonismus in anderen Ländern reden (siehe das Beispiel mit dem "Polish plumber" im engl. Artikel), und natürlich gibt es ihn auch andernorts.
Wenn man Glück hat, sind die Begriffe und ihre Verwendung in unterschiedlichen Sprachen deckungsgleich. Aber das ist keineswegs immer der Fall. Daher die Mahnung zur Vorsicht beim unkritischen Übernehmen aus anderssprachigen WP. --91.34.32.113 16:51, 21. Sep. 2017 (CEST)
Das ist ein Grund. Ein weiterer ist der, dass die einzelnen WP-Projekte naturgemäß zur Selbstzentriertheit neigen. Die englische WP schreibt über Antipolonismus in der englischsprachigen Welt, die deutsche wird – falls ein solcher Artikel hier jemals zustandekommt – nach allem menschlichen Ermessen über Antipolonismus im deutschsprachigen Raum schreiben. Dass Abschreiben da nicht funktioniert, versteht sich von selbst. Ich will nicht mehr und nicht weniger sagen, als dass so ein Artikel den betreffenden -ismus idealerweise vergleichend in allen Kulturen darstellt, in denen er eine Rolle spielt. --Stilfehler (Diskussion) 17:57, 21. Sep. 2017 (CEST)
Na ja, in diesem Fall schreibt die englische WP erheblich mehr über Antipolonismus im deutschsprachigen Raum, aber generell hast Du natürlich Recht. --91.34.32.113 19:08, 21. Sep. 2017 (CEST)
Der Komplex Antipolonismus hat eine Behandlung verdient, aber es wäre sicher ein Text, in dem dann alle ihre Sorgen und Nöte verarbeiten, quasi viel Pflegeaufwand.--Bluemel1 (Diskussion) 20:25, 21. Sep. 2017 (CEST)
Ja, so ein Thema kann leicht eine Einladung zum fröhlichen POVen sein. Das allein sollte aber niemanden hindern, so einen Artikel zu schreiben. Bei Bedarf vielleicht gleich auf die Beobachtungsliste für POV-gefährdete Artikel setzen. --91.34.32.113 22:03, 21. Sep. 2017 (CEST)

Wenn einem Polen am Arsch vorbei geht, ist das eigentlich schon Antipolonismus? -- Janka (Diskussion) 22:19, 21. Sep. 2017 (CEST)

Nein, das ist unproblematische Indifferenz. --Gretarsson (Diskussion) 20:00, 22. Sep. 2017 (CEST)

Elektronik-Fachbegriffe[Quelltext bearbeiten]

Spule 1
Spule 2

Nabend zusammen. Ich bräuchte mal bitte wieder eure Hilfe: Ich suche die Fachbegriffe für diese beiden Spulenarten. Vielen Dank im Voraus. — Raymond Disk. 23:29, 20. Sep. 2017 (CEST)

1 ist eine Luftspule. --Rôtkæppchen₆₈ 23:47, 20. Sep. 2017 (CEST) 2 sind Abgleichspulen. --Rôtkæppchen₆₈ 00:03, 21. Sep. 2017 (CEST)
Danke Rotkaeppchen68. — Raymond Disk. 09:11, 21. Sep. 2017 (CEST)
Zu letzteren ist zusagen, dass diese unterschiedlich beschaltet sind. Es sind nicht nur einfache Spulen. Sie können Abgriffe der Drahtwicklung haben und separate Spulen beinhalten, also vergleichbar eines Transformators beschaltet sein. Ihre Kunststoffspulenträger sehen bis zu 8 Anschlüsse zur Leiterplatte vor. Das Schirmgehäuse hat weitere Anschlüsse auf Masse. haben bis 8 Ihre Kopplung und Induktivität wird durch drehen am Ferrit, der hier farbig gekennzeichnet ist, eingestellt. Um den Ferrit nicht durch Brechen zu beschädigen und durch in die Nähe gebrachte Metalle die Eigenschaften zu beeinflussen, werden Kunststoffschraubendreher dafür benutzt. Das Wachs, das die Ferrit-Madenschraube sichert, wird durch leichtes Erwärmen verflüssigt. --Hans Haase (有问题吗) 10:47, 21. Sep. 2017 (CEST)
Stahlschraubendreher sind auch deswegen ungeeignet, weil sie beim Einstellen durch ihre eigene Permeabilität die Induktivität verfälschen. Bei Röhrenfernsehgeräten kommt Hochspannung und ggf. fehlende Netztrennung dazu, weswegen es Abgleichbesteck aus Kunststoff und neuerdings aus Keramik gibt. --Rôtkæppchen₆₈ 11:13, 21. Sep. 2017 (CEST)
Das verkürzte ich auf das Wort „beeinflussen“. Danke, dass Du es erklärst. --Hans Haase (有问题吗) 11:33, 21. Sep. 2017 (CEST)

Anzahl der Buchstaben im Mittelteil Bremerhavener Kfz-Kennzeichen[Quelltext bearbeiten]

Weiß jemand, wie viele Buchstaben im Mittelteil Bremerhavener Kfz-Kennzeichen verwendet werden, und welche es sind? --212.114.254.203 23:41, 20. Sep. 2017 (CEST)

Nach Liste aller deutschen Kfz-Kennzeichen mit einer Gebietseinteilung sind in Bremerhaven die Kennzeichen von HB-A 1000 bis HB-Z 9999 erlaubt, also in diesem Fall nur ein Buchstabe, aber es dürfen alle benutzt werden. --Ali1610 (Diskussion) 23:45, 20. Sep. 2017 (CEST)
Gibt es in Bremerhaven überhaupt Kfz-Kennzeichen mit B, F, G, I, O oder Q im Mittelteil? Und was ist der letzte Buchstabe des deutschen Alphabets, der in Bremerhaven überhaupt im Mittelteil eines Kfz-Kennzeichens vorkommt? --212.114.254.203 23:50, 20. Sep. 2017 (CEST)
Frage 1: keine Ahnung. Frage 2: Das wäre dann das Z... --Ali1610 (Diskussion) 00:09, 21. Sep. 2017 (CEST)
@Ali1610: Diese Aufteilungen sind im Zeitalter schneller Datennetze und Kennzeichenmitnahme hinfällig. --Rôtkæppchen₆₈ 23:57, 20. Sep. 2017 (CEST)
@Rotkaeppchen68: Naja, unsinnig vielleicht, aber praktiziert werden sie anscheinend noch...? Bei mir im Landkreis erhält man bei Zulassung eines Fahrzeugs mit beliebigem Kennzeichen auch automatisch eins mit L-X? 1000 bis L-X? 9999... Bei meienr letzten getätigten Zulassung 2013 war es noch L-XC, ich sehe aber mittlerweile auch schon einige mit L-XD oder L-XE hier herumfahren. Aber natürlich noch deutlich mehr wie mich mit Altkennzeichen ;) --Ali1610 (Diskussion) 00:06, 21. Sep. 2017 (CEST)
Du kannst selbst suchen, welche Buchstaben und Kombinationen möglich sind: Wunschkennzeichen-Reservierung in Bremerhaven. --BlackEyedLion (Diskussion) 00:15, 21. Sep. 2017 (CEST)
Mag sein, trotzdem steht da bei Schritt 1.1: "Folgende Kombinationen sind möglich: 1 Buchstabe mit 4 Ziffern" - exakt das, was auch der Artikel sagt. HB-AA 1111 ist demnach z.B. nicht möglich! --Ali1610 (Diskussion) 00:18, 21. Sep. 2017 (CEST)
Es scheint mir dem Fragesteller darum zu gehen, ob wirklich alle Buchstaben möglich sind. Auf der Seite kann er prüfen, ob er für jeden Buchstaben ein Kennzeichen reservieren kann. --BlackEyedLion (Diskussion) 00:37, 21. Sep. 2017 (CEST)

Warum gibt es in der Freien Hansestadt Bremen keine Kfz-Kennzeichen mit zwei Buchstaben im Mittelteil und vier Ziffern? --212.114.254.203 00:00, 21. Sep. 2017 (CEST)

Weil die Hansestadt Bremen aus sonstwelchen Gründen der Stadt Bremerhaven diesen Kennzeichenbereich zugeteilt hat. Abgrenzung? Besser Unterscheidbarkeit? Wenig verwendete Nummern vergeben? --Ali1610 (Diskussion) 00:08, 21. Sep. 2017 (CEST)
Was hat die Frage mit dem Thema Anzahl der Buchstaben im Mittelteil Bremerhavener Kfz-Kennzeichen zu tun? --BlackEyedLion (Diskussion) 00:15, 21. Sep. 2017 (CEST)

Hey, in vielen Zulassungsbezirken gibt es keine Unterscheidungszeichen mit Umlauten. Von daher meine ich, haben Umlaute bei den dortigen Schildermachern nichts zu suchen. Einwände? --212.114.254.203 00:44, 21. Sep. 2017 (CEST)

Es gibt LKW-Fahrer und ihnen nahestehende Menschen mit Umlauten im Namen. Außerdem werden „unmögliche“ Autokennzeichen gern in Film- und Fernsehproduktionen genutzt. --Rôtkæppchen₆₈ 00:50, 21. Sep. 2017 (CEST)
Was hat die Frage mit dem Thema Anzahl der Buchstaben im Mittelteil Bremerhavener Kfz-Kennzeichen zu tun? --BlackEyedLion (Diskussion) 00:59, 21. Sep. 2017 (CEST)

Wohin mit den Schuhen beim Zelten?[Quelltext bearbeiten]

Ich überlege gerade, ein Zelt zu kaufen. Im Angebot habe ich eines gefunden, das quasi ein Vordach hat, aber kein Vorzelt. Das heißt, wenn man die Schuhe außerhalb des Innenzelts ablegen möchte, könnten sie angeregnet werden.

Wenn man eh nur einige Tage und bei warmer Witterung zelten gehen möchte - verschlechtern dann nasse Schuhe im Innenzelt das Klima überhaupt merkbar?

Was ist dann eine geschickte Lösung? Die Schuhe in Plastiktüten stecken, damit sie draußen nicht angeregnet werden bzw. drinnen etwas trocknen können, ohne dass das Wasser oder der Dreck im Zelt landen?

Oder sollte man gleich nur Zelte mit Vorzelt kaufen?--109.43.1.229 00:02, 21. Sep. 2017 (CEST)

Ich versteh das Problem nicht, wenn die Schuhe eh mit nach drinnen sollen?
In erster Linie ginge es mir darum, dass die feuchtigkeitsempfindlichen Innenseiten der Schuhe nicht nass werden. --2003:72:6D1A:8600:A467:F3F4:B77B:F6B1 00:04, 21. Sep. 2017 (CEST)
Ich frage, weil ich nicht weiter camping-erfahren bin. Ich hatte mir gedacht, dass ich einfach Jacke, Schuhe usw. im Zelt lagern würde (der Platz würde ausreichen). Meine Bedenken waren dann aber dahingehend, dass dann die evtl. bereits nassen Schuhe Feuchtigkeit ins Zelt bringen. Und ich frage mich, ob das eher sehr unangenehm oder eher kaum bemerkbar ist...--109.43.1.229 00:08, 21. Sep. 2017 (CEST)
Wahrscheinlich atmest und schwitzt Du mehr Feuchtigkeit aus als die Schuhe. Ich hab zwar nur zu Bundeswehrzeiten gezeltet, aber die Stiefel waren immer im Zelt. --Rôtkæppchen₆₈ 00:21, 21. Sep. 2017 (CEST)
Ah, das klingt gut :-) Danke! --109.43.1.229 01:07, 21. Sep. 2017 (CEST)
Sehen das andere auch so?--109.43.1.229 01:14, 21. Sep. 2017 (CEST)
In einem Zelt drin hast du ohnehin eine sehr hohe Luftfeuchte (ca. 95% wage ich zu behaupten). Nasse Kleider und nasse Schuhe spielen da eine sehr kleine Rolle. Nasse Schuhe hätte ich wegen dem Geruch aber lieber nicht im Innenzelt, aber besser unter dem Vorzelt. Am Morgen, während dem Frühstück und vor dem Packen: Die Schuhe nach draussen stellen, ebenso den Schlafsack aufs Zelt legen und auslüften.--Keimzelle talk 01:15, 21. Sep. 2017 (CEST)
Ob mit oder ohne Vorzelt: Schuhe gehören nie-nie-niemals in Plastiktüten. Gruß --MrsMyer (Diskussion) 02:44, 21. Sep. 2017 (CEST)
+1 – Schuhe immer unverpackt und ins Zelt und natürlich an der Fußseite lagern und nicht neben dem Kopf. Wenn du lange Wander- oder Fahrradtouren machst und dich abends im Wald in die Büsche schlägst ist ein Vorzelt evt. besser (aber auch schwerer), weil du dann (Fahrrad)taschen, Kochzeugs etc. dort draußen lagern kannst und einen Regentag (und noch einen Regentag) bequemer überstehst. (Merke: NIEMALS Nahrungsmittel im Vorzelt oder draußen lagern, weil Einladung für Mäuse, Wildschweine und andere Tiere. Ich habe in Kanada mal Leute getroffen, die mit ihren zum Glück griffbereiten Nahrungsmitteln einen Bären abgelenkt haben: Das Zeug in die eine Richtung in die Nähe des Bären geworfen und in die Gegenrichtung ausgebüxt...)
Wenn du doch nachts die Schuhe außerhalb des Zeltes lagerst solltest du sie in bestimmten Ecken der Welt morgens untersuchen, bevor du sie anziehst, ob es sich Käfer oder kleine Schlangen in so einer schnuckeligen kleinen Höhle mit Restwärme bequem gemacht haben.
Es kommt halt auch drauf an, was du mit deinem Zelt machst. Wenn es nur im Vorgarten oder auf einem Campingplatz steht hast du eh keine Probleme. Wenn du dich aber länger in der Natur aufhältst bleibt es nicht aus, dass auch mal Dreck ins Zelt kommt und dass du nicht jeden Tag duschst sondern dich freust, wenn du mal einen Bach oder einen kleinen See erreichst und einen Waschtag (für Hose, Hemd, Haut und Haar) einlegst.
Zum Thema Feuchtigkeit: Ich hatte lange ein nichtimprägniertes Stoffzelt für zwei Personen mit einem davon getrennten Plastiküberdach. Zwischen Zelt und Überdach war eine Handbreit Luft und diese wurde sehr gut ausgetauscht, weil das Überdach auch eine Handbreit über dem Boden endete. Der Eingang war zweiteilig. Man konnte nur mit Gaze verschließen oder stattdessen mit Plastik, wahlweise auch eine Seite Sichtschutz und die andere offen oder mit Gaze. Das Überdach war so designt, dass auch noch ein kleines Vorzelt damit entstand. Ich hatte nie Luft- und Feuchtigkeitsprobleme. Weiß nicht, ob es sowas noch gibt, aber damit hatte ich jahrzehntelang sehr gute Erfahrungen. Es ist halt etwas schwerer als die kleinen Kuppeln. Aber mittlerweile sind ja Schlafsäcke und Isomatten derart leicht geworden, dass man das in Kauf nehmen kann- --2003:46:A52:5200:E22A:82FF:FEA0:3113 03:02, 21. Sep. 2017 (CEST)
AHHHRG! Kein Essen mit ins Zelt nehmen in Kanada !! auf jedem Camping ground in Kanada gibt es spezielle Boxen in denen man sein Essen aufbewahren soll. Die Bären kennen die Boxen und wissen das Sie da nicht rankommen. Dann schnüffeln Sie weiter und wenn Sie dann Essen in einem Zelt riechen wird's kuschlig wenn der Bär zum Abendessen reinkommt. Das kriegt man in Kanada auch immer von den Park Rangern eingebleut wenn man sich anmeldet. Ansonsten Schuhe natürlich ins Zelt, dann krabbeln nachts auch keine Tierchen rein. Degmetpa (Diskussion)
Du hast völlig recht, aber wir haben hier ein Mißverständnis. Der Vorfall ereignete sich nicht auf einem Camping ground. Das Bären, die bereits zu sehr an Menschen gewöhnt sind diese Plätze sehr gerne abklappern ist bekannt. --2003:46:A52:5200:E22A:82FF:FEA0:3113 20:35, 21. Sep. 2017 (CEST)
Schuhe in Plastiktüte als Regenschutz ist sogar eine sehr gute Idee, aber natürlich nicht verschlossen, sondern als "Shoeport" mit einem Stock zum Lüften offengehalten, das hält auch Tau ab. Notfalls kann man aber auch einfach zwei Stöcke in den Boden stecken und die Schuhe mit den Öffnungen nach unten drüberstülpen, dann können sie auslüften und regnen trotzdem nicht voll. Je nach Giebelform kann man sie auch darunter aufhängen, was Tierchen abhält. Ja, und natürlich nach draußen, weil sie sonst wegen der hohen Luftfeuchtigkeit im Zelt nicht trocknen. --78.53.147.169 08:05, 21. Sep. 2017 (CEST)
In den allermeisten Fällen ist ein Zelt mit Vorzelt besser. Selbst in den Fällen wo man auf eigentlich das Gewicht achten müsste. Weil ein Vorzelt hat gerade bei Regen sein Vorteile. Du schleppst viel weniger kalte Nässe ins Zelt rein, weil am eben die Möglichkeit hat die Sachen (Darunter fallen auch die Schuhe) abtropfen zu lassen bevor man sie ins Zelt nimmt. Und gegen allgegenwärtige Innen-feuchte hilft eigentlich nur das Innenzelt. Wer auch nur ein bisschen Komfort möchte, kauft sich ein Zelt mit Vorzelt und Innenzelt.--Bobo11 (Diskussion) 08:18, 21. Sep. 2017 (CEST)
Hilleberg baut sehr leichte und sehr dauerhafte Zelte, die trotzdem mit dem nötigen Komfort und Stauraum daherkommen. Bei Hilleberg kann man davon ausgehen, dass "2 Personen" auch wirklich "2 Personen mit kompletter Trekking-Ausrüstung" bedeutet. Dafür kosten sie auch Geld. Ich schwöre immer noch auf mein Hilleberg Akto, 2004 gekauft.--Keimzelle talk 12:27, 21. Sep. 2017 (CEST)
Es gibt kleine Kuppelzelte wo man gerade so zu zweit reinpasst. Die sind eher zum Wandern. Wenn man mehr Platz hat nimmt man ein Zelt wo man fast stehen kann und wo zwischen Aussenzelt und Innenzelt noch viel Platz ist. Z.b. sowas. --85.212.235.54 10:27, 21. Sep. 2017 (CEST)
So ein ähnliches hatte ich selbst ca. 20 Jahre. (Ein-, zweimal im Jahr ein paar Tage benutzt). Das gibt es heute viel günstiger. --Tommes  15:43, 21. Sep. 2017 (CEST)

So ziemlich alle Zelte haben eine Apsis und da lasse ich normalerweise meine Schuhe stehen, es sei denn, es regnet Bindfäden, dann kammen sie ins Zelt. Alternative: die Schuhe an den Senkeln in der Absis aufhängen, --Elrond (Diskussion) 16:49, 21. Sep. 2017 (CEST)

Danke für die vielen Antworten! Der Plan wäre eigentlich, nur selten und nur auf Campingplätzen oder im eigenen Garten zu zelten. Ein Vorzelt wäre besser, aber vielleicht ist es dann auch nicht unbedingt nötig, mit dem Auto in der Nähe.--109.43.1.229 19:39, 21. Sep. 2017 (CEST)

Nein, das ist dann auch nicht unbedingt nötig. Leg deine Schuhe in den Kofferraum und lauf in Flipflops wieder zum Zelt. Warum schreibst du das eigentlich nicht gleich, dass dein Auto quasi neben dem Zelt steht? --2003:46:A52:5200:E22A:82FF:FEA0:3113 01:17, 22. Sep. 2017 (CEST)

21. September 2017[Quelltext bearbeiten]

Paternosteraufzüge in Polen[Quelltext bearbeiten]

Ist es richtig, dass alle Paternosteraufzüge in Polen sich in ehemals deutschen Gebieten befinden? --212.114.254.203 08:23, 21. Sep. 2017 (CEST)

Sofern die Auflistung in pl:Dźwig_okrężny vollständig ist, scheint das zu stimmen, ja. --KnightMove (Diskussion) 10:06, 21. Sep. 2017 (CEST)
Ja, ich würde das auch so sehen. Ist der Pasternosteraufzug nicht irgendwie auch was typisches Deutsches?--Leif (Diskussion) 14:09, 21. Sep. 2017 (CEST)
Hier ist der Schwerpunkt zwar in D und A, es werden aber auch andere Länder erwähnt. --Elrond (Diskussion) 17:07, 21. Sep. 2017 (CEST)
Zumindest das Gebäude des Schlesischen Sejms wurde zu einer Zeit erbaut (1925–29), als Kattowitz zu Polen gehörte. Nicht ganz ausgeschlossen ist natürlich, dass der Paternoster erst zwischen 1939 und 1945 eingebaut wurde (als das Gebäude, wie mit Google Translate verrät, den Sitz des Gauleiters für Oberschlesien beherbergte). Daneben wird auch noch ein zweiter Aufzug in Kattowitz erwähnt, allerdings ohne Artikel über das Gebäude. Die anderen genannten Städte gehörten bis 1945 durchgängig zu Deutschland oder zur Freien Stadt Danzig. --slg (Diskussion) 17:22, 21. Sep. 2017 (CEST)
@Elrond: das stimmt, aber bis auf ein paar Aufzüge in Skandinavien, Benelux und Osteuropa sind das ironischerweise hauptsächlich Gebiete, die historisch zu Deutschland und Österreich gehörten....--Leif (Diskussion) 21:07, 21. Sep. 2017 (CEST)

Nutzung von ehemaligen BOS-Frequenzen als künftige Rundfunkfrequenzen[Quelltext bearbeiten]

Wäre es denkbar, dass ehemalige BOS-Frequenzblöcke künftig für DAB+ oder DRM+ genutzt werden, wenn gewisse Hörfunksender wegen Frequenzmangels nur so digitalisert werden können, und niemand anders diese Frequenzen braucht? Immerhin gibt es bei DAB+ einen Kanal 13, der weder primär noch sekundär dem Rundfunk zugewiesen ist. --212.114.254.203 08:35, 21. Sep. 2017 (CEST)

Und warum ist es bei DAB+- und DRM+-Empfängern nicht ganz so kritisch, ob BOS-Frequenzen eingestellt werden können? --212.114.254.203 08:55, 21. Sep. 2017 (CEST)

Digitale Übermittlung lässt sich einfacher und wesentlich sicherer verschlüsseln. Da Speicher heute fast nichts mehr kostet, wäre es möglich wie im Militär ein One-Time-Pad zu benutzen, also denselben Schlüssel nur einmal zu verwenden, um Brechen der Verschlüsselung, also durch Mehrfachbenutzung Hinweise zum Entschlüsseln zu geben und zukünftiges Mitlesen/Mithören zu ermöglichen. Bisherige zivile Verschlüsselung hat nur wenige Bit Schlüssellänge, die wiederbenutzt wird und sich früher ständig wiederholte. So wird beim WEP-verschlüsselten WLAN der WEP-Schlüssel anfangs unverschlüsselt übertragen und kann mitgelesen werden. Danach wird der Datenstrom und gegen den sich wiederholenden Schlüssel im XOR-Verfahren codiert. (Das bedeutet ist im Schlüssen eine 1, wird bei den Daten das Bit geändert 0→1 bzw. 1→0. Zwischen Ver- und Entschlüsseln ist dabei kein Unterschied. Dabei fruchtet bei unkomprimierten Daten auch der Leerzeichenangriff = Blank attack, wenn Nullen übermittelt werden, wird der Schlüssel offen sichtbar übermittelt.) Daher könnte der BOS-Funkempfang ebenso mit dem Radio zusammen ausgestrahlt werden, wenn er ausreichend verschlüsselt ist. Nur die Verbindung zurück würde in diesem Fall eine getrennte Infrastruktur benötigen. Wegen den Reichweiten ist Relaisbetrieb üblich. --Hans Haase (有问题吗) 09:53, 21. Sep. 2017 (CEST)

Flug nach Puerto Rico[Quelltext bearbeiten]

Eine Bekannte muss am Samstag (übermorgen, 23.09.2017), ersatzweise zum nächstmöglichen Termin, unbedingt nach SJU Puerto Rico fliegen, Hurrikanschäden hin oder her. Sie hat schon seit langem eine Buchungsbestätigung von Opodo (Kombination Flug nach Franfurt, von dort mit Condor nach SJU). Es gibt widersprüchliche Informationen darüber, ob der Flug FRA-SJU stattfindet oder (wg. Schäden auf dem Zielflughafen) stattfinden kann. Auf jeden Fall kann man ihn heute noch auf der Webseite von Condor noch buchen, und es steht dort auch kein Hinweis auf eine mögliche Anullierung wg. Hurrikan Maria. Vorsorglich bitte ich um Info, was im Fall einer (kurzfristigen) Annulierung getan werden kann: Ist Opodo oder Condor Ansprechpartner? Muss Opodo oder Condor auf Verlangen auf den nächstmöglichen Flug nach SJU, auch mit anderen Airlines, kostenlos (oder kostenpflichtig?) umbuchen? Rücktritt von der Reise ist keine Option, sie muss dort hin, auch wenn's extra kostet (aber natürlich nicht tausende €). --Ratzer (Diskussion) 10:10, 21. Sep. 2017 (CEST)

Laut dieser Seite sind Flüge vom 23.09. (noch) nicht betroffen. Für Aukünfte betreffend eventueller Streichungen oder Verschiebungen ist grundsätzlich die Airline der beste Ansprechpartner, es ist allerdings durchaus zu erwarten, dass es bei Anrufen dort zu langen Wartezeiten kommt, ist in solchen Situationen durchaus normal. Feür eventuelle Umbuchungen oder Stornierungen ist das Reisebüro bzw. in Deinem Fall das Reiseportal Opodo der erste Ansprechpartner. Zum einen haben die in der Regel eine Servicegebühr kassiert und sollen dafür jetzt ruhig auch für Dich tätig werden. Es ist zum zweiten aber auch so, dass Opodo den Zugriff auf die Buchung verlieren kann, wenn die jeweilige Airline nun eine kostenfreie Umbuchung vornimmt, und das wollen die in der Regel nicht.
Eine Umbuchung auf eine andere Airline macht in dieser Situation übrigens nur wenig Sinn. Wenn die Condor wegen Schäden nicht starten und landen kann, kann eine andere Airline das auch nicht. Und lass Dich bei Opodo bitte nicht am Telefon abwimmeln, dass Du Dich an die Airline wenden sollst, das machen die Servicecenter-Mitarbeiter von Reiseportalen leider gerne, weil sie nur allzu häufig keine Ahnung von dem haben, was sie da tun… GrußSpuki Séance 12:29, 21. Sep. 2017 (CEST)
Danke @Spuk968: Eine Umbuchung auf eine andere Airline wäre dann sinnvoll und sogar notwendig, wenn beispielsweise erst ab 25. September wieder geflogen werden kann, Condor aber nicht Montags (und auch nicht Dienstags) diese Strecke bedient.--Ratzer (Diskussion) 14:55, 21. Sep. 2017 (CEST)
Ah, okay… Das hatte ich nicht bedacht. Allerdings ist Condor nicht zwingend verpflichtet, auf eine andere Airline kostenfrei umzubuchen, bzw. es hängt durchaus auch davon ab, ob es entsprechende Vereinbarungen gibt. Codeshare-Partner könnten angeboten werden, Andere Airlines, die nicht mit Condor in einer Allianz sind oder mit denen es kein Interline-Agreement gibt, können in der Regel nicht angeboten werden. Es kann also durchaus sein, dass man dann auf den nächsten regulären Flug der Condor umbuchen muss. Dies alles sollte man dann aber mit der Condor selbst besprechen, die Mitarbeiter der Service-Hotline sollten schon entsprechende Informationen parat haben. GrußSpuki Séance 17:00, 21. Sep. 2017 (CEST)

Puerto Rico wird laut NBC News möglicherweise monatelang keinen Strom haben. Es ist fraglich, ob die Flughäfen unter solchen Bedingungen überhaupt in Betrieb bleiben können. Im Moment sind sie offenbar alle zu [15]. --Stilfehler (Diskussion) 19:50, 21. Sep. 2017 (CEST)

Schulden eintreiben durch Selbsbedienung?[Quelltext bearbeiten]

Mein WG-Mitbewohner schuldet mir seit vielen Wochen 300 Euro. Dabei handelt es sich um den Mietzins für 09/2017. Um mich zu ärgern oder auszunutzen zahlt er nicht. Er hat aber das Geld zur Verfügung. Könnte ich ungefragt und legal das Geld aus seiner Geldbörse nehmen (Pfandrecht des Vermieters)? --109.43.2.181 10:26, 21. Sep. 2017 (CEST)

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Ich glaube nicht, dass ein Pfandrecht bedeutet, dass du es an dich nehmen darfst. Du teilst dem Mieter schriftlich mit, was alles gepfändet ist (kann auch Geld sein). Diese Dinge darf er dann auch nicht mehr aus der Wohnung nehmen. --85.212.235.54 10:35, 21. Sep. 2017 (CEST)
Davon ist dringend abzuraten. Am rechtlich richtigen Vorgehen hindert Dich kaufmännisches und juristisches Wissen, wie man Inkasso macht. Da gibt es aber Dienstleister, außerdem steht Dir der Weg zum Gericht frei, wenn Du die dritte Mahnung rechtswirksam zugestellt hast. --Hans Haase (有问题吗) 10:36, 21. Sep. 2017 (CEST)
Mach das nicht. Du darfst dann die 300 Euro zurückzahlen und noch Geldstrafe, Gerichtskosten und Deinen und des Bestohlenen Anwalt. Anträge auf Mahnbescheid gibt es in jedem Schreibwarenladen. --Rôtkæppchen₆₈ 12:07, 21. Sep. 2017 (CEST)

Entferne das Fenster bei seinem Zimmer. Das motiviert schneller. --2A02:1206:45B4:BBE0:5431:51EE:4073:57C4 10:41, 21. Sep. 2017 (CEST)

Ob sich das über die Heizung rechnet? --Hans Haase (有问题吗) 11:19, 21. Sep. 2017 (CEST)
Falls er handwerklich nicht geschickt ist würd ich ihm eventuell einfach das Heizkörperventil abschrauben. Aber nicht das Fenster, sonst lässt er einfach die Tür offen und ihr müsst in ddn anderen Zimmern viel mehr heizen. --MrBurns (Diskussion) 13:39, 21. Sep. 2017 (CEST)

Ändere einfach das WLAN-Passwort und gib es erst raus, wenn Du Dein Geld hast. Realwackel (Diskussion) 12:29, 21. Sep. 2017 (CEST)

Der säumige Untermieter kennt WPS und hat ein Patchkabel sowie ein internetfähiges Handy. --Rôtkæppchen₆₈ 12:49, 21. Sep. 2017 (CEST)
Er lässt dich einfach wegen Entwendung oder Diebstahls anzeigen. Und deine Behauptung, er schulde dir Geld, kommt dann bei den Behörden wie eine jämmerliche Schutzbehauptung an. Sie haben ja vom Schuldverhältnis ja noch keine Ahnung. Und ja, ein Pfand erhältst du entweder, wenn eine Behörde dich ermächtigt, oder wenn der Schuldner ein Pfand übergeben möchte.--Keimzelle talk 13:33, 21. Sep. 2017 (CEST)
Wohl eher wegen Unterschlagung. Ich wäre mir aber nicht sicher, ob er sich auch strafbar macht, wenn er die 300€ gar nicht hat oder eventuell gar kein Geld hat. --MrBurns (Diskussion) 13:39, 21. Sep. 2017 (CEST)
Alles wesentliche wurde bereits gesagt; also Finger weg von Diebstahl und Unterschlagung (ohne an dieser Stelle abschließend zu klären, ob dir als WG-Mitbewohner das Vermieterpfandrecht zusteht und ob es den Geldbeutel bzw. das darin befindliche Bargeld umfasst). Wenn du allerdings den Klageweg beschreiten willst, dann brauchst du vorher NICHT drei Mahnungen rechtswirksam zuzustellen. Das gehört zu den unausrottbaren Gerüchten des deutschen Rechtswesens. Schon die erste Mahnung setzt den Schuldner in Verzug; in vielen Fällen tritt Verzug sogar ohne Mahnung ein. Und die Klageerhebung selbst hat ebenfalls diese Wirkung. Verzug ist zudem gar keine Voraussetzung für eine Klageerhebung, sondern lediglich Fälligkeit. Klagt man vor Eintritt des Verzuges, riskiert man lediglich, unter Umständen auf den Kosten sitzen zu bleiben.
@Keimzelle: Ein Pfandrecht kann auch kraft Gesetzes entstehen: Das Vermieterpfandrecht ist ein Beispiel dafür. --Snevern 14:17, 21. Sep. 2017 (CEST)
+1, besonders was die Aussage der drei Mahnungen des hoppelnden Jura-Experten betrifft. --2003:75:AF10:4900:5449:8B07:8AE6:4F9F 15:39, 21. Sep. 2017 (CEST)
-1 für den Quatsch mit der Klage. Man druckt sich den Mahnantrag aus, schickt ihn an das zuständige Gericht und wartet ab. --85.212.235.54 16:00, 21. Sep. 2017 (CEST)
Die Beantragung eines Mahnbescheides ist eine Form der Klageerhebung. Vorteilhaft, wenn nicht mit einer Reaktion des Gegners gerechnet wird, weil schneller und billiger. Nachteilig, wenn der Gegner Widerspruch einlegt, weil dann doch wie bei der regulären Klageerhebung eine Anspruchsbegründung geschrieben und ein streitiges Verfahren durchgeführt werden muss - zu den gleichen Kosten wie sonst auch, aber durch den Umweg über den Mahnbescheid langsamer. --Snevern 16:05, 21. Sep. 2017 (CEST)
+1, Mahnbescheid ist bei dem Pipifax das Mittel der Wahl und gleichbedeutend mit Klagerhebung. Der Gegner muss dann reagieren.--2003:75:AF10:4900:5449:8B07:8AE6:4F9F 16:29, 21. Sep. 2017 (CEST)

Finde den Fehler[Quelltext bearbeiten]

Wie jetzt erst bekannt gab es am 1. Februar 2017 im Bahnhof Gruiten einen Vorfall, bei dem ein ICE beinahe auf eine für eine Stunde auf Reserve abgestellte halbe Regionalbahn auffuhr. Durch eine Notbremsung kam der ICE glücklicherweise 15 Meter vor dem Hindernis zum stehen. Und auch das nur, weil er statt mit üblichen 120 km/h nur mit 80 km/h die Durchfahrt vornahm und der Triebfahrzeugführer auf Sicht sofort reagierte. Eine Katastrophe mit vielen Verletzten und wahrscheinlich Toten wurde gerade noch vermieden.

Zuvor hat der zuständige Fahrdienstleiter, eine Störung vermutend, das Einfahrsignal, welches aufgrund der Achszählung automatisch auf Rot gestellt war, manuell auf grün gestellt. Näheres schildert der jetzt veröffentlichte offizielle Untersuchungsbericht. Es läuft natürlich darauf hinaus, dass der Fahrdienstleiter Vorschriften schuldhaft verletzt hat (und das es Kommunikationsfehler gegeben hat), aber als Laie stellt sich mir die Frage: Welcher Idiot kommt eigentlich auf die Idee eine Stunde lang eine Regionalbahn auf einem ICE-Durchfahrtgleis zur späteren Verwendung "parken" zu lassen? Ist so etwas wirklich üblich? Benutzerkennung: 43067 11:45, 21. Sep. 2017 (CEST)

Das Problem liegt wohl eher in der manuellen Freigabe der vermeintlich freien Strecke. Was wäre, wenn der Zug liegengeblieben wäre? --Hans Haase (有问题吗) 11:48, 21. Sep. 2017 (CEST)
Da wäre nichts passiert, denn der Fahrdienstleiter hatte sich ja vergewissert, dass der betreffende Zug sein Stellwerk passiert hat und damit die Strecke geräumt hatte. Er hat sogar die Schlussleuchten des Zuges geprüft und kam zu dem Schluss, dass damit auch kein "verloren gegangenes" hinteres Zugteil mehr auf der Strecke sein konnte.
Er hat aber gegen die Vorschrift verstoßen sich von der freien Strecke durch Sichtung persönlich zu überzeugen. Wie das in der Praxis vonstatten gegen soll, wenn der Streckenabschnitt wie hier einige Kilometer vom Stellwerk entfernt liegt, bleibt offen. Ich gehe davon aus, dass er seinen Posten nicht verlassen durfte und auch kein HiWi zur Verfügung stand. Dass ein zweiter, abgekoppelter Zug auf dem Gleis stehen gelassen wurde, hat man ihm im Gegensatz zur Vorwoche auch nicht per Meldebuch mitgeteilt. Laut Vorschrift hätte er auch den durchfahrenden Zug anrufen und dort nachfragen sollen, aber auf die Idee ist er wohl nicht gekommen. Benutzerkennung: 43067 12:55, 21. Sep. 2017 (CEST)
@Morty: das ist relativ einfach. Der erste Zug durchfährt den gestörten Block mit Fahrt auf Sicht. Da hat der Fahrdienstleiter geschlammt, nicht bei der Rückstellung des Achszähler, sondern weil er nach dem Rückstellen den Prozess nicht eingehalten hat. Das der erste Zug eben so zu fahren hat, dass er vor allfälligen Hinternissen anhalten könnte (im Fall dass es eben keine Störung war, sonder das Gleis eben noch belegt ist). Diese Verständigung des ICE Lokomotivführer hat er eben nicht gemacht, sondern hat einfach das Signal auf Fahrt gestellt.--Bobo11 (Diskussion) 13:51, 21. Sep. 2017 (CEST).
Wenn der unaufmerksam ist und etwas verwechselt, wäre die Katastrophe auch vorprogrammiert. --Hans Haase (有问题吗) 13:08, 21. Sep. 2017 (CEST)
In vielen Bahnhöfen gibt es nicht ausreichend Abstellgleise für "geparkte" Züge, die nach einem Aufenthalt weiter (oder zurück) fahren, ebensowenig wie es ausreichend freie Durchfahrtsgleise gibt. ICEs halten vielleicht nur an den Bahnhöfen größerer Städte, aber sie durchfahren auch kleine Provinzbahnhöfe. Da braucht es keinen Idioten - es bräuchte mehr Gleise. Und eigentlich bräuchte man noch nicht einmal die, weil man ja das Problem mit einem Signal lösen kann (solange die nicht manuell verstellt werden). --Snevern 12:13, 21. Sep. 2017 (CEST)
Wenn der eine "Zug" da parkt, dann muss der ICE zwangsläufig am Eingangssignal halten, bis der sich bequemt das Gleis freizumachen. Das hätte eine Haltezeit von einer halben Stunde für den ICE bedeutet, bevor die Regionalbahn fahrplanmäßig den Bahnhof verlassen hätte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies eine gewünschte oder inkaufgenommene Vorgehensweise war. Für verspätetete ICEs müssen üblicherweise selbst planmäßige Regionalzüge das Gleis freimachen. Benutzerkennung: 43067 12:55, 21. Sep. 2017 (CEST)
Im Untersuchungsbericht Abs. Ursachen: 1.3 AzGrT (Achszählerrückstellung) wurde betätigt, obwohl der hintere geflügelte Teilzug DPN 32490 im Gleisabschnitt verblieben war. Somit war das Gleis als technisch frei gespeichert. Die Sichtprüfung erfolgte nicht. Der Bahnhof wird vom Nachbarbahnhof Wuppertal-Vohwinkel ferngesteuert, was zur Überprüfung menschliche Kommunikation voraussetzt. Angemerkt, aber nicht in Verbindung zu Ursachen gebracht oder erwähnt: Es fand ein Software-Update einer Fahrstraßensteuerung/Zugsicherung statt. Technisch betrachtet: Die dort benutzte Zugsicherung scheint das Flügeln (hier bei Leerfahrt „Zugtrennung“) und Verstärken von Zügen nicht zu unterstützen. Daher kommt es zu manuellen Eingriffen, deren Fehler menschlichem Versagen überlassen werden, da technisch nicht abgedeckt. Die offenen Gegenfrage wäre: Wie viele gezählte Achsen wurden aus dem Achszähler gelöscht? Das hätte auffallen müssen wenn diese Zahl einsehbar sein sollte (?), da es sich um ein vielfaches der Achszahl eines Triebzuges handelt. Natürlich sehen Zugenden gekoppelter Treibzüge identisch aus. Da fällt wohl jeder drauf rein, denn der DPN 32486 fuhr als solcher weiter und ließ den DPN 32490 in Gleisabschnitt planmäßig zurück. (vgl. S. 9) Möglich wegen der identischen Zugnummer wurde das Gleis als vermeintlich fehlerhaft belegt freigegeben. (S. 10) Die Freigabe erfolgte nachdem der ICE-Triebzugführer die vor ihm liegende „Rotausleuchtung“ (das auf rot gestellte Signal) berichtete. --Hans Haase (有问题吗) 12:53, 21. Sep. 2017 (CEST)
Es hätte auch auffallen müssen, wenn wie bei Schiffen und Flugzeugen die GPS-Information des Fahrzeuges ständig übermittelt worden wäre. Das hätte den abgestellten DPN 32490 sichtbar gemacht. --Hans Haase (有问题吗) 13:14, 21. Sep. 2017 (CEST)
Technischer Unfug, GPS ist mit bis zu +/- 15 m für diese Einsatzzwecke zu ungenau. --2003:75:AF10:4900:5449:8B07:8AE6:4F9F 16:35, 21. Sep. 2017 (CEST)
Trifft auf die 20 Jahre alten SiRF 1 und 2 Chipsätze zu. Heute kann jedes mit GPS ausgestattete Smartphone mehr Genauigkeit als was ins Lichtraumprofil üblicher Bahnstrecken passen würde. --Hans Haase (有问题吗) 16:44, 21. Sep. 2017 (CEST)
Wieder Unsinn, die alten Signale hatten +/-30 m. Das DGPS-Korrektursignal macht es zwar besser, aber das stimmt nur am Ort des DGPS-Empfängers und ist meistens nicht mit im Zug.--2003:75:AF10:4900:5449:8B07:8AE6:4F9F 16:56, 21. Sep. 2017 (CEST)
Der 10 Jahre alte SiRF 3 schafft horizontal kleiner 2 bis 2,5 m.[16] Die andere Frage sind billigste RFIDs in Schiene und an Achsen, dann ist auch klar was gezählt wurde. Ist bisher wohl auch zu teuer gewesen? --Hans Haase (有问题吗) 17:01, 21. Sep. 2017 (CEST)
Eigentlich sinnlos hier noch drauf zu antworten, es geht um die Genauigkeit inklusive der Satellitenablage. --2003:75:AF10:4900:5449:8B07:8AE6:4F9F 18:24, 21. Sep. 2017 (CEST)

Blöde Frage: Wieviele solcher Beinahe-Unfälle, die es nicht in die Medien, wohl aber in Untersuchungsberichte schaffen, passieren wöchentlich oder monatlich? 2A00:1398:9:FB03:69B5:FA6:48F7:AA6E 13:58, 21. Sep. 2017 (CEST)

Würde mich auch interessieren. Wenn ich lese, dass ein kleinerer Bahnhof, in dem ein Zug auf dem Durchfahrtsgleis(!) eines Hochgeschwindigkeitszuges(!) parkt(!), über viele Kilometer ferngesteuert wird, und ich zudem annehmen muss, dass dieser Bahnhof nicht der einzige seiner Art ist, bei dem derartiges praktiziert wird, sind solche Vorfälle doch vorprogrammiert. Menschen machen Fehler, immer, früher oder später. Personalabbau kann nicht unbegrenzt durch Automatisierung kompensiert werden, denn auch Technik kann ausfallen und/oder fehlerhaft arbeiten. Die Bahn spielt da zu einem gewissen Grad mit unser aller Leben. IMHO ein Resultat der Privatisierung, mit der zwangsläufig eine Unternehmenspolitik einhergeht, die in hohem Maße auf die Steigerung der Anlegergewinne abzielt, und in der die Fahrgastsicherheit offenbar nicht oberste Priorität genießt... --Gretarsson (Diskussion) 14:12, 21. Sep. 2017 (CEST)
Der betroffene Bahnhof besitzt an der Strecke vier Gleise, wovon zwei regulär in der Richtung befahren werden und wahrscheinlich die anderen beiden für signalisierte Falschfahrten ertüchtigt sind. Das Gleis, auf dem der vordere Zug stand, mag das übliche Durchfahrtsgleis für die Richtung gewesen sein, es hätte aber noch drei andere Gleise für den ICE gegeben. Es hätte einfach nur eine andere Fahrstraße eingestellt werden müssen. --BlackEyedLion (Diskussion) 14:58, 21. Sep. 2017 (CEST)
Was ist das denn für eine Antwort? Man stelle sich vor, es wäre tatsächlich zum Unfall gekommen, bei dem es wahrscheinlich zahlreiche schwer Verletzte, womöglich sogar Tote gegeben hätte. Für die Opfer und deren Angehörige wäre es sicher sehr tröstlich gewesen, dass ja eigentlich noch drei Gleise für die Durchfahrt des ICE zur Verfügung gestanden hätten... --Gretarsson (Diskussion) 15:27, 21. Sep. 2017 (CEST)
Die Frage war, wie man dazu kommt, einen Zug auf einem Durchfahrtsgleich zu „parken“. Es wurde sogar schon behauptet, der ICE hätte ja den Bahnhof überhaupt nicht passieren können: „Das hätte eine Haltezeit von einer halben Stunde für den ICE bedeutet“. Natürlich hätte bei einem regulärer Verlauf der ICE nicht warten müssen, sondern wäre auf einem anderen Gleis gefahren. Interessanterweise handelt es sich bei dem Gleis sogar um ein Bahnsteiggleis (wobei es an dem Bahnhof auch echte Durchfahrtsgleise ohne Bahnsteig gibt). Es dürfte also nicht unüblich sein, dass auf dem Gleis ein Zug steht. Wie lange er dort steht, ist für den Unfall unerheblich. Damit der Unfall passiert wäre, wäre es nicht einmal überhaupt erforderlich gewesen, dass der erste Zug gestanden wäre, er hätte auch einfach langsam fahren können.
Ich fasse also zusammen: Die Person, die entschieden hat, den ersten Zug dort abzustellen, hat völlig üblich gehandelt und zum Unfall nicht schuldhaft (auch nicht fahrlässig) beigetragen. --BlackEyedLion (Diskussion) 16:55, 21. Sep. 2017 (CEST)
(Einschub) Ja, rein juristisch kann man das im konkreten Fall wohl so sehen. Ich wollte aber auf etwas ganz anderes hinaus, nämlich: Warum muss eine Regionalbahn überhaupt auf einem Gleis parken, auf dem üblicherweise ein ICE den Bahnhof mit 120 Sachen passiert, und das auf einem komplett ferngesteuerten Bahnhof, wo sich im Zweifel niemand ohne größeren Aufwand von der Korrektheit der Anzeigen im Stellwerk überzeugen kann? Das dieses Gleis einen Bahnsteig hat, macht übrigens diese Angelegenheit m.E. keinen Deut besser... --Gretarsson (Diskussion) 00:40, 22. Sep. 2017 (CEST)
Der sehe ich auch so. Der Fehler war, die Strecke ungeprüft freizugeben. Dies erfolgte wohl unter dem Druck, den aufgehaltenen ICE durchzulassen, was aber nicht möglich war. Warum der ICE nur etwa knappe 80 km/h fuhr ist entweder dem roten Signal oder dem ICE-Triebzugführer zu verdanken, der möglicherweise schon ahnte, dass manuell eingegriffen wurde. Hätte er Verspätung gehabt und auf die Tube gedrückt, wären die Folgen gleich in der Berichterstattung gelandet. --Hans Haase (有问题吗) 18:02, 21. Sep. 2017 (CEST)
Ich wiederhole die Frage: Wieviele solcher Vorfälle passieren wöchentlich oder monatlich? 129.13.72.197 18:30, 21. Sep. 2017 (CEST)
Beinahe??? Gibt es darüber eine Statistik? Hier ein paar zumindest verwandte Zahlen --89.0.161.174 18:59, 21. Sep. 2017 (CEST)
Die Untersuchungsberichte findet man hier, daran kann man abschätzen, wie oft so was vorkommt. Der Hauptfehler im vorliegenden Fall war, dass der Fahrdienstleiter nicht informiert war, dass der Zug in Gruiten geteilt wurde und der zweite Zugteil dort warten sollte - der Sonderfahrplan (es war ja eine außergewöhnliche Situation) fehlte im Ordner (Abschnitt 4.1.4). Eine Videoverbindung zwischen Stellwerk und Bahnhöfen scheint es nicht zu geben, damit wäre ja eine Überprüfung auf Sicht möglich gewesen. --Wrongfilter ... 19:14, 21. Sep. 2017 (CEST)
Eure Spekulationen und Meinungen in Ehren, aber warum lest Ihr nicht einfach den oben verlinkten Untersuchungsbericht? :-) Da steht doch alles drin. Ich komme nach Lesen zu dem Schluss, dass mangelnder Informationsfluss und mangelnde Dokumentationen/Regelungen/Anweisungen (in ihrer Verkettung) die Schuld an dem Beinahe-Unfall tragen. Der Bericht spricht an keiner Stelle von Fahrlässigkeit (oder gar schlimmeren Verhaltensweisen) irgendeiner der handelnden Personen. Mir ist nicht ganz klar, welche Fragen denn jetzt offen bleiben, außer die Fragen, vor denen selbst der Bericht kapituliert (z.B. warum die Information über die Zugteilung zum Zwecke der Zugbereitstellung nicht an den Fahrdienstleiter gelangt ist) und die daher wohl nie mehr beantwortet werden. Die Frage nach der Anzahl solcher Beinaheunfälle möge der beantworten, der entsprechende Statistiken kennt, hat aber mit dem hier besprochenen Vorfall direkt ja gar nichts zu tun. VG --Apraphul Disk WP:SNZ 19:27, 21. Sep. 2017 (CEST)
Es wurde ein Gleis freigegeben, das nicht frei war. In jedem neueren Zug wird geschaut wie sich die Fahrgäste verhalten, aber auf ein wesentliches Bahngleis eines ferngesteuerten Bahnhofes (oder Haltepunkt?) zeigt keine Kamera? Keiner hat den Zugführer von DPN 32486 gefragt ob er ein paar Achsen verloren hat. Eine Ampel im Straßenverkehr geht grundsätzlich rein auf Sicht. Da müssen auch Verkehrsteilnehmer, die nicht geräumt haben gesehen werden. Mit Bahnstrecken kann diese Eigenschaft nicht verglichen werden. Bei der Bahn ist das eher mit einem Falschfahrer vergleichbar, wobei die Chance auszuweichen bei null liegt. --Hans Haase (有问题吗) 19:53, 21. Sep. 2017 (CEST)
  1. Wenn du den Untersuchungsbericht zumindest grob überflogen hättest, wüsstest du, ob es um einen Bf oder um einen Hp geht.
  2. Wie kommst du jetzt eigentlich auf LSA/VSA/WLZ? Hat doch niemand was von geschrieben?
  3. Selbst wenn da eine Kamera wäre, könnte der Fdl aus Datenschutzgründen deren Bild nicht sehen…
--nenntmichruhigip (Diskussion) 20:01, 21. Sep. 2017 (CEST)
Hans, was willst Du denn jetzt sagen oder fragen? Dass der Zugführer des DPN 32486 hätte gefragt werden sollen, steht im Bericht. Und es steht da auch, warum das nicht geschah. Weiter: Gäbe es eine Kamerapflicht, hätte der Bericht sie erwähnt. Eine Verletzung einer solchen Pflicht erst recht. Worauf willst Du also hinaus? Welche Frage ist wirklich offen? Die reine Empörung darüber, dass dieser Beinaheunfall geschehen konnte, gehört in ein Forum oder einen Blog. :-) VG --Apraphul Disk WP:SNZ 20:25, 21. Sep. 2017 (CEST)
*BK* (reinquetsch) Nachtrag: Und was zum Teufel denn für Fahrgäste?? Der stehende Zug sollte erst eine halbe Stunde später abfahren. Der wird noch keine Fahrgäste innegehabt haben. Und wieso sollten überhaupt irgendwelche Fahrgäste irgendein besonderes Verhalten zeigen, wenn irgendwo vorne vorm Bahnhof ein Signal auf grün springt? *kopfschüttel* VG --Apraphul Disk WP:SNZ 20:35, 21. Sep. 2017 (CEST) Gestrichen. Blödes Missverständnis meinerseits. Sorry. --Apraphul Disk WP:SNZ 21:49, 21. Sep. 2017 (CEST)
Es geht nur darum warum ein belegter Gleisabschnitt ungeprüft freigegeben wurde. --Hans Haase (有问题吗) 21:11, 21. Sep. 2017 (CEST)
(BK) Das meint Hans nicht, so wie ich ihn verstehe. Seine Bemerkung geht darauf, dass die Fahrgastbereiche voll mit Überwachungskameras sind, aber der Fahrdienstleiter nicht die Möglichkeit hat, wichtige Gleisabschnitte über Video einzusehen. So was wird in dem Bericht überhaupt nicht angesprochen - gibt es Gründe, warum es solche Kameras nicht gibt? Und Hans: Die Freigabe erfolgte nach mittelbarer Prüfung und der Bericht sieht kein schuldhaftes Fehlverhalten des Fahrdienstleiters. --Wrongfilter ... 21:16, 21. Sep. 2017 (CEST)
Ja, danke. Der Irrtum dieser Prüfung war, dass der der Zug mit identischer Nummer weiter gefahren ist. Das Rücksetzen das Achszählers kann als übergangener Hinweis gesehen werden. Das Problem ist, dass da mit der Rest des Personals im Stellwerk von diesem geschaffenen Istzustand ausging. --Hans Haase (有问题吗) 21:34, 21. Sep. 2017 (CEST)
Fahrgastverhalten/Kamera: Stimmt, Wrongfilter. Sorry, Hans. Hab's oben als Unsinn markiert. VG --Apraphul Disk WP:SNZ 21:49, 21. Sep. 2017 (CEST)
Danke Dir für den Hinweis, ich denke weitere Leser haben es wohl anfangs auch so verstanden. --Hans Haase (有问题吗) 08:55, 22. Sep. 2017 (CEST)
Aus dem Untersuchungsbericht: „Nun stellt sich die Frage nach der sicherheitsrelevanten Bedeutung des S-FfZ. Der S-FfZ ist natürlich nicht allein für die sichere Durchführung des Bahnbetriebs und damit für die Vermeidbarkeit dieses Ereignisses bestimmt. Die Sicherheit im Bahnbetrieb wird in erster Linie durch sicherungstechnische Anlagen, deren ordnungsgemäße Bedienung und durch die sichere und konsequente Anwendung der betrieblichen Regeln gewährleistet.“ Dem stimme ich zu. Die Information an den Fahrdienstleiter ist nicht für die Sicherheit, sondern nur für den reibungslosen Betriebsablauf erforderlich. Die Sicherheit wird durch technische Maßnahmen sowie die richtige menschliche Reaktion darauf, nicht durch den Betriebsablauf sichergestellt. --BlackEyedLion (Diskussion) 20:30, 21. Sep. 2017 (CEST)
Deine Schlussfolgerung ist in der "Schärfe" nicht durch den Untersuchungsbericht gedeckt, denn der spricht von „S-FfZ ist (...) nicht allein und in erster Linie durch (...) Anlagen“ (Unterstreichung von mir). Der beim Fahrdienstleiter nicht vorliegende S-FfZ war selbstverständlich das erste Glied in der Verkettung. Und selbstverständlich dient es der Sicherheit, wenn ein Fahrdienstleiter weiß, wann wo ein Zug herumsteht. Hätte der Fahrdienstleiter von der Zugteilung gewusst, hätte er die Rotausleuchtung des Gleises sicherlich nicht angezweifelt. VG --Apraphul Disk WP:SNZ 20:55, 21. Sep. 2017 (CEST)
Warum sollte GPS zu ungenau sein? Auf welchem Gleis sich ein Zug befindet, ergibt sich fast sicher aus der eingestellten Fahrstraße. Es ist vor allem wichtig, wo sich der Zug im Verlauf des Gleises befindet. Das ist bei punktueller Zugbeeinflussung ohne GPS eben nur innerhalb der Streckenblöcke möglich. --BlackEyedLion (Diskussion) 20:32, 21. Sep. 2017 (CEST)
Heute ist es teils metergenau. Auf der Autobahn sagen heutige GPS auf welcher Spur man fährt. Es hatte aus militärischen Gründen eine Ungenauigkeit. 7,8 m sind aber laut Artikel GPS garantiert, der SiRF 3 ist mit 2 oder 2,5 je nach Modus und Bedingungen spezifiziert. Für parallel verlaufende Gleise wird das etwas schwammig, da Züge 3,15 m maximale Breite nach Lichtraumprofil der EBO haben. Es gibt aber recht einfache Korrekturen über Gyrosensoren, die für den Streckenverlauf eindeutig sind und jegliche messbaren Fehler an Schienen mitbekommen würden. Wären Drehgestelle damit ausgestattet, könnte man auf einige Fahrten gelber Schienenfahrzeuge verzichten. Den stehenden Triebzug im Bahnhof hätte man aber mit dem ältesten GPS als dort befindlich erkannt, da der dort für die, die es nicht wussten oder sahen, nichts verloren hatte. So macht sich alte Technik vom Faktor Mensch mit all dessen Fehlern und Unzulänglichkeiten abhängig. --Hans Haase (有问题吗) 21:48, 21. Sep. 2017 (CEST)

Ryanair und irisches (Arbeits-)Recht[Quelltext bearbeiten]

Ich habe mich nach dem "Aufstand der Piloten" (so tagesschau.de) gefragt, warum sie wollen, dass nicht irisches, sondern lokales (z.B. deutsches) Arbeitsrecht angewandt wird. Und einige Gründe konnte ich tatsächlich schon herausfinden:

  • In Irland gibt es wohl viel Vertragsfreiheit (und kaum gesetzliche Regelungen)
  • Die Kündigungsfristen sind - aus deutscher Sicht - sehr kurz: Wer bis zu 2 Jahren im Betrieb ist (und mindestens 13 Wochen) hat gerade mal eine Woche Kündigungsfrist. Bei uns schreibt ja §622 BGB bekanntlich ohnehin mindestens vier Wochen vor - dafür muss man in Irland 5 Jahre im Betrieb gewesen sein.
  • Sozialabgaben (PRSI und andere Abgaben) sind freiwillig, man kann also auf seinen Kranken und Rentenversicherungsschutz usw. auch verzichten.

Gibt es noch andere erhebliche Nachteile des irischen Arbeitsrechts (oder des sonstigen irischen Rechts) gegenüber den anderen Arbeitsrechten der EU? Und wo finde ich die Quellen (case law? statute law?) zum irischen Arbeitsrecht - auf der offiziellen Ministeriumsseite welfare.ie habe ich auf die Schnelle nichts gefunden... --ObersterGenosse (Diskussion) 12:09, 21. Sep. 2017 (CEST)

es gibt nicht viele gesetzliche Vorschriften, der Gesetzgeber überlässt das meiste der freien vertraglichen Ausgestaltung der Beteiligten.
Wer in ein längerfristiges Arbeitsverhältnis eintritt, sollte daher dem Arbeitsvertrag besondere Aufmerksamkeit schenken. Nicht nur Gehalt und Urlaubsregelung, sondern auch Kündigungsfristen und Regelungen für den Krankheitsfall sind Vereinbarungssache.

Einige gesetzliche Eckpunkte gibt es jedoch: Die Wochenarbeitszeit für Arbeitnehmer darf nicht mehr als 48 Stunden betragen; mindestens ein Tag pro Woche muss frei sein; es gibt einen Anspruch auf 4 Wochen Urlaub pro Jahr. Üblich sind Wochenarbeitszeiten von 37 bis 40 Stunden. Üblich ist auch - wie in Deutschland - eine sechsmonatige Probezeit.

Kündigungen müssen auf Verlangen des Arbeitnehmers schriftlich begründet werden, wenn der Angestellte mindestens ein Jahr beim Unternehmen gearbeitet hat. Legitime Kündigungsgründe sind z.B. mangelnde Eignung des Arbeitnehmers, unzumutbares Verhalten des Arbeitnehmers, Wegfall der Stelle aus betrieblichen Gründen. Es gibt Mindestkündigungsfristen, die sich nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit richten. Für Angestellte, die zwischen 13 Wochen und 2 Jahren für die Firma gearbeitet haben, beträgt die Mindestkündigungsfrist z.B. eine Woche. (8 Wochen bei über 15jähriger Betriebszugehörigkeit)

Das Department of Enterprise, Trade and Employment bietet auf seinen Seiten umfangreiche Infos zum irischen Arbeitsrecht, meist in Form runterladbarer Dokumente. --EM 12:18, 21. Sep. 2017 (CEST)

Auf der Seite war ich auch schon, aber der Link unten hat nicht funktioniert - und die angesprochenen Punkte (Vertragsfreiheit, freie Vereinbarungen statt Regelungen, kurze Kündigungsfristen) hatte ich schon oben angesprochen. --ObersterGenosse (Diskussion) 12:29, 21. Sep. 2017 (CEST) Ich beherrsche auch die englische (Juristen-)Sprache, also kann durchaus auch auf englische Quellen verwiesen weerden... --ObersterGenosse (Diskussion) 12:30, 21. Sep. 2017 (CEST)

Du hast den Artikel falsch verstanden bzw. er ist da sehr missverständlich formuliert. Es geht den Piloten nicht darum, von einem irischen in ein deutsches Angestelltenverhältnis zu kommen, es geht ihnen darum, überhaupt von Ryanair angestellt zu werden. Bislang sind das überwiegend (Schein-)Selbstständige. Die Forderung ist also: Wir wollen, Angestellte sein, und wenn wir das werden dann natürlich am liebsten nach deutschem Recht. --Studmult (Diskussion) 13:48, 21. Sep. 2017 (CEST)

Ryanair hatte sich Piloten als Leiharbeiter gemietet.[17] Der Unterschied an Informationen zum Thema wenn man GEZ nicht zahlt ist übrigens diese Berichterstattung: [18] --Hans Haase (有问题吗) 14:57, 21. Sep. 2017 (CEST)

Verlust der Wahlkarte[Quelltext bearbeiten]

Wenn die Wahlbenachrichtigung verloren gegangen ist, kann dann trotzdem die Stimmabgabe erfolgen? --Centenier (Diskussion) 17:33, 21. Sep. 2017 (CEST)

Wenn Du noch weißt, in welchem Wahllokal Du die Stimme abgeben musst, reicht der gültige Personalausweis. --Elrond (Diskussion) 17:40, 21. Sep. 2017 (CEST)
Gut, Danke, ich werde das so weitergeben -- Centenier (Diskussion) 17:41, 21. Sep. 2017 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Centenier (Diskussion) 17:42, 21. Sep. 2017 (CEST)
Bei uns im Dorf reicht sogar die persönliche Bekanntheit bei einem der Wahlhelfer. In der Stadt zwar auch, aber da kennt man sich nicht so häufig wie hier am Dörp. --Elrond (Diskussion) 17:45, 21. Sep. 2017 (CEST)
In meinem Dorf werden sogar von den Auszählern Stimmen korrigiert, die aus Versehen nicht bei der CSU landeten. :) Bluemel1 (Diskussion) 18:13, 21. Sep. 2017 (CEST)
Und das vermutlich noch außerhalb Bayerns... :D --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 21:19, 21. Sep. 2017 (CEST)
Zeichen und Wunder.--Bluemel1 (Diskussion) 21:39, 21. Sep. 2017 (CEST)
In der Eifel mag so was auch möglich sein :-) --21:46, 21. Sep. 2017 (CEST)

Bekommen Einsatzfahrzeuge Strafzettel?[Quelltext bearbeiten]

Angenommen, ein Fahrzeug von der Feuerwehr oder der Polizei halten oder parken an Stellen, an denen ein Halte-/ Parkverbot ist oder in zweiter Reihe, bekommen sie dann in der Regel von einer vorbeikommenden Politesse einen Strafzettel oder werden sie eher verschont? Wenn sie im Einsatz sind, dürfen sie es ja sicher, dann ist ja auch meistens das Blaulicht an. Wie sieht es aus, wenn sie z.B. kein Blaulicht haben, sondern nur Warnblinker? --2003:76:E1D:FF2D:F43A:5553:500F:4CCD 17:57, 21. Sep. 2017 (CEST)

Die dürfen das, auch ganz unabhängig von Blaulicht und Tatü. Siehe Sonderrechte (Straßenverkehrsordnung). --Rudolph Buch (Diskussion) 18:07, 21. Sep. 2017 (CEST)
+1.Blaulicht ist nur für freie Bahn und Warnung vor Gefahr. Wenn sie irgendwo in einer Wohngegend für einen Einsatz stehen, werden sie in der Regel die Kirmesbeleuchtung ausschalten. Dumbox (Diskussion) 18:40, 21. Sep. 2017 (CEST)
Moment, die werden doch erst zum Einsatz erteilt! Ist der Einsatz beendet, glaube ich kaum, dass die alle Verkehrsregeln übergehen dürften. --Hans Haase (有问题吗) 19:44, 21. Sep. 2017 (CEST)

Es ging doch um Nicht-Einsatz-Situationen, oder habe ich die Frage falsch verstanden? Wenn die Fahrzeuge in zweiter Reihe vor dem Bäckerladen parken, während die Einsatzkräfte sich ihr belegtes Frühstücksbrötchen holen? --91.34.32.113 19:11, 21. Sep. 2017 (CEST)

Ja, das war gemeint. Zweite Reihe beim Bäcker ist so ein Szenario. --2003:76:E1D:FF2D:F43A:5553:500F:4CCD 19:30, 21. Sep. 2017 (CEST)
Natürlich waren die dann im Einsatz (verdächtige Person, einen Hilferuf gehört). Ein Knöllchenschreiber kann es darauf anlegen, aber wozu? Grüße Dumbox (Diskussion) 19:44, 21. Sep. 2017 (CEST)

Es sind wohl auch Ermessensspielräume. Ich habe viele Jahre ehrenamtlich für unsere Kreisfeuerwehr als sog. Technischer Fachberater gearbeitet und mir wurde gesagt, dass ich bei der Anfahrt wenn ich Geschwindigkeitsübertretungen begehe, ich durchaus auf der Knolle sitzen bleiben kann, dito, wenn ich falsch parke, aber ich fuhr mit meinem Privatwagen. Einmal wurde ich mit etwas über 70 in einer 50er Zohne geblitzt und es bedurfte des Einsatzes unseres Kreisbrandmeisters, die Knolle abzubiegen. Einsmal stand ich in einem Halteverbot und fand nach dem Einsatz eine Knolle vor. Ich sah noch eine Politesse die mir die Knolle wohl geschrieben hatte, sprach sie darauf an, dass ich eben einen Einsatz hatte, was der Einsatzleiter bestätigte und die Dame knüllte mit dem Kommentar 'Na dann' die Knolle zusammen.

Bei Einsätzen ist das Einsatzgebiet ein Gebiet mit einem besonderen Status und keine öffentliche Verkehrsfläche mehr. Wenn ich mit einem Feuerwehrauto aber 'mal so' im Halteverbot stehe und eine Knolle kriege, hab ich die am Hals und muss die bezahlen.

Es ist auch so, dass Blaulicht und Martinshorn mich nicht von der StVO entbinden. der § 1 gilt weiterhin unbedingt. Habe ich einen Unfall und ich habe mich nicht den Umständen entsprechend verhalten, bin ich dabei. --Elrond (Diskussion) 20:03, 21. Sep. 2017 (CEST)

*(BK)* Um diese Sonderrechte z.B. zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben zu besitzen und anzuwenden, müssen die nicht "im Einsatz" sein, sondern - man staune ;-) - lediglich hoheitliche Aufgaben erfüllen. Die Rechte hatten früher auch die Fahrzeuge der Deutschen Bundespost - und die hatten gar kein Blaulicht. Was diese Rechte genau sind und wie und wo sie angewendet werden dürfen, steht sicher irgendwo beschrieben (z.B. der oben verlinkte Wikiartikel dazu). Auch ein Polizeiwagen darf nicht alles, also wahrscheinlich auch nicht verkehrsbehindernd vorm Bäcker geparkt werden, damit der Fahrer sein Frühstück bekommmt. Aber ob und wann die Politesse ein Knöllchen schreibt, weiß wohl nur die Politesse. VG --Apraphul Disk WP:SNZ 20:09, 21. Sep. 2017 (CEST)

Bereitschaftsdienst rechtfertigt keine Inanspruchnahme von Sonderrechten (angeblich in Lütkes, Kommentar zu § 35; ich habe das Werk selbst nicht). Insofern handelt jemand, der außerhalb von Einsätzen mit einem Einsatzfahrzeug falsch parkt, ordnungswidrig.
Die bei uns zuständigen Sachbearbeiter der Polizei für Verkehrsordnungswidrigkeiten sind im Übrigen angewiesen, sogar an Einsatzfahrzeuge, die erkennbar ihre Sondersignalanlage eingeschaltet haben, bei Verstößen im fließenden Verkehr Anhörungsbögen zu verschicken. --BlackEyedLion (Diskussion) 20:25, 21. Sep. 2017 (CEST)
Nein, sei müssen nicht "lediglich hoheitliche Aufgaben erfüllen", sondern die Inanpruchnahme muss zur Erfüllung der Aufgaben auch erforderlich sein. Die StVO schreibt dazu im §35: "Von den Vorschriften dieser Verordnung sind die Bundeswehr, die Bundespolizei, die Feuerwehr, der Katastrophenschutz, die Polizei und der Zolldienst befreit, soweit das zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben dringend geboten ist." Ist die Inanspruchnahme nicht erforderlich, handelt die jeweilige Person ordnungswidrig (im Falle der Verhaftung der Bäckereifachverkäuferin des Brötchenholens sowieso, das ist selbst dann nicht hoheitlich, wenn die Brötchen für den Bundespräsident bestimmt sind).--92.229.81.151 21:31, 21. Sep. 2017 (CEST)
Früher gab's dafür den Stempel "Nur für den Dienstgebrauch". So wird auch der Gang zum Scheißhaus zur hoheitlichen Aufgabe. -- Janka (Diskussion) 21:44, 21. Sep. 2017 (CEST)

Persönliche TF: Ich gehe davon aus, dass das hier sowieso alles nur akademische Theoretisiererei ist. In der Praxis wird doch sicher keine Politesse auf die Idee kommen, dem vor der Bäckerei im Halteverbot stehenden Polizeiwagen ein Knöllchen auszustellen. --91.34.32.113 21:48, 21. Sep. 2017 (CEST)

Ja, Einsatzfahrzeuge bekommen auch Strafzettel. Wenn beispielsweise das Feuerwehrauto in die Radarfalle gerät, dann wird es von der geblitzt, und in der Folge kommt dann kurz darauf beim Halter auch eine Busse an. Nur muss die nicht bezahlt werden, wenn es eine angeordnete dingliche Einsatzfahrt war. Wenn also mit Blaulicht und Wechselklanghorn in die Radarfalle gefahren wurde, wird der Straffzettel wegen Geschwindigkeitüberschreitung von Amtes wegen zurückgezogen (Aber eben der Rückzug geschieht auf Antrag, also nur mit Abklärung). Wenn das Feuerwehrauto allerdings während einer Übungsfahrt geblitzt wurde, wird der Fahrer von Halter belangt (ist jedenfalls bei unserer Feuerwehr so). Ähnliches wird auch für Parkverstösse usw. von Polizeiautos gelten. --Bobo11 (Diskussion) 22:25, 21. Sep. 2017 (CEST)

Wieso kommt immer wieder diese Frage? Man kann auch freiwillig bei Blaulichtern tätig sein. Einfach mal ausprobieren, dann stellt man diese Frage nicht mehr.--Wikiseidank (Diskussion) 22:39, 21. Sep. 2017 (CEST)

Ein Polizist hat in einer Gesprächsrunde mit mir mal sinngemäß argumentiert, er würde sich nicht um ordnungsgemäßes Parken beim Essen holen (Bäcker) kümmern. Er habe während seiner Dienstzeit sich unverzüglich zum Einsatz begeben zu können und daher muss das Einsatzfahrzeug schnellstmöglich erreichbar sein. Und wenn das bedeutet, es im Halteverbot vor der Bäckerei abzustellen, dann ist das halt so und durch seine hoheitlichen Aufgaben immer begründet. Benutzerkennung: 43067 22:53, 21. Sep. 2017 (CEST)

Ich finde es ärgerlich, wenn Polizeifahrzeuge auf dem Gehweg parken und damit ein schlechtes Vorbild sind. Wenigsten die Polizei sollte es wissen, dass man auf dem Gehweg kein Auto abstellt. --85.212.235.54 23:57, 21. Sep. 2017 (CEST)

§ 35 StVO räumt der Polizei Sonderrechte ein. Das hat nichts mit ärgerlich zu tun. --Rôtkæppchen₆₈ 07:03, 22. Sep. 2017 (CEST)
Wenn du den Paragrafen richtig liest, erkennst du die Einschränkung: soweit das zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben dringend geboten ist. Wenn die Polizei aber in einer Kneipe nach dem Rechten schaut, muss sie dazu nicht auf dem Gehweg parken. Das was ich einfach weil ich mit 50 Jahren auch nicht ganz blöd bin. --85.212.252.79 20:04, 22. Sep. 2017 (CEST)
Das meinst Du nicht ernst: Die Polizei soll sichzuerst einen regulären Parkplatz suchen und dann erst vor Ort eintreffen, wenn alles zu spät ist? Ist das nicht ein klitzekleines bisschen weltfremd? --Rôtkæppchen₆₈ 20:15, 22. Sep. 2017 (CEST)
Ich würde davon ausgehen, dass eine Situation gemeint ist, wo man genausogut korrekt auf der Straße parken kann. --Digamma (Diskussion) 21:32, 22. Sep. 2017 (CEST)
Das Schlüsselwort wird auch hier Verhältnismässigkeit sein. Wenn wirklich eilt kann das Einsatzfahrzug auch mitten auf der Strasse stehen bleiben, wenn nicht sollte es eben so geparkt werden, dass es niemand behindert. Aber genau das tut ein Fahrzeug gerne mal an Orten wo mit einem absolutes Halteverbot versehen sind geparkt wird. Bei parken in einem eingeschränktes Haltverbot, sieht das logischerweise anders aus. Aber grundsätzlich können auch Einsatzfahrzeuge Strafzettel und Bussen kassieren. Ob die Verursacher diese dann auch bezahlen müssen, dass steht nun mal auf einem anderen Blatt. Und ob es ein Disziplinarverfahren eingeleitet werden kann, noch mal auf einem andern Blatt Papier. Aber ich kenne genügend Fälle wo sich die Fahrer vor Gericht wegen zu hoher Geschwindigkeit (ohne Unfall) rechtfertigen mussten. Nicht alle Urteile fielen zu Gunsten des Fahrers aus (auch nicht in der 2. Instanz usw.). Klar sind das Urteile die sich auf den Artikel 100 Abschnitt 4 des schweizerischen Strassenverkehrsgesetz beruhen. Das wird aber auch in Deutschland nicht anderes sein, dass eine Straffreiheit bei Verkehrsdelikten nur dann gewährt werden kann, wenn bei der Übertretung der Verkehrsregeln während des Einsatzes die nötigen Sorgfalt an den Tag gelegt wurde. Dazu kommt die Fahrer von Einsatzfahrzeugen werden auch geschult, was sie dürfen und was nicht. Man darf auch mit Blaulicht und Zweiklanghorn niemanden gefährden (Das eigentlich die Regel die für Einsatzfahrzeuge immer gilt).--Bobo11 (Diskussion) 22:24, 22. Sep. 2017 (CEST)

JPEG-Alternative für große Bilder[Quelltext bearbeiten]

Nachdem man mir auf Commons nicht weiterhelfen konnte versuche ich mal hier mein Glück: Ich habe ein Gitter von Bildern im JPEG File Interchange Format, die ich zu einem großen Bild zusammensetzen möchte. Für Bilder bis 65500 px Höhe/Breite ist das ja kein Problem, aber mehr als 65535 px kann JFIF ja nicht. Also habe ich es mit PNG versucht, was aber unbrauchbar große Dateien (mehrere Gibibyte statt ein paar hundert MiB) ergibt. WebP würde hoffentlich eine JPEG-ähnliche Dateigröße ergeben, kann normal aber sogar nur Bilder mit weniger als 2^14 px Höhe/Breite. Für das im dewiki-Artikel WebP erwähnte Tiling habe ich weder für Imagemagick, noch für cwebp Parameter zum Aktivieren gefunden. Hat jemand einen Vorschlag, was ich noch probieren könnte? --nenntmichruhigip (Diskussion) 20:05, 21. Sep. 2017 (CEST)

JPEG2000. --Kreuzschnabel 20:23, 21. Sep. 2017 (CEST)
Ich glaube das rennt je nach Gerät mit dem man die WP liest auf weitere Probleme, die sich wohl nur Aufteilung durch Kacheln lösen lassen dürften. --Hans Haase (有问题吗) 22:26, 21. Sep. 2017 (CEST)
Darf ich mal neugierig fragen, was man mit Bildern mit einer Auflösung von 65535*65535 machen kann? Das kann doch kein Ausgabegerät wiedergeben? --85.212.235.54 22:38, 21. Sep. 2017 (CEST)
Falls du nur die Bildschirmgröße meinst: Man kann ja auch reinzoomen :-) Es geht um die Digitalisierung alter Zeichnungen. Entzerrung ist in dem Fall schon von Dritten gemacht worden, aber für weitere Fälle nehme ich gerne Tipps bzgl Entzerrung entgegen, falls das jemand liest, der sich damit auskennt.
Anyway: Danke für den Denkanstoss: Wegen begrenzter Rechenleistung der anzeigenden Geräte werde ich wohl doch mal schauen, dass ich die Einzelteile schon vor dem Zusammensetzen in mehrere Blöcke aufgeteilt bekomme. Auf Commons kam eben noch der Hinweis, dass das Google Art Project auf Commons das auch so gemacht hat. Die anderen Vorschläge (JPEG2000, GeoTIFF; hätte ich eigentlich selbst drauf kommen können, da ich andere Dateien in den Formaten erhalten habe…) werde ich mir aber auch nochmal anschauen, und sei es nur zum Lernen :-) --nenntmichruhigip (Diskussion) 18:39, 22. Sep. 2017 (CEST)
(Geo-)TIFF mit streifen- oder kachelweiser JPEG Kompression kann mehr als 16 Bit (65.535 Pixel) Höhe und Breite, ohne auf JPEG verzichten zu müssen. Für richtig große Bilder (400.000 x 600.000 Pixel) nehme ich dann aber eher ECW. Benutzerkennung: 43067 22:41, 21. Sep. 2017 (CEST)
Danke für den Hinweis, siehe auch meine Antwort an User:85.212.235.54. ECW fällt für mich mangels Freiheit weg, aber ganz so groß wird’s hoffentlich auch zukünftig nicht :-) --nenntmichruhigip (Diskussion) 18:39, 22. Sep. 2017 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. nenntmichruhigip (Diskussion) 18:40, 22. Sep. 2017 (CEST)

Gibt es einen Namen für so ein Ding,[Quelltext bearbeiten]

Schallplatte ohne Mittelloch

das man auf einen Schallplattenspieler auflegt, damit eine solche Platte rundläuft? Heute eins gefunden, mit Markenname DUAL. Ich erinnere mich dunkel an so eine Art dreieckiger Klipse, die man stattdessen in die Schallplatten drücken konnte. Jaja Steinzeit, aber ich frag trotzdem... Vielleicht gibt es sogar schon Bilder von so etwas und alles ist beschrieben, nur über den Namen (kenn ich ja nicht) kann ich nichts finden. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 23:22, 21. Sep. 2017 (CEST)

Das'n Puck (Musik). Grüße Dumbox (Diskussion) 23:27, 21. Sep. 2017 (CEST)
(BK) Ich kenne es als Single-Puck. -- Pemu (Diskussion) 23:28, 21. Sep. 2017 (CEST)
Super! Danke euch Beiden! Dann werd ich mal versuchen, ein brauchbaren Foto zu machen. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 23:46, 21. Sep. 2017 (CEST)
Wieso hatten Singles nicht ein kleines Loch wie die LPs auch? --85.212.235.54 23:51, 21. Sep. 2017 (CEST)
Das steht im oben verlinkten Artikel, 2. Absatz. --178.115.131.200 00:08, 22. Sep. 2017 (CEST)
Was nicht dasteht, ist die Tatsache, dass die 7"-Platte wegen deren kurzer Spieldauer von vorneherein mit automatischen Plattenwechslern abspielbar sein sollte. Die hierfür notwendige Mechanik nahm ursprünglich mehr Platz ein, deshalb das größere Loch, das um die Wechselmechanik herumpassen musste, siehe Bild im Artikel en:45 rpm adapter. Später wurde unter anderem vom oben genannten Plattenspielerhersteller aus St. Georgen im Schwarzwald Plattenwechslermechaniken hergestellt, deren Durchmesser dem des LP-Mittelloches entsprachen. --Rôtkæppchen₆₈ 00:33, 22. Sep. 2017 (CEST)
Es war nicht die einzige Besonderheit aus Vinyl.[19] --Hans Haase (有问题吗) 06:37, 22. Sep. 2017 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Nightflyer (Diskussion) 23:46, 21. Sep. 2017 (CEST)

Politische Vision[Quelltext bearbeiten]

Angesichts der fast konstanten Wahlumfragewerte der letzten Wochen habe ich eine durchaus realitische Vision. Nach der Wahl bleibt von allen denkbar möglichen Koalitionen nur die GroKo und Jamaika. Von mir befürchtete Möglichkeit 1: Jamaika kommt nicht zustande (wg. Knatsch zwischen FDP und Grün) oder Variante: Sie schaffen es doch sich auf einen Koalitionsvertrag zu einigen, aber die Grüne Basis lehnt die Koalition ab. Dann bleibt noch Möglichkeit 2: Die dann fällige GroKo kommt nicht, weil die SPD von der Groko die Nase voll hat (könnte man verstehen) oder Variante: Trotzdem rafft sich die SPD auf und schließt nach wochenlangem Verhandeln den Koaltionsvertrag, aber die SPD-Basis lehnt ab. Was dann? Die Regierung endet mit Zusammentritt des neuen Bundestags, aber - weil keine Koalition zustande kommt - bietet keine Partei dem Bundespräsidenten einen Kandidaten zum Vorschlagen für das Amt des Bundeskanzlers. Natürlich kann der BPräs die Regierung bitten, weiter im Amt zu bleiben, aber das wäre paradox, weil dann die GroKo deshalb erhalten bliebe, weil sich keine neue GroKo bildet (wie sollte man das der SPD erklären?). Alles kompliziert, halte ich aber nicht für ganz unwahrscheinlich. Was passiert dann? Ich wüsste nichts, was das Grundgesetz dann vorsieht - oder sieht jemand anders eine Lösung für diesen Fall? --2003:D0:2BC1:7E01:582C:DBAB:5115:D1CC 23:26, 21. Sep. 2017 (CEST)

Bitte diese Frage ausschließlich im Wikipedia:Café diskutieren, denn dort gehört sie hin. --Rôtkæppchen₆₈ 23:48, 21. Sep. 2017 (CEST)
Jemand möchte wissen, was das GG vorsieht für den Fall … Wenn das keine Wissenfrage ist… -- Pemu (Diskussion) 00:32, 22. Sep. 2017 (CEST)
<quetsch>Ich beantworte das mit dem GG hier oben, weil ich der Meinung bin, dass es eigentlich ins Café gehört, aber es soll allen geholfen werden: Das GG sieht vor, dass die Mitglieder des Bundestags einen Kanzler wählen. Variante 1: Es kommt zur Kandidatur der CDU/CSU-Kandidatin im neugewählten Bundestag und in der Abstimmung erhält Frau Merkel mehr als 50 % der Stimmen. In diesem Fall hat sie einen Regierungsauftrag und bildet eine sogenannte Minderheitsregierung. Variante 2: Die CDU und CSU stellen Merkel zur Abstimmung und sie erreicht nicht mehr als 50 % Zustimmung. In diesem Fall wird der Bundestag aufgelöst und es werden Neuwahlen angesetzt. Das ist alles.--Bluemel1 (Diskussion) 13:25, 22. Sep. 2017 (CEST)</quetsch>
Als nach dem Krieg Deutschland neu aufgebaut wurde, hatten die Alliierten weder Koalitionen vorgesehen noch Franktionszwang. In meinen Augen ist das nämlich Verarschung des Wählers. Wieso sollten die Abgeordneten ohne Koalition keinen Kanzler wählen können? Jede Partei ernennt einen Kandidaten und alle Abgeordneten wählen frei und geheim, so wie es ursprünglich vorgesehen war. Wo sollte der Haken sein? --85.212.235.54 23:49, 21. Sep. 2017 (CEST)
Dass die erforderliche Mehrheit nicht entsteht. Keine Ahnung, gibt es da beim nten Wahlgang eine Regelung, die eine relative Mehrheit ausreichen lässt? (Um die Frage mal hier bei Wissenfragen zu halten) -- Pemu (Diskussion) 00:25, 22. Sep. 2017 (CEST)
Minderheitsregierung oder Parlamentsauflösung nach Artikel 63 GG. --Optimum (Diskussion) 00:36, 22. Sep. 2017 (CEST)
Verlaufsdiagramm zur Bundeskanzlerwahl
Natürlich ist das eine Wissensfrage. Das Procedere ist vor allem unter Bundeskanzler (Deutschland), Abschnitt Wahl, Unterabschnitt Wahlverfahren, Unterabschnitte Zweite Wahlphase und Dritte Wahlphase beschrieben. Der Bundespräsident schlägt einen Bundeskanzler vor. Es ist aber nicht rechtliche Voraussetzung sondern nur eingeübte Praxis, dass ihm eine Person nahegelegt wird, über die man sich im Vorfeld geeinigt hat. Ich lese: „Die Wahl des Bundeskanzlers erfolgt geheim; das ergibt sich allerdings nicht aus dem Grundgesetz, sondern aus der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages (§ 4 und §49 BTGO). [...] Wird auch während der zweiten Wahlphase kein Kandidat mit absoluter Mehrheit gewählt, so muss der Bundestag nach Ablauf der zwei Wochen unverzüglich erneut zusammentreten und einen weiteren Wahlgang durchführen. Dabei gilt zunächst als gewählt, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Bei Stimmengleichheit finden erneute Wahlgänge statt, bis ein eindeutiges Ergebnis erzielt worden ist. Erhält der Gewählte die absolute Mehrheit der Stimmen der Mitglieder des Bundestages, so muss der Bundespräsident ihn binnen sieben Tagen ernennen. Erhält der Gewählte nur die relative Mehrheit der Stimmen, so ist das einer der wenigen Fälle, in denen dem Bundespräsidenten echte politische Machtbefugnisse zuwachsen: Er kann sich nun nach pflichtgemäßem Ermessen entscheiden, ob er den Gewählten ernennt und damit möglicherweise einer Minderheitsregierung den Weg ebnet oder aber den Bundestag auflöst und so vorgezogene Neuwahlen stattfinden lässt (Art. 63 Abs. 4 GG). Er wird diese Entscheidung in Abhängigkeit von der politischen Situation treffen: Ist bei einer Neuwahl keine Veränderung der Mehrheitsverhältnisse zu erwarten, so wird er den Bundestag eher nicht auflösen. Ist dagegen die Mehrheitssituation im Bundestag ohnehin unübersichtlich, so wird er die Auflösung des Bundestages wieder stärker in Betracht ziehen.“ Wenn also alle Parteien nur den eigenen Kandidaten wählen wird absehbar die CDU zu einer relativen Mehrheit kommen, über deren Stabilität und Sinnhaftigkeit als Minderheitenregierung der Bundespräsident befindet. Zu bedenken ist dabei auch, welche Wirkung das Verhalten der Parteien auf eine mögliche Neuwahl hat, ob sich ihre Wahlergebnisse durch diesen Prozess und den damit verbundenen gesellschaftlichen Diskurs maßgeblich verändern. Es ist ja möglich, aber wenig vorhersehbar, ob und dass die Wähler ein bestimmtes Verhalten honorieren oder abstrafen. --2003:46:A52:5200:E22A:82FF:FEA0:3113 00:41, 22. Sep. 2017 (CEST)
Vielleicht noch ergänzend zur Klarheit: Die Rechtsgrundlage der Wahl des Bundeskanzlers ist Art. 63 GG und hier greifen zunächst Abs.1 und 2: „(1) Der Bundeskanzler wird auf Vorschlag des Bundespräsidenten vom Bundestage ohne Aussprache gewählt. (2) Gewählt ist, wer die Stimmen der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages auf sich vereinigt. Der Gewählte ist vom Bundespräsidenten zu ernennen.“
Hier ist ein Vorschlagsprocedere der Abgeordneten gegenüber dem Präsidenten nirgendwo festgelegt. Für die Wahlgänge gemäß Artikel 63 Abs. 3 und 4 GG (der vom Bundespräsidenten Vorgeschlagene wird nicht gewählt) sieht nicht das Grundgesetz sondern nur die aktuelle Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages (BTGO) in § 4 vor: „Wahlvorschläge zu den Wahlgängen gemäß Artikel 63 Abs. 3 und 4 des Grundgesetzes sind von einem Viertel der Mitglieder des Bundestages oder einer Fraktion, die mindestens ein Viertel der Mitglieder des Bundestages umfaßt, zu unterzeichnen.“
Die BTGO kann vom Bundestag in freier Entscheidung jederzeit verändert werden. Sie ist keine Rechtsgrundlage, an die der Bundespräsident gebunden ist. Der Bundespräsident ist also (obwohl er das in der Regel macht) mitnichten gehalten, sich nur auf Vorschläge aus den Reihen des Bundestages zu beziehen.
Dass der Bundespräsident diesen Vorschlägen dennoch in der Regel folgt ist eine nichtgesetzliche politische Praxis, die erfunden wurde, damit Einself-Verschwörungstheoretiker mit Bezug darauf behaupten könne, dass die da oben ja ohnehin machen, was sie wollen. Diese Praxis hat natürlich nichts mit dem Gedanken zu tun, die durch die Wahl entstanden realpolitischen Machtverhältnisse zu berücksichtigen und das Amt des Bundeskanzlers in dieser Phase nicht unnötig zu beschädigen sondern erst nach den ominösen 100 Tagen Amtszeit, mit denen eine kritisierbare politische Praxis vorliegt.
Der Bundespräsident kann demnach vorschlagen, wen immer er will. Und der Bundeskanzler muss ja auch nicht gewählter Abgeordneter sein. Das kann jeder wahlberechtigte mindestens 18 Jahre alte Deutsche werden (das historische Beispiel ist Kurt Georg Kiesinger, der dem Bundestag nicht angehörte). Es greift also, wenn die frisch gewählten Abgeordneten sich nicht einigen können oder sich verweigern nichts anderes als der Art. 63 Abs.1 GG: Der Bundespräsident schlägt vor. Wie er zu seinem Vorschlag kommt ist grundrechtlich und gesetzlich nicht geregelt und festgelegt.
In einem derzeit kaum denkbaren Fall einer extremen politischen Krise gäbe es also möglicherweise so lange vom Bundespräsidenten initiierte Neuwahlen, bis das Volk durch seine Wahl eine (mehrheitsfähige oder als Minderheitsregierung geduldete) Regierung ermöglicht. Die Erfahrung lehrt aber, dass die Fleischtöpfe der Macht doch zu verlockend sind, um nicht stillschweigend irgendwelche politischen Grundsätze über Bord zu werfen, sobald der parlamentarische Fesselballon zu sinken beginnt.
Vielleicht, auch wenn es bei einigen Präsidenten manchmal schwerfällt, ist es hilfreich, zu begreifen, dass der Bundespräsident als verfassungsrechtliche Institution nicht ein ordensbehangener Abnickkasper ist, der durch die Welt reist und salbungsvolle Reden über Allerlei hält sondern vor allem beim Zustandekommen der Regierung und der Gesetze (die er ja ausfertigen muss – und das tut er ja nicht immer) auch als so eine Art – flapsig formuliert – demokratische Notbremse agieren soll, wenn der vorgesehene Usus aus den Fugen gerät. Angesichts der Perspektive, dass in den nächsten Wochen absehbar zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik nicht Altnazis sondern Neonazis in den Bundestag gewählt werden, werden wir den Bundespräsidenten und seine Funktion vielleicht irgendwann noch deutlich ernster nehmen und wahrnehmen als heute. --2003:46:A52:5200:E22A:82FF:FEA0:3113 04:44, 22. Sep. 2017 (CEST)
Vielen Dank an 2003:46:A52:5200:E22A:82FF:FEA0:3113 für die beiden Postings, die im Prinzip das Gleiche sagen, aber mit deutlich wahrnehmbarem unterschiedlich hohem Rauschabstand, um es mal technisch auszudrücken. -- Pemu (Diskussion) 09:56, 22. Sep. 2017 (CEST)
Auch meinen Dank für die sehr ausführliche und fundierte Antwort. Solche Situationen wie befürchtet sind übrigens nicht abwegig, siehe Spanien 2016 oder die Niederlande, die ein halbes Jahr nach der Neuwahl immer noch keine neue Regierung haben. Da müssen sich die Bürger wirklich fragen, warum haben wir eigentlich gewählt? --2003:D0:2BC1:7E01:29B3:3CC0:A63F:CC92 11:52, 22. Sep. 2017 (CEST)
Da bin ich anderer Ansicht. Warum man wählt läßt sich leicht mit Blick in die Geschichte und auf die aktuellen elenden politischen Verhältnisse in vielen Ecken der Welt beantworten. Es wäre eher zu fragen, wen man gewählt hat oder wählt oder nicht wählen kann. Da liegen die sauren Äpfel und faulen Kompromisse und die schrecklichen Irrtümer. Ich hätte also formuliert: Da müssen sich die Bürger wirklich fragen, warum haben wir die eigentlich gewählt? --2003:D2:63C2:8600:E22A:82FF:FEA0:3113 13:13, 22. Sep. 2017 (CEST) (hier auch als 2003:46:A52:xxx unterwegs)
Spätestens wenn es zu Neuwahlen kommt, sind alle Parteien dafür entschuldigt, ihre vormals ehernen Grundsätze über Bord zu werfen. Dann wird auch plötzlich eine Koalition mit XY möglich oder das Abrücken von jeglichen Wahlversprechen - natürlich alles nur für das höhere Ziel eines funktionsfähigen Bundestages. Die Unterschiede und die Starrköpfigkeit der Parteien sind aber momentan nicht so groß, dass so ein Extremfall eintreten könnte.--Optimum (Diskussion) 13:36, 22. Sep. 2017 (CEST)

Ich zitiere Art.38 GG: Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages [..] sind an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen. D.h. eine Fraktionsdisziplin ist grundgesetzwidrig. Ein Abgeordneter hat nicht so abzustimmen, wie es die Fraktion vorgibt, sondern wie er lustig ist. Und damit ist es völlig egal, wer mit wen welche Koalition eingeht, denn das hat die Abgeordneten bei ihrer Abstimmung nicht zu interessieren. --85.212.252.79 14:49, 22. Sep. 2017 (CEST)

"...eine Fraktionsdisziplin ist grundgesetzwidrig" – Blanker Unsinn. Nirgendwo im Grundgesetz steht, dass ein Abgeordneter in der Freiheit seiner Entscheidung sich mit anderen Abgeordneten nicht zusammenschließen und absprechen darf und sich an diese Absprachen hält, so lange es ihm gefällt. Es ist der Abgeordnete, der (warum auch immer) der Fraktionsdisziplin in seiner Freiheit zustimmt und sich ihr unterwirft. Ebenso frei kann er diese Vereinbarung von vornherein sein lassen oder auch wieder aufkündigen. Beides ist ja auch immer wieder geschehen. Zum Beispiel bei Helmut Palmer, einem parteilosen Kandidaten bei vielen Bürgermeister-, Landtags- und Bundestagswahlen immer wieder auftretenden parteilosen Kandidaten: Ludwig Erhard hatte als Parteiloser seit 1966 den Vorsitz in der CDU und wurde erst 1968 nachträglich und rückwirkend in die Partei aufgenommen. ( gestrichen, schlechtes Beispiel). Und zuletzt spektakulär bei Elke Twesten, die die politische Kultur der BRD um den denkwürdigen Satz bereichert hat: “Ich bin keine Verräterin, ich fühle mich sehr gut.“. Eine Partei kann keinen Abgeordneten zwingen, sich an die Fraktionsdisziplin zu halten. Sie kann ihm nur – und diese Freiheit hat nun mal eine Fraktion und Partei aus gutem Grund – die Unterstützung der Fraktion und Partei (wie zukünftigen Listenplatz, Fraktionsmitgliedschaft, Delegation in einen Ausschuss etc. bis hin zur Mitgliedschaft in der Partei) entziehen, wenn der Abgeordnete nicht mehr mit der Partei zusammenarbeiten will. Die Fraktionsdisziplin ist kein Angebot, das man nicht ablehnen kann. Und man kann nicht den Metzger dafür verantwortlich machen, dass die Schafe freiwillig und fröhlich blökend zur Schlachtbank drängen. --2003:D2:63C2:8600:E22A:82FF:FEA0:3113 15:12, 22. Sep. 2017 (CEST)
Dazu ein neuer Artikel. Hat wohl der Redakteur die WP-Auskunft gelesen? --2003:D0:2BC1:7E01:5841:9B1D:F4C2:D2FA 22:00, 22. Sep. 2017 (CEST)

"Steinzeitmenschen" in der heutigen Zeit?[Quelltext bearbeiten]

Hallo ihr Wissenden, gibt es irgendwo auf der Welt Menschen, die so abgeschieden leben, dass sie keinerlei Kontakt zu der "modernen Welt", so wie wir sie kennen, haben oder hatten? Quasi Menschen, die noch in der Steinzeit leben. Beste Grüße Sebastian

Sentinelesen Rôtkæppchen₆₈ 23:44, 21. Sep. 2017 (CEST)
Steht unter Isolierte Völker. Einige Dutzend Gruppen dürfte es noch geben, wobei die Frage mit dem "keinerlei Kontakt" kompliziert ist. So manche hatten oder haben geringfügigen Kontakt mit der Zivilisation, reagieren aber abweisend auf solche Annäherungsversuche. Noch vor einigen Jahrzehnten hätten Regierungen dann notfalls das Militär geschickt, aber das macht man heute nicht mehr.--Antemister (Diskussion) 23:50, 21. Sep. 2017 (CEST)
Hoffentlich. Denn sie werden überleben... Gruss --Nightflyer (Diskussion) 23:57, 21. Sep. 2017 (CEST)
Ob es sie noch gibt wissen wir nicht. Wir wissen nur, dass es sie gab, weil sie irgendwann entdeckt wurden. Sobald wir von solchen Kulturen wissen, hatten sie "Kontakt zu der "modernen Welt", so wie wir sie kennen" und damit ist es mit welcher Zeit auch immer vorbei. Die Anwesenheit des Forschenden verändert das Forschungsobjekt und den Forschungsprozess. --2003:46:A52:5200:E22A:82FF:FEA0:3113 00:25, 22. Sep. 2017 (CEST)
>>"Die Anwesenheit des Forschenden verändert das Forschungsobjekt und den Forschungsprozess."<<   -   Nicht unbedingt: Tiere dürften es gewöhnt sein, im Laufe ihres Lebens anderen, ihnen neuen Tiere zu begegnen und gegebenenfalls auf sie irgendwie reagieren zu müssen oder auch nicht. Und zweitens werden sie sich an einen forschenden Zweibeiner auch gewöhnen mit der Zeit, wenn er längere Zeit forscht. Der muß nicht sooo viel Veränderung hervorrufen (wie er denkt). Die Tiere werden wohl kaum ihr Leben völlig umkrempeln weil da ein harmloser Tierfilmer umhergeht.   -   Bei Naturvölkern, die noch nie einen ``Weißen´´ gesehen haben, ist es natürlich etwas anders. Doch die zitierte Maxime - so sehr Nichteinmischung wohl ein guter Grundsatz ist - fällt auch hier gegenüber der Gefahr der völligen Vereinnahmung durch die Zivilisation auch kaum ins Gewicht.   -   Dann, .. es braucht nur 'mal ein Heli oder Sportflieger in deren Region niedrig genug zu fliegen, oder eine Expedition oder Survivalkünstler ihrer Region nahe zu kommen - schon wissen sie, daß es uns gibt, aber wir nicht, daß und wo sie sind. --217.84.64.212 14:44, 22. Sep. 2017 (CEST)
Vor ein paar Jahren wurde im Amazonasgebiet ein unbekannter Stamm per Flugzeug gefunden [20]. Man will diese Leute über dieses Trauma hinaus nicht weiter kontaktieren, um deren Kultur zu schützen. Sie hatten aber auch per Pfeil und Bogen deutlich gemacht, was sie von kreisenden Flugzeugen so halten. Benutzerkennung: 43067 07:25, 22. Sep. 2017 (CEST)
Achja, so ganz ohne moralischer Konflikte kommen solche Kontaktvermeidungen auch nicht aus. Es soll noch Kulturen geben, die rituelle Kindstötungen vornehmen (behinderte Kinder lebendig begraben, einen von zwei Zwillingen als "böser Zwilling" töten, etc. [21]). Benutzerkennung: 43067 07:32, 22. Sep. 2017 (CEST)
Das ist etwas zu wenig Moral. Wer ihnen beibringt, dass sie das Kindstöten lassen sollen, infiziert sie mit ihnen unbekannten Erregern, und alle Stammesmitglieder sterben daran. --Aalfons (Diskussion) 08:30, 22. Sep. 2017 (CEST)
Man muss allerdings sagen, dass es auch eine gewisse Art westlicher Blauäugigkeit gibt, was solche Kulturen betrifft. In dieser Blauäugigkeit sieht man derartige Kulturen dann gerne auch mal als paradiesischen Urzustand an, in dem die Menschen ohne den bösen, bösen Einfluss der "modernen" Kultur glücklich und zufrieden und konflikt- und angstfrei leb(t)en. Das ist natürlich völliger Quatsch. Konflikte gehören zum menschlichen Zusammenleben, und gerade von Angehörigen von Naturreligionen weiß man, dass sie vielfach in jedem Busch einen angstmachenden Geist sahen.
Ich bin sehr für den Schutz derartiger Kulturen, insbesondere vor der industriellen Ausbeutung ihres Lebensraums, aber romantisieren und idealisieren sollte man das Leben in diesen Kulturen nicht.
Ich find's immer besonders lustig, wenn irgendwelche Nahrungs- oder pseudomedizinischen Trends damit begründet werden, dass das unseren "Steinzeitgenen" entspräche - und völlig übersehen wird, dass die Lebenserwartung damals bei 30 Jahren gelegen haben dürfte. Wie erstrebenswert ist das? --91.34.39.7 09:26, 22. Sep. 2017 (CEST)
Auch dazu haben wir einen Artikel: Edler Wilder --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 10:44, 22. Sep. 2017 (CEST)
Geschichte häuft sich an. In vielen abgelegen Teilen der Welt wird noch fast, wie in der Steinzeit gelebt. Aber "keinerlei Kontakt" ist sehr selten, da der Globus weitgehend abgescannt ist. --217.84.64.212 14:55, 22. Sep. 2017 (CEST) [ .. und ca. 8 Doppelpunkte korrigiert ]

22. September 2017[Quelltext bearbeiten]

Lange IP-Adressen[Quelltext bearbeiten]

Bei einigen Beiträgen hier in der Auskunft ist mir aufgefallen, dass die User im Verhältnis zu meiner IP-Adresse eine extrem lange IP-Adresse haben. Was hat es damit auf sich? --77.10.208.72 00:44, 22. Sep. 2017 (CEST)

Lesetip: IPv6 Gruss --Nightflyer (Diskussion) 00:47, 22. Sep. 2017 (CEST)
Selbstironischer kleiner Scherz: Das sind diejenigen, die immer auch so lange Antworten schreiben. :-) --2003:46:A52:5200:E22A:82FF:FEA0:3113 03:32, 22. Sep. 2017 (CEST)
Wenn du dein Elend kennst, warum lässt du dem denn freien Lauf.--2003:75:AF10:8E00:DD8B:6058:9BCF:B762 08:18, 22. Sep. 2017 (CEST)
Naja, vielleicht ist das Elend ja die Beschränkung und/oder Selbstbeschränkung der Komplexität des Denkens und der Argumentation, aber auch der Lust an Sprache auf ein SMS-Niveau? Wie es scheint bist du ja bereits mit der Einordnung des Begriffs Selbstironie überfordert. --2003:D2:63C2:8600:E22A:82FF:FEA0:3113 12:39, 22. Sep. 2017 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Frage beantwortet. Hinweis: Jede Suchmaschine (s. Intro) hätte das auch gekonnt und das sogar erheblich schneller. --94.219.187.89 12:57, 22. Sep. 2017 (CEST)

Sonderrechte (Blaulicht) in Deutschland für ausländische Einsatzfahrzeuge / Kontrolle des Einsetzens der Sonderrechte[Quelltext bearbeiten]

Weiter oben gab es Fragen zu Sonderrechten, und da fällt mir ein Erlebnis aus dem Urlaub ein. Sicher ist hier jemand, der dazu etwas weiß:

Ich fuhr, aus dem wundervollen Oberbayern kommend, zurück gen Heimat. Autobahn. Linke Spur (nein, bin kein Drängler). Vor mir, mit etwa 160 Sachen, ein in Österreich zugelassenes Fahrzeug der Firma Medi-Car (medi-car.at für Informationen dazu), recht zügig, aber ohne Blaulicht etc. unterwegs. Der blieb bei seinen 160, aber egal. Später fuhr er doch rechts, ich fuhr dran vorbei. Dann aber: Der Stau. Der Verkehr stand. Die Rettungsgasse funktionierte. Wer kam durch die Rettungsgasse mit Blaulicht angefahren - genau, der Wagen der Medi-Car. Der Stau wurde im Verkehrsfunk gemeldet als aufgrund Bauarbeiten, und definitiv lag auch kein Unfall vor (es kamen auch keine weiteren Blaulichtfahrzeuge nach). Ich fand es merkwürdig, dass der Wagen mit dem Blaulicht durchfuhr.

Warum merkwürdig? Weil ich mich fragte:

  1. Dürfen (z. B.) österreichische Krankentransporte wie eben der Medi-Car-Wagen in Deutschland ihre Sonderrechte nutzen?
  2. Wird die Nutzung der Sonderrechte irgendwie im Fahrzeug dokumentiert? Wenn im Wagen ein kranker Mensch lag, der schnell von Österreich nach, meinetwegen, Nürnberg gebracht werden sollte, und der nun im Stau nicht gut aufgehoben war, ist es klar, dass der Krankenwagen schnell durch will. Was aber, wenn der Fahrer privat unterwegs ist und nur schnell zum Mittagessen will? Wird der Einsatz von Sonderrechten kontrolliert?

PS: Ich weiß, dass es Richtgeschwindigkeiten für mich gibt. Ich weiß auch, dass Rasen Schlimmes verursachen kann.

Danke schon mal vorab für Antworten!

--Sebastian Gasseng (Diskussion) 07:48, 22. Sep. 2017 (CEST)

Vom Prinzip her gilt eigentlich, dringliche Einsatzfahrten werden durch die Leitstelle angeordnet. Das kann natürlich auf Antrag der Fahrzeugbesatzung geschehen. Die Leitstelle dokumentiert alle bewilligten dringlichen Einsatzfahrten, wie auch im Fahrtenbuch alle dringlichen Einsatzfahrten dokumentiert werden müssen (Das sollte vom Vorgesetzten auch Stichprobe artig kontrolliert werden). In deinem Fall wird das eine Überführungsfahrt gewesen sein. Aber auch da kann es dem Patienten plötzlich so schlecht gehen, dass eine dringliche Einsatzfahrt zum nächsten Krankenhaus notwendig wird.--Bobo11 (Diskussion) 08:06, 22. Sep. 2017 (CEST)
Das stimmt zumindest in GE bei Rettungswagen nicht. Da wird zumindest bei Rückfahrten von der Besatzung nach medizinischer Notwendigkeit ohne jegliche Rückfragen bei sonst wen entschieden, ob mit Sondersignal gefahren wird oder nicht. Das entscheidet z.B. auch der begleitende Notarzt, manchmal auch der Fahrer wenn der Patient über Schmerzen klagt und schnell Hilfe haben möchte. Die Leitstelle unterscheidet bei der Beauftragung allerdings zwischen Notfall- und Transportfahrt. Notfall wird bei der Hinfahrt grundsätzlich mit Sondersignal gefahren, bei der Rückfahrt nach Notwendigkeit wie beschrieben. Ob das österreichische Fahrzeug bei seiner Transportfahrt befugt war das Blaulicht und Rettungsgasse zu benutzen, hängt von der Sachlage ab.--2003:75:AF10:8E00:DD8B:6058:9BCF:B762 08:26, 22. Sep. 2017 (CEST)
Wer hätte gedacht, dass Gelsenkirchen da besondere Regelungen hat... --193.155.179.62 12:48, 22. Sep. 2017 (CEST)
Bei uns in der Schweiz ist es jedenfalls so, dass ohne OK durch die Leitstelle die Sondersignale nicht benutzt werden dürfen besser sollten. (Die Leute kapieren es einfach besser, wenn du ihnen Sagst; „nur wenn die Leitstelle das OK gibt wird die Sondersignalanlage eingeschaltet“). Die Leitstelle wird der Fahrzugbesatzung die dringliche Einsatzfahrt bewilligen, wenn die diese verlangt. Da wird nicht lange am Funk diskutiert, sondern die Leitstelle will nur Wissen, dass die Sondersignalanlage benutzt wird. Klar ist die Fahrzugbesatzung im Nachhinein Rechenschaft pflichtig, wenn es sich herausstellen sollte, dass die dingliche Einsatzfahrt nicht angebracht gewesen ist. Bevor die Besatzung mit dem Patienten die Rückfahrt mit dem Rettungswagen antritt meldet sie sich bei der Leitstelle, und dann meldet sie eben auch, dass sie die Rückfahrt mit Sonderrechten macht. Ein nicht ganz unwichtiger Punkt wurde gestern oben schon gefragt bzw von mir beantwortet. Eine allfällige (Geschwindigkeit-)Bussen nur dann annulliert werden können, wenn die dringliche Einsatzfahrt auch in der Leitstelle dokumentiert sind. Es eben einem offizielle dringliche Einsatzfahrt war, und das ist sie nur wenn die Leitstelle das OK gegeben hat. --Bobo11 (Diskussion) 08:39, 22. Sep. 2017 (CEST)

Wenn dem Fahrer des Fahrzeugs seine Fahrerlaubnis lieb ist, wird er hoffentlich nicht zum Jux die Rettungsgasse genutzt haben. Aber wenn im Wagen eine Krankenüberführung stattgefunden hat, (wobei mich die Geschwindigkeit von 160 km/h allerdings stutzen lässt) und ein längerer Aufenthalt in einem Stau kontraproduktiv gewesen wäre, ist eine Fahrt mit Sondersignalen durchaus statthaft. --Elrond (Diskussion) 10:39, 22. Sep. 2017 (CEST)

Mir ist bekannt, dass sich Bayern und Österreich die Sonderfahrberechtigungen gegenseitig anerkennen und auch Feuerwehren und Rettungsdienste grenzüberschreitend eingesetzt werden (können). Schon möglich, dass der österreichische Rettungsdienst auf der Heimfahrt war, der Standort der zuständigen bayrischen Leitstelle bekannt war und er möglicherweise ganz offiziell von der Leitstelle zum Unfallort beordert wurde. Das österreichische und lockere "Sans net so, Herr Graf" ist hier vielleicht auch angebracht.--2003:75:AF10:8E00:40EB:E1B4:5B15:5055 11:45, 22. Sep. 2017 (CEST)

Bei längeren Fahrten muss sich ein Einsatzfahrzeug bei jeder zuständigen Leitstelle an- und abmelden, durch deren Bereich es fährt und angeben, ob es mit Sonderrechten oder ohne unterwegs ist. Somit sollte der Standort jedenfalls bekannt sein, wer die Entscheidung getroffen hat, ob eingeschaltet wird oder nicht, kann man so vermutlich nicht sagen. Vielleicht ging es ja auch dem Patienten zu schlecht, um mit ihm im Stau herumzustehen. Wenn der Fahrer die 160 auf einer gut ausgebauten Autobahn fahren kann, ohne andere zu gefährden, kann er soweit ich weiß (jedenfalls in Österreich) das nervige Sondersignal auch ausmachen. --Ailura (Diskussion) 11:51, 22. Sep. 2017 (CEST)

Stimmt, früher ging das dann so "Melde mich ab, schalte auf Kanal ### um - Tschöh" Knickknackumschalt "RK 6-83-2 Posemuckel fährt nach Kleinkleckersdorf, melde mich an". Die Sondersignale kann man nutzen, muss es aber nicht. Wenn der Fahrer oder der Transportführer oder der Notarzt meint, es ist der Situation nicht angemessen und/oder es ist für den Patienten besser ohne Signal zu fahren, bleibt es eben aus. --Elrond (Diskussion) 12:16, 22. Sep. 2017 (CEST)
Ich kann keine allgemein gültige Vorschrift erkennen, sich an- und abzumelden. Wenn man einen Funkkanal (analog)/eine Funkgruppe (digital) schaltet (fachsprachlich: einen Sprechfunkverkehrskreis betritt), muss man sich anmelden und zum Schluss wieder abmelden (PDV 810, Nr. 7.2.12). Es scheint mir aber nicht vorgeschrieben zu sein, das Funkgerät eingeschaltet zu haben oder den richtigen Funkkanal zu schalten. --BlackEyedLion (Diskussion) 12:35, 22. Sep. 2017 (CEST)
Früher ist bei mir die 80er des 20. Jahrhunderts und ich habs so in der Funkerausbildung gelernt. Ob das damals und wenn ja wie geregelt war, kann ich nicht sagen, es war zumindest eine Üblichkeit. --Elrond (Diskussion) 12:42, 22. Sep. 2017 (CEST)

Warum sollte ich, auch mit einem Patienten hintendrin, auf einer weitgehend freien Autobahn wo ich ohnehin die beabsichtigte Geschwindigkeit fahren kann, die anderen Verkehrsteilnehmer durch das unnötige Blitzeln aufschrecken? Wird der Verkehr dichter oder entwickelt sich zum Stau macht es Sinn die Sonderrechte einzufordern. --Eingangskontrolle (Diskussion) 12:50, 22. Sep. 2017 (CEST)

Ich kenne die Situation andersrum aus einem Beispiel (allerdings schon 25 Jahre her): Organtransport von D nach Luxemburg, in D mit Sondersignal. An der Grenze wartet bereits die luxemburgische Polizei und eskortiert uns mit Sondersignal bis ans Ziel, wir dabei auch mit Sondersignal (und teilweise deutlich außerhalb der Geschwindigkeitsbeschränkung). Aber ohne Eskorte hätten wir das nicht gedurft. --212.71.197.50 13:12, 22. Sep. 2017 (CEST)
Genau: Sonderrechte (gegenüber Vorschriften) bestehen auch ohne Sondersignal, nur für Wegerecht (das ja von anderen Verkehrsteilnehmern zu erfüllen ist) muss natürlich bekannt gegeben werden, dass man das will. --nenntmichruhigip (Diskussion) 18:41, 22. Sep. 2017 (CEST)

Warum haben militärische Transportflugzeuge meist Propellerantrieb?[Quelltext bearbeiten]

Warum haben große militärische Transportflugzeuge meist Propellerantrieb? --LeseBrille (Diskussion) 09:10, 22. Sep. 2017 (CEST)LeseBrille

Keep it simple. Benutzerkennung: 43067 09:13, 22. Sep. 2017 (CEST)
„Simple“ im Sinne von „Einfach im Aufbau“ wäre ein Turbojet (gilt heute als nicht mehr wirtschaftlich und taugte eigentlich immer nur für höchste Geschwindigkeit). Der „Propellerantrieb“ heute ist – von Sport- und Kleinflugzeugen abgesehen – ein Turboprop: Dieser Antrieb ist sehr aufwändig in der Auslegung und komplex im Aufbau (nicht „simpel“), weil mehrere Gas- bzw. Luftgeschwindigkeiten miteinander abzustimmen sind. Ist die Abstimmung geglückt hat man eine sehr verbrauchsgünstige Lösung die auch für kurze Start- und Landestrecken geeignet ist. So, wie das für ein militärisches Transportflugzeug oft gefordert wird. --87.147.190.126 09:36, 22. Sep. 2017 (CEST)
Weil diese Flugzeuge ein Kompromiss aus den militärischen Forderungen sind, gerne hätte man auch schnellere Transportflugzeuge für die Langstrecke und die Amerikaner haben sie auch, wie auch die Russen. Die Hauptaufgaben der üblichen Transportflugzeuge sind Kampfzonentransport, Absetzen von Fallschirmtruppen und Lastenabwurf und damit eher Langsamflug als hohe Geschwindigkeit. Da wäre die höhere Geschwindigkeit für Langstreckenflüge der Jetantriebe nicht optimal und auch vom Spritverbrauch unwirtschaftlich. Start und Landung auf unvorbereiteten Plätzen sind für die hochgesetzten Proptriebwerke auch weniger problematisch. --2003:75:AF10:8E00:40EB:E1B4:5B15:5055 10:31, 22. Sep. 2017 (CEST)
Die haben heute keinen Propellerantrieb mehr. Boeing C-17, Iljuschin Il-76. Auf Feldwegen landen können müssen sie heute auch nicht mehr, Fahrzeuge werden mit Fallschirm abgesetzt. Das sieht dann so aus oder so für die die es besser können. --2A02:1206:45B4:BBE0:1974:7914:56D1:1347 10:35, 22. Sep. 2017 (CEST)
Gibt mehrere Gründe. Erstmal weil Militärtransporter meist in niedrigeren Flughöhen agieren, in denen ein Fantriebwerk keinen Verbrauchsvorteil mehr hat. Man kann die Propeller sehr groß machen, viel größer als einen Fan, und damit bekommt das Triebwerk bei gleichen Abmaßen der eigentlichen Turbine mehr Schub, was beim Starten auf kurzen Bahnen einen Vorteil hat. Zusätzlich kann auch noch der Anstellwinkel der Propellerflügel verändert werden (Verstellpropeller), wodurch sich der Antrieb besser verschiedenen Flugsituationen anpassen lässt. Beim Verkehrsflugzeug werden stattdessen die Flugsituationen den Antrieben angepasst. Weiterhin kann man die Turbine lastfrei starten/während des Ladens laufen lassen, indem man den Propeller mit einer Bremse festhält. Bringt im Zweifel wichtige Sekunden, um das Flugzeug schnell wieder aus dem Beschussbereich zu entfernen. -- Janka (Diskussion) 10:43, 22. Sep. 2017 (CEST)

Ich meine mal gelesen zu haben das die Turboprops eine niedrigere Strömungsgeschwindigkeit in den Turbinen haben und deshalb auf unbefestigten Bahnen weniger Dreck einsaugen --Dreifachaxel (Diskussion) 13:01, 22. Sep. 2017 (CEST)

Genau genommen sind Fantriebwerke auch verkappte Turboprops. Der Fan liefert bei den modernen Triebwerken bis 90% der Vortriebsleistung, nur 10% kommen vom Triebwerk selbst durch Rückstoß. --2003:75:AF10:8E00:40EB:E1B4:5B15:5055 14:13, 22. Sep. 2017 (CEST)

Autokühler als Katalysator?[Quelltext bearbeiten]

Gemäß der Herstellerseite und einem WP-Artikel soll es möglich sein, durch eine Art (Lack)Überzug auf PKW-Kühlern, sogenanntes „bodennahes“ Ozon in nennenswerten Mengen in Sauerstoff umzuwandeln. Frage an Experten: Stimmt das oder handelt es sich eher um eine „Marketing/Vertriebs-Behauptung“? --87.147.190.126 10:32, 22. Sep. 2017 (CEST)

Ich bin zwar überhaupt kein Experte, aber da die Zertifizierung dieser "Direct Ozone Reduction"-Methode und deren Anrechnung auf die zulässigen Schadstoffmengen bereits 2001 durch die Kalifornische Umweltschutzbehörde [22] bzw. 2004 durch die zuständige US-Bundesbehörde (EPA § 86.1811-04) detailliert geregelt wurden, scheint es zumindest kein völliger Humbug zu sein. --Rudolph Buch (Diskussion) 11:23, 22. Sep. 2017 (CEST)
Da Ozon (O3) eine Dreierverbindung von Sauerstoffatomen ist, mag ich bezweifeln, dass dort mehr als eine Diskussion draus wurde. Auch kommt O3 wohl kaum aus dem Auspuff. Laut dieser Darstellung sollten aber unvollständig verbrannte Abgase in Atmosphäre zur Ozonbildung beitragen.[23] Allerdings hatte Lada einst mit einem sogenannten „OZON-Vergaser“ geworben. --Hans Haase (有问题吗) 12:25, 22. Sep. 2017 (CEST)
Aber hast du denn gelesen, worum es geht? Ozonreduktion durch katalytische Oberflächen am Kühler, und warum sollte das nicht gehen? Zerlegt wird Ozon, und dafür wird ein Bonus auf den Schadstoffgehalt der Abgase (die mit dem Ozon nichts zu tun haben) angerechnet. Grüße Dumbox (Diskussion) 15:24, 22. Sep. 2017 (CEST)
Tolle Idee, was wurde draus? Natürlich laufen große Massen an Luft durch die Kühler von fahrenden Autos. Nur wo sind die neueren Belege, eine Richtlinie oder ein Gesetz dazu? --Hans Haase (有问题吗) 15:36, 22. Sep. 2017 (CEST)
Je nun, in Kalifornien zugelassen, von namhaften Herstellern speziell für Kalifornien verbaut, bei BASF käuflich zu erwerben - wäre keine Premiere, wenn nach Vorreiter Kalifornien andere Länder auf den Zug aufspringen. Grüße Dumbox (Diskussion) 15:59, 22. Sep. 2017 (CEST)
Ich baue es gleich ein. – Betriebsgenehmigung somit erloschen! – Muss ich jetzt den Airbag ausbauen? Der ist doch explosiv! – Nein, diese Verschwörungstheorie wurde bereits wiederlegt. Er muss drin bleiben, auch wenn er von T… gebaut wurde. Was juckt uns der nicht herausgegebene Rückruf… Wir machen hier nur Gesetze. --Hans Haase (有问题吗) 17:22, 22. Sep. 2017 (CEST)

Flugzeugträger kratzt die Kurve[Quelltext bearbeiten]

Warum neigt sich das Schiff bei der Linkskurve nach rechts? [24] --62.202.180.144 12:35, 22. Sep. 2017 (CEST)

Wird wohl die Fliehkraft sein?! --LeseBrille (Diskussion) 12:40, 22. Sep. 2017 (CEST)LeseBrille
Z.B. hier ist die Neigung aber andersrum. --2A02:1206:45B4:BBE0:1974:7914:56D1:1347 12:45, 22. Sep. 2017 (CEST)
Wohl eher die Strömung, an der sich der Antrieb beteiligt? --Hans Haase (有问题吗) 13:00, 22. Sep. 2017 (CEST)
Der Flugzeugträger ist ein Verdränger, das Motorboot ein Gleiter; siehe Verdränger und Gleiter. Gleiter haben eine ähnliche Dynamik wie Fahrräder und Motorräder, nur mit Lenkeinschlag hinten. --BlackEyedLion (Diskussion) 12:58, 22. Sep. 2017 (CEST)
Hmm, die Fliehkraft wirkt allerdings genauso (Zweirad gleicht das durch "Neigen nach innen" wieder aus). Der Schwerpunkt des kleinen Bootes liegt viel weiter "unten". Ist vergleichbar mit einem Kastenwagen und einem superflachen Flitzer. Bei ersterem sieht man deutlich, wie er sich nach aussen neigt, bei letzterem kaum. Der Fahrer erfaehrt in beiden Faellen, bei gleicher Kurvengeschwindigkeit, dieselbe Krafteinwirkung. Unser Artikel dazu: Krängung -- Iwesb (Diskussion) 13:08, 22. Sep. 2017 (CEST)
Der Flugzeugträger kippt durch die Schwerkraft/Trägheitskraft nach aussen. Das Motorboot hat einen gelenkten Außenborder, beim Lenken zeigt die Schraube nicht mehr nach hinten und damit ist ein Kraftvektor nach rechts oder links vorhanden. --85.212.252.79 13:38, 22. Sep. 2017 (CEST)

Das erinnert irgendwie an ein Motorradgespann mit Seitenwagen, das auch auf die andere Seite neigt als ein normales Zweirad. --2A02:1206:45B4:BBE0:1974:7914:56D1:1347 14:25, 22. Sep. 2017 (CEST)


Warum nicht konsequenter gegen Fußballrandale ?[Quelltext bearbeiten]

Hallo, warum kann man die Vereine nicht zwingen mehr für Polizei an Spieltagen zu bezahlen, ich war vor kurzem in einem Zug mit Fußballfans, das Rauchverbot wurde ignoriert, überall Aufkleber verteilt und Reisende die sich beschwerten angepöbelt, warum toleriert der deutsche Staat das so?--Bingo Dieter Ingo (Diskussion) 15:42, 22. Sep. 2017 (CEST)

http://www.zeit.de/news/2017-05/17/fussball-bremer-gericht-verhandelt-ueber-polizeikosten-fuer-bundesliga-17052005. --2003:72:6D19:C900:54FE:32FA:30DD:6940 15:51, 22. Sep. 2017 (CEST)
Weil Fußball eine extrem starke Lobby hat und so was unbedingt zur Fußballfolklore zu gehören hat, sonst fühlen sich diese Leute schlicht nicht wohl. Das hast Du bitte zu akzeptieren! --Elrond (Diskussion) 15:53, 22. Sep. 2017 (CEST)
P.S. Wer Ironie findet, darf sie gerne behalten. --Elrond (Diskussion) 15:53, 22. Sep. 2017 (CEST)
Das wäre so als sollten sich Fastnachtsvereine um die Randale nach dem Umzug kümmern, oder die Kneipenwirte in der Hamburger Innenstadt für die Polizeieinsätze wegen Betrunkener bezahlen. Wenn man wirklich mal vor Gericht ziehen würde wäre das schnell erledigt. Man stelle sich mal vor die Kunden einer Großdisko würden nachts um 4 randalierend durch die Stadt ziehen und Autos beschädigen. Weisst du wie schnell die Disko geschlossen wäre? --85.212.252.79 16:04, 22. Sep. 2017 (CEST)
Naja aber wenn tausende Fans wie in Kiel am Dienstag den Platz stürmen, und keine Polizei greift ein was ist dass dann bitte?? Oder die ständigen Pyroaktionen?--16:08, 22. Sep. 2017 (CEST)
Das ist besagte Folklore! Nun hab dich nicht so! (Mit der Ironie wie gehabt) --Elrond (Diskussion) 16:14, 22. Sep. 2017 (CEST)

Wie heißt dieses Lied?[Quelltext bearbeiten]

Hier? --2003:72:6D19:C900:54FE:32FA:30DD:6940 15:59, 22. Sep. 2017 (CEST)

https://www.youtube.com/watch?v=Sa70uFuKnnw --85.212.252.79 16:19, 22. Sep. 2017 (CEST)

Darf ein Lehrer die NPD positiv im Unterricht bewerten[Quelltext bearbeiten]

Hallo, mein Sohn (14 Jahre) hat mir gerade erzählt, dass sein Politiklehrer gesagt hat, es wäre gut wenn die NPD auch im Bundestag wäre, darf er dass? Ich meine die NPD sollte doch verboten werden, kann ich ggf. gegen den Lehrer vorgehen, er hat nämlich meinen Sohn mehrfach falsch bewertet und jetzt wäre das doch die Chance, dass er Ärger bekommt oder?--Matthias 1983 (Diskussion) 16:42, 22. Sep. 2017 (CEST)

Ist ja ein trolles Ding, das! Springt der hoppelnde Antwortautomat gleich drauf an. --80.171.152.42 16:57, 22. Sep. 2017 (CEST)
Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Schulgesetze sind wohl Ländersache. Lehrer dürfen keine politische Werbung, Propaganda usw. machen. Die Frage ist, was ist bei Deinem Sohn von dem was der Lehrer gesagt hat hängen geblieben? Das politische Problem ist ein ganz anders. Eine Demokratie muss die Meinungsfreiheit ganz oben anstellen, damit sie als Demokratie funktioniert. Deutschland hat das Problem, das ca. 20 % der Bevölkerung Rechtsradikalismus nicht als solchen erkennen oder tolerieren. Eine andere Wahrheit ist, dass die Politik vieles hat schleifen lassen und nichts besseres wusste als ein NPD-Verbot nach dem anderen zu versuchen, statt sich den Interessen der Bevölkerung anzunehmen und ohne auf irgendwelche Rufe von rechts eine Politik zu machen, die jede Rufe als ewig gestrig erscheinen lässt. --Hans Haase (有问题吗) 16:54, 22. Sep. 2017 (CEST)
Bei mir in der Schule (Karlsgymnasium Pasing) ist politische Werbung komplett verboten. --WuffiWuff2 (Diskussion) 17:04, 22. Sep. 2017 (CEST)
Verklage doch den Lehrer wegen „falscher“ Noten und deinen Sohn wegen aus dem Zusammenhang gerissener Zitate. Keine Wissensfrage. - MonsieurRoi (Diskussion) 17:07, 22. Sep. 2017 (CEST)
Natürlich ist das eine Wissensfrage: "Darf der Lehrer das?" --91.34.39.7 17:08, 22. Sep. 2017 (CEST)
Ich korrigiere mich nach diversen BK. Einen Anlass suchen, dem Lehrer eins auszuwischen, weil der Sohn schlechte Noten bekommen hat, ist natürlich keine Wissensfrage. (Ein bisschen Nachdenken darüber schadet aber trotzdem niemandem, auch nicht dem Fragesteller.) --91.34.39.7 17:14, 22. Sep. 2017 (CEST)

Kennst Du das Spiel "Stille Post"? Das geht in diesem Fall so:

1. Was der Lehrer meint -> 2. Was der Lehrer sagt -> 3. Was Dein Sohn hört/versteht -> 4. Was Dein Sohn zuhause wiedergibt -> 5. Was Du hörst/verstehst -> 6. Wie Du uns das zusammenfasst.

Also, da ist eine ganze Kette möglicher Ungenauigkeiten. Die spannende Frage ist: Was hat der Lehrer wirklich gesagt, und vor allem: Was hat er gemeint?

Es gibt nur eine Möglichkeit, das herauszubekommen, und die lautet: Geh zum Lehrer und frag ihn. Alles, was wir hier tun können, ist reine Spekulation.

Hier ist meine persönliche Spekulation: Der Lehrer hat - wenn er das so gesagt hat, wie Du es uns wiedergibst - keineswegs die NPD positiv bewertet. Er hat gesagt, "es wäre gut, wenn die NPD auch im Bundestag wäre". Das ist absolut nicht dasselbe.

Er könnte zum Beispiel gemeint haben: Sollen die sich doch ruhig mal gründlich blamieren und ihren Wählern zeigen, wie unfähig sie sind für die politische Praxis.

Er könnte auch gemeint haben: Jede Stimme, die an die NPD geht, ist eine weniger für die AFD. Das kann aus wahlstrategischen Gründen für beide zum Nachteil werden, wenn die Rechten sich schon vor der Wahl aufsplittern.

Spekulation, wie gesagt. Geh hin und frag ihn! --91.34.39.7 17:08, 22. Sep. 2017 (CEST)

Und eben weil hier spekuliert wird bis der Troll sich kugelt, ist es doch keine Wissensfrage. -- MonsieurRoi (Diskussion) 17:11, 22. Sep. 2017 (CEST)
Siehe meine zweite Antwort oben. Es war etwas schwierig, mit den ganzen BK hinterherzukommen. --91.34.39.7 17:16, 22. Sep. 2017 (CEST)
Ich setze dann mal Dein "Erledigt" wieder ein. Einen Anlass suchen, um jemandem eins auszuwischen, ist natürlich keine Wissensfrage. --91.34.39.7 17:20, 22. Sep. 2017 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. 91.34.39.7 17:20, 22. Sep. 2017 (CEST)

Originalzitat von Benjamin Franklin gesucht[Quelltext bearbeiten]

Hallo,

ich suche ein englisches Originalzitat von Benjamin Franklin. Folgendes las ich in Freitag oder Im Schoß des Pazifik: „Vergeude nicht die Zeit, es ist der Stoff, aus dem das Leben gemacht ist.“ Bei einer Internetsuche stieß man auf verschiedene Übersetzungsvarianten. Kann jemand helfen? Schöne Grüße --Yoursmile (Diskussion) 18:15, 22. Sep. 2017 (CEST)

Dost thou love Life? then do not squander Time; for that's the Stuff Life is made of. Poor Richard's Almanack, 1746 --Stilfehler (Diskussion) 18:32, 22. Sep. 2017 (CEST)